{"id":177233,"date":"2022-12-13T08:13:43","date_gmt":"2022-12-13T07:13:43","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=177233"},"modified":"2023-08-24T01:35:10","modified_gmt":"2023-08-23T23:35:10","slug":"bringt-handel-wandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/12\/bringt-handel-wandel\/","title":{"rendered":"Bringt Handel Wandel?"},"content":{"rendered":"<p>Der internationale Handel hatte auch schon einen besseren Ruf. Mit der milit\u00e4rischen Invasion Russlands in die Ukraine f\u00fchlen sich nun diejenigen Stimmen best\u00e4tigt, die es schon immer wussten: Der internationale Handel bringt nicht den erhofften gesellschaftlichen Wandel hin zu einer besseren Welt. Ins gleiche Horn blasen die Klimaaktivisten. Aus ihrer Sicht ist die Globalisierung f\u00fcr die weltweite \u00dcbernutzung nat\u00fcrlicher Ressourcen verantwortlich. Doch stimmen diese Anschuldigungen? Wie gross sind die Zielkonflikte zwischen Handel und Nachhaltigkeit tats\u00e4chlich?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Sozialer Aufschwung folgt<\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst einmal gilt es festzuhalten: Die <a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/sne\">Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030<\/a> des Bundesrats bezieht sich auf die UNO-Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und ber\u00fccksichtigt drei Dimensionen \u2013 wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit, gesellschaftliche Solidarit\u00e4t und \u00f6kologische Verantwortung. Diese drei Ziele sollen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gleichrangig angestrebt werden. Trifft dieser Anspruch auf den internationalen Handel zu?<\/p>\n<p>Die positiven Auswirkungen des Handels auf den Wohlstand sind an sich nach wie vor unbestritten. Dies gilt nicht nur f\u00fcr die Schweiz, sondern weltweit. Die zunehmende weltwirtschaftliche Verflechtung erleichterte die Verbreitung neuer Technologien, schaffte h\u00f6heren \u00f6konomischen Wohlstand sowie zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze. Seit 1990 verringerte sich der Anteil von Personen in extremer Armut weltweit um 78 Prozent (siehe Abbildung).<\/p>\n<p>Der Befund stimmt deshalb grunds\u00e4tzlich zuversichtlich: Wenn global integrierte Volkswirtschaften einen h\u00f6heren Wohlstand verzeichnen als vom Handel abgeschottete L\u00e4nder, sind im Dreieck der Nachhaltigkeit \u2013 zumindest zwischen der wirtschaftlichen und der sozialen Dimension \u2013 die Zielkonflikte \u00fcberwindbar. Voraussetzung f\u00fcr ein symbiotisches Zusammenspiel der wirtschaftlichen und der sozialen Entwicklung sind allerdings Regierungen, die nicht nur den Zugang zu M\u00e4rkten \u00f6ffnen, sondern auch grundlegende Menschenrechte respektieren und in leistungsf\u00e4hige Bildungssysteme, funktionsf\u00e4hige Arbeitsm\u00e4rkte sowie Sozial- und Gesundheitspolitik investieren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Weltweiter Bev\u00f6lkerungsanteil in extremer Armut (1990\u20132019)<\/h2>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Scheidegger_12G-2022_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Scheidegger_12G-2022_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        type: 'spline'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n     plotOptions: {\n        spline: {\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n     tooltip: {\n           \n                       valueSuffix: '%',\n\n\n        },\n   \n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n       \n'\t1990\t'\t,\n'\t1991\t'\t,\n'\t1992\t'\t,\n'\t1993\t'\t,\n'\t1994\t'\t,\n'\t1995\t'\t,\n'\t1996\t'\t,\n'\t1997\t'\t,\n'\t1998\t'\t,\n'\t1999\t'\t,\n'\t2000\t'\t,\n'\t2001\t'\t,\n'\t2002\t'\t,\n'\t2003\t'\t,\n'\t2004\t'\t,\n'\t2005\t'\t,\n'\t2006\t'\t,\n'\t2007\t'\t,\n'\t2008\t'\t,\n'\t2009\t'\t,\n'\t2010\t'\t,\n'\t2011\t'\t,\n'\t2012\t'\t,\n'\t2013\t'\t,\n'\t2014\t'\t,\n'\t2015\t'\t,\n'\t2016\t'\t,\n'\t2017\t'\t,\n'\t2018\t'\t,\n'\t2019\t'\t\t\n\n\n],\n\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n            \n                   \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: '%'\n   \n   \n        },\n    \n    series: [\n     {\n        name: 'Weltweiter Bev\u00f6lkerungsanteil mit weniger als 2.15 Dollar pro Tag',\n        data: [\n      37.81,37.35,36.49,35.62,34.27,32.79,31.26,31.06,31.26,30.31,29.13,28.25,26.85,25.54,23.65,21.69,20.89,19.64,18.79,17.9,16.28,14.2,13.25,11.73,11.18,10.79,10.47,9.61,8.86,8.44\n\t\n\n\n\n]\n       \n           },  \n           \n          \n           \n           \n           \n           ]\n});\n});\n\n<\/script>\n<p>Definition extreme Armut: Weniger als 2.15 Dollar pro Tag zu Preisen von 2017. Daten sind korrigiert um Inflation und international unterschiedliche Lebenshaltungskosten.<\/p>\n<p>Quelle: Weltbank \/ Die Volkswirtschaft<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Umweltsch\u00e4den nur vor\u00fcbergehend?<\/h2>\n<p>Schwieriger einzusch\u00e4tzen beim internationalen Handel ist das Ausmass an Zielkonflikten zwischen der wirtschaftlichen und der \u00f6kologischen Dimension der Nachhaltigkeit. Geht mit zunehmendem Handel zwingend auch ein \u00fcberm\u00e4ssiger Verbrauch nat\u00fcrlicher Ressourcen einher? Diese Frage kann nicht abschliessend beantwortet werden, da in der wissenschaftlichen Literatur weder klar positive noch klar negative Auswirkungen der Handelsliberalisierung auf die Umwelt nachgewiesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Laut den optimistischen Interpreten geht ab einem bestimmten Wohlstandsniveau die wirtschaftsabh\u00e4ngige Umweltbelastung wieder zur\u00fcck, wie dies die sogenannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kuznets-Kurve\">Umwelt-Kuznets-Kurve<\/a> suggeriert.<\/p>\n<p>Begr\u00fcndet wird diese Hypothese damit, dass sich gewisse Determinanten mit steigendem Wohlstand ver\u00e4ndern: So steigen die Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr mehr Umweltschutz, und es gibt mehr Innovationen f\u00fcr einen effizienteren Ressourceneinsatz. Ebenso setzt ein Strukturwandel ein hin zu einer weniger ressourcenbelastenden Dienstleistungsgesellschaft.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen solche positiven Entwicklungen f\u00fcr lokale oder regionale Umweltbelastungen wie Luftschadstoffe oder Energieverbrauch empirisch best\u00e4tigt werden. Auf makro\u00f6konomischer Ebene l\u00e4sst sich zeigen, dass es in den letzten Jahrzehnten in westlichen Industriel\u00e4ndern aufgrund technologischer Innovationen zumindest zu einer teilweisen Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und zunehmendem Ressourcenverbrauch gekommen ist. Und selbst fr\u00fchere Entwicklungsl\u00e4nder wie S\u00fcdkorea oder Taiwan entwickeln sich weiter in Richtung Dienstleistungsgesellschaften. Geht man davon aus, dass der internationale Transfer effizienterer Technologien die Emissionen gerade auch in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern gesenkt hat, kann dem internationalen Handel eine neutrale bis positive Auswirkung auf den Umgang mit nat\u00fcrlichen Ressourcen attestiert werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">H\u00f6here Einkommen, mehr Emissionen<\/h2>\n<p>Die pessimistischeren Stimmen verweisen jedoch auf die Tatsache, dass die Treibhausgasemissionen vor allem auch in weniger entwickelten Volkswirtschaften stark zugenommen haben. Dies kann damit erkl\u00e4rt werden, dass die internationale Markt\u00f6ffnung sowie sinkende Transportkosten Produktionsstandorte von Hochlohnl\u00e4ndern in Tieflohnl\u00e4nder verlagert haben. Zumindest indirekt wurden damit teilweise auch Emissionen in Tieflohnl\u00e4nder transferiert. Denn Vorleistungen, die zuvor in Industriel\u00e4ndern hergestellt wurden, konnte man neu aus weit entfernten Wirtschaftsr\u00e4umen beziehen.<\/p>\n<p>Doch waren die in der Regel tieferen Umweltvorschriften in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern direkt daf\u00fcr verantwortlich, dass weniger wertsch\u00f6pfungsintensive Produkte ausgelagert wurden?<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die Evidenz zu dieser Hypothese ist unklar.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Dagegen spricht etwa der relativ geringe Anteil der Umweltkosten an den Gesamtkosten von Produktionsst\u00e4tten. Zudem scheint vor allem auch der steigende Pro-Kopf-Konsum in Entwicklungsl\u00e4ndern ein zentraler Treiber f\u00fcr die weltweit wachsenden Emissionen zu sein.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><\/a>\u00a0Denn wenn Millionen von Menschen die Armut verlassen, eine geheizte Wohnung und wirksamere Medikamente haben, nimmt unweigerlich auch der CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss zu.<\/p>\n<p>Aus Sicht der sozialen Nachhaltigkeit ist der zunehmende Wohlstand also eine erfreuliche Entwicklung. Aber bei der \u00f6kologischen Dimension der Nachhaltigkeit kommt es tats\u00e4chlich zu Zielkonflikten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Pragmatische Umsetzung<\/h2>\n<p>Unter dem Strich bringt Handel dennoch positiven Wandel. Auch wenn sich die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik gewissen Zielkonflikten nicht entziehen kann. Der Bundesrat betont deshalb in seiner Aussenwirtschaftsstrategie, dass die Aussenwirtschaftspolitik \u00abdem Erhalt und der Steigerung des Wohlstandes der Bev\u00f6lkerung dient \u2013 im Einklang mit den Zielen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung\u00bb.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Der Begriff \u00abEinklang\u00bb verweist auf die eingangs erw\u00e4hnten drei Zieldimensionen in der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030. Inhaltliche Zielkonflikte und negative Nebeneffekte werden gem\u00e4ss der Strategie identifiziert und offengelegt. Dies gilt auch f\u00fcr die Aussenwirtschaftspolitik.<\/p>\n<p>Beim Handel engagiert sich die Schweiz prim\u00e4r f\u00fcr multi- oder plurilaterale L\u00f6sungsans\u00e4tze. Die Hebelwirkung ist dort am gr\u00f6ssten. Im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) sowie anderer internationaler Organisationen und Gremien unterst\u00fctzt sie beispielsweise Initiativen f\u00fcr die Liberalisierung des Handels mit Umweltg\u00fctern und -dienstleistungen wie Sonnen- oder Windkraftanlagen und deren Montage- und Unterhaltsdienstleistungen oder Technologien im Bereich Umweltanalytik und Entsorgung. Ebenso engagiert sich die Schweiz f\u00fcr den Abbau von umweltsch\u00e4dlichen Subventionen f\u00fcr fossile Energien. Die Diffusion von Technologien und Produkten mit besonderem umweltpolitischem Nutzen kn\u00fcpft an die erw\u00e4hnten positiven Erkenntnisse in den Bereichen Luftschadstoffe und Energieverbrauch an.<\/p>\n<p>Um bilaterale Wirtschaftsbeziehungen nachhaltiger zu gestalten, sieht die Schweiz dar\u00fcber hinaus in ihren Freihandelsabkommen verbindliche <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit\/Wirtschaftsbeziehungen\/Freihandelsabkommen\/nachhaltigkeit.html\">Nachhaltigkeitsbestimmungen<\/a> vor. Die Vertragsparteien verpflichten sich darin, die mit dem Freihandelsabkommen verfolgten wirtschaftlichen Ziele mit jenen beim Umweltschutz und bei den Arbeitsrechten in \u00dcbereinstimmung zu bringen. Es werden auch vermehrt die potenziellen Nachhaltigkeitswirkungen der Abkommen gepr\u00fcft. Zudem verst\u00e4rken die Schweiz und ihre Efta-Partner laufend ihre Bem\u00fchungen zur \u00dcberwachung der Umsetzung der entsprechenden Bestimmungen.<\/p>\n<p>Alles in allem erlaubt eine weitsichtige, aber auch pragmatische Verfolgung aller Nachhaltigkeitsziele, dass Handel auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zum weltweiten Wandel hin zu nachhaltigem Wohlstand leisten wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe den <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=177485&v\">Artikel<\/a> von Scott Taylor in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Hoekstra, Michel und Suh (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Arto und Dietzenbacher (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesrat (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der internationale Handel hatte auch schon einen besseren Ruf. 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Environmental Science &amp; Technology, 48:10, 5388\u20135394.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Bundesrat (2021). Strategie zur Aussenwirtschaftspolitik. Bern, 24. November 2021.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Hoekstra, Rutger, Bernhard Michel und Sangwon Suh (2016). The Emission Cost of International Sourcing; Using Structural Decomposition Analysis to Calculate the Contribution of International Sourcing to CO2-Emission Growth. Economic Systems Research, 28:2, 151\u2013167.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[177541,178796,178920,178926,178930,178893],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20221213","original_files":null,"external_release_for_author":"20221128","external_release_for_author_time":"18:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/636b8b69237c7"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177233"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2752"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=177233"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":178875,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177233\/revisions\/178875"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2752"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/revision\/178893"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/178796"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/177541"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/178645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=177233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=177233"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=177233"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=177233"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=177233"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=177233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}