{"id":167245,"date":"2022-05-06T09:30:32","date_gmt":"2022-05-06T07:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=167245"},"modified":"2023-08-24T01:29:22","modified_gmt":"2023-08-23T23:29:22","slug":"so-habe-ich-mich-in-das-land-verliebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/05\/so-habe-ich-mich-in-das-land-verliebt\/","title":{"rendered":"\u00abSo habe ich mich in das Land verliebt\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Nydegger, die Pandemie ist beendet \u2026<\/div>\n<p>(lacht) Ist das so? Kann ich das schriftlich haben?<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gehen wir davon aus, es wird ruhiger. Ist jetzt f\u00fcr Schweiz Tourismus die Zeit gekommen, um die Werbetrommel zu r\u00fchren?<\/div>\n<p>Wir haben nie aufgeh\u00f6rt, die Werbetrommel zu r\u00fchren. Wir haben w\u00e4hrend der Krise antizyklisch agiert, sprich keine B\u00fcros geschlossen und keine Mitarbeiter entlassen, daf\u00fcr bei unseren G\u00e4sten stets die Sehnsucht nach der Schweiz geweckt. Als \u00f6ffentlich-rechtliche K\u00f6rperschaft konnten wir selbst dann noch Pr\u00e4senz markieren, als es f\u00fcr die privaten Leistungstr\u00e4ger \u2013 wie Hotels oder Bergbahnen \u2013 schwierig wurde.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Womit haben Sie w\u00e4hrend der Pandemie geworben?<\/div>\n<p>Die Befindlichkeiten w\u00e4hrend der Krise waren ein st\u00e4ndiges Auf und Ab. Unser Job war es, immer den richtigen Ton zu treffen. Im Lockdown 2020 haben wir \u00abDream Now, Travel Later\u00bb vermittelt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und danach?<\/div>\n<p>Im Sommer 2020 war touristisch einiges wieder m\u00f6glich, und die G\u00e4ste sehnten sich nach stabilen Verh\u00e4ltnissen. Da haben wir die Schweiz als verl\u00e4ssliches Land vermarktet mit der Botschaft \u00abWe Need Switzerland\u00bb. Und im Jahr 2021, als wir alle die Nase voll hatten von der Pandemie, haben wir den <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wXcBGfXXL4w\">\u00abNo Drama\u00bb-Spot<\/a> mit Roger Federer und Robert De Niro lanciert.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\"><strong>Was machen Sie jetzt? Gibt es eine neue Kampagne?<\/strong><\/div>\n<p>Die Leitkampagne ist \u00abI Need Switzerland\u00bb. Diese wird je nach Produkt und Zielgruppe adaptiert. Brandaktuell werben wir wieder mit einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IyhpSZBuYoE\">Spot<\/a> mit Roger Federer und der US-Schauspielerin Anne Hathaway. Sie bewerben die \u00abGrand Tour of Switzerland\u00bb: eine 1600 Kilometer lange reale Rundreise durch die Schweiz \u2013 unsere Route 66 sozusagen. Sie ist fix ausgeschildert. Dazu gibt es brandneu eine App mit Navigation, die alles M\u00f6gliche erlaubt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie bewerben also privat organisiertes Reisen?<\/div>\n<p>Ja genau. Der Gedanke dahinter ist, dass die gesamte Schweiz vom Tourismus profitiert: sowohl das Land wie auch die St\u00e4dte. Wir hatten die Grand Tour im Jahr 2015 eigentlich f\u00fcr G\u00e4ste aus \u00dcbersee konzipiert \u2013 zu unserer \u00dcberraschung bereisen sie heute jedoch meist Europ\u00e4er.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">W\u00e4hrend der Krise waren Einheimische die St\u00fctze des Tourismus. Werben Sie k\u00fcnftig mehr in der Schweiz?<\/div>\n<p>Nein. Wir machen auch k\u00fcnftig kaum Werbung im Inland. Wir sind exportgetrieben. Sprich, wir sind zust\u00e4ndig f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste. Nur drei Prozent unseres Marketingbudgets geben wir im eigenen Land aus.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die j\u00e4hrlichen Hotellogiern\u00e4chte lagen 2021 wegen der Pandemie um ein Viertel zur\u00fcck gegen\u00fcber 2019. Wie sieht es 2022 aus?<\/div>\n<p>Wir denken, es wird immer noch rund minus 15 Prozent geben \u2013 unter anderem wegen des Ukraine-Effekts. Doch der l\u00e4sst sich noch schwer absch\u00e4tzen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gem\u00e4ss Marktbeobachtern werden die asiatischen G\u00e4ste erst 2025 wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Kann man in der Zwischenzeit den Ausfall kompensieren?<\/div>\n<p>Wir versuchen es und fahren dazu zwei Strategien. Die eine ist eine Resilienzstrategie: In einigen M\u00e4rkten m\u00fcssen wir durchhalten und das Feuer am Lodern halten, bis es wieder losgeht. Die andere Strategie ist es, neue Marktpotenziale anzuzapfen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und wo liegen diese?<\/div>\n<p>Wir haben gerade in Lissabon ein B\u00fcro er\u00f6ffnet. Im Gegensatz zu L\u00e4ndern wie etwa Deutschland, das in der Krise L\u00e4nderb\u00fcros geschlossen hat, gehen wir den anderen Weg: In den n\u00e4chsten zwei Jahren werden wir weitere f\u00fcnf bis sechs neue B\u00fcros er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die Pandemie war f\u00fcr den Tourismus sehr einschneidend, aber im Kern hat sie wohl nicht so grosse Konsequenzen<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">\u00c4ndert sich mit der Pandemie im Tourismus etwas Grundlegendes?<\/div>\n<p>Die Pandemie war f\u00fcr den Tourismus sehr einschneidend, aber im Kern hat sie wohl nicht so grosse Konsequenzen, wie man meinen k\u00f6nnte: Die tektonischen Ver\u00e4nderungen bleiben aus. Das Reisebed\u00fcrfnis, der Wunsch, andere Kulturen kennen zu lernen, sich auszutauschen und sich vom Alltag zu entfernen, ist geblieben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Nach der Krise ist vor der Krise: Wie heisst das n\u00e4chste grosse Problem im Tourismus?<\/div>\n<p>Die n\u00e4chste Challenge, die uns so richtig sch\u00fctteln wird, ist der Preis. Zinsen, Rohstoffpreise und Inflation steigen. Uns plagt dabei nicht die Inflation in der Schweiz. Aber wenn in Deutschland und den USA die Preise stark steigen und die Leute dort mehr Geld f\u00fcr Milch ausgeben m\u00fcssen, bleibt ihnen weniger f\u00fcr die Reise in die Schweiz. Hinzu kommen noch der Fachkr\u00e4ftemangel im Tourismus und die anhaltende Frankenst\u00e4rke. Wenn Sie das alles kumulieren, dann sehen Sie die n\u00e4chste Krise.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Weidende K\u00fche oder Kongresszentrum \u2013 welches Bild pr\u00e4gt die Schweiz?<\/div>\n<p>Die K\u00fche. Ganz klar. Sowohl bei ausl\u00e4ndischen als auch inl\u00e4ndischen Touristen. Viele bel\u00e4cheln dieses Klischee der Kuh-K\u00e4se-Berg-Schweiz. Aber es ist das Image, das seit \u00fcber hundert Jahren die Schweiz pr\u00e4gt und das die G\u00e4ste gem\u00e4ss Umfragen hier suchen. Ziemlich einfallslos, kann man sagen. Ich sage: Das ist eine sehr solide St\u00e4rke.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wenn seit hundert Jahren alles gleich ist \u2013 wieso braucht es dann Schweiz Tourismus?<\/div>\n<p>Ein Image ist noch nicht die Nachfrage. Wenn ich Coca-Cola kenne, bin ich deswegen noch lange kein Coca-Cola-Trinker. Unser Job ist es, aus denjenigen, die die Schweiz kennen, k\u00fcnftige G\u00e4ste zu machen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wollen Sie irgendwas am Bild mit den K\u00fchen \u00e4ndern?<\/div>\n<p>Nicht \u00e4ndern, aber erg\u00e4nzen. Zum Beispiel: Bewege Dich in diesem Land, mache Wellness, fahre Velo, geniesse unsere Kultur und Kulinarik.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie viel Geld hat Schweiz Tourismus zur Verf\u00fcgung, um dieses Bild zu bewerben?<\/div>\n<p>Unser Jahresbudget betr\u00e4gt rund 95 Millionen Franken. Wegen der Corona-Sonderkredite ist es momentan etwas h\u00f6her.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und was kostet das den Steuerzahler?<\/div>\n<p>Das sind keine Kosten, sondern Investitionen. Jeder Marketingfranken l\u00f6st einen touristischen Umsatz von fast 30 Franken aus. Der Bundesbeitrag daf\u00fcr betr\u00e4gt in normalen Jahren rund 54 Millionen Franken. Der Rest kommt aus der Tourismusbranche.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist das viel oder wenig, verglichen mit dem Budget von anderen Reisedestinationen?<\/div>\n<p>Es ist vergleichbar mit anderen L\u00e4ndern und angemessen f\u00fcr unser Land und unser Produkt. Die Schweiz ist ein Premiumprodukt. Und wie bei allen Premiumprodukten ist die Bewerbung teuer. Nicht jeder kann sich die Schweiz leisten. Deshalb m\u00fcssen wir in jedem Markt pr\u00e4zise die G\u00e4ste suchen, die sich die Schweiz auch leisten wollen \u2013 und k\u00f6nnen. Das ist aufwendig.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die Schweiz ist ein Premiumprodukt. Und wie bei allen Premiumprodukten ist die Bewerbung teuer<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche G\u00e4ste aus dem Ausland geben am meisten Geld aus in der Schweiz?<\/div>\n<p>Das sind ganz klar unsere G\u00e4ste aus den Golfstaaten. Sie geben rund 420 Franken pro Tag aus. Dann kommen die Chinesen mit 380 Franken pro Tag. Hier sind die Nebenausgaben \u2013 beispielsweise f\u00fcr Uhren \u2013 aber mit eingerechnet. Auch die Inder und Amerikaner geben \u00e4hnlich viel aus, vor allem f\u00fcr Unterk\u00fcnfte. Denn sie wollen unbedingt in eines der wunderbaren historischen Grandhotels.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Oft heisst es, dass die L\u00f6hne in der Tourismusbranche zu tief seien. Gleichzeitig herrscht ein Fachkr\u00e4ftemangel. Wieso steigen die L\u00f6hne nicht?<\/div>\n<p>Das stimmt nicht f\u00fcr alle Teile der Branche. F\u00fcr einzelne trifft es jedoch sicher zu. Schauen Sie in die Hotellerie, da hat man im Schnitt 1,5 Prozent Marge \u2013 da gibt es kaum Spielraum, um die L\u00f6hne im Service zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">\u00d6sterreich Werbung \u2013 die nationale Tourismusorganisation \u00d6sterreichs \u2013 hat etwa die H\u00e4lfte des Budgets von Schweiz Tourismus f\u00fcr doppelt so viele Logiern\u00e4chte im Vergleich zur Schweiz. Wieso?<\/div>\n<p>Unser Nachbarland hat verschiedene weitere Kan\u00e4le zur Unterst\u00fctzung des Tourismus, w\u00e4hrend sich \u00d6sterreich Werbung vor allem auf die Promotion in den Nachbarl\u00e4ndern konzentriert. Die Schweiz ist viel interkontinentaler mit amerikanischen und asiatischen Touristen. In \u00d6sterreich sind zudem die einzelnen Regionen wie Tirol oder Wien viel aktiver und haben vermutlich je ein h\u00f6heres Werbebudget als \u00d6sterreich Werbung selbst. In der Schweiz ist das anders: Selbst die Jungfraubahn, unser gr\u00f6sster touristischer Player, braucht die Zusammenarbeit mit uns: Sie k\u00f6nnen nicht allein den Weltmarkt bearbeiten. Die Marke Schweiz ist f\u00fcr sie wie ein Sprungbrett.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\"><strong>Gibt es weitere Unterschiede?<\/strong><\/div>\n<p>Den \u00d6sterreichern ist es gelungen, ihre fragmentierte, klein strukturierte Unterkunftswelt charmant darzustellen. Bei uns werden Hotels mit 30 Zimmern teils als Problemfall angesehen \u2013 in \u00d6sterreich jedoch als familiengef\u00fchrter romantischer Herzensbetrieb.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Landschaftszerst\u00f6rung, Umweltverschmutzung, niedrige L\u00f6hne \u2013 der Tourismus hat nicht nur sch\u00f6ne Seiten. Kann Tourismus \u00fcberhaupt nachhaltig sein?<\/div>\n<p>Klimawandel und Nachhaltigkeit sind uns extrem wichtig. Das ist kein gr\u00fcn gef\u00e4rbtes Marketing. Mit Swisstainable haben wir unser eigenes Nachhaltigkeitsprogramm auf die Beine gestellt. Es ist freiwillig. Alle Betriebe k\u00f6nnen mitmachen. Und Hunderte haben diese Chance bereits erkannt und sich dem Programm angeschlossen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ein Hotelbesuch generiert mehr Umweltverschmutzung, als wenn man zu Hause bleibt\u2026<\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich, aber so ist es mit dem ganzen Leben: Man isst, man wohnt, man heizt, und damit verursachen wir etwas. Das absolute Ziel ist ja nicht eine Natur ohne menschliche Aktivit\u00e4ten, sondern der Mensch, der seinen Alltag lebt. Den Tourismus mit seinem Einfluss auf die Natur muss man in diesem Verh\u00e4ltnis sehen.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Das absolute Ziel ist ja nicht eine Natur ohne menschliche Aktivit\u00e4ten, sondern der Mensch, der seinen Alltag lebt<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und wenn wir weniger reisen?<\/div>\n<p>Wir sind absolut der \u00dcberzeugung, dass nicht das Reisen insgesamt reduziert werden soll, sondern die Zahl der Anreisen. Darum wollen wir die Aufenthaltsdauer in der Schweiz verl\u00e4ngern, um den \u00f6kologischen Fussabdruck, den ein \u00dcberseegast bei der Anreise verursacht, auf m\u00f6glichst viele Ferientage zu verteilen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Stichwort Klimaerw\u00e4rmung: Wie passen Schneekanonen in tiefen Lagen und nachhaltiger Tourismus zusammen?<\/div>\n<p>Der Vorteil der Schweiz ist, dass die Skidestinationen im Schnitt 540 Meter h\u00f6her sind als im \u00fcbrigen Alpenraum. Deshalb hat es in der Schweiz im Vergleich zu den anderen Alpenl\u00e4ndern ja auch am wenigsten Beschneiungsanlagen pro Pistenkilometer. In Skiorten \u00fcber 1500 Meter werden wir noch lange Ski fahren k\u00f6nnen. Die tieferen Skiregionen werden sich die Frage stellen m\u00fcssen: Wie lange kann ich es mir noch leisten, alles auf die Karte Skitourismus zu setzen, und was w\u00e4re dann die zweite Option?<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und was ist die zweite Option?<\/div>\n<p>Wenn der Winter k\u00fcrzer und trockener wird, wird der Herbst l\u00e4nger. In 10 bis 20 Jahren kriegen wir einen dritten Herbstmonat, den November. Bisher z\u00e4hlte dieser zur Wintersaison. Aber in tieferen Lagen wird man im November noch nicht Ski fahren k\u00f6nnen. Diese Gebiete werden also je l\u00e4nger, je mehr auf Herbstangebote wie Wandern, Biken, Kulinarik und Wellness umsatteln m\u00fcssen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Herr Nydegger, wo ist eigentlich Ihre Faszination f\u00fcr den Tourismus entstanden?<\/div>\n<p>Ich trau es mich fast nicht zu sagen\u2026 im Milit\u00e4r. Dort war ich bei den Lastwagenfahrern. Diese versucht man in der Schweiz immer von den Hauptachsen fernzuhalten, damit sie den Verkehr nicht zus\u00e4tzlich belasten. Und so war ich immer in der Peripherie unterwegs. Dort, wo die Schweiz unglaublich sch\u00f6n ist. So habe ich mich in das Land verliebt. Zudem hatte ich Freude am Internationalen. Nach Abschluss des Milit\u00e4rdienstes habe ich dann an meine Lehre als Landmaschinenmechaniker die Tourismusfachschule angeh\u00e4ngt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Nydegger, die Pandemie ist beendet \u2026 (lacht) Ist das so? Kann ich das schriftlich haben? Gehen wir davon aus, es wird ruhiger. Ist jetzt f\u00fcr Schweiz Tourismus die Zeit gekommen, um die Werbetrommel zu r\u00fchren? Wir haben nie aufgeh\u00f6rt, die Werbetrommel zu r\u00fchren. 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Das Jahresbudget 2022 betr\u00e4gt 94,1 Millionen Franken. 57 Millionen steuert der Bund bei.<\/h6>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Martin Nydegger studierte an der H\u00f6heren Fachschule f\u00fcr Tourismus Graub\u00fcnden und h\u00e4lt ein MBA der Universit\u00e4t Strathclyde im Vereinigten K\u00f6nigreich. Er war zehn Jahre Scuoler Tourismusdirektor, bevor er ab 2005 f\u00fcr Schweiz Tourismus verschiedene Funktionen im In- und Ausland \u00fcbernahm.<\/h6>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[167032,167035],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20220510","original_files":null,"external_release_for_author":"20220509","external_release_for_author_time":"","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/627871ac9d421"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167245"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2848"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=167245"}],"version-history":[{"count":34,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":182658,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167245\/revisions\/182658"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2848"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/167035"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/167032"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/168723"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=167245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=167245"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=167245"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=167245"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=167245"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=167245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}