{"id":175460,"date":"2022-11-04T08:31:55","date_gmt":"2022-11-04T07:31:55","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=175460"},"modified":"2023-08-24T01:32:34","modified_gmt":"2023-08-23T23:32:34","slug":"der-kreislaufwirtschaft-gehoert-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/11\/der-kreislaufwirtschaft-gehoert-die-zukunft\/","title":{"rendered":"Der Kreislaufwirtschaft geh\u00f6rt die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr 2022 war noch jung, da lebte die Schweizer Bev\u00f6lkerung bereits \u00fcber ihren Verh\u00e4ltnissen. Der sogenannte Overshoot Day markiert den Tag, an dem die Bev\u00f6lkerung eines Landes mehr nat\u00fcrliche Ressourcen verbraucht hat, als im ganzen jeweiligen Jahr pro Erdbewohnerin und Erdbewohner nachwachsen oder nachhaltig genutzt werden k\u00f6nnen. In diesem Jahr fiel das Ereignis in der Schweiz bereits auf den 13. Mai, was bedeutet, dass beinahe dreimal die Erde erforderlich w\u00e4re, wenn alle wie die Schweizer Bev\u00f6lkerung leben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Global werden vier von neun planetaren Belastbarkeitsgrenzen unter dem aktuellen linearen Wirtschaftsmodell bereits \u00fcberschritten: Klimawandel, Biodiversit\u00e4t, Abholzung und Phosphor- sowie Stickstoff\u00fcbersch\u00fcsse (z. B. aus der Landwirtschaft). Das \u00dcberschreiten dieser Grenzen bedeutet, dass ein beachtliches Risiko f\u00fcr betr\u00e4chtliche und irreversible Umweltver\u00e4nderungen besteht, die sich negativ auf die Lebensbedingungen in der Schweiz und im Ausland auswirken. Wenn bestimmte Schwellenwerte \u00fcber- oder unterschritten werden, kann dies letztlich die gesamte Resilienz der Erde als System gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Einen wichtigen Beitrag zur L\u00f6sung vieler dringender Umweltprobleme kann die Kreislaufwirtschaft liefern. Sie zielt auf eine zirkul\u00e4re Wirtschaftsweise, bei der Rohstoffe, Materialien und Produkte m\u00f6glichst lange genutzt und die Stoffkreisl\u00e4ufe geschlossen werden. Dies soll den Material- und Energieverbrauch sowie die Abfallerzeugung, den Ausstoss klimasch\u00e4dlicher Gase und die Nutzung von nat\u00fcrlichen Ressourcen senken.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> F\u00fcr die Schweiz als rohstoffarmes Land ist dieser zirkul\u00e4re Ansatz somit auch aus der Perspektive der Ressourcen- und Versorgungssicherheit interessant.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Studien zeigen Win-win-Opportunit\u00e4ten auf<\/h2>\n<p>Der \u00dcbergang vom heutigen linearen Wirtschaftsmodell hin zu einer Kreislaufwirtschaft erfordert eine systematische und nachhaltige Transformation des gegenw\u00e4rtigen Wirtschaftssystems. Gleichzeitig er\u00f6ffnet dies gem\u00e4ss zahlreichen Studien<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> aber auch Chancen f\u00fcr Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. So soll etwa die effizientere Ressourcennutzung zu mehr Kosteneffizienz f\u00fchren. Zudem erm\u00f6glicht beispielsweise die Wiederverwendung von Produktkomponenten neue Gesch\u00e4ftsmodelle und kann neue Investitionsm\u00f6glichkeiten und Arbeitspl\u00e4tze schaffen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Ein geeignetes Werkzeug, um die Effekte der Kreislaufwirtschaft auf volkswirtschaftlicher Ebene zu evaluieren, sind makro\u00f6konomische Modelle. Sie bilden die Interaktionen der verschiedenen Wirtschaftssektoren ab und erfassen somit auch Preis- und Rebound-Effekte. Drei Review- bzw. Metastudien<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> haben die Ergebnisse von einer Vielzahl solcher Modelle wissenschaftlich untersucht. Auf diese wird im Folgenden eingegangen.<\/p>\n<p>Aufgrund der komplexen Transformation zur Kreislaufwirtschaft untersuchen die in den Meta- und Reviewstudien eingeschlossenen Modelle und Studien meist nur ausgew\u00e4hlte Aspekte der Kreislaufwirtschaftstransformation. So evaluiert die Studie der Europ\u00e4ischen Kommission<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> beispielsweise ausschliesslich die volkswirtschaftlichen Effekte von erh\u00f6hter Ressourceneffizienz, die Studie von Cambridge Econometrics<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> beurteilt dagegen die Implikationen der Sharing-Economy. Die Studie der Ellen MacArthur Foundation<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> wiederum fokussiert auf Innovation in Form erh\u00f6hter Materialeffizienz und Substitution. Die in den Studien betrachteten Modelle treffen zudem unterschiedliche Annahmen, beispielsweise bei den Kosten und dem Potenzial von Kreislaufinnovationen sowie der Referenzentwicklung und beziehen sich auf verschiedene L\u00e4nder oder Regionen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Emissionsreduktion sowie BIP- und Besch\u00e4ftigungszuwachs erwartet<\/h2>\n<p>Der Grossteil der in den Review- und Metastudien<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> betrachteten Modelle kommt zum Schluss, dass eine zirkul\u00e4re Wirtschaftsweise zu einer Win-win-win-Situation f\u00fchren kann: Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft profitieren gleichermassen.<\/p>\n<p>Dabei ist der Effekt auf das BIP in den Studien marginal bis positiv und liegt bei der Mehrheit der Studien zwischen 0 und 15 Prozent (total) im Jahr 2030 im Vergleich zum Referenzszenario; bei vereinzelten Studien liegt der BIP-Effekt jedoch auch im negativen Bereich. Gleichzeitig soll die Besch\u00e4ftigung zwischen 0 und 2 Prozent zunehmen und die Emissionen um 0 bis 34 Prozent zur\u00fcckgehen \u2013 dies immer im Vergleich zum Referenzentwicklungspfad im Jahr 2030, bei dem die bisherige bzw. die zu erwartende Entwicklung in die Zukunft extrapoliert wird. Wichtig ist hier auch, zu betonen, dass sich die aufgez\u00e4hlten volkswirtschaftlichen Effekte der Kreislaufwirtschaft nicht direkt auf die Schweiz beziehen.<\/p>\n<p>Ein anschauliches Beispiel f\u00fcr das Potenzial der Kreislaufwirtschaft in der Schweiz liefert die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. So wird etwa erwartet, dass ein Unternehmen aus der <a href=\"https:\/\/reffnet.ch\/de\/fallbeispiele\/franke-kuechentechnik-ag-\">K\u00fcchentechnikbranche <\/a>f\u00fcnf Jahre nach Einf\u00fchrung innovativer Ecodesign-Massnahmen bereits insgesamt 7500 Tonnen Chromnickelstahl und 75 Prozent weniger Energie verbrauchen sowie Kosten von mehreren Millionen Franken einsparen k\u00f6nnen wird. In der M\u00f6belbranche entwickelte ein Unternehmen biologisch abbaubare Vorh\u00e4nge \u2013 damit enden die ausgedienten Vorh\u00e4nge nicht im Abfall, sondern werden vom Unternehmen wieder zur\u00fcckgekauft und anschliessend wieder in den Produktkreislauf integriert. Diese Entwicklung erwies sich auch als \u00f6konomisch erfolgreich, sodass das Gesch\u00e4ftsmodell inzwischen auch bei weiteren Produkten (z. B. Bettw\u00e4sche) angewendet wird.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Referenzentwicklungen zu optimistisch<\/h2>\n<p>Bei den Referenzentwicklungspfaden in den Modellen wird davon ausgegangen, dass die heutige lineare Wirtschaftsweise fortgesetzt wird bzw. fortgesetzt werden kann. Tats\u00e4chlich aber ist dieses Szenario nicht wahrscheinlich. Realistischer ist gem\u00e4ss den Einsch\u00e4tzungen von Expertinnen und Experten, dass sich mit einer nicht nachhaltigen, linearen Wirtschaftsweise die Ressourcenknappheit und die Erderw\u00e4rmung noch versch\u00e4rfen und D\u00fcrren zunehmen werden. Derzeit steuert die Welt auf eine globale Erw\u00e4rmung zu, die weit \u00fcber der kritischen Schwelle von 2 oder gar 1,5 Grad Celsius liegt. <a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> W\u00fcrde ein Referenzszenario gew\u00e4hlt, bei dem sich Klima- und\/oder Biodiversit\u00e4tsverluste noch verschlimmern, dann w\u00e4ren die Vorteile eines Kreislaufszenarios aus volkswirtschaftlicher Sicht noch bedeutend gr\u00f6sser.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Ausserdem bewerten die meisten makro\u00f6konomischen Modelle die Ver\u00e4nderungen des BIP und die Besch\u00e4ftigungsentwicklung als die wichtigsten volkswirtschaftlichen Indikatoren. Unber\u00fccksichtigt bleibt dabei, dass die Kreislaufwirtschaft (gerade auch in der mittleren und l\u00e4ngeren Frist) einzelnen Regionen, L\u00e4ndern oder Sektoren die M\u00f6glichkeit bietet, sich in neuen, nachhaltigen Zukunftsm\u00e4rkten zu positionieren und damit ihre eigene Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken. So hat etwa die EU-Kommission im M\u00e4rz 2022 vorgeschlagen, die derzeit geltende\u00a0<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/energy-climate-change-environment\/standards-tools-and-labels\/products-labelling-rules-and-requirements\/energy-label-and-ecodesign\/rules-and-requirements_de#kodesign-anforderungen\">\u00d6kodesign-Richtlinie<\/a> f\u00fcr energieverbrauchsrelevante Produkte auszuweiten. Damit w\u00fcrden die geltenden \u00d6kodesign-Mindestanforderungen bez\u00fcglich Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit oder Reparierbarkeit auf weitere Produkte wie Textilien, Zement oder Chemikalien angewendet. Zuk\u00fcnftige Teilnehmer am EU-Binnenmarkt m\u00fcssten diese Vorgaben dann einhalten.<\/p>\n<p>Unter dem Strich vermitteln die hier ausgewerteten Studien ein klares Bild: Die Kreislaufwirtschaft hat bereits in der kurzen bis mittleren Frist positive Effekte f\u00fcr die Wirtschaft. Langfristig \u2013 dies zeigen andere Studien<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a> \u2013 ist eine nachhaltige Wirtschaftsweise f\u00fcr die Volkswirtschaft sowieso unabdingbar; bei einer Weiterf\u00fchrung des gegenw\u00e4rtigen Wirtschaftsmodells entstehen ansonsten massive Sch\u00e4den und Kosten, etwa grossfl\u00e4chige Infrastruktursch\u00e4den oder Ernteausf\u00e4lle durch den Klimawandel.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bafu (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Bafu (2020); Ellen MacArthur Foundation (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Bafu (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Aguilar-Hernandez et al. (2021); McCarthy et al. (2018); Best et al. (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">European Commission (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Cambridge Econometrics (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Ellen MacArthur Foundation (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Aguilar-Hernandez et al. (2021); McCarthy et al. (2018); Best et al. (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr detaillierte Informationen und weitere Fallbeispiele: <a href=\"https:\/\/www.reffnet.ch\/de\/fallbeispiele\">Reffnet.ch<\/a>\u00a0oder Cleantechalps (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa IPCC (2022) sowie IPBES (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">IPBES (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">IPCC (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2022 war noch jung, da lebte die Schweizer Bev\u00f6lkerung bereits \u00fcber ihren Verh\u00e4ltnissen. 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(2018). <a href=\"https:\/\/www.ecologic.eu\/16136\">Macroeconomic and Societal Impacts of Mainstreaming the Circular Economy<\/a>. Deliverable D5. 3 Circular Impacts.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Cambridge Econometrics (2017). Environmental Potential of the Collaborative Economy.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Cleantechalps (2021). The Circular Economy: An Economic and Environmental Opportunity for Switzerland?<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Ellen MacArthur Foundation (2015). Achieving \u00abGrowth within\u00bb.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">European Commission, Directorate-General for Environment (2014). Study on Modelling of the Economic and Environmental Impacts of Raw Material Consumption, Final Report, Publications Office, 2014.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">IPBES (2019). Summary for Policymakers of the Global Assessment Report on Biodiversity and Ecosystem Services. Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Cosystem Services.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">IPCC (2022). Summary for Policymakers [H.-O. P\u00f6rtner, D.C. Roberts, E.S. Poloczanska, K. Mintenbeck, M. Tignor, A. Alegr\u00eda, M. Craig, S. Langsdorf, S. L\u00f6schke, V. M\u00f6ller, A. Okem (eds.)]. In: Climate Change 2022: Impacts, Adaptation, and Vulnerability. Contribution of Working Group II to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [H.-O. P\u00f6rtner, D.C. Roberts, M. Tignor, E.S. Poloczanska, K. Mintenbeck, A. Alegr\u00eda, M. Craig, S. Langsdorf, S. L\u00f6schke, V. M\u00f6ller, A. Okem, B. Rama (eds.)]. Cambridge University Press. In Press.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">McCarthy, A., R. Dellink und R. Bibas (2018). <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1787\/af983f9a-en\">The Macroeconomics of the Circular Economy Transition: A Critical Review of Modelling Approaches<\/a>, OECD Environment Working Papers, No. 130, OECD Publishing, Paris.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20221104","original_files":null,"external_release_for_author":"20221104","external_release_for_author_time":"00:04:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/635a6a4aeb689"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/175460"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9793"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=175460"}],"version-history":[{"count":50,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/175460\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":177097,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/175460\/revisions\/177097"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9793"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/177050"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=175460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=175460"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=175460"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=175460"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=175460"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=175460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}