{"id":174646,"date":"2022-10-24T14:00:17","date_gmt":"2022-10-24T12:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=174646"},"modified":"2023-08-24T01:32:29","modified_gmt":"2023-08-23T23:32:29","slug":"die-eu-hat-die-weichen-auf-elektromobilitaet-gestellt-was-heisst-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/10\/die-eu-hat-die-weichen-auf-elektromobilitaet-gestellt-was-heisst-das\/","title":{"rendered":"Die EU hat die Weichen auf Elektromobilit\u00e4t gestellt. Was heisst das?"},"content":{"rendered":"<p>Sp\u00e4testens im Jahr 2035 wird das letzte Auto mit Verbrennungsmotor in der Europ\u00e4ischen Union (EU) neu zugelassen. So jedenfalls schl\u00e4gt es die Europ\u00e4ische Kommission in einem <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/en\/TXT\/?uri=CELEX%3A52021PC0556\">Gesetzesentwurf<\/a> vom Sommer 2021 vor. Die Kommission baut hierbei auf bereits angek\u00fcndigten Zielen einzelner EU-Mitgliedsstaaten auf. Die Niederlande, Griechenland und \u00d6sterreich etwa planen bereits seit einiger Zeit, ab 2030 keine neuen Benzin- und Dieselautos mehr zuzulassen.<\/p>\n<p>Der zugrunde liegende Gedanke ist einfach: Ein neues Auto verbleibt im Durchschnitt f\u00fcr etwa 15 Jahre auf der Strasse. Um die von der EU angestrebte Klimaneutralit\u00e4t im Jahr 2050 erreichen zu k\u00f6nnen, darf das letzte Auto mit Verbrennungsmotor sp\u00e4testens im Jahr 2035 aus den Fabrikhallen rollen.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu fr\u00fcheren Absichtsbekundungen einzelner Mitgliedsstaaten handelt es sich beim sogenannten Verbrennerverbot um eine verbindliche EU-weite Regelung, die alle Mitgliedsstaaten und Fahrzeughersteller einhalten m\u00fcssen. Dass das Verbot 2035 tats\u00e4chlich kommt, gilt als ausgemacht. Schliesslich stimmten im Juni 2022 sowohl das Europ\u00e4ische Parlament als auch die europ\u00e4ischen Mitgliedsstaaten dem <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/press-room\/20220603IPR32129\/fit-fur-55-emissionsneutralitat-fur-neue-pkw-und-lieferwagen-ab-2035\">Nullemissionsziel f\u00fcr 2035<\/a> zu.<\/p>\n<p>Aktuell verhandeln die drei gesetzgebenden EU-Institutionen \u2013 die Kommission, das Parlament und die Mitgliedsstaaten \u2013 im Rahmen des sogenannten Trialogs die Details. Das Ergebnis wird f\u00fcr sp\u00e4testens Anfang 2023 erwartet. Beim Ausstiegsdatum 2035 und dem klaren Nein zu Schlupfl\u00f6chern wie synthetischen Kraftstoffen wird es wohl bleiben, auch wenn die \u00d6lindustrie und auch manche Vertreter der Autoindustrie bis zuletzt heftig lobbyieren werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Internationaler Wettbewerb bei Elektroautos<\/h2>\n<p>Das k\u00fcnftige Verbrennerverbot hat auch Auswirkungen auf den Markt f\u00fcr Elektroautos. Etwa zehn Jahre nach ihrer erstmaligen Einf\u00fchrung im Jahr 2009 zeigen die europ\u00e4ischen CO<sub>2<\/sub>-Zielwerte f\u00fcr Neufahrzeuge Wirkung. W\u00e4hrend die Hersteller in den Jahren zuvor durchschnittlich eine Reduktion des CO<sub>2<\/sub>-Ausstosses je Fahrzeug von 1 Prozent pro Jahr erbrachten, war es im Jahr 2020 etwa 1 Prozent pro Monat. Der Marktanteil von Plug-in-Hybriden und Batteriefahrzeugen schnellte innerhalb eines Jahres von 3 Prozent im Jahr 2019 auf 11 Prozent im Jahr 2020 hoch. Alle Zielwerte wurden eingehalten, und Strafzahlungen blieben weitgehend aus.<\/p>\n<p>Nicht nur die europ\u00e4ischen CO<sub>2<\/sub>-Zielwerte zeigen Wirkung. Zus\u00e4tzlich heizen auf Ebene der Mitgliedsstaaten zahlreiche F\u00f6rderprogramme die Nachfrage nach Elektroautos weiter an. Deutschland ist hierf\u00fcr ein gutes Beispiel. W\u00e4hrend in der Vergangenheit die Flotte neuer Autos aufgrund \u00fcberdurchschnittlich hoher CO<sub>2<\/sub>-Emissionen eher negativ auffiel, ist das Land neuerdings einer der Vorreiter in der EU in Sachen Elektromobilit\u00e4t. Grund hierf\u00fcr ist die Kaufpr\u00e4mie f\u00fcr Elektroautos, die von staatlicher Seite aktuell bis zu 6000 Euro betr\u00e4gt. Wer sich einen Neuwagen leisten kann und das Gl\u00fcck hat, ohne l\u00e4ngere Wartezeit ein Elektroauto geliefert zu bekommen, darf sich an einem sehr attraktiven Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis erfreuen.<\/p>\n<p>Der Elektroanteil an Neuwagen in der EU liegt aktuell bei etwa 20 Prozent. Darin eingerechnet sind Plug-in-Hybride, die momentan noch knapp die H\u00e4lfte der Fahrzeuge ausmachen. Ihr Anteil wird in den kommenden Monaten voraussichtlich deutlich sinken, nachdem die EU im Juni dieses Jahres ein realistischeres Testverfahren f\u00fcr Plug-in-Hybride eingef\u00fchrt hat. Bislang emittieren Plug-in-Hybrid-Autos im realen Fahrbetrieb im Durchschnitt noch drei- bis viermal so viel CO<sub>2<\/sub> wie laut offizieller Angabe. K\u00fcnftig wird jedoch ein realistischeres Fahr- und Ladeverhalten f\u00fcr die Berechnung der offiziellen Werte verwendet, welche dann entsprechend h\u00f6her ausfallen werden. Brennstoffzellenfahrzeuge \u2013 auch Wasserstofffahrzeuge genannt \u2013 werden weiterhin nur in hom\u00f6opathischen Dosen verkauft. Die Technologiefrage scheint damit, zumindest bei den Autos, inzwischen gekl\u00e4rt: Batteriefahrzeuge haben eindeutig die Nase vorn.<\/p>\n<p>Elektroautos k\u00f6nnten einen noch h\u00f6heren Marktanteil erreichen, denn die Nachfrage von Kundenseite ist hoch. W\u00e4ren da nicht die langen Lieferzeiten, die momentan mehrere Monate betragen. Grund daf\u00fcr sind Chipmangel und generelle Materialengp\u00e4sse. Hersteller achten darauf, das verf\u00fcgbare Material in m\u00f6glichst profitablen und f\u00fcr die Unternehmensstrategie hilfreichen Fahrzeugmodellen einzusetzen. Dies sind eher grosse SUVs als Kleinwagen und eher jene Elektroautos, die in M\u00e4rkten mit strengen gesetzlichen Zielwerten und grossz\u00fcgigen F\u00f6rderprogrammen verkauft werden als in solchen ohne Vorgaben.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund werden wir aktuell Zeugen eines internationalen Wettbewerbs um die Produktion und den Verkauf von Elektroautos. China und Europa liefern sich hierbei ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der ersten Jahresh\u00e4lfte 2022 \u00fcbernahm China wieder die F\u00fchrungsrolle \u2013 24 Prozent aller neuen Autos sind dort inzwischen Batteriefahrzeuge oder Plug-in-Hybride (siehe Abbildung 1). In den USA betr\u00e4gt der Marktanteil von Batterieautos an den gesamten Neuzulassungen aktuell etwa 7 Prozent.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Entwicklung des Anteils von Elektrofahrzeugen an allen neuen Autos in China, Europa und den USA (2015\u20132035)<\/h2>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Mock-10G-2022-Abb2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#Mock-10G-2022-Abb2_DE').highcharts({     \n\n    chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n2015,2016,2017,2018,2019,2020,2021,2022,2023,2024,2025,2026,2027,2028,2029,2030,2031,2032,2033,2034,2035,\n\n],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        \n        plotLines: [{\n                color: '#000000',\n                dashStyle: 'dot', \/\/ Spline = Linie, Dot = gepunktete Linie\n                width: 1,\n                value: 0, \/\/ Wert, wo vertikale Linie eingeblendet werden soll\n                label: {\n                    rotation: 0,\n\n                y: -3,\n                    text: ''\n                },\n                zIndex: 3\n            }],\n        labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n       \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br>',\n     pointFormat: '{point.y:.0f}%',\n     valueSuffix: ''\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [{\n        name: 'Europa',\n        data: [\n       1,1.1,1.4,2,3,11.4,19,19,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null\n\n\n\n\n],color: '#4b8684'\n    },{\n        name: 'Europa (Prognose)',\n        data: [\n       null,null,null,null,null,null,null,19,19,19,19,22.2,25.4,28.6,31.8,35,48,61,74,87,100\n\n\n\n],color: '#4b8684',\nlinkedTo: ':previous', \ndashStyle: 'longdash'\n    },\n    {\n        name: 'USA',\n        data: [\n        0.660016694,0.901085502,1.141979047,2.065239548,1.889843909,2.282095261,4.3624339,6.916334005,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null\n\n\n\n],color: '#b4a9ce'\n       \n           },{\n        name: 'USA (Prognose)',\n        data: [\n        null,null,null,null,null,null,null,6.916334005,12.30179225,17.6872505,23.07270875,28.458167,33.84362525,39.2290835,44.61454175,50,null,null,null,null,null\n\n\n\n],color: '#b4a9ce', \nlinkedTo: ':previous', \ndashStyle: 'longdash'\n       \n           },\n           {\n        name: 'China',\n        data: [\n        0.877306311,1.259938609,2.296571842,4.349247074,4.940869737,6.155944888,15.42703024,23.90762474,null,null,null\n\n\n\n],color: '#333333'\n       \n           },\n           {\n        name: 'China (Prognose)',\n        data: [\n         null,null,null,null,null,null,null,23.90762474,23.90762474,23.90762474,23.90762474,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null\n\n\n\n],color: '#333333', \nlinkedTo: ':previous', \ndashStyle: 'longdash'\n       \n           }\n       \n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Daten f\u00fcr China und Europa umfassen nur Personenwagen, US-Daten beinhalten auch Pick-ups.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: China und USA: Marklines, Europa: EEA, Dataforce \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Elektromobilit\u00e4t ist (noch) kein Selbstl\u00e4ufer<\/h2>\n<p>So beeindruckend der Boom bei Elektroautos in Europa in den Jahren 2020 und 2021 auch war, die weitere Entwicklung des Marktes bleibt unsicher. Seit Anfang 2022 stagniert der Anteil an neu zugelassenen Elektroautos, und auch die durchschnittlichen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen je Auto sinken kaum mehr. Diese j\u00fcngste Entwicklung zeigt eine Schwachstelle der bestehenden EU-Regulierung auf: Anstatt j\u00e4hrlich versch\u00e4rfter Zielwerte greift lediglich alle f\u00fcnf Jahre die jeweils n\u00e4chste Stufe der Gesetzgebung.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist das 2025er-Ziel f\u00fcr Neuwagen in der EU mit einer nominalen CO<sub>2<\/sub>-Reduktion von nur 15 Prozent derart anspruchslos (siehe Abbildung 2), dass wir vor der n\u00e4chsten Versch\u00e4rfung ab 2030 kaum mit einem weiteren Innovationsschub rechnen k\u00f6nnen. Selbst wenn das letzte Auto mit Verbrennungsmotor schon einige Jahre vor 2035 vom Band laufen w\u00fcrde, so wie es Hersteller wie Ford und Volvo ank\u00fcnden, wird die EU das Klimaschutzziel von \u201330 Prozent\u00a0CO<sub>2<\/sub> f\u00fcr 2030 \u2013 zumindest im Verkehrsbereich \u2013 weit verfehlen.<\/p>\n<p>Nicht nur auf EU-Ebene fehlt f\u00fcr die kommenden Jahre ein klarer Anreiz. Auch auf Ebene der Mitgliedsstaaten drohen wichtige Anreize f\u00fcr das noch junge Pfl\u00e4nzchen Elektromobilit\u00e4t wegzubrechen. In Deutschland beispielsweise plant die Regierung, die Kaufpr\u00e4mie f\u00fcr Elektroautos zu reduzieren und das Gesamtvolumen des F\u00f6rdertopfs zu begrenzen. In Anbetracht leerer Staatskassen ist die Diskussion um F\u00f6rdermittel verst\u00e4ndlich. Insbesondere, wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, dass diese derzeit vor allem demjenigen Teil der Bev\u00f6lkerung zugutekommen, der sich die Anschaffung eines Neuwagens leisten kann. Die breite Masse \u00e4chzt derweil unter den historisch hohen Spritpreisen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Historische Entwicklung CO<sub>2<\/sub>-Standards und durchschnittliche CO<sub>2<\/sub>-Werte neuer Autos in der EU und Zielvorschl\u00e4ge (2000\u20132040)<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-175908 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/09\/2_D-MOCK-10G-2022-1024x607.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/09\/2_D-MOCK-10G-2022-1024x607.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/09\/2_D-MOCK-10G-2022-300x178.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/09\/2_D-MOCK-10G-2022-768x455.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/09\/2_D-MOCK-10G-2022-1536x911.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/09\/2_D-MOCK-10G-2022.png 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: CO<sub>2<\/sub>-Emissionswerte gem\u00e4ss NEFZ-Testverfahren.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: ICCT \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Nachhaltige F\u00f6rderung von Elektromobilit\u00e4t notwendig<\/h2>\n<p>Mit dem Zulassungsverbot f\u00fcr neue Autos mit Verbrennungsmotor hat die EU die Weichen gestellt. Es ist wahrscheinlich, dass andere M\u00e4rkte weltweit schon bald folgen werden. Doch von der Zielgeraden bis im Jahr 2035 sind wir weit entfernt. In den n\u00e4chsten Jahren besteht weiterhin die Gefahr, dass der Markt f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t angesichts anspruchsloser CO<sub>2<\/sub>-Zielwerte und zur\u00fcckgehender F\u00f6rderung zumindest zeitweise in sich selbst zusammenbricht.<\/p>\n<p>Was wir dringend ben\u00f6tigen, ist eine nachhaltigere Form der F\u00f6rderung von Elektroautos. Die derzeitige F\u00f6rderung geht auf Kosten aller Steuerzahler, inklusive all derer, die sich selbst keinen Neuwagen leisten k\u00f6nnen oder wollen. Sinnvoller w\u00e4re ein Bonus-Malus-System: Die K\u00e4ufer von Autos mit h\u00f6heren CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bzw. hohem Energieverbrauch finanzieren die Kaufpr\u00e4mie f\u00fcr Elektroautos.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen wir den Aspekt soziale Gerechtigkeit st\u00e4rker in den Fokus r\u00fccken. Ziel sollte es sein, bezahlbare emissionsfreie Mobilit\u00e4t m\u00f6glichst f\u00fcr alle anzubieten, auf dem Land genauso wie in der Stadt und f\u00fcr Gebrauchtwagen- genauso wie f\u00fcr Neuwagenk\u00e4ufer. Nur so gelingt es, der Elektromobilit\u00e4t m\u00f6glichst schnell und dauerhaft zu einem wirklichen Durchbruch zu verhelfen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor endg\u00fcltig einen Platz im Museum zuzuweisen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sp\u00e4testens im Jahr 2035 wird das letzte Auto mit Verbrennungsmotor in der Europ\u00e4ischen Union (EU) neu zugelassen. So jedenfalls schl\u00e4gt es die Europ\u00e4ische Kommission in einem Gesetzesentwurf vom Sommer 2021 vor. Die Kommission baut hierbei auf bereits angek\u00fcndigten Zielen einzelner EU-Mitgliedsstaaten auf. 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