{"id":167260,"date":"2022-05-09T08:05:16","date_gmt":"2022-05-09T06:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=167260"},"modified":"2023-08-24T01:29:18","modified_gmt":"2023-08-23T23:29:18","slug":"tourismus-oekonomisch-eingeordnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/05\/tourismus-oekonomisch-eingeordnet\/","title":{"rendered":"Tourismus \u00f6konomisch eingeordnet"},"content":{"rendered":"<p>Wie hat man w\u00e4hrend der Pandemie doch Besuche von Restaurants, Events, Freizeitanlagen und vor allem eines vermisst: die Geselligkeit. In der Krise erhielt der wirtschaftlich stark getroffene Tourismus in der breiten Bev\u00f6lkerung und auch in der Politik viele Sympathiepunkte, wie etwa der Aufschrei in der Bev\u00f6lkerung zeigte, als im Dezember 2020 die Restaurants erneut geschlossen wurden. Der Sektor ist im Vergleich zum Vorkrisenniveau massiv eingebrochen. Gemessen an den Logiern\u00e4chten in der Hotellerie <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-82373.html#:~:text=Die%20Schweizer%20Logiern%C3%A4chte%20sind%202020%20auf%20einen%20historischen%20Tiefstand%20gesunken,-Bundesamt%20f%C3%BCr%20Statistik&amp;text=Neuch%C3%A2tel%2C%2019.02.2021%20%2D%202020,%E2%80%9315%2C8%20Millionen\">im Jahr 2020 betrug der R\u00fcckgang gegen\u00fcber 2019 rund 40 Prozent<\/a>. Die einschneidenden Konsequenzen wurden mit etlichen Unterst\u00fctzungspaketen stark abgefedert. Doch auch wenn der Tourismus als Teil der Erlebnis\u00f6konomie weit \u00fcber seine wirtschaftliche Bedeutung hinaus gesellschaftlich verankert ist, gesamtwirtschaftlich wird er nur als zweitrangig wahrgenommen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich tr\u00e4gt der Tourismus mit seinen beteiligten Branchen direkt rund 3 Prozent zum hiesigen BIP bei. Damit reiht sich die Schweiz 2019 etwas unter dem durchschnittlichen BIP-Anteil von 4,4 in der OECD ein. Fragt sich also, weshalb es dennoch angezeigt ist, sich f\u00fcr einen Wirtschaftszweig trotz seiner relativ geringen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung starkzumachen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Eine Branche, die keine ist<\/h2>\n<p>Eines vorweg: Eigentlich handelt es sich beim Tourismus gar nicht um eine Branche. Vielmehr ist er ein Querschnittssektor mit ganz unterschiedlichen beteiligten Branchen. Die Abgrenzung, ob eine Transaktion touristisch ist, kann beim Tourismus nur nachfrageseitig \u00fcber das Verhalten der Konsumenten erfolgen und nicht, wie \u00fcblich, angebotsseitig \u00fcber einigermassen homogene Produktionsprozesse. Ein Beispiel: Wird ein Mittagessen von Einheimischen konsumiert, handelt es sich nicht um eine touristische Transaktion, beim Mittagessen einer ausw\u00e4rtigen Person in demselben Restaurant hingegen schon.<\/p>\n<p>Die \u00f6konomische Bedeutung des Tourismus ist deshalb auch nicht einfach der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) zu entnehmen. Vielmehr muss sie im Rahmen eines <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/10\/tourismus-unbezahlte-arbeit-und-umwelt-ergaenzungen-zum-bip\/\">Satellitenkontos aufwendig errechnet werden<\/a>. Dieser Querschnittscharakter verleiht den touristischen Dienstleistungen von der Beherbergung \u00fcber den Transport bis hin zum Detailhandel eine grosse Heterogenit\u00e4t. Doch trotz dieser Eigenheiten wird der Tourismus als eigenst\u00e4ndiges System wahrgenommen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schweizer Tourismusbilanz: Vom \u00dcberschuss zum Defizit<\/h2>\n<p>Die Einnahmen von internationalen Touristen in der Schweiz werden in der Zahlungsbilanz als Export verbucht. Umgekehrt stellen die Tourismusausgaben von Schweizern im Ausland einen Import dar. \u00dcber Jahrzehnte hinweg erwirtschaftete die Schweiz einen Tourismusbilanz\u00fcberschuss und leistete so einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich der Zahlungsbilanz. Ab 2012 kippte dieser Saldo leicht ins Negative. Und ab 2016 war die Schweizer Fremdenverkehrsbilanz das erste Mal substanziell negativ mit einem Minus von 0,8 Mrd. Franken.<\/p>\n<p>Seither gaben Schweizerinnen und Schweizer f\u00fcr touristische Dienstleistungen im Ausland mehr Geld aus als ausl\u00e4ndische G\u00e4ste in der Schweiz. Der Passivsaldo blieb auch 2017 (\u20131,8 Mrd. Franken), 2018 (\u20131,1 Mrd. Franken) und 2019 (\u20130,8 Mrd. Franken) bestehen. Selbst im ersten Pandemiejahr 2020 betrug er noch \u20130,3 Milliarden Franken. Vorteilhafte Wechselkurse zum Franken, eine g\u00fcnstige Mobilit\u00e4t sowie ein stetiges Wohlstandswachstum in der Schweiz haben die \u00abImporte\u00bb \u2013 das heisst Ferien von Schweizern im Ausland \u2013 befeuert. Umgekehrt waren die Frankenst\u00e4rke und die Hochpreisinsel Schweiz in dieser Zeit nicht gerade gute Argumente f\u00fcr Ferien von ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten in der Schweiz.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Alpenraum: Eine von vier Stellen tourismusabh\u00e4ngig<\/h2>\n<p>Als dienstleistungsintensiver Sektor schafft der Tourismus viele Arbeitspl\u00e4tze. Zu den direkten Arbeitspl\u00e4tzen werden beispielsweise Arbeitsstellen in der Beherbergung, bei den Bergbahnen oder in Reiseb\u00fcros gez\u00e4hlt. Indirekte Arbeitspl\u00e4tze entstehen durch Zulieferer, so zum Beispiel im Gross- und Detailhandel, im Baugewerbe oder im Auto- und Transportgewerbe. In der Schweiz waren 2019 rund 173\u2019000 Vollzeit\u00e4quivalente direkt vom Tourismus abh\u00e4ngig. Das entspricht schweizweit rund 4,5 Prozent der Besch\u00e4ftigung. Hinzu kommen noch rund 80\u2019000 bis 90\u2019000 Stellen in Zulieferbetrieben. In alpinen Gebieten ist dieser Anteil deutlich h\u00f6her. Dort ist der Tourismus sogar f\u00fcr rund 16 Prozent der direkten Arbeitsstellen verantwortlich. Zus\u00e4tzlich kommen dort rund 11 Prozent indirekte Stellen hinzu.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Damit ist im alpinen Raum jede vierte Stelle direkt oder indirekt vom touristischen Geschehen abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>\u00dcber das Ankurbeln des regionalen Wertsch\u00f6pfungskreislaufes generiert der Tourismus ausserdem direkt wie indirekt Wertsch\u00f6pfung in Form von L\u00f6hnen, Steuern, Gewinnen und Zinsen. Die im Jahre 2019 erzielte direkte Wertsch\u00f6pfung von rund 19,5 Milliarden Franken wurde zu zwei Dritteln in der Beherbergung, in der Gastronomie sowie beim Passagierverkehr erwirtschaftet. Insgesamt trug sie rund 3 Prozent zum BIP der Schweiz bei. Auch dieser Anteil ist im Berggebiet deutlich h\u00f6her: Dort steuert der Tourismus sogar rund 13 Prozent direkt und nochmals rund 8 Prozent indirekt zur regionalen Wirtschaftsleistung bei.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Damit avanciert der Tourismus im Berggebiet zu einer Leitwirtschaft. Kantonal oder lokal kann dieser Beitrag tats\u00e4chlich noch viel h\u00f6her sein: So betr\u00e4gt er im Kanton Bern rund 7 Prozent des regionalen Bruttoinlandprodukts, und im Berner Oberland tr\u00e4gt er direkt und indirekt sogar 24 Prozent bei.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Diese Zahlen dokumentieren die hohe regionale \u00f6konomische Relevanz des Tourismus im Berggebiet.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Verhinderer von Abwanderung<\/h2>\n<p>Der Tourismus hat auch eine regionale Ausgleichsfunktion. Die meisten wertsch\u00f6pfungsstarken Wirtschaftszweige sind schwergewichtig im Mittelland oder in den grossen Agglomerationen zu finden. Ebenso kann die Landwirtschaft im Mittelland und in den Voralpen effizienter produzieren. Der Tourismus als Dienstleistungssektor ist daher in vielen Berggebieten schlechthin die zukunftssichernde Leitindustrie und er\u00f6ffnet auch eine Verkn\u00fcpfung von ganz unterschiedlichen Branchen vor Ort. Damit tr\u00e4gt er in diesen Regionen zur wirtschaftlichen Attraktivit\u00e4t und zur Integration des Berggebietes in die Gesamtwirtschaft bei. Wo der Tourismus floriert, kann er die Abwanderung stoppen und unerw\u00fcnschte Disparit\u00e4ten zwischen Berg- und urbanen Gebieten verringern. Bezeichnend daf\u00fcr ist, dass zwischen 2008 und 2019 68 Prozent der vom Bund finanzierten NRP-Investitionsprojekte zur F\u00f6rderung der Regionalwirtschaft aus dem Tourismus stammten.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Mit den geschaffenen Arbeitspl\u00e4tzen generiert der Tourismus auch Einkommen. Dabei spielt die Arbeitsproduktivit\u00e4t gemessen als Wertsch\u00f6pfung pro Vollzeitstelle eine wichtige Rolle, um die schwache Produktivit\u00e4t der touristischen Arbeitsstellen zu erfassen. Bereits der Umstand, dass der Anteil des Tourismus an der Besch\u00e4ftigung (6,9%) h\u00f6her ist als der Anteil am BIP (4,4%), deutet darauf hin, dass eine typische Stelle im Tourismus \u00fcber eine geringere Arbeitsproduktivit\u00e4t verf\u00fcgt und mit der Entwicklung in anderen Wirtschaftszweigen kaum mithalten kann. Wenn die regionale Entwicklung daher zu stark auf den Tourismus fokussiert, wird die Regionalentwicklung mit einem schwach produktiven Sektor gef\u00f6rdert und festigt so die wirtschaftlichen Unterschiede in der Region auch in Zukunft.<\/p>\n<p>Eine touristische Entwicklung macht insbesondere dort Sinn, wo ein \u00fcberdurchschnittliches touristisches Attraktionspotenzial vorhanden ist und gemeinsam mit anderen Wirtschaftszweigen vorangetrieben werden kann. Denn der Tourismus hat die Eigenheit, die Wertsch\u00e4tzung von G\u00e4sten in Wertsch\u00f6pfung transformieren zu k\u00f6nnen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist etwa die Grimselregion, wo die Regionalentwicklung gemeinsam vom Tourismus und der Energiewirtschaft vorangetrieben wird und wo es mit dem Angebot <a href=\"https:\/\/www.grimselwelt.ch\/\">Grimselwelt<\/a> sogar zu Synergien zwischen den beiden kommt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Eine pers\u00f6nliche Revolution ist n\u00f6tig<\/h2>\n<p>Allerdings: Die touristische Entwicklung ist immer mehr mit abnehmenden \u00f6konomischen Grenzertr\u00e4gen und zunehmenden \u00f6kologischen und sozialen Kosten konfrontiert. Das zeigen etwa die Herausforderungen beim Wintertourismus. Auch hinsichtlich der immer wichtigeren Schonung von Ressourcen steht der Tourismus mit seinem hohen Ressourcenbedarf zunehmend unter Druck. Deshalb braucht es eine nachhaltigere Entwicklung im Tourismus. Konkret bedeutet das, dass das touristische Wachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppelt werden muss. Zudem braucht es eine Entkarbonisierung in allen Teilbereichen des Tourismus sowie weitere vielf\u00e4ltige Innovationsbestrebungen in Sachen Nachhaltigkeit. Eine Tourismuspolitik mit klugen Anreizen bei der Innovations- oder der Beherbergungsf\u00f6rderung kann hier starke Akzente setzen.<\/p>\n<p>Nur so k\u00f6nnen die in Zukunft noch anspruchsvolleren Erwartungen an den Tourismus \u2013 etwa jene an eine positive Zahlungsbilanz \u2013 erf\u00fcllt werden. Ein solcher Export\u00fcberschuss k\u00f6nnte auch die schwache gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus relativieren. Die beiden Tourismusprofessoren Jost Krippendorf und Hansruedi M\u00fcller haben es bereits 1986 gefordert: Als Auftakt und Voraussetzung f\u00fcr diese grosse Ver\u00e4nderung braucht es eine \u00abkleine pers\u00f6nliche Revolution\u00bb jedes und jeder Einzelnen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe R\u00fctter-Fischbacher und R\u00fctter (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe R\u00fctter-Fischbacher und R\u00fctter (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe R\u00fctter et al (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Hoff et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Krippendorf und M\u00fcller (1986).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie hat man w\u00e4hrend der Pandemie doch Besuche von Restaurants, Events, Freizeitanlagen und vor allem eines vermisst: die Geselligkeit. 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F\u00fcr eine Tourismus-Entwicklung im Einklang mit Mensch und Natur. Bern.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">R\u00fctter-Fischbacher, U. und H. R\u00fctter (2016). <a href=\"https:\/\/www.stv-fst.ch\/sites\/default\/files\/weserve\/infothek\/news\/2016\/Studie_Berggebiete_Ruetter.pdf\">Wertsch\u00f6pfungs- und Besch\u00e4ftigungswirkung im l\u00e4ndlichen und alpinen Tourismus<\/a>. Studie im Auftrag des Schweizer Tourismus-Verband. R\u00fcschlikon.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">R\u00fctter, H.; R\u00fctter-Fischbacher, U.; H\u00f6chli, C.; Bandi, M. und Lehmann, T. (2013). Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Kanton Bern. R\u00fcschlikon.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[167032,167035],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20220510","original_files":null,"external_release_for_author":"20220506","external_release_for_author_time":"00:06:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6267fab50c27b"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167260"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9071"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=167260"}],"version-history":[{"count":31,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":171946,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167260\/revisions\/171946"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9071"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/167035"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/167032"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/171292"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=167260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=167260"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=167260"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=167260"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=167260"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=167260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}