{"id":166964,"date":"2022-05-10T10:01:30","date_gmt":"2022-05-10T08:01:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=166964"},"modified":"2023-08-24T01:29:03","modified_gmt":"2023-08-23T23:29:03","slug":"hospitality-management-ist-beliebter-denn-je","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/05\/hospitality-management-ist-beliebter-denn-je\/","title":{"rendered":"Hospitality-Management ist beliebter denn je"},"content":{"rendered":"<p>Das Schweizer Privatinstitut Glion Institute of Higher Education wurde 1962 von zwei Hotelfachleuten gegr\u00fcndet. Es bietet Studierenden aus aller Welt an zwei Standorten in der Schweiz und einem in London Bachelor- und Masterstudieng\u00e4nge an. Die Fachrichtungen und Programme sind spezialisiert auf das Luxussegment und das Finanzwesen in der Hotellerie. Im Hochschulvergleich \u00abQS World University Rankings 2022\u00bb klassiert sich Glion seit 2018 unter den Top 3 bis 5 der weltbesten Hochschulen f\u00fcr Hotelmanagement. An der Abschlussfeier haben jeweils 98 Prozent der Absolventinnen und Absolventen von einem der 250 Unternehmen, die jedes Jahr auf unserem Campus Mitarbeitende rekrutieren, mindestens ein Stellenangebot erhalten.<\/p>\n<p>Doch was veranlasst junge Leute, eine Hospitality-Management-Ausbildung zu absolvieren? Dazu muss man zuerst die Facetten dieser Branche kennen. Denn viel zu oft wird sie noch auf das traditionelle Gastgewerbe reduziert und h\u00e4ufig ausschliesslich mit operativen T\u00e4tigkeiten, anstrengenden Arbeitszeiten und tiefen L\u00f6hnen in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>Doch die Realit\u00e4t ist wesentlich vielf\u00e4ltiger. Eine Hospitality-Management-Ausbildung ebnet den Weg f\u00fcr sehr unterschiedliche, spannende Karrieren im internationalen Management. Heute umfasst die Branche nicht mehr nur die Hotellerie und Gastronomie. Teil davon sind auch der \u00a0Tourismus, die Reisebranche, der Eventbereich, der Detailhandel im Premiumsegment, Luxusautos und die private Luftfahrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die Empfangskultur und der Verhaltenskodex aus der Hotellerie und der Spitzengastronomie sind auch in anderen Branchen gefragt<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kurz: Hospitality-Management bezeichnet alle T\u00e4tigkeiten, welche die Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellen und versuchen, ihnen das bestm\u00f6gliche Erlebnis zu bieten. So sind die Empfangskultur und der Verhaltenskodex aus der Hotellerie und der Spitzengastronomie auch in anderen Branchen gefragt. Zwei Beispiele: Einer unserer Studierenden wurde von einer renommierten Uhrenmarke als Leiter Customer Experience angestellt, ein anderer betreut bei einer privaten Fluggesellschaft das Portfolio verm\u00f6gender Kunden, sogenannter Ultra High Net Worth Individuals. Beispiele dieser Art gibt es viele, und die Karrierechancen unserer Studierenden liegen gleichermassen im Gastgewerbe wie in anderen Branchen.<\/p>\n<p>Beim Hospitality-Management dreht sich alles um den Gast. Er muss sich verstanden f\u00fchlen, und seine W\u00fcnsche m\u00fcssen antizipiert werden. An Handelsschulen steht in der Regel der Erwerb akademischer Kenntnisse im Vordergrund. Hotelfachschulen hingegen legen den Schwerpunkt auf fachliche und operative F\u00e4higkeiten in den verschiedenen Berufen. Weltweit gibt es nur wenige Bildungseinrichtungen, die ihre Studierenden gleichzeitig auf die akademischen, betriebswirtschaftlichen und praktischen Aspekte vorbereiten. Dabei handelt es sich um eine schweizerische Besonderheit, die auf das 19. Jahrhundert zur\u00fcckgeht, als die Schweiz zum beliebten Ferienziel aufstieg und sowohl an der Waadtl\u00e4nder Riviera als auch in den Bergen und in Gesch\u00e4ftszentren zahlreiche Palasthotels entstanden.<\/p>\n<p>Die Hospitality-Branche bietet zudem zahlreiche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr internationale Mobilit\u00e4t. An einer kosmopolitischen Schule wie Glion, an der Studierende aus 90 verschiedenen L\u00e4ndern ausgebildet werden, sch\u00e4rfen die F\u00fchrungskr\u00e4fte von morgen ihr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr kulturelle Unterschiede und lernen, ihre Arbeitsweise und ihre Gesch\u00e4ftsstrategie darauf auszurichten. Sie m\u00fcssen diese Unterschiede nicht nur verstehen und respektieren, sondern sie auch als Bereicherung begreifen. F\u00fcr Berufseinsteiger sind dieses Wissen und der Respekt gegen\u00fcber den unterschiedlichen Kulturen ein grosser Vorteil. Und es macht uns stolz, dass diese Philosophie von unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern gelebt wird.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schweizer Privatinstitut Glion Institute of Higher Education wurde 1962 von zwei Hotelfachleuten gegr\u00fcndet. Es bietet Studierenden aus aller Welt an zwei Standorten in der Schweiz und einem in London Bachelor- und Masterstudieng\u00e4nge an. Die Fachrichtungen und Programme sind spezialisiert auf das Luxussegment und das Finanzwesen in der Hotellerie. 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