{"id":125264,"date":"2005-11-01T12:00:00","date_gmt":"2005-11-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2005\/11\/frey-luechinger-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:49:31","modified_gmt":"2023-08-23T21:49:31","slug":"frey-luechinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2005\/11\/frey-luechinger\/","title":{"rendered":"Wirtschaftliche Auswirkungen des Terrorismus"},"content":{"rendered":"<p>Terroranschl\u00e4ge richten immer wieder gewaltige menschliche Not und kolossale Sch\u00e4den an. Nebst dem Verlust an Menschenleben und der direkten Vernichtung von Infrastruktur wirkt sich Terrorismus \u00fcber eine Senkung ausl\u00e4ndischer Ressourcenzufl\u00fcsse, erh\u00f6hte Unsicherheit und eine damit einhergehende Verzerrung der Ressourcenallokation im Inland negativ auf die Wirtschaft aus. Dar\u00fcber hinaus entstehen indirekte Kosten als Folge von Sicherheitsmassnahmen. Die wirtschaftlichen Sch\u00e4den sind betr\u00e4chtlich, stellen jedoch nur einen Teil der Auswirkungen von Terrorismus dar. Noch bedeutender sind die Auswirkungen des durch Terrorismus verursachten menschlichen Leids.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/1132062093_04D_Frey_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"253\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr viele Leute gilt der Terrorismus als Geisel der Menschheit im 21. Jahrhundert. Terroristen gelingt es immer wieder, gewaltige menschliche Not und kolossale Sch\u00e4den anzurichten. J\u00fcngste Beispiele sind die Anschl\u00e4ge von New York, Bali, Madrid, Beslan, London und Scharm el Scheich. Terrorismus ist jedoch weder eine neue Erscheinung noch auf islamistische Gruppen beschr\u00e4nkt. Gerade in Europa w\u00fcteten zahlreiche politisch und separatistisch motivierte Terrorkampagnen wie die der RAF in Deutschland, der Roten Brigaden in Italien, der ETA in Spanien und der IRA in Nordirland. Die Erfahrungen daraus erlauben, Schl\u00fcsse bez\u00fcglich der wirtschaftlichen Folgen von Terrorismus zu ziehen. Im Folgenden soll aber auch dargelegt werden, dass die wirtschaftlichen Konsequenzen nur ein kleiner Teil der gesamten Auswirkungen sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00d6konomen untersuchen schon seit vielen Jahren die unterschiedlichen Auswirkungen von Terrorismus auf die Wirtschaft. Bevor diese im Detail besprochen werden, lohnt es sich zu vergegenw\u00e4rtigen, wie Terrorkampa-gnen und einzelne Anschl\u00e4ge grunds\u00e4tzlich auf die Wirtschaft des betroffenen Landes einwirken k\u00f6nnen.\u00a0Erstens sind der Verlust an Menschenleben und die Zerst\u00f6rung von Infrastruktur zu nennen. Beispiele sind die Auswirkungen der Anschl\u00e4ge vom 11. September 2001 oder der zahlreichen Anschl\u00e4ge auf \u00d6lpipelines. Neben Schmerz und Trauer f\u00fchren Todesopfer zu einem Verlust von Humankapital. Die direkten Kosten der Anschl\u00e4ge vom 11. September 2001 werden auf 25 bis 60 Mrd. Dollar gesch\u00e4tzt. Weitere Kosten entstehen, wenn durch die Zerst\u00f6rung wichtiger Produktionsfaktoren die Produktionsm\u00f6glichkeiten in nachgelagerten Bereichen nicht mehr ausgelastet werden. Diese direkten Kosten h\u00e4ngen jedoch stark von den spezifischen Umst\u00e4nden und oft auch von zuf\u00e4lligen Einfl\u00fcssen ab; sie werden deshalb nicht weiter behandelt.\u00a0Zweitens senkt Terrorismus h\u00e4ufig die ausl\u00e4ndischen Ressourcenzufl\u00fcsse, insbesondere durch eine Reduktion des Tourismus und der ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen. \u00a0Drittens bewirkt die erh\u00f6hte Unsicherheit eine Ver\u00e4nderung des Konsum-, Spar- und Investitionsverhaltens von Individuen, was die Ressourcenallokation im Inland verzerrt. \u00a0Viertens sind die indirekten Kosten als Folge erh\u00f6hter Sicherheitsmassnahmen zu nennen. Sicherheitsmassnahmen bedeuten einen wirtschaftlich unproduktiven Einsatz knapper Ressourcen und erh\u00f6hen die Transaktionskosten. Eine zentrale Rolle spielen diese indirekten Kosten im Bereich des Aussenhandels. Die beobachtbaren Konsequenzen etwa auch auf den Kapitalm\u00e4rkten sind h\u00e4ufig eine Kombination dieser Effekte.&#13;<\/p>\n<h2>Tourismus und ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTerroristen suchen immer wieder Touristen als Ziele. Anschl\u00e4ge gegen touristische Ziele sind relativ einfach durchzuf\u00fchren, erlangen aufgrund der Opfer aus zahlreichen L\u00e4ndern eine hohe Medienaufmerksamkeit und k\u00f6nnen die Wirtschaft des betroffenen Landes erheblich sch\u00e4digen. In Spanien griff die ETA wiederholt Touristen an. Gem\u00e4ss einer Studie f\u00fcr die Periode 1970-1988 mit j\u00e4hrlich durchschnittlich 13 Anschl\u00e4gen schreckte ein typischer Terroranschlag \u00fcber 140000 Touristen vom Besuch des Landes ab. F\u00fcr 1988 mit 18 Anschl\u00e4gen bedeutete dies eine Reduktion der Touristenstr\u00f6me um rund 30%. \u00c4hnliche Resultate finden sich f\u00fcr Griechenland, Israel, Italien und die T\u00fcrkei.\u00a0Auch Investoren werden in ihrer Entscheidung durch Terrorismus beeinflusst. Terroristische Aktivit\u00e4ten erh\u00f6hen die Kosten f\u00fcr die Direktinvestoren, sodass das entsprechende Land an Attraktivit\u00e4t verliert. Da Investoren zwischen vielen L\u00e4ndern w\u00e4hlen k\u00f6nnen, wird der Fluss des ausl\u00e4ndischen Kapitals schon durch wenige terroristische Anschl\u00e4ge erheblich beeinflusst. In Spanien hat der Terrorismus gem\u00e4ss einer Untersuchung die j\u00e4hrlichen Direktinvestitionen im Zeitraum 1975\/76-1991 um durchschnittlich 14% vermindert und so die Kapitalbildung eingeschr\u00e4nkt. \u00dcberdies wird als Folge die \u00dcbertragung des technologischen Wissens gehemmt, was wiederum das Wachstum negativ beeinflusst. Im gleichen Zeitraum fanden auch in Griechenland zahlreiche Anschl\u00e4ge linker Terroristen gegen ausl\u00e4ndische Firmen statt. In der Folge gingen die ausl\u00e4ndischen Direkt-investitionen durchschnittlich um 12% zur\u00fcck.&#13;<\/p>\n<h2>Konsum-, Spar- und Investitionsverhalten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNeben ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen wird die Kapitalbildung wesentlich durch die private Sparquote bestimmt. Verursachen Terrorismus und politische Gewalt Unsicherheit bez\u00fcglich der Wahrung der Eigentumsrechte an Sach- und Finanzkapital, so ist anzunehmen, dass die Sparquote sinkt. Dies wurde f\u00fcr Israel im Zeitraum ab dem Ausbruch der ersten Intifada im Jahre 1987 nachgewiesen. Eine Erh\u00f6hung der Zahl der Todesopfer auf beiden Seiten der Konfliktparteien f\u00fchrte zu einem Anstieg des Konsums und damit zu einem R\u00fcckgang der Sparquote. Eine vollst\u00e4ndige Beendigung des Konfliktes w\u00fcrde zu einem Konsumr\u00fcckgang von etwa 5% bis 7% oder einer Verdoppelung der israelischen Sparquote f\u00fchren. Der R\u00fcckgang der Direktinvestitionen und der Sparquote wirkt sich negativ auf die Investitionen und somit auf das Wirtschaftswachstum aus. Terrorismus beeinflusst aber nicht nur die H\u00f6he der Investitionen, sondern auch die Zusammensetzung der Investitionsnachfrage. Ebenfalls f\u00fcr Israel konnte gezeigt werden, dass Bauinvestitionen besonders stark zur\u00fcckgehen. Sie n\u00e4hmen bei einer Beendigung des Terrorismus um rund 28% zu, die Investitionen in Maschinen und Ausr\u00fcstungen um 15%.&#13;<\/p>\n<h2>Aussenhandel<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTerrorismus &#8211; und vor allem die damit einhergehende Erh\u00f6hung der Sicherheitsmassnahmen &#8211; f\u00fcgt auch dem internationalen Handel erhebliche Sch\u00e4den zu. Eine Analyse der Handelsstr\u00f6me zwischen mehr als 200 L\u00e4ndern in den Jahren 1960-1993 zeigt, dass bei einer Verdoppelung der Zahl der terroristischen Angriffe das Handelsvolumen zwischen zwei L\u00e4ndern um 4% zur\u00fcckgeht. Damit werden die aus der entsprechenden Spezialisierung entstehenden Wohlfahrtsgewinne stark reduziert.&#13;<\/p>\n<h2>Kapitalm\u00e4rkte<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNach Terroranschl\u00e4gen wird in den Medien h\u00e4ufig \u00fcber die kurzfristigen Auswirkungen auf die Aktienm\u00e4rkte berichtet. Schm\u00e4lert Terrorismus die Gewinnaussichten von Firmen in den betroffenen Gebieten, sollte sich dies in den Aktienpreisen niederschlagen. Diese langfristigen Auswirkungen werden in verschiedenen Studien untersucht. F\u00fcr Israel kann bezogen auf die Jahre 1990-1993 gezeigt werden, dass ohne den Gewaltausbruch nach dem Scheitern des Friedensprozesses im Jahre 2000 der wichtigste Tel Aviver Aktienindex im Jahre 2003 um etwa 35% h\u00f6her notiert h\u00e4tte. Aber auch einzelne Anschl\u00e4ge haben negative Effekte, besonders wenn sie innerhalb der Gr\u00fcnen Linie stattfinden. Vor allem Selbstmordanschl\u00e4ge und Anschl\u00e4ge mit einer hohen Opferzahl haben l\u00e4ngerfristige Nachwirkungen. \u00a0\u00c4hnliche Auswirkungen wurden f\u00fcr den spanischen Aktienmarkt anl\u00e4sslich eines unilateralen Waffenstillstandes der ETA zwischen September 1998 und November 1999 nachgewiesen. Als der Waffenstillstand glaubw\u00fcrdig wurde, wiesen die Aktien von haupts\u00e4chlich im Baskenland t\u00e4tigen Unternehmen im Vergleich mit den \u00fcbrigen spanischen Firmen eine positive relative Performance auf. Desgleichen kamen die Aktien dieser Firmen auf eine negative relative Performance, als das Ende des Waffenstillstandes absehbar wurde. Die kumulierten ausserordentlichen Ertr\u00e4ge in den jeweiligen Perioden betrugen zusammengenommen \u00fcber 10%.&#13;<\/p>\n<h2>Gesamtwirtschaftliche Sch\u00e4den<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie aufgef\u00fchrten Auswirkungen legen nahe, dass die wirtschaftliche Entwicklung durch den Terrorismus insgesamt negativ beeinflusst wird. Bei der Absch\u00e4tzung der gesamten wirtschaftlichen Kosten ist es schwierig zu bestimmen, wie die Entwicklung des Sozialprodukts ohne Terrorismus verlaufen w\u00e4re. Um dieses Problem anzugehen, wurde in einer Studie das von vielen terroristischen Anschl\u00e4gen geplagte Baskenland mit einer \u00absynthetischen Einheit\u00bb verglichen. Diese setzt sich aus denjenigen Regionen Spaniens zusammen, die \u00e4hnliche wirtschaftliche Eigenschaften wie das Baskenland aufweisen. Vergleicht man die tats\u00e4chliche Entwicklung des baskischen Sozialprodukts mit der Entwicklung des Sozialprodukts der synthetischen Einheit, sieht man, dass der Terrorismus im Baskenland das dortige Pro-Kopf-Einkommen der Bev\u00f6lkerung seit 1970 um etwa 10% vermindert hat. Der Unterschied zwischen der tats\u00e4chlichen und hypothetischen Entwicklung wird dar\u00fcber hinaus bei einer Zunahme des Terrorismus gr\u00f6sser.&#13;<\/p>\n<h2>Wirkung in nicht direkt betroffenen L\u00e4ndern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTerrorismus hat auch Auswirkungen \u00fcber das direkt betroffene Land hinaus. Terroranschl\u00e4ge beeinflussen die wirtschaftliche Entwicklung der Nachbarl\u00e4nder und ganzer Regionen. Bez\u00fcglich der Tourismusnachfrage beispielsweise k\u00f6nnen sowohl Substitutionsals auch Spillover-Effekte nachgewiesen werden. Griechenland, Israel und die T\u00fcrkei gewinnen Marktanteile, wenn in einem der jeweils anderen L\u00e4nder die Terrorismusaktivit\u00e4t zunimmt. Doch nur 11% der durch Terrorismus reduzierten Tourismusnachfrage wird in eines der anderen beiden L\u00e4nder abgelenkt. Die \u00fcbrigen Touristen meiden die Region g\u00e4nzlich. Ebenso k\u00f6nnen im Bereich des internationalen Handels die indirekten Kosten erh\u00f6hter Sicherheitsmassnahmen f\u00fcr die Handelspartner gravierender ausfallen als f\u00fcr das die Sicherheitsmassnahmen einsetzende Land.&#13;<\/p>\n<h2>Angst, Trauer und Schmerz &#8211; Versuch einer Quantifizierung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie wirtschaftlichen Auswirkungen sind aber nur ein Teil der Auswirkungen von Terrorismus. Angst, Trauer und Schmerz bei der davon betroffenen Bev\u00f6lkerung werden damit kaum erfasst. In unserer gegenw\u00e4rtigen Forschung versuchen wir, dieses vom Terror sowie von dessen Abwehr bewirkte menschliche Leid zu erfassen. \u00a0In einer Studie f\u00fcr Frankreich, Irland und das Vereinigte K\u00f6nigreich im Zeitrum 1973\/75-1998 konnten wir das Ausmass aufzeigen, in welchem terroristische Anschl\u00e4ge die subjektive Lebenszufriedenheit der Bev\u00f6lkerung schm\u00e4lern. Dazu wird die Entwicklung der von Individuen in j\u00e4hrlichen Umfragen angegebene Lebenszufriedenheit in den terrorgeplagten Regionen Paris, London und Nordirland mit der Entwicklung in den friedlichen Regionen verglichen. Zus\u00e4tzlich kennt man die positiven Effekte eines h\u00f6heren Einkommens auf die Lebenszufriedenheit. \u00a0Damit l\u00e4sst sich berechnen, auf wie viel Einkommen eine in einer terrorgeplagten Region wohnhafte Person verzichten w\u00fcrde, wenn die Terrorismusaktivit\u00e4t auf das Niveau in den friedlichen Regionen gesenkt werden k\u00f6nnte. F\u00fcr eine durchschnittliche Person sind dies rund 14% des j\u00e4hrlichen Einkommens im Falle von Paris, 32% im Falle Londons und 41% im Falle Nordirlands. F\u00fcr den Nordirlandkonflikt gilt zu bedenken, dass dieser zu verschiedenen Zeiten beinahe die Ausmasse eines B\u00fcrgerkrieges annahm und politische Gewalt nicht auf Terrorismus beschr\u00e4nkt war. \u00a0Auch wenn die Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren sind, zeigen sie doch, dass die Gesamtkosten von Terrorismus die rein wirtschaftlichen Auswirkungen um ein Mehrfaches \u00fcbertreffen.&#13;<\/p>\n<h2>Folgerungen f\u00fcr die Politik<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie er\u00f6rterten Auswirkungen verdeutlichen, dass der Terrorismus f\u00fcr das Wirtschaftgeschehen und die Gesellschaft von grosser Bedeutung ist. Entsprechend m\u00fcssen Anstrengungen unternommen werden, dem Ph\u00e4nomen wirksam zu begegnen. Dabei soll-te jedoch nicht einseitig auf Abschreckung mittels milit\u00e4rischer und polizeilicher Mittel gesetzt werden. Vielmehr gilt es, auch die tie-fer liegenden Ursachen von Terrorismus zu beseitigen und potenziellen Terroristen friedliche Mittel zur Verf\u00fcgung zu stellen, mit welchen sie ihre Anliegen verfolgen k\u00f6nnen. Gerade der Nordirlandkonflikt zeigt, dass mit der Einbindung der Paramilit\u00e4rs und ihren politischen Organisationen Frieden m\u00f6glich wird. Auch gilt es sich davor zu h\u00fcten, im Rahmen der Terrorismusbek\u00e4mpfung die Wirtschaft zu stark zu regulieren. Die dezentrale Entscheidungs- und Produk-tionsstruktur einer Marktwirtschaft ist das beste Mittel, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Terrorismus zu begrenzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 1: Literaturhinweise<\/a> &#8211; Abadie, Alberto und Javier Gardeazabal (2003). The Economic Costs of Conflict: A Case Study of the Basque Country. American Economic Review 93(1): 113-132.- Drakos, Konstantinos und Ali M. Kutan (2003). 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