{"id":171806,"date":"2022-06-23T10:59:18","date_gmt":"2022-06-23T08:59:18","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=171806"},"modified":"2023-08-24T01:29:51","modified_gmt":"2023-08-23T23:29:51","slug":"ein-oeffentlicher-innovationsfonds-fuer-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/06\/ein-oeffentlicher-innovationsfonds-fuer-die-schweiz\/","title":{"rendered":"Ein \u00f6ffentlicher Innovationsfonds f\u00fcr die Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Start-ups sind aufgrund ihrer starken Innovationst\u00e4tigkeit ein wichtiger Pfeiler f\u00fcr k\u00fcnftiges Wirtschaftswachstum. Um Jungunternehmen angesichts der Anstrengungen anderer L\u00e4nder in der Schweiz zu halten, ist ein \u00d6kosystem zentral, welches effektive und effiziente Finanzierungsm\u00f6glichkeiten bietet. Besonders wichtig ist Risikokapital in der Wachstumsphase der Start-ups (sp\u00e4te \u00abEarly Stage\u00bb und \u00abLate Stage\u00bb, siehe Abbildung).<\/p>\n<p>Prinzipiell steht der Schweizer Risikokapitalmarkt im europ\u00e4ischen Vergleich gut da. Die Wachstumsfinanzierung speist sich jedoch zu einem grossen Teil aus ausl\u00e4ndischen Geldern. In anderen L\u00e4ndern ist die staatliche Innovationspolitik f\u00fcr Start-ups deutlich aktiver. Somit besteht in der Schweiz die Gefahr, dass Start-ups einen Wettbewerbsnachteil erfahren und mittelfristig in der Wachstumsphase verst\u00e4rkt ins Ausland abwandern. Um Start-ups in der Wachstumsphase mehr inl\u00e4ndisches Risikokapital zur Verf\u00fcgung zu stellen, schl\u00e4gt der <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.html?dyn_startDate=01.07.2021&amp;dyn_organization=1\">Bundesrat<\/a> deshalb vor, einen \u00f6ffentlichen Innovationsfonds zu errichten.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte ein solcher Fonds ausgestaltet sein? Im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) haben wir in einer Studie mehrere Varianten gepr\u00fcft. Im Zentrum der Analyse steht die fr\u00fche Wachstumsphase (sp\u00e4te \u00abEarly Stage\u00bb und \u00abLate Stage\u00bb). Je nach Branche umfassen die Finanzierungsrunden zwischen 2 und 20 Millionen Franken. Nicht im Fokus stehen hingegen fr\u00fchere Finanzierungsphasen (\u00abSeed Stage\u00bb und fr\u00fche \u00abEarly Stage\u00bb), bei der bereits heute gen\u00fcgend Investoren vorhanden sind.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Finanzierungszyklus von Start-ups<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/06\/DV_7-22_themen_mattmann-trinkner-grichnik-greger.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-172785 \" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/06\/DV_7-22_themen_mattmann-trinkner-grichnik-greger-1024x225.png\" alt=\"\" width=\"1345\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/06\/DV_7-22_themen_mattmann-trinkner-grichnik-greger-1024x225.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/06\/DV_7-22_themen_mattmann-trinkner-grichnik-greger-300x66.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/06\/DV_7-22_themen_mattmann-trinkner-grichnik-greger-768x169.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/06\/DV_7-22_themen_mattmann-trinkner-grichnik-greger-1536x337.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/06\/DV_7-22_themen_mattmann-trinkner-grichnik-greger-2048x450.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 1345px) 100vw, 1345px\" \/><\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Ein Blick ins Ausland<\/strong><\/h2>\n<p>Bis anhin gibt es in der Schweiz weder auf nationaler noch auf kantonaler Ebene staatliche Investitionsprogramme, die in wesentlichem Umfang ins Eigenkapital von Start-ups investieren. Mit dem Ausschluss der Schweiz vom EU-Forschungsprogramm Horizon Europe ist f\u00fcr Schweizer Start-ups zudem ein weiteres F\u00f6rderprogramm weggebrochen.<\/p>\n<p>Anders ist die Situation in den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, wo verschiedene Modelle existieren. Als Vorbild f\u00fcr die Schweiz k\u00f6nnten deshalb \u2013 je nach Zielsetzung \u2013 die Investitionsprogramme einzelner anderer L\u00e4nder dienen.<\/p>\n<p>In den Niederlanden und in Belgien investieren die staatlichen Fonds beispielsweise indirekt in Start-ups: Als sogenannte Fund-of-Funds investieren die Fonds in lokale Risikokapitalfonds. Dies dient auch der Entwicklung der lokalen Venture-Capital-Industrie, die f\u00fcr das Innovations\u00f6kosystem unabdingbar ist. Der niederl\u00e4ndische und der belgische Fonds unterscheiden sich jedoch bei der Fondsverwaltung: W\u00e4hrend der Dutch Future Fund vom Europ\u00e4ischen Investitionsfonds (EIF) mit Sitz in Luxemburg verwaltet wird, liegt das Management des Belgium Growth Fund bei staatsnahen belgischen Organisationen.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber investiert der deutsche Deep Tech Future Fund direkt in Start-ups, wobei private Kapitalgeber mindestens 30 Prozent der Investitionen tragen m\u00fcssen. Ziel des Fonds ist es, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft durch die F\u00f6rderung technologiebasierter mittelst\u00e4ndischer Unternehmen langfristig zu erhalten. Auch der britische Future Fund Breakthrough investiert gemeinsam mit privaten Investoren direkt in das Eigenkapital von Start-ups. Er fokussiert auf Cleantech und Lifescience.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Vier Modelle<\/strong><\/h2>\n<p>Aus unserer Studie resultieren vier idealtypische Ausgestaltungen eines Schweizer Innovationsfonds. Relativ z\u00fcgig umsetzbar w\u00e4re beispielsweise ein schweizerischer Fund-of-Funds unter dem Mandat des EIF. In diesem Fall w\u00fcrde der Bund das Mandat nicht \u00f6ffentlich ausschreiben, sondern direkt \u2013 allenfalls \u00fcber einen Staatsvertrag \u2013 an den EIF vergeben. Eine Alternative w\u00e4re die Mandatierung eines Innovationsfonds per wettbewerblicher Ausschreibung an Dritte. Daf\u00fcr sind jedoch detaillierte Vertr\u00e4ge n\u00f6tig. Bei diesen beiden indirekten Investitionsvehikeln gilt es zu bedenken, dass der Staat durch die Mandatierung weniger Einfluss auf Investitionsentscheide nimmt, was andererseits das Risiko unerw\u00fcnschter politischer Einflussnahme reduziert.<\/p>\n<p>Sollte der Bund direkte Investitionen in Start-ups pr\u00e4ferieren, bietet sich ein drittes Modell an: die Gr\u00fcndung einer spezialgesetzlichen Aktiengesellschaft im Eigentum des Bunds. Kantone (und allenfalls Private) k\u00f6nnen hier Miteigent\u00fcmer sein oder als Darlehensgeber auftreten. Eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft ist bez\u00fcglich Finanzierungsm\u00f6glichkeiten flexibel und kann direkt und indirekt investieren. Abgesehen davon k\u00f6nnte auch die oben beschriebene Mandatierung Dritter \u00fcber eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft laufen.<\/p>\n<p>Viertens k\u00f6nnte ein solcher Fonds auch durch eine \u00f6ffentlich-rechtliche Anstalt verwaltet werden. M\u00f6glich w\u00e4re etwa eine Erweiterung der Aufgaben der Innovationsf\u00f6rderungsagentur Innosuisse. Dies h\u00e4tte den Vorteil, dass die bestehende Expertise und das Netzwerk von Innosuisse bei der Finanzierung von Start-ups und bei Forschungsprojekten direkt genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Ein politischer Entscheid<\/strong><\/h2>\n<p>Die Wahl eines Modells sollte mit einer genauen politischen Zieldefinition eines Innovationsfonds beginnen (\u00abForm Follows Function\u00bb). Sprich: Es gilt, die \u00fcbergeordneten thematischen und finanziellen Ziele zu definieren. Erst nachher sollte das passende Modell entsprechend ausgestaltet werden.<\/p>\n<p>Ist es beispielsweise w\u00fcnschenswert, dass der Staat den Innovationsfonds zeitnah einf\u00fchrt und politisch m\u00f6glichst unabh\u00e4ngige Investitionsentscheide erm\u00f6glicht, w\u00e4re eine Mandatierung Dritter \u2013 entweder per Ausschreibung oder direkt an den EIF \u2013 zu pr\u00e4ferieren. Da diese Modelle indirekte Investitionen vorsehen, k\u00f6nnten sie den Einbezug institutioneller privater Investoren \u2013 wie etwa Pensionskassen \u2013 unterst\u00fctzen, die derzeit nicht f\u00fcr Investitionen in den Risikokapitalmarkt aufgestellt sind.<\/p>\n<p>Die Verwaltung \u00fcber eine \u00f6ffentlich-rechtliche Anstalt ist dagegen zu empfehlen, wenn der Staat eine m\u00f6glichst hohe Kontrolle \u00fcber die Auswahl der Investitionen aus\u00fcben m\u00f6chte. Schliesslich ist eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft dann die erste Wahl, wenn der Bund eine hohe Flexibilit\u00e4t bez\u00fcglich Finanzierungs- und Eigentumsoptionen anstrebt.<\/p>\n<p>Ist die Ausgestaltung eines schweizerischen Innovationsfonds definiert, muss der Bund im Folgenden die Finanzierung gew\u00e4hrleisten. Je nach Struktur k\u00f6nnten dabei auch Kantone und Dritte einbezogen werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Start-ups sind aufgrund ihrer starken Innovationst\u00e4tigkeit ein wichtiger Pfeiler f\u00fcr k\u00fcnftiges Wirtschaftswachstum. Um Jungunternehmen angesichts der Anstrengungen anderer L\u00e4nder in der Schweiz zu halten, ist ein \u00d6kosystem zentral, welches effektive und effiziente Finanzierungsm\u00f6glichkeiten bietet. Besonders wichtig ist Risikokapital in der Wachstumsphase der Start-ups (sp\u00e4te \u00abEarly Stage\u00bb und \u00abLate Stage\u00bb, siehe Abbildung). 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