{"id":171795,"date":"2022-06-10T08:46:40","date_gmt":"2022-06-10T06:46:40","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=171795"},"modified":"2023-08-24T01:30:22","modified_gmt":"2023-08-23T23:30:22","slug":"wir-bringen-start-up-kultur-in-den-konzern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/06\/wir-bringen-start-up-kultur-in-den-konzern\/","title":{"rendered":"\u00abWir bringen Start-up-Kultur in den Konzern\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Palzer, testen Sie jede Innovation \u2013 wie etwa das vegane Ei \u2013, bevor sie auf den Markt kommt?<\/div>\n<p>Ja, ich teste fast alles. Ich nehme die Produkte meist nach Hause, um zu erfahren, was meine Familie davon h\u00e4lt. Meine beiden erwachsenen T\u00f6chter sind da sehr ehrlich. Mit dem veganen Ei habe ich beispielsweise Tortilla und Pfannkuchen zubereitet. So lerne ich unsere Produkte kennen und weiss, was wir auf den Markt bringen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie viele Erfindungen gelangen schliesslich in den Verkauf?<\/div>\n<p>Von den neuen Ideen schaffen es nicht alle bis zur Marktreife. Denn ein neues Produkt muss, nachdem es aus der Entwicklungsk\u00fcche gekommen ist, zahlreiche Tests im Handel und bei den Konsumenten bestehen. Ziel ist es, Innovationen auf den Markt zu bringen, die ein starkes Wachstum versprechen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist bereits eine neue Sorte Nespresso-Kaffee eine Innovation?<\/div>\n<p>Eine Grenze zu ziehen, ist schwierig. Wenn die neue Sorte \u00e4hnlich ist wie die bisherige, bezeichnen wir das eher als Renovation. Wenn die neue Sorte aber zum Beispiel einen komplett neuen Geschmack aufweist \u2013 etwa nach Sherry oder Maracuja schmeckt, weil der gr\u00fcne Kaffee fermentiert oder unter bestimmten Bedingungen gelagert wurde \u2013, dann ist das eine Innovation.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Im Jahr 2021 hat Nestl\u00e9 1,7 Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung investiert. Wie viel davon geben Sie in der Schweiz aus?<\/div>\n<p>Knapp 60 Prozent, also 1 Milliarde Franken \u2013 wovon ein grosser Teil f\u00fcr die Grundlagenforschung in Lausanne ausgebeben wird.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie haben sich die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung \u00fcber die Jahre entwickelt?<\/div>\n<p>Das Budget f\u00fcr Forschung und Entwicklung ist stabil. Was sich aber ver\u00e4ndert hat, sind die Schwerpunkte: Wir geben mittlerweile mehr Geld f\u00fcr die Erforschung der pflanzenbasierten Ern\u00e4hrung aus. Rund 300 Mitarbeitende \u2013 mehr als ein Zehntel der gesamten Forschungs- und Entwicklungsbelegschaft \u2013 forschen zu Milch-, Fleisch- und Fischalternativen. Bedeutend in der Forschung sind auch Verpackungen geworden, die wir nachhaltiger gestalten wollen. Weltweit besch\u00e4ftigen wir in der Verpackungsforschung rund 300 Mitarbeitende. Ebenfalls wichtig ist der Bereich der Gesundheitsforschung.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Weshalb fokussieren Sie auf den Fleisch- und Fischersatz?<\/div>\n<p>Der Fleischkonsum der Menschheit muss zur\u00fcckgehen. Wir wollen die Konsumenten dabei unterst\u00fctzen, weniger Fleisch zu essen. Dies zugunsten der Umwelt, der Gesundheit und des Tierwohls. Im Kanton Neuenburg z\u00fcchten wir beispielsweise Ackerbohnen, um daraus Fleischalternativen oder neue pflanzliche Gerichte zu entwickeln. Fakt ist: Wenn die Menschen weltweit so viel Fleisch konsumieren w\u00fcrden wie in der Schweiz, dann h\u00e4tte der Planet keine gute Zukunft.<\/p>\n<blockquote><p>Der Fleischkonsum der Menschheit muss zur\u00fcckgehen<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"content-copy-questions\">Das klingt gut. Kritiker w\u00fcrden sagen, dass Sie mit den veganen und fleischlosen Produkten schlicht einem ertragsreichen Trend folgen.<\/div>\n<p>Die Nachfrage nach pflanzenbasierten Nahrungsmitteln w\u00e4chst zum Gl\u00fcck, das stimmt. Als Firma wollen wir hier aber \u00dcberzeugungsarbeit leisten: Je besser die Produkte schmecken, desto leichter ist es f\u00fcr die Konsumenten, die Ern\u00e4hrungsgewohnheiten zu adaptieren. Menschen, die heute viel Fleisch essen, wollen wir dazu bringen, vermehrt gesunde fleischlose Alternativen oder Gem\u00fcsegerichte zu essen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie hat sich die Corona-Pandemie auf die Forschung ausgewirkt?<\/div>\n<p>Es war eine anstrengende Zeit. Unsere Mitarbeitenden waren zum Gl\u00fcck \u00e4usserst kreativ \u2013 \u00a0sie forschten zuweilen sogar in ihren K\u00fcchen und Garagen. Unter dem Strich konnten wir die Zahl der Markteinf\u00fchrungen im Jahr 2021 gegen\u00fcber dem Vorjahr sogar um 12 Prozent steigern. Erschwerend kommen leider aber immer noch Lieferengp\u00e4sse bei Laborger\u00e4ten und Maschinen hinzu.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">In Lausanne haben Sie einen von weltweit zw\u00f6lf sogenannten Acceleratoren er\u00f6ffnet. Ausgew\u00e4hlte Start-ups und Studierende d\u00fcrfen Ihre Infrastruktur benutzen, um eigene Produkte zu entwickeln. Hat sich die Art und Weise, wie Forschung betrieben wird, ver\u00e4ndert?<\/div>\n<p>Das ist eine komplett neue Art zu arbeiten. Wir haben das erst vor wenigen Jahren lanciert und im Silicon Valley abgeschaut. Wir laden externe und interne Teams ein, sich mit ihrer Idee bei uns zu bewerben. Die ausgew\u00e4hlten Forscher erhalten sechs Monate Zeit, um ihr Produkt zu entwickeln. W\u00e4hrend dieser Zeit haben sie Zugriff auf alle Labors mit fast 800 Wissenschaftlern in Lausanne. Start-ups behalten ihre Patentrechte und m\u00fcssen uns auch keine Anteile an ihrer Firma abgeben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Warum machen Sie das?<\/div>\n<p>Zum einen bringen wir dadurch Start-up-Kultur in den Konzern: Diese jungen Menschen spr\u00fchen vor Kreativit\u00e4t und sind hoch motiviert. Zum andern greifen wir ihnen unter die Arme und bringen sie weiter. Wir k\u00f6nnen uns w\u00e4hrend sechs Monaten gegenseitig beobachten. Anschliessend entscheiden wir gemeinsam, ob wir weiter zusammenarbeiten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was passiert, wenn das Start-up nicht mit Nestl\u00e9 zusammenarbeiten m\u00f6chte?<\/div>\n<p>Das kann vorkommen. Beispielsweise hat ein estnisches Start-up mit uns gearbeitet, um ein Getr\u00e4nk aus Birkenwasser zu lancieren. Die Wege haben sich dann getrennt, und die Firma ist heute recht erfolgreich. Vielfach gelingt die Zusammenarbeit jedoch. So haben wir beispielsweise zwei Kalifornierinnen der Universit\u00e4t Berkeley dabei unterst\u00fctzt, hier in Lausanne pflanzenbasierte Pouletschenkel samt Haut, Fleisch und Knochen zu entwickeln. Nun bringt das Start-up das Produkt in Nordamerika auf den Markt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie gross ist das Interesse der Start-ups an den Acceleratoren?<\/div>\n<p>Wir haben deutlich mehr Anfragen, als wir bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Dabei d\u00fcrfen sich nebst Start-ups und Studierenden auch interne Mitarbeitende mit einer Idee bewerben. Wichtig ist, dass diese zu uns passt und erfolgversprechend erscheint. Seit 2019 konnten wir bereits rund 100 Produkte aus den Acceleratoren lancieren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Um die interne Kreativit\u00e4t zu f\u00f6rdern, haben Sie auch einen sogenannten Shark-Tank lanciert. Wie funktioniert dieser?<\/div>\n<p>Im Gegensatz zum Accelerator erhalten die Mitarbeitenden bei diesem Angebot zw\u00f6lf Monate Zeit, um eine Idee zur Marktreife zu bringen. Eine US-Mitarbeiterin, die gerade Mutter geworden war, hatte zum Beispiel vorgeschlagen, pflanzenbasierte Zahnungshilfen f\u00fcr Babys zu entwickeln. Wir stellten das n\u00f6tige Budget parat \u2013 und sie entwickelte die Soothe-\u2019n&#8216;-Chew-Sticks, die nun in den USA auf dem Markt sind. Die Babys k\u00f6nnen den essbaren Stick kauen, und das lindert die Zahnschmerzen. In den USA haben wir sogar extra eine Fabrik daf\u00fcr aufgebaut.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie finden Sie gute Forscherinnen und Forscher?<\/div>\n<p>Eine wichtige Quelle f\u00fcr Top-Talente sind Universit\u00e4ten. Wir versuchen die Absolventen f\u00fcr unsere Firma zu begeistern, indem wir unsere strategischen Schwerpunkte erkl\u00e4ren und ihnen zum Beispiel die M\u00f6glichkeit geben, im Rahmen des Accelerator-Programms zusammenzuarbeiten. F\u00fcr die meisten von ihnen ist es wichtig, dass sie mit ihrer Arbeit etwas Positives bewirken k\u00f6nnen \u2013 sei es, einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten oder die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Entscheidend ist f\u00fcr viele Wissenschaftler, dass sie weiterhin anspruchsvolle Forschung betreiben und ihre Ergebnisse publizieren k\u00f6nnen: Auch wenn sie bei uns arbeiten, wollen sie Teil der weltweiten Forscher-Community bleiben. Dazu geh\u00f6rt das Publizieren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Das Image von Nestl\u00e9 hat immer wieder gelitten. Ist das f\u00fcr Nestl\u00e9 ein Problem bei der Rekrutierung?<\/div>\n<p>Das trifft manchmal f\u00fcr Europa zu. Es ist deshalb wichtig, dass wir als Firma transparent aufzeigen, was wir machen: Dann kippt die anf\u00e4ngliche Skepsis oft ins Gegenteil. Wir rekrutieren jedoch weltweit, und vielerorts ist der Ruf von Nestl\u00e9 ausgezeichnet.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">An der ETH Lausanne finanzieren Sie einen Lehrstuhl und reden auch bei der Ernennung der Professuren mit. Wie kann gekaufte Forschung unabh\u00e4ngig sein?<\/div>\n<p>Ich w\u00fcrde das nicht als gekaufte Forschung bezeichnen. Wir nehmen Einfluss auf die Fragestellung, also woran geforscht wird, aber wir nehmen keinen Einfluss auf das Resultat. Jedes aussagekr\u00e4ftige Ergebnis ist ein gutes Ergebnis. Das gilt es zu akzeptieren, ob es uns gef\u00e4llt oder nicht. Die Unabh\u00e4ngigkeit der Wissenschaft muss gew\u00e4hrleistet sein.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gibt es Erkenntnisse aus der universit\u00e4ren Forschung, die zu neuen Produkten f\u00fchrten?<\/div>\n<p>Mit der ETH Lausanne arbeiten wir beispielsweise in der \u00abHealthy Aging\u00bb-Forschung zusammen. Hier erforschen wir, welche N\u00e4hrstoffe sich positiv auf die k\u00f6rpereigenen Mitochondrien auswirken. Indem wir diese Kraftwerke in den Zellen st\u00e4rken, l\u00e4sst sich der Alterungsprozess bremsen. Ein weiteres Beispiel ist die Forschung zur Eisenaufnahme im K\u00f6rper: Zusammen mit einer neuseel\u00e4ndischen Universit\u00e4t haben wir eine Eisenkomponente f\u00fcr Milchpulver entwickelt, die vom Menschen besser aufgenommen werden kann und geschmacklich weitgehend neutral ist.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Um neue Ern\u00e4hrungstrends in den sozialen Medien zu erkennen, setzen Sie auch auf k\u00fcnstliche Intelligenz. Wie muss man sich das vorstellen?<\/div>\n<p>In den sozialen Medien finden sich unz\u00e4hlige Posts und Kommentare zu Lebensmitteln. Ern\u00e4hrung ist f\u00fcr viele Menschen zu einer Art Religion geworden. Die Leute definieren sich heute oft \u00fcber das, was sie essen und trinken \u2013 oder immer \u00f6fter auch \u00fcber das, was sie <em>nicht<\/em> zu sich nehmen. F\u00fcr uns als Firma sind diese Trends sehr aufschlussreich. Mithilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz werten wir diese systematisch aus. So haben wir beispielsweise schon fr\u00fch gesehen, dass kalt aufgebr\u00fchter Kaffee im Trend liegt.<\/p>\n<blockquote><p>Die Leute definieren sich heute oft \u00fcber das, was sie essen und trinken<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wann gelingt Nestl\u00e9 wieder eine Innovation \u00e0 la Nespresso?<\/div>\n<p>Nespresso wurde in den 1980er-Jahren entwickelt \u2013 es hat also eine gewisse Zeit gedauert, bis die Marke wirklich gross wurde. Auch heute gibt es Innovationen mit einem grossen Potenzial. Vielversprechend sind etwa Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, die ein gesundes Altern oder eine gesunde Schwangerschaft erm\u00f6glichen. Ein weiterer Megatrend sind die erw\u00e4hnten pflanzenbasierten Milch-, Fleisch- und Fischalternativen. Und schliesslich die personalisierte Ern\u00e4hrung: Smarte Ger\u00e4te wie Wearables und Apps helfen Diabetikern bei der Essensplanung. Dazu kreieren wir das passende Produkt und bieten eine App an. Bei Haustieren wiederum sind es smarte Futterschalen oder Halsb\u00e4nder, die Auskunft \u00fcber den Gesundheitszustand des Tiers geben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche F\u00e4higkeiten muss man als Innovationschef von Nestl\u00e9 mitbringen?<\/div>\n<p>Man muss offen sein f\u00fcr Neues und den Mut haben, etwas auszuprobieren. Es reicht nicht, zu verwalten, was man erbt. Es braucht auch einen \u00dcberblick \u00fcber Forschung und Technologien, um das Potenzial neuer Ans\u00e4tze zu erkennen. Zudem muss ich eine grosse Komplexit\u00e4t handhaben k\u00f6nnen, auch im Umgang mit Gesch\u00e4ftspartnern: Mal ist es ein Nobelpreistr\u00e4ger, dann ein Marketingchef, dann ein Lieferant, mit dem man L\u00f6sungen finden muss. Die wichtigste F\u00e4higkeit ist wohl, die besten Mitarbeitenden auszuw\u00e4hlen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Palzer, testen Sie jede Innovation \u2013 wie etwa das vegane Ei \u2013, bevor sie auf den Markt kommt? Ja, ich teste fast alles. Ich nehme die Produkte meist nach Hause, um zu erfahren, was meine Familie davon h\u00e4lt. Meine beiden erwachsenen T\u00f6chter sind da sehr ehrlich. Mit dem veganen Ei habe ich beispielsweise Tortilla [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4162,"featured_media":172129,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[67,69],"post_opinion":[72],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[125,181,171],"acf":{"seco_author":4162,"seco_co_author":[4610],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Chefredaktorin, Die Volkswirtschaft","seco_author_post_occupation_fr":"R\u00e9dactrice en chef de \u00ab La Vie \u00e9conomique \u00bb","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4610,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Redaktor, Die Volkswirtschaft","seco_co_author_post_occupation_fr":"R\u00e9dacteur, \u00ab La Vie \u00e9conomique \u00bb"}],"short_title":"","post_lead":"Nestl\u00e9 \u00f6ffnet seine Forschungsk\u00fcchen f\u00fcr Start-ups: Im Lausanner Accelerator haben zwei Kalifornierinnen etwa einen veganen Pouletschenkel entwickelt. \u00abDiese jungen Menschen spr\u00fchen vor Kreativit\u00e4t und sind hoch motiviert\u00bb, sagt der Innovationschef von Nestl\u00e9, Stefan Palzer.","post_hero_image_description":"\u00abIch teste fast alles\u00bb: Stefan Palzer, Chief Technology Officer und Mitglied der Nestl\u00e9-Gesch\u00e4ftsleitung.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone \/ Laurent Gilli\u00e9ron","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone \/ Laurent Gilli\u00e9ron","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Stefan Palzer","kasten_box":"Der 53-j\u00e4hrige Stefan Palzer arbeitet seit 2000 beim weltweit gr\u00f6ssten Nahrungsmittelkonzern Nestl\u00e9. Seit 2018 leitet der Lebensmittelingenieur als Chief Technology Officer die Forschungsabteilung von Nestl\u00e9 mit weltweit rund 4000 Mitarbeitenden und Ausgaben von 1,7 Milliarden Franken im Jahr, wie 2021. Der geb\u00fcrtige Deutsche ist Mitglied der Konzernleitung. Das Interview fand in den Geb\u00e4uden von Nestl\u00e9 Research in Lausanne statt, wo der Konzern Grundlagenforschung und einen von zw\u00f6lf Forschungs- und-Entwicklungs-Acceleratoren f\u00fcr externe Forschende, Studierende und Start-ups betreibt. Von den weltweit \u00fcber zwanzig Forschungs- und Entwicklungstandorten von Nestl\u00e9 finden sich drei in der Schweiz: in Lausanne (weltweite Grundlagenforschung), Orbe VD (Kaffee und Systeme wie Nespresso) und Konolfingen BE (Milchprodukte). Nestl\u00e9 mit Hauptsitz in Vevey VD erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von \u00fcber 87 Milliarden Franken und einen Gewinn von knapp 17 Milliarden Franken."}],"post_notes_for_print":"Zitate:\r\n\r\n&gt;Der Fleischkonsum der Menschheit muss zur\u00fcckgehen.\r\nDie Leute definieren sich heute oft \u00fcber das, was sie essen und trinken.\r\nDie meisten Wissenschaftler wollen mit ihrer Arbeit etwas Positives bewirken k\u00f6nnen.\r\nIch teste fast alles.\r\n\r\n\r\nDie Unabh\u00e4ngigkeit der Wissenschaft muss gew\u00e4hrleistet sein.\r\nEine wichtige Quelle f\u00fcr Top-Talente sind Universit\u00e4ten.\r\n","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[168413,168415],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4127],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20220614","original_files":null,"external_release_for_author":null,"external_release_for_author_time":"","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/627a77ec875f5"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171795"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171795"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171795\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":173875,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171795\/revisions\/173875"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4610"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/168415"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/168413"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172129"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171795"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=171795"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=171795"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=171795"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=171795"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=171795"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}