{"id":172984,"date":"2022-08-02T08:59:34","date_gmt":"2022-08-02T06:59:34","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=172984"},"modified":"2023-08-24T01:30:43","modified_gmt":"2023-08-23T23:30:43","slug":"das-digitale-spital-grosse-chancen-viele-huerden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/08\/das-digitale-spital-grosse-chancen-viele-huerden\/","title":{"rendered":"Das digitale Spital: Grosse Chancen, viele H\u00fcrden"},"content":{"rendered":"<p>Die Kosten im Schweizer Gesundheitswesen steigen seit Jahren. Insbesondere Spit\u00e4ler stehen daher zunehmend unter Kostendruck und suchen nach M\u00f6glichkeiten, effizienter zu werden bei gleichzeitig unver\u00e4ndertem Patientenwohl. Digitale Technologien bieten hierf\u00fcr grosse Chancen, doch die Implementierung muss wohl\u00fcberlegt angegangen werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben wir Gespr\u00e4che<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> mit Entscheidungstr\u00e4gern in der Schweizer Spitallandschaft gef\u00fchrt, um umfassend die Chancen und Herausforderungen digitaler L\u00f6sungen zu diskutieren. Diese offenbaren die vielf\u00e4ltigen Gr\u00fcnde f\u00fcr den nur langsamen Fortschritt bei der Implementierung digitaler L\u00f6sungen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Innovationsdruck ist weiterhin hoch<\/h2>\n<p>Neue Medikamente, Behandlungstechniken und medizintechnische Ger\u00e4tschaften erlauben immer bessere Diagnosen und Therapien. Doch was ein Segen f\u00fcr Patienten und behandelnde \u00c4rzte ist, hat auch seinen Preis: Die Ausgaben der Krankenkassen steigen seit Jahren stark an. Diese fordern ihrerseits die Spit\u00e4ler dazu auf, Kosten einzusparen. Ebenso hat der Gesetzgeber mit Eingriffen in die Tarifsysteme in den vergangenen Jahren den Kostendruck auf die Spit\u00e4ler stark erh\u00f6ht.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Doch die Spit\u00e4ler sind nicht inaktiv. Seit Jahren werden Organisationen und Prozesse optimiert, und Jahr f\u00fcr Jahr wird mit einem niedrigeren Betreuungsschl\u00fcssel an Pflege- und \u00e4rztlichem Personal gearbeitet. Immer mehr Spit\u00e4ler professionalisieren ihren Einkauf und das Controlling, digitalisieren Vorg\u00e4nge und versuchen \u00fcber Kooperationen Kosten einzusparen. Auf der Erl\u00f6sseite versuchen die Spit\u00e4ler mit Zusatzangeboten neue Quellen zu erschliessen und zahlungskr\u00e4ftige Patienten aus dem Ausland in die Schweiz zur Behandlung zu locken.<\/p>\n<p>Der Blick auf die Kosten ist allerdings nur ein, wenn auch der dominierende Aspekt. Ein anderer Grund ist der Fachkr\u00e4ftemangel, der die Spitaldirektionen zwingt, noch effizienter zu werden und bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Mittlerweile sehen sich zudem viele Spit\u00e4ler mit immer anspruchsvolleren Patienten konfrontiert: Online-Terminvergaben, E-Rezepte, umfangreiche Informationsportale und telemedizinische Angebote sind nur einige Versuche der Spit\u00e4ler, die Interaktion f\u00fcr den Patienten angenehmer zu gestalten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Digitale Technologien bieten Chancen<\/h2>\n<p>Seit Jahren gelten die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten der Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen als Schl\u00fcsselkomponente zur Bew\u00e4ltigung dieser Herausforderungen. Bisher versuchten die Spit\u00e4ler papierbasierte Strukturen abzul\u00f6sen und Prozesse innerhalb des Spitals und in der Zusammenarbeit mit Praxis\u00e4rzten zu vereinfachen und zu beschleunigen. Der Fokus lag auf Themen rund um das Krankenhausinformationssystem (KIS) und dem Elektronischen Patientendossier (EPD).<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Die konkreten Ergebnisse sind deutlich besser als ihr Ruf: Im europ\u00e4ischen Umfeld gilt die Schweiz zwar nicht als Musterland der Digitalisierung im Gesundheitswesen, ist aber im Durchschnitt doch fortschrittlicher als die meisten Nachbarl\u00e4nder.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Vergleiche mit anderen Branchen werden h\u00e4ufig herangezogen, sie sind aber wenig sinnvoll. Denn die Anforderungen und Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem sind komplizierter als anderswo. Ausserdem ist die Ausgangslage speziell: Im Gesundheitswesen geht es um das \u00abh\u00f6chste Gut\u00bb des Menschen und nicht um Investitionsg\u00fcter.<\/p>\n<p>Richtig ist allerdings: Der Einsatz von digitalen Technologien wie dem Internet der Dinge, maschinellem Lernen und k\u00fcnstlicher Intelligenz steckt abgesehen von Pilotprojekten noch in den Kinderschuhen. Immer mehr Medizintechnik- und Pharmaunternehmen sehen in der Digitalisierung neue attraktive Gesch\u00e4ftsfelder ausserhalb des Kerngesch\u00e4fts und preschen mit immer neuen L\u00f6sungen und Dienstleistungsangeboten vor. Die Bandbreite ist immens: Datenbasierte Algorithmen in der radiologischen Diagnostik oder L\u00f6sungen zur \u00dcberwachung und intelligenten Steuerung von Beatmungsger\u00e4ten in der intensivmedizinischen Betreuung spiegeln nur einen kleinen Teil der m\u00f6glichen Anwendungsf\u00e4lle.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mannigfaltige Herausforderungen bremsen den Fortschritt<\/h2>\n<p>Doch viele Gr\u00fcnde verhindern den Fortschritt. Eine h\u00e4ufige Ursache sind die nach wie vor unausgereiften, in der Praxis nicht einsatzf\u00e4higen Technologien. Die verschiedenen digitalen L\u00f6sungen bringen heute oft noch nicht den erhofften Mehrwert im Klinikalltag. Zwar erleichtern sie die Verwaltung oder die Diagnosestellung gerade in Spezialf\u00e4llen, v\u00f6llig ersetzen lassen sich qualifizierte Mitarbeiter aber dadurch nicht. Viele Spit\u00e4ler fragen daher zu Recht nach der Sinnhaftigkeit einer (oft teuren) Anschaffung, wenn klar messbare Ergebnisse nicht erkennbar sind.<\/p>\n<p>Zudem m\u00fcssen digitale L\u00f6sungen oft in die gesch\u00fctzte IT-Infrastruktur implementiert, Mitarbeiter geschult und Schnittstellen geschaffen werden. Weil die technischen Ressourcen knapp sind und die dezentrale IT-Infrastruktur es Externen kaum erlaubt, sinnvoll mitzuarbeiten, werden selbst kleine Projekte schnell zur Mammutaufgabe f\u00fcr Spit\u00e4ler. Nicht selten stellt sich erst nach Projektbeginn heraus, dass die digitale L\u00f6sung nicht in die bestehende Prozesslandschaft integrierbar ist und die Kosten h\u00f6her als erwartet sind. M\u00fcssen ohnehin ausgelastete Mitarbeiter dann zus\u00e4tzliche Zeit investieren, ohne den Mehrwert zu sehen, k\u00f6nnen derartige Projekte schnell scheitern.<\/p>\n<p>Spit\u00e4ler sind zudem anders organisiert als Wirtschaftsunternehmen. Der Beschaffungsprozess f\u00fcr die digitale L\u00f6sung unterliegt vielen Restriktionen: Wie gelingt die Gegenfinanzierung, beziehungsweise k\u00f6nnen Kosten hierf\u00fcr \u00fcber die Krankenkassen abgerechnet werden? Werden nutzungs- und ergebnisbasierte Bezahlmodelle oder Einmalanschaffungen pr\u00e4feriert? Hinzu kommen oft l\u00e4hmende interne Diskussionen \u00fcber die Sinnhaftigkeit der Anschaffung und die Zust\u00e4ndigkeiten: Wird eine L\u00f6sung f\u00fcr das Spital angeschafft oder nur f\u00fcr einzelne Departemente? Wie arbeiten Einkauf, IT, Technik und die medizinischen Abteilungen des Spitals mit externen Anbietern bei Anschaffung, Implementierung und Betrieb digitaler L\u00f6sung zusammen? Schliesslich stellen sich auch juristische und haftungsrelevante Fragen: Ist der Einsatz gewisser L\u00f6sungen rechtlich zul\u00e4ssig, oder verbergen sich hier Haftungsrisiken f\u00fcr Mitarbeiter und Spital? Wie d\u00fcrfen Patientendaten erhoben, technisch verarbeitet und gespeichert werden? Ist der Einsatz einer neuen L\u00f6sung sicher?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vier Tipps f\u00fcr Spit\u00e4ler<\/h2>\n<p>Trotzdem sollten Spit\u00e4ler sich nicht abschrecken lassen. Denn die Digitalisierung ist ein vielversprechender und alternativloser Weg, der angegangen werden muss. Vier Empfehlungen sollten Spit\u00e4ler dabei ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<p>Erstens: Definieren Sie eine Digitalstrategie! Hierbei gilt es, alle Mitarbeiter, insbesondere aber \u00c4rzte und Pflegende einzubinden und klare Priorit\u00e4ten festzulegen. Ein Fokus auf realistische Projekte mit guter Umsetzbarkeit ist wichtig: Digitalisierung soll nicht bedeuten, dass alles Digitale spitalweit und zentral gesteuert werden muss. Im Gegenteil, die einzelnen Klinikbereiche sind zu unterschiedlich in ihren Bed\u00fcrfnissen. Zentrale Bereiche k\u00f6nnen jedoch unterst\u00fctzen, um langfristig Synergien zu schaffen und die Interoperabilit\u00e4t der L\u00f6sungen sicherzustellen.<\/p>\n<p>Zweitens: Die digitale Transformation kann nicht ohne zus\u00e4tzliche Ressourcen und dezidierte Budgets gelingen. Denn oft m\u00fcssen zun\u00e4chst Vorleistungen erbracht werden, um eine gewisse Basis zu schaffen. Ein nachhaltiger Aufbau interner Ressourcen in Technik, Verwaltung und IT ist deshalb angeraten. Die Erfahrung zeigt zudem, dass externe Parteien die erforderliche Flexibilit\u00e4t, Agilit\u00e4t und Qualit\u00e4t oft nicht zu angemessenen Kosten leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Drittens: Finden Sie die geeignete Balance zwischen Kooperationen und eigener Umsetzung! Sicher: Enge Partnerschaften mit f\u00fchrenden Unternehmen, Universit\u00e4ten und der \u00f6ffentlichen Hand k\u00f6nnen mehrwertstiftend sein. Wahr ist aber auch, dass in solchen Kooperationen nicht immer greifbare Ergebnisse erzielt werden. Einerseits sollten Spit\u00e4ler daher professionelle Strukturen im Management von Digitalisierungsprojekten und Partnerschaften aufbauen \u2013 auch um medizinische Fachpersonen zu entlasten. Anderseits k\u00f6nnen gerade gr\u00f6ssere Spit\u00e4ler durchaus einmal eigene, interne Projekte forcieren. Nicht immer muss es die grosse und teuer eingekaufte externe L\u00f6sung sein.<\/p>\n<p>Viertens: Vernachl\u00e4ssigen Sie nicht die interne Ausbildung des bestehenden Personals! Bauen Sie digitale Kompetenzen mit auf. Denn viele Vorteile der implementierten L\u00f6sungen werden selbst nach Einf\u00fchrung nicht genutzt, da dem Personal schlicht die Kenntnis fehlt oder Widerstand gegen\u00fcber Neuem besteht. Gerade in der \u00c4rzteschaft bestehen zum Teil Vorbehalte und \u00c4ngste, auf die man eingehen muss. Die Ernennung von sogenannten Lead-Usern kann die Adaptionsh\u00fcrden senken, Unsicherheiten seitens der Mitarbeiter abbauen und offene Fragen kl\u00e4ren. Seitens der Kader sollten und m\u00fcssen Freir\u00e4ume geschaffen werden, um sich mit neuen L\u00f6sungen vertraut zu machen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Grundlage f\u00fcr diesen Artikel sind Gespr\u00e4che mit Direktoren und Chef\u00e4rzten von 12 Schweizer Spit\u00e4lern. Erg\u00e4nzend wurden Interviews mit 16 Medizintechnik- und Pharmaunternehmen als Anbieter digitaler L\u00f6sungen durchgef\u00fchrt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Christen (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/e-healthforum.ch\/studienergebnisse-2021\">Swiss e-health Barometer<\/a> (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Angerer, Hollenstein, Russ (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kosten im Schweizer Gesundheitswesen steigen seit Jahren. 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Die Volkswirtschaft, Juli 2020.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":174047,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20220802","original_files":null,"external_release_for_author":"20220729","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/62a742c78af47"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172984"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9500"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=172984"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172984\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":174159,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172984\/revisions\/174159"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3776"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5032"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9502"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9500"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/174047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=172984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=172984"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=172984"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=172984"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=172984"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=172984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}