{"id":176066,"date":"2022-11-15T08:04:23","date_gmt":"2022-11-15T07:04:23","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=176066"},"modified":"2023-08-24T01:33:49","modified_gmt":"2023-08-23T23:33:49","slug":"die-ausgebliebene-lehrstellenkrise-und-was-man-daraus-lernt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/11\/die-ausgebliebene-lehrstellenkrise-und-was-man-daraus-lernt\/","title":{"rendered":"Die ausgebliebene Lehrstellenkrise und was man daraus lernt"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie und der Verh\u00e4ngung des Lockdowns Mitte M\u00e4rz 2020 war absehbar, dass die Pandemie und die dagegen ergriffenen Massnahmen nicht ohne Folgen f\u00fcr die Wirtschaftsentwicklung bleiben w\u00fcrden. Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) hatte im April 2020 seine Konjunkturprognosen drastisch nach unten revidiert und rechnete zeitweise mit einem R\u00fcckgang des Bruttoinlandprodukts von \u00fcber 6 Prozent. Bei einem solchen Einbruch war zu bef\u00fcrchten, dass auch der Lehrstellenmarkt in Mitleidenschaft gezogen w\u00fcrde. Vor diesem Hintergrund rief Bundesrat Guy Parmelin die Taskforce \u00abPerspektive Berufslehre\u00bb ins Leben, welche Massnahmen entwickeln sollte, um den zu erwartenden Schock abzufedern.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Konjunktur und Timing<\/h2>\n<p>Zwar ist die Berufsbildung in der Schweiz traditionell ziemlich konjunkturresistent, und die Reaktionen auf Schwankungen im Bruttoinlandprodukt (BIP) und bei der Arbeitslosigkeit sind entsprechend moderat.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Doch der erwartete Konjunktureinbruch drohte nicht unbemerkt am Schweizer Lehrstellenmarkt vorbeizugehen. Massnahmen zu ergreifen, war auch deshalb angezeigt, weil die ersten Daten des Lehrvertragsmonitorings einen R\u00fcckstand von unterschriebenen Lehrvertr\u00e4gen im Vergleich zur Vorpandemiezeit von 3 bis 4 Prozent zeigten. Dieser R\u00fcckstand war sogar noch deutlicher, als ihn Modelle, basierend auf den Erfahrungen der Konjunkturzyklen von den 1990er-Jahren bis in die 2010er-Jahre, vorausgesagt hatten.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Im Oktober 2020, als die letzten Lehrvertr\u00e4ge f\u00fcr das Lehrjahr 2020\/21 unterschrieben waren, resultierte im Vorjahresvergleich keine Ver\u00e4nderung. Auch wenn basierend auf dem demografischen Wachstum und bei normalem Konjunkturverlauf ein Wachstum an Lehrstellen h\u00e4tte erwartet werden d\u00fcrfen, war das Ergebnis mehr als nur gut. Die zwei Fragen, die sich r\u00fcckblickend stellen, sind: Wieso kam es zum Schluss zu keinerlei Eintr\u00fcbung im Lehrstellenmarkt? Und weshalb war zu Beginn der Pandemie ein so deutlicher Einbruch eingetreten?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">St\u00fctzung der Wirtschaft war entscheidend<\/h2>\n<p>Etwas mehr als die H\u00e4lfte der Antwort auf die erste Frage besteht darin, dass der konjunkturelle Einbruch am Schluss nur halb so gross ausfiel wie im April 2020 noch bef\u00fcrchtet. Die andere H\u00e4lfte verlangt nach anderen Erkl\u00e4rungen. Denn fr\u00fchere Rezessionen, die allesamt weniger schlimm ausgefallen waren als 2020, hatten immer zu einem R\u00fcckgang an Lehrstellen gef\u00fchrt. \u00dcber die genauen Gr\u00fcnde der Abweichung von diesem Muster kann nur spekuliert werden. Andere Unterschiede zu fr\u00fcheren Rezessionen liefern dennoch wertvolle Hinweise. Erstens hat der Staat noch nie in der Wirtschaftsgeschichte zuvor praktisch den gesamten Nachfrageeinbruch monet\u00e4r und mit Krediten ausgeglichen. Dies f\u00fchrte dazu, dass die Betriebe \u00fcber Kurzarbeit, Darlehen und andere Entsch\u00e4digungen den Schock abfedern konnten und keine Sparmassnahmen beim Personal vornehmen mussten. Wenn kein Stammpersonal entlassen werden musste, war auch die Notwendigkeit kleiner, das Lehrstellenangebot zu reduzieren. Zweitens war der Nachfrageeinbruch zu einem grossen Teil k\u00fcnstlich (Lockdown), was bei den Betrieben die Erwartung schuf, dass nach dem Ende der Pandemie eine schnelle R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t m\u00f6glich sei und somit auch entsprechend Personal ben\u00f6tigt werden w\u00fcrde. Drittens fielen auch keine Lehrstellen durch Konkurse von Lehrbetrieben, Kunden oder Zulieferern von Lehrbetrieben weg, weil der Bundesrat ein tempor\u00e4res Betreibungsverbot erlassen hatte. W\u00e4hrend in jeder bisherigen Rezession die Firmenkonkurse angestiegen waren, gingen 2020 sogar weniger Firmen in Konkurs als im Jahr vor Corona.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Tempor\u00e4rer Schock bei den Lehrstellensuchenden<\/h2>\n<p>Auch wenn die St\u00fctzung der Wirtschaft und der Verlauf der Konjunktur am Schluss den Lehrstellenmarkt retteten, gab es doch einen initialen Schock bei den Lehrvertragsabschl\u00fcssen. Untersuchungen basierend auf allen t\u00e4glichen Onlinerecherchen nach Lehrstellen auf der \u00f6ffentlichen Lehrstellenplattform Lena zeigten, dass sich praktisch zeitgleich mit dem Lockdown und somit auch mit der Schliessung der Schulen ein Einbruch bei den Suchanfragen einstellte. Im Ausmass war dieser vergleichbar mit jenem, der typischerweise in den Weihnachtsferien auftritt (siehe Abbildung 1).<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Erst gegen Ende der ersten Lockdownphase wurden die Schulabg\u00e4ngerinnen und Schulabg\u00e4nger wieder aktiv. Auch wenn hier ein kausaler Beweis schwierig ist, zeigte sich doch, dass die f\u00fcr das Lehrjahr 2020\/21 noch rechtzeitig wieder aufgehobenen Schulschliessungen mit dazu beigetragen hatten, dass die Krise hatte vermieden werden k\u00f6nnen. Dazu kam ein Gew\u00f6hnungseffekt: Die Einschr\u00e4nkungen im t\u00e4glichen Leben waren normal geworden, sodass trotz weiterhin bestehender pandemiebedingter Restriktionen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ein Jahr sp\u00e4ter wieder so aktiv auf Lehrstellensuche waren wie vor der Pandemie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Suchanfragen auf der Lehrstellenplattform Lena, jeweils zwei und eine Woche vor und eine und zwei Wochen nach dem 16. M\u00e4rz<\/h2>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"WOLTER_11G-2022_ABB1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#WOLTER_11G-2022_ABB1_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n-2,\n-1,\n1,\n2\n\n],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Anzahl Suchanfragen'\n        },\n        labels: {\n                format: '{value}'\n            },\n       \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br>',\n     valueSuffix: ' Suchanfragen'\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [{\n        name: '2020',\n        color:'#655c99',\n        data: [\n       30801,\n26971,\n13261,\n15164\n\n\n\n],\n\n    }, {\n        name: '2021',\n        color:'#649795',\n        data: [\n31005,\n30936,\n30771,\n29035\n\n\n\n\n]\n       \n           }\n           \n           \n           \n           ]\n});\n \n\n});\n\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Berufsberatung.ch \/ Datenanalysen: Goller &amp; Wolter (2021) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Historische Verwerfungen in den Nachbarl\u00e4ndern<\/h2>\n<p>Wer nun meint, es sei nie etwas anderes zu erwarten gewesen, den belehrt ein Blick \u00fcber die Landesgrenzen eines Besseren. In unseren deutschsprachigen Nachbarl\u00e4ndern mit \u00e4hnlicher Tradition der Berufslehre wie in der Schweiz l\u00f6ste die Covid-19-Pandemie Schockwellen auf dem Lehrstellenmarkt aus, die auch im zweiten Jahr nach der Krise noch nicht verdaut waren (siehe Abbildung 2). W\u00e4hrenddessen konnte in der Schweiz schon wieder ein zaghaftes Wachstum bei den Lehrvertr\u00e4gen konstatiert werden. Man muss sicherlich ber\u00fccksichtigen, dass sich nicht alle L\u00e4nder in derselben demografischen Situation befanden und beispielsweise im Falle von Deutschland die Lehrvertr\u00e4ge schon vor der Krise r\u00fcckl\u00e4ufig waren.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Somit kann nicht der gesamte R\u00fcckgang nur mit der Covid-19-Krise erkl\u00e4rt werden. Aber auch nach Einrechnung dieser Faktoren d\u00fcrfte sich das Schweizer Berufsbildungswesen gesamthaft gesehen als resilienter erwiesen haben.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Differenz zu den im Jahr 2019 abgeschlossenen Lehrvertr\u00e4gen in Prozent<\/h2>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"WOLTER_11G-2022_ABB2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#WOLTER_11G-2022_ABB2_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['Schweiz', 'Deutschland', '\u00d6sterreich']\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Prozentuale Differenz zum Wert von 2019'\n        }\n    },\n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: '2020',\n        color:'#655c99',\n        data: [\n            0,\n-10.95,\n-5.65\n]\n    }, {\n        name: '2021',\n        color:'#327775',\n        data: [0.5,\n-9.88,\n-2\n]\n    }]\n});\n\n});\n\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Schweiz: Monitoring Lehrstellen Tripartite Berufsbildungskonferenz; Deutschland: Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung; \u00d6sterreich: Wirtschaftskammer \u00d6sterreich \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Lehren f\u00fcr die Zukunft<\/h2>\n<p>Die Erfahrung der zwei Pandemiejahre hat gezeigt, dass Eingriffe, welche die Wirtschaft stabilisieren und ihr Planungssicherheit geben, gleichzeitig auch das Berufsbildungswesen effizient sch\u00fctzen. Flankierend haben sicherlich auch punktuelle Eingriffe in das Berufsbildungswesen selbst, wie beispielsweise die M\u00f6glichkeit, bis \u00fcber den Start des Lehrjahres hinaus noch Lehrvertr\u00e4ge zu unterschreiben, geholfen. Der Blick \u00fcber die Landesgrenzen hinaus zeigt aber, dass dies nicht unbedingt ausreichen muss, um einen Lehrstellenmarkt in der Krise zu stabilisieren. Die zu verifizierende Hypothese zur Erkl\u00e4rung der unterschiedlichen Erfahrungen in den L\u00e4ndern k\u00f6nnte deshalb lauten: Wer stark in die Krise ger\u00e4t, kommt auch besser durch die Krise.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">M\u00fchlemann und Wolter (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">L\u00fcthi und Wolter (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Goller und Wolter (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">M\u00fchlemann et al., 2020.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie und der Verh\u00e4ngung des Lockdowns Mitte M\u00e4rz 2020 war absehbar, dass die Pandemie und die dagegen ergriffenen Massnahmen nicht ohne Folgen f\u00fcr die Wirtschaftsentwicklung bleiben w\u00fcrden. 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Oxford University Press.<\/li>\r\n \t<li>M\u00fchlemann, Samuel; Pfeifer, Harald und Bernhard H. Wittek (2020). The Effect of Business Cycle Expectations on the German Apprenticeship Market: Estimating the Impact of Covid-19. Empirical Research in Vocational Education and Training, 12(1), 1\u201330.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Lehrvertr\u00e4ge im Jahr 2022","kasten_box":"Laut dem Monitoring der abgeschlossenen Lehrvertr\u00e4ge f\u00fcr 2022 durch die Tripartite Berufsbildungskonferenz beliefen sich diese im August 2022 auf 95 Prozent aller im Vorjahr abgeschlossenen Lehrvertr\u00e4ge. Damit d\u00fcrften sie im Jahr 2022 wieder etwa gleich hoch ausfallen wie 2021. Gem\u00e4ss dem durch das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) in Auftrag gegebenen Nahtstellenbarometer gaben im August 2022 61 Prozent der Ausbildungsfirmen an, im n\u00e4chsten Jahr gleich viele oder mehr Lehrstellen als 2022 anzubieten. Im Jahr 2021 waren es zum gleichen Zeitpunkt 59 Prozent. Nur 7 Prozent planen, weniger Lehrstellen anzubieten. Allerdings ist die Unsicherheit weiterhin relativ gross, denn 32 Prozent der Firmen haben die Frage noch nicht beantwortet."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[177460,177462],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20221115","original_files":null,"external_release_for_author":"20221114","external_release_for_author_time":"00:02:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/63442667d95b9"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/176066"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3061"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=176066"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/176066\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":177394,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/176066\/revisions\/177394"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3061"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/177462"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/177460"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/177215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=176066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=176066"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=176066"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=176066"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=176066"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=176066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}