{"id":162535,"date":"2022-04-12T09:01:09","date_gmt":"2022-04-12T07:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=162535"},"modified":"2023-08-24T01:28:22","modified_gmt":"2023-08-23T23:28:22","slug":"ist-die-kreislaufwirtschaft-so-nachhaltig-wie-alle-sagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/04\/ist-die-kreislaufwirtschaft-so-nachhaltig-wie-alle-sagen\/","title":{"rendered":"Ist die Kreislaufwirtschaft so nachhaltig, wie alle sagen?"},"content":{"rendered":"<p>Die Natur macht es uns vor: Angetrieben von der Sonne, baut sie Biomasse auf, speist damit eine Vielzahl von Organismen und schafft dadurch letztlich wieder den Ausgangsstoff neuer Kreisl\u00e4ufe. Das ganze \u00d6kosystem basiert auf einigen wenigen chemischen Elementen, von denen keines unwiederbringlich verloren geht. Im Gegensatz dazu sch\u00f6pft die moderne Gesellschaft den Grossteil der chemischen Elemente aus endlichen Lagerst\u00e4tten \u2013 beispielsweise im Bergbau. Diese verwertet sie dann mithilfe fossiler Energien, gibt aber nur einem Bruchteil der dadurch gewonnenen Wertstoffe ein zweites Leben. Die meisten Materialien enden fein verteilt in der Umwelt, beispielsweise durch Verbrennung, Korrosion und Abrieb, oder werden so in Mischmaterialien gebunden, dass eine Wiederverwendung praktisch ausgeschlossen ist.<\/p>\n<p>Eine Kreislaufwirtschaft k\u00f6nnte das \u00e4ndern. Sie propagiert, die Natur nachzuahmen und die Materialkreisl\u00e4ufe der wirtschaftlichen Produktion, wo immer m\u00f6glich, zu schliessen \u2013 das heisst: Materialien, Komponenten und Produkte wiederzuverwerten. Damit soll die Herstellung von Produkten unabh\u00e4ngig von endlichen, materiellen Ressourcen werden. Das wiederum verringert die negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch den Ressourcenabbau und durch Abf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Viele Firmen sehen darin Marktchancen und Regierungen eine M\u00f6glichkeit, das Wirtschaftswachstum von den zunehmenden Umweltauswirkungen und dem steigenden Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Wie genau das gelingen kann, welche Grenzen uns die Natur setzt und welche Chancen eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft der Schweizer Wirtschaft bietet, das hat das Nationale Forschungsprogramm \u00abNachhaltige Wirtschaft: ressourcenschonend, zukunftsf\u00e4hig, innovativ\u00bb (NFP 73) untersucht (siehe Kasten).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Energie und Materialien setzen Grenzen<\/h2>\n<p>Fest steht: Produkte und Materialien im Kreislauf zu f\u00fchren, ist nicht per se nachhaltig.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Entscheidend daf\u00fcr ist, wie viel Material im Kreislauf ist, wie schnell es zirkuliert und mit welcher Energie der Kreislauf angetrieben wird. Denn sowohl Menge als auch Tempo der Zirkulation haben Einfluss auf den Energiebedarf und die Auswirkungen auf die Umwelt. Hinzu kommt, dass es Stoffe gibt, die nicht weiter im Kreis gef\u00fchrt werden sollten, weil sie umwelt- und gesundheitssch\u00e4dlich sind. Ein Beispiel ist etwa das Brandschutzmittel HBCD in Isolationsmaterialien oder Polsterm\u00f6beln.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft muss also nicht nur aus Sicht der Materialstr\u00f6me betrachtet werden, sondern auch aus der Perspektive des Gesamtsystems und der planetaren Belastungsgrenzen. Zudem sollte sie auch an der Erf\u00fcllung sozialer Bed\u00fcrfnisse gemessen werden.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Energie und Materialien sind dabei untrennbar miteinander verbunden. F\u00fcr eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft m\u00fcssten die Materialkreisl\u00e4ufe wie in der Natur fast ausschliesslich von der Sonne angetrieben werden.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Des Weiteren entstehen entlang eines jeden Kreislaufs auch Verluste: sei es beim Sammeln, beim Sortieren oder beim Verarbeiten der rezyklierbaren Materialien oder der wiederverwendbaren Komponenten und Produkte. Durch eine optimierte R\u00fcckf\u00fchrung oder eine spezielle Reinigung stark kontaminierter Abf\u00e4lle k\u00f6nnten diese Verluste mithilfe von zus\u00e4tzlicher Energie zwar reduziert, doch nie ganz verhindert werden. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft wird daher auf absehbare Zeit weiterhin Prim\u00e4rressourcen und Entsorgungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr unvermeidbare Abf\u00e4lle ben\u00f6tigen. Neben dem Verbrauch der endlichen Ressourcen m\u00fcssen Kreislaufstrategien deshalb vor allem auch die Umweltauswirkungen und den Energiebedarf entlang des Kreislaufs minimieren.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft wird meist auch eine Abfallhierarchie propagiert. Diese lautet, dass es besser ist, Abf\u00e4lle zu vermeiden, als sie zu verwerten. Das klingt zwar einleuchtend, doch nicht in allen F\u00e4llen ist dieses Vorgehen auch gut f\u00fcr die Umwelt. Eine Gasheizung beispielsweise verursacht erhebliche CO<sub>2<\/sub>-Emissionen verglichen mit einer W\u00e4rmepumpe. Deshalb ist es in diesem Beispiel nicht zielf\u00fchrend, die Lebensdauer der Gasheizung zu verl\u00e4ngern, um Abfall zu vermeiden. Nachhaltiger w\u00e4re es, eine funktionierende Gasheizung zu Abfall zu machen und die daraus gewonnenen Materialien wiederzuverwerten.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> F\u00fcr jeden Anwendungsfall sollte daher jene Strategie mit den geringsten Umweltauswirkungen angewendet werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Langfristig denken hilft der Kreislaufwirtschaft<\/h2>\n<p>Nebst ganzheitlichen Betrachtungen sind auch zeitliche Aspekte entscheidend. Denn materielle Kreisl\u00e4ufe k\u00f6nnen den Planeten Erde nur f\u00fcr kommende Generationen bewahren, wenn sie langfristig gedacht und umgesetzt werden. Dazu braucht es einen Paradigmenwechsel \u2013 weg vom Denken in Quartalsabschl\u00fcssen, hin zum langfristigen Denken in (mehreren) Generationen. Denn Materialien k\u00f6nnen Jahre oder sogar Jahrhunderte in Produkten gebunden sein und werden erst dann wieder als sekund\u00e4re Rohstoffe verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>So sind etwa Geb\u00e4ude und Infrastrukturen eine grosse Herausforderung f\u00fcr die Umsetzung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Solche Bauten binden durch ihre lange Nutzungsdauer Materialien und Bauteile, die erst nach langer Zeit dem Kreislauf wieder zugef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Deshalb sollte schon bei der Planung gepr\u00fcft werden, ob ihr wirtschaftlicher Nutzen in einem vern\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnis zu den ben\u00f6tigten Ressourcen und den verursachten Umweltbelastungen steht.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Um dies zu gew\u00e4hrleisten, sollten wir im Bereich der Umweltfolgen das Vorsorgedenken einf\u00fchren. Mit anderen Worten: Wir sollten sicherstellen, dass unsere Aktivit\u00e4ten langfristig und trotz Unsicherheiten mit grosser Wahrscheinlichkeit planetenvertr\u00e4glich sind.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Dies ist eine Aufgabe f\u00fcr die Politik, denn sie ist \u00fcber die aktuelle Legislaturperiode hinaus auch f\u00fcr die Neugestaltung der gesellschaftlichen Spielregeln verantwortlich.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Neue Spielregeln f\u00fcr Unternehmensnetzwerke<\/h2>\n<p>Die Politik kann und muss die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Umgestaltung hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft neu definieren: etwa indem sie Transparenz herstellt bei den Umweltfolgen von Produkten und Dienstleistungen oder indem sie den gesetzlichen Rahmen so ver\u00e4ndert, dass Aktivit\u00e4ten, welche die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren und die Zirkularit\u00e4t gegen\u00fcber dem Status quo erh\u00f6hen, wirtschaftlich profitabel und gesellschaftlich attraktiv werden. Aufgabe der Politik ist es auch, Standards zur Internalisierung von Externalit\u00e4ten zu etablieren. Eine M\u00f6glichkeit daf\u00fcr w\u00e4re etwa ein Mechanismus, der die Kosten entlang eines Kreislaufs so verteilt, dass alle beteiligten Akteure profitieren und damit der Kreislauf \u00f6konomisch m\u00f6glich wird. Eine andere M\u00f6glichkeit w\u00e4re es, den Ressourcenverbrauch mittels Steuern oder Quoten zu beschr\u00e4nken<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a>. Zudem muss die Politik ihre Vorbildfunktion wahrnehmen, etwa \u00fcber die \u00f6ffentliche Beschaffung<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a>.<\/p>\n<p>Unternehmen m\u00fcssen aber nicht darauf warten, bis der Gesetzgeber ihnen den Weg bereitet. Im Gegenteil: Bereits heute lassen sich Kreisl\u00e4ufe gewinnbringend realisieren. Das zeigen Beispiele wie Secondhand-L\u00e4den, PET-Flaschen-Recycling oder ein geschlossener Materialkreislauf von Arbeitsbekleidung. Dazu ist allerdings ein Paradigmenwechsel in den Unternehmen n\u00f6tig. Denn ein Kreislauf kann nur gemeinsam entstehen! Das bedingt Kooperation entlang von Kreisl\u00e4ufen und die Schaffung \u00abzirkul\u00e4rer \u00d6kosysteme\u00bb von mehreren Unternehmen.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Ausserdem m\u00fcssen zusammen mit den kreislauff\u00e4higen Produkten gleichzeitig auch neue Gesch\u00e4ftsmodelle entwickelt werden, die sich optimal in diese \u00d6kosysteme einf\u00fcgen. Auch die Mitarbeitenden m\u00fcssen sich diesen ver\u00e4nderten Anforderungen anpassen k\u00f6nnen<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a>, und letztlich braucht es eine vision\u00e4re Gesch\u00e4ftsleitung sowie eine Unternehmenskultur, die solche \u00c4nderungen f\u00f6rdert<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a>.<\/p>\n<p>Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft kann also gelingen. Vorausgesetzt, wir beginnen, ganzheitlich und langfristig \u2013 \u00fcber mehrere Generationen \u2013 zu denken und zu handeln. Denn wirtschaftliches Wachstum wird nur m\u00f6glich sein, solange die Grenzen des Planeten respektiert werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Blum et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Wipr\u00e4chtiger et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Desing et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Desing et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Hummen und Desing (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Meglin et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Desing und Widmer (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Brunner (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Knebel und Seele (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Takacs et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Rutzer et al (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">Takacs et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Natur macht es uns vor: Angetrieben von der Sonne, baut sie Biomasse auf, speist damit eine Vielzahl von Organismen und schafft dadurch letztlich wieder den Ausgangsstoff neuer Kreisl\u00e4ufe. Das ganze \u00d6kosystem basiert auf einigen wenigen chemischen Elementen, von denen keines unwiederbringlich verloren geht. 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(2021). <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S092134492100313X\">When to Replace Products with Which (Circular) Strategy? An Optimization Approach and Lifespan Indicator<\/a>. Resources, Conservation and Recycling, 174.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Knebel, S. und Seele, P. (2021). <a href=\"https:\/\/www.emerald.com\/insight\/content\/doi\/10.1108\/JOPP-09-2020-0066\/full\/html\">Framing Sustainability in Public Procurement by Typologizing Sustainability Indicators \u2013 the Case of Switzerland<\/a>, Journal of Public Procurement, Vol. ahead-of-print No. ahead-of-print.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Meglin, R., Kytzia, S. und Habert, G. (2021). <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1111\/jiec.13205\">Regional Circular Economy of Building Materials<\/a>. Journal of Industrial Ecology. 2021, 1\u201315.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Rutzer, Christian, Niggli, Matthias, Weder, Rolf (2020). Estimating the Green Potential of Occupations: A New Approach Applied to the U.S. Labor Market. WWZ Working Paper 2020 (03) (currently under review).<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Takacs, F. et al. (2020). <a href=\"https:\/\/www.alexandria.unisg.ch\/259076\/1\/Circular%20Ecosystems_Takacs%2C%20Stechow%20%26%20Frankenberger%20%282020%29.pdf\">Circular Ecosystems: Business Model Innovation for the Circular Economy<\/a>. White Paper of the Institute of Management &amp; Strategy, University of St. Gallen.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Wipr\u00e4chtiger, M., Haupt, M., Heeren, N., Waser, E. und Hellweg, S. (2020). <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0921344919305373\">A Framework for Sustainable and Circular System Design: Development and Application on Thermal Insulation Materials<\/a>. Resources, Conservation &amp; Recycling, 154.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Das  Forschungsprogramm \u00abNFP 73\u00bb in K\u00fcrze","kasten_box":"Das <a href=\"http:\/\/www.nfp73.ch\/de\">Nationale Forschungsprogramm \u00abNachhaltige Wirtschaft: ressourcenschonend, zukunftsf\u00e4hig, innovativ\u00bb (NFP 73)<\/a> hat zum Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse \u00fcber eine nachhaltige Wirtschaft zu erarbeiten. Wie k\u00f6nnen die nat\u00fcrlichen Ressourcen schonend genutzt und gleichzeitig die Wohlfahrt und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz gesteigert werden? Gestartet sind die 29 Forschungsprojekte in der zweiten H\u00e4lfte 2017. 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