{"id":161975,"date":"2022-03-29T07:19:54","date_gmt":"2022-03-29T05:19:54","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=161975"},"modified":"2023-08-24T01:27:10","modified_gmt":"2023-08-23T23:27:10","slug":"aussichten-fuer-renten-der-jungen-bessern-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/03\/aussichten-fuer-renten-der-jungen-bessern-sich\/","title":{"rendered":"Aussichten f\u00fcr Renten der Jungen bessern sich"},"content":{"rendered":"<p>Das Prinzip einer Pensionskasse ist einfach: Jeder Versicherte spart f\u00fcr seine eigene Altersrente. Mit den monatlichen Lohnabz\u00fcgen und den Beitr\u00e4gen des Arbeitgebers w\u00e4chst das pers\u00f6nliche Altersguthaben kontinuierlich an. J\u00e4hrlich kommt der Zins dazu. Grunds\u00e4tzlich ist das Altersguthaben umso gr\u00f6sser, je mehr man verdient und je weniger Erwerbspausen man macht.<\/p>\n<p>Die H\u00f6he des Altersguthabens bei Erreichen des Pensionsalters h\u00e4ngt auch von den jeweiligen Pensionskassen ab, bei denen man im Verlaufe des Erwerbslebens versichert war: Boten die Kassen nur die gesetzlich vorgeschriebene Versicherung an (Obligatorium<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>), oder gingen sie dar\u00fcber hinaus (\u00dcberobligatorium)? Entscheidend ist nat\u00fcrlich die H\u00f6he der Zinsgutschriften. So f\u00fchrt eine durchschnittlich um einen Prozentpunkt h\u00f6here Zinsgutschrift w\u00e4hrend des gesamten Berufslebens zu einem 20 Prozent h\u00f6heren Alterskapital und damit zu einer 20 Prozent h\u00f6heren Altersrente.<\/p>\n<p>Sofern man sich das Alterskapital nicht auszahlen l\u00e4sst, wird es zum Zeitpunkt der Pensionierung in eine Rente umgewandelt. Der Umwandlungssatz definiert, welchen Anteil des Alterskapitals man als j\u00e4hrliche Rente erh\u00e4lt. In der Schweiz liegt dieser im obligatorischen Bereich bei mindestens 6,8 Prozent. Wird auch der \u00fcberobligatorische Bereich dazugez\u00e4hlt, zu welchem Ende 2020 fast 60 Prozent aller Altersguthaben geh\u00f6rten, betr\u00e4gt der durchschnittliche Umwandlungssatz noch 5,5 Prozent. Das ist m\u00f6glich, da im \u00dcberobligatorium die 6,8-Prozent-Vorgabe nicht angewendet werden muss.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Solidarit\u00e4ten innerhalb einer Kasse<\/h2>\n<p>Auch wenn in einer Pensionskasse jeder f\u00fcr sich selbst spart, bilden die Versicherten zusammen eine Risikogemeinschaft, in der sie Risiken wie Invalidit\u00e4t und Tod sowie Langlebigkeit solidarisch tragen. Wenn die Finanzierung plangem\u00e4ss funktioniert und wenn die Empf\u00e4nger durch ein zuf\u00e4lliges Ereignis selektioniert werden, wird dieser Solidarit\u00e4tsmechanismus normalerweise gut akzeptiert. Verliert die Solidarit\u00e4t jedoch ihren zuf\u00e4lligen Charakter und wird systematisch, sinkt die Akzeptanz \u00fcblicherweise. Das war etwa bei der aktuell in den Medien und der Politik diskutierten Umverteilung von aktiven Versicherten zu Rentenbeziehenden \u00fcber die letzten Jahre der Fall.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">BVG-Umwandlungssatz zu hoch<\/h2>\n<p>Ausgangspunkt der Umverteilung zwischen aktiven Versicherten und Rentenbeziehenden ist die gesetzliche Garantie der Altersrenten. Diese gesetzliche Garantie tr\u00e4gt einerseits zur Verl\u00e4sslichkeit des Vorsorgesystems bei, f\u00fchrt aber andererseits dazu, dass eine Pensionskasse gegen\u00fcber den Rentenbeziehenden implizit ein unver\u00e4nderliches Zinsversprechen abgeben muss. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die durchschnittliche Lebenserwartung: Je l\u00e4nger eine Rente ausbezahlt werden muss, desto h\u00f6her der Zins, welcher auf dem gegebenen Altersguthaben erwirtschaftet werden muss.<\/p>\n<p>Um den Umwandlungssatz von 6,8 Prozent f\u00fcr ihre Versicherten im Obligatorium finanzieren zu k\u00f6nnen, gibt eine Pensionskasse implizit ein Zinsversprechen von 4 Prozent pro Jahr ab. Derzeit kann eine solche Rendite mittelfristig nur mit einer sehr risikofreudigen Anlagestrategie erzielt werden. Von zehnj\u00e4hrigen Bundesobligationen \u2013 als Beispiel f\u00fcr eine sichere Anlage \u2013 konnte im Februar 2022 lediglich eine Rendite von 0,2 Prozent erwartet werden.<\/p>\n<p>Das Parlament hat es seit mehr als einem Jahrzehnt verpasst, den Obligatoriums-Umwandlungssatz des Bundesgesetzes \u00fcber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) an die beobachtete Entwicklung der Zinsen anzupassen (siehe Abbildung 1). Gleiches gilt f\u00fcr die Zunahme der Lebenserwartung, die im Obligatoriums-Umwandlungssatz nur ungen\u00fcgend ber\u00fccksichtigt worden ist: Seit 1990 ist die im Obligatoriums-Umwandlungssatz angenommene Lebenserwartung jedes Jahr zwischen 0,3 und 2,8 Jahre tiefer als die vom Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) effektiv errechnete Lebenserwartung.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Zinsversprechen im Obligatoriums-Umwandlungssatz und Renditen von 10-j\u00e4hrigen Bundesobligationen (1988\u20132021)<\/h2>\n<h6><div class=\"chart chart--normal\" id=\"Kupper_Staub_3-22_Abb1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Kupper_Staub_3-22_Abb1_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        type: 'spline'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n     plotOptions: {\n        spline: {\n            marker: {\n                enabled: true            }\n        }\n    },\n     tooltip: {\n           \n                       valueSuffix: '%',\n\n\n        },\n   \n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n     \n'\t1988\t'\t,\n'\t1989\t'\t,\n'\t1990\t'\t,\n'\t1991\t'\t,\n'\t1992\t'\t,\n'\t1993\t'\t,\n'\t1994\t'\t,\n'\t1995\t'\t,\n'\t1996\t'\t,\n'\t1997\t'\t,\n'\t1998\t'\t,\n'\t1999\t'\t,\n'\t2000\t'\t,\n'\t2001\t'\t,\n'\t2002\t'\t,\n'\t2003\t'\t,\n'\t2004\t'\t,\n'\t2005\t'\t,\n'\t2006\t'\t,\n'\t2007\t'\t,\n'\t2008\t'\t,\n'\t2009\t'\t,\n'\t2010\t'\t,\n'\t2011\t'\t,\n'\t2012\t'\t,\n'\t2013\t'\t,\n'\t2014\t'\t,\n'\t2015\t'\t,\n'\t2016\t'\t,\n'\t2017\t'\t,\n'\t2018\t'\t,\n'\t2019\t'\t,\n'\t2020\t'\t,\n'2021'\n\n\n],\n\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n            \n                   \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix:'%'\n   \n   \n        },\n    \n    series: [\n     {\n        name: 'Rendite 10-j\u00e4hrige Bundesobligation',\n        data: [\n     4.1\t,\n5.6\t,\n6.6\t,\n6.4\t,\n5.7\t,\n4.1\t,\n5.3\t,\n4.1\t,\n4.1\t,\n3.4\t,\n2.7\t,\n3.6\t,\n3.6\t,\n3.6\t,\n2.4\t,\n2.8\t,\n2.4\t,\n2\t,\n2.5\t,\n3.1\t,\n2.1\t,\n2\t,\n1.7\t,\n0.7\t,\n0.6\t,\n1.3\t,\n0.4\t,\n0\t,\n-0.1\t,\n-0.1\t,\n-0.2\t,\n-0.5\t,\n-0.5\t,\n-0.1\t\n\n\n\n\n]\n       \n           },  \n           \n       {\n        name: 'Zinsversprechen im Obligatoriums-Mindestumwandlungssatz',\n        data: [\n    3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.5\t,\n3.6\t,\n3.6\t,\n3.6\t,\n3.7\t,\n3.7\t,\n3.8\t,\n3.8\t,\n3.9\t,\n3.9\t,\n4\t,\n4\t,\n4\t,\n4\t,\n4\t,\n4\t,\n4\t,\n4\t\n\n\n\n\n]\n       \n           },     \n           \n           \n           \n           ]\n});\n});\n<\/script>\n<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: SNB, OAK BV \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Umverteilung zulasten der Aktiven<\/h2>\n<p>Gen\u00fcgen die Vorsorgekapitalien der Rentenbeziehenden nicht aus, um die Renten zu finanzieren, m\u00fcssen in erster Linie die aktiven Versicherten die Finanzierungsl\u00fccke schliessen. Das ist nicht schlimm, wenn dieser Zustand nur wenige Jahre anh\u00e4lt. Bleibt dieser Zustand jedoch l\u00e4ngere Zeit bestehen, so wird die Solidarit\u00e4t f\u00fcr garantierte Renten zu einer Umverteilung zulasten der aktiven Versicherten.<\/p>\n<p>Seit 2017 macht die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) j\u00e4hrlich im Rahmen ihres Berichts zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen Sch\u00e4tzungen zur Umverteilung zwischen aktiven Versicherten und Rentenbeziehenden. Dies um die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber deren Ausmass und zeitliche Entwicklung zu informieren.<\/p>\n<p>Der letztj\u00e4hrige Bericht zeigt: Im Jahr 2020 verwendeten die Schweizer Pensionskassen 25 Milliarden Franken f\u00fcr die aktiven Versicherten und die Rentenbeziehenden (ohne Ber\u00fccksichtigung der ausbezahlten Renten). Die aktiven Versicherten hatten damals einen Anteil von 59 Prozent am Vorsorgekapital \u2013 der Anteil der Rentenbeziehenden belief sich auf 41 Prozent.<\/p>\n<p>W\u00e4ren diese Gelder entsprechend diesem Anteilverh\u00e4ltnis verteilt worden, so h\u00e4tten die aktiven Versicherten Verzinsungen im Umfang von 14,7 Milliarden Franken erhalten sollen. Tats\u00e4chlich kamen den aktiven Versicherten jedoch gesch\u00e4tzt 4,4 Milliarden Franken weniger zugute, da die restlichen Gelder f\u00fcr die Rentenbeziehenden in Form von Verzinsung, Nachfinanzierung oder Pensionierungsverlusten aufgewendet wurden. Der Wert von 4,4 Milliarden Franken entspricht damit der gesch\u00e4tzten Umverteilung von den aktiven Versicherten hin zu den Rentenbeziehenden f\u00fcr das Jahr 2020.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Nachfinanzierung als Treiber<\/h2>\n<p>Von 2014 bis 2020 lag die gesch\u00e4tzte j\u00e4hrliche Umverteilung zwischen 4,4 und 8,4 Milliarden Franken. Das entspricht zwischen 0,5 und 1,0 Prozent des Vorsorgekapitals der aktiven Versicherten und Rentenbeziehenden und ist somit auf einem bedeutenden Niveau (siehe Abbildung 2).<\/p>\n<p>Der gr\u00f6sste Treiber der Umverteilung ist die sogenannte Nachfinanzierung der laufenden Ren-ten. Diese Zusch\u00fcsse waren notwendig geworden, um trotz der gesunkenen Zinsen die laufenden Renten l\u00e4ngerfristig finanzieren zu k\u00f6nnen. In den kommenden Jahren sollten diese Nachfinanzierungen aber deutlich tiefer ausfallen respektive verschwinden, denn bei den meisten Pensionskassen sind die laufenden Renten nun deutlich besser finanziert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Umverteilung der Pensionskassengelder (Sch\u00e4tzung, 2014 bis 2020)<\/h2>\n<h6><div class=\"chart chart--normal\" id=\"Kupper_Staub_3-22_Abb2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#Kupper_Staub_3-22_Abb2_DE').highcharts({     \n\n     chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: ['\t2014\t'\t,\n'\t2015\t'\t,\n'\t2016\t'\t,\n'\t2017\t'\t,\n'\t2018\t'\t,\n'\t2019\t'\t,\n'\t2020\t'\t,\n'<b>Durchschnitt<\/b>'\n\n            \t\t\t\t\t\t\t\n\n        ],\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n        \n        title: {\n            text: ''        },\n            labels: {\n            format: '{value}%'\n            \n            },\n    },\n    tooltip: {\n     headerFormat: '{point.x}',\n     valueSuffix: '%'\n   \n   \n        },\nlegend: {\nenabled: false\n},\n   \n    \n    plotOptions: {\n        column: {\n            pointPadding: 0.2,\n            borderWidth: 0\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'in % des Vorsorgekapitals der aktiven Versicherten und der Rentenbeziehenden',\n        colorByPoint: true,\n        data: [0.7\t,\n1\t,\n1\t,\n0.8\t,\n0.6\t,\n0.8\t,\n0.5\t,\n0.7\t\n\n],\n\n colors: ['#578890', '#578890', '#578890', '#578890', '#578890', '#578890', '#578890', '#767676'],\n \n\n    },\n    \n   \n    \n    \n    ]\n});\n\n\n});\n\n<\/script>\n<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Eine Umverteilung von aktiv Versicherten zu Rentenbeziehenden liegt vor, wenn die j\u00e4hrlichen buchhalterischen Aufwendungen f\u00fcr die Rentenbeziehenden den ihnen zustehenden Anteil (gem\u00e4ss Aufteilung der Vorsorgekapitalien) \u00fcbersteigen. Quelle: OAK BV \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zusammen mit den Senkungen der effektiven Umwandlungss\u00e4tze auf aktuell durchschnittlich 5,5 Prozent kann nun erwartet werden, dass \u00fcber die kommenden f\u00fcnf Jahre gesamthaft eine deutlich tiefere Umverteilung oder sogar eine Umverteilung zugunsten der aktiven Versicherten beobachtet werden kann. Entscheidend daf\u00fcr wird sein, wie sich die Anlageertr\u00e4ge der Pensionskassen in den kommenden Jahren entwickeln.<\/p>\n<p>Trotz dieser positiven Aussicht muss ber\u00fccksichtigt werden, dass der Obligatoriums-Umwandlungssatz \u2013 im Gegensatz zum \u00dcberobligatorium \u2013 noch immer nicht der Lebensrealit\u00e4t angepasst worden ist und folglich auch in Zukunft gewisse Umverteilungseffekte die obligatoriumsnahen Pensionskassen belasten werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Optimistisch in die Zukunft<\/h2>\n<p>Und was bedeutet dies nun f\u00fcr junge Versicherte? F\u00fcr sie gibt es zwei positive Nachrichten. Sie k\u00f6nnen zum einen davon ausgehen, dass die Umverteilung zu ihren Lasten beendet wird. Das Zinsniveau wird nicht nochmals deutlich sinken, sondern eher ansteigen.<\/p>\n<p>Zum andern ist der Effekt von 10 oder auch 15 Jahren mit tieferen Zinszahlungen bei j\u00fcngeren Versicherten am Anfang ihres Sparprozesses deutlich geringer als bei Versicherten kurz vor der Pensionierung: Zu Beginn des Sparprozesses f\u00fchrt 1 Prozent mehr oder weniger Zins w\u00e4hrend zehn Jahren nur zu knapp 5 Prozent mehr oder weniger Altersguthaben. Am Ende des Sparprozesses steigt dieser Effekt deutlich an und kann das Altersguthaben um rund 15 Prozent erh\u00f6hen oder reduzieren.<\/p>\n<p>J\u00fcngere Versicherte haben folglich gute Chancen, in sp\u00e4teren Perioden ihrer Berufskarriere die teilweise erfahrenen Tieferverzinsungen wieder wettzumachen. Grunds\u00e4tzlich lohnt es sich f\u00fcr Junge, sich schon heute mit ihrer Altersvorsorge auseinanderzusetzen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Einkommen bis 86\u2019400 Franken.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Prinzip einer Pensionskasse ist einfach: Jeder Versicherte spart f\u00fcr seine eigene Altersrente. Mit den monatlichen Lohnabz\u00fcgen und den Beitr\u00e4gen des Arbeitgebers w\u00e4chst das pers\u00f6nliche Altersguthaben kontinuierlich an. J\u00e4hrlich kommt der Zins dazu. Grunds\u00e4tzlich ist das Altersguthaben umso gr\u00f6sser, je mehr man verdient und je weniger Erwerbspausen man macht. 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