{"id":177238,"date":"2022-12-13T07:20:20","date_gmt":"2022-12-13T06:20:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=177238"},"modified":"2023-08-24T01:35:20","modified_gmt":"2023-08-23T23:35:20","slug":"die-freundin-der-haie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/12\/die-freundin-der-haie\/","title":{"rendered":"Die Freundin der Haie"},"content":{"rendered":"<p>Als ich vor zehn Jahren den Dokumentarfilm \u00abSharkwater\u00bb und weitere Dokumentationen zum Verhalten von Haien anschaute, war ich \u00fcberrascht und schockiert. \u00dcberrascht, weil Haie \u00fcber erstaunliche Sinne der Wahrnehmung verf\u00fcgen und gegen\u00fcber dem Menschen viel weniger gef\u00e4hrlich sind, als man uns in Filmen und Medien glauben macht. Schockiert, weil ich erfuhr, dass Haie massenweise \u2013 man spricht von \u00fcber 100 Millionen Tieren pro Jahr \u2013 und auf brutale Weise get\u00f6tet werden: Man schneidet ihnen die Flossen vom Leib und wirft die noch lebenden Haie anschliessend zum grossen Teil ins Meer zur\u00fcck, wo sie langsam zu Boden sinken und verenden. Zudem wurden im Film Berge von getrockneten Haifischflossen gezeigt, die \u00fcber den internationalen Handel in der asiatischen K\u00fcche landen.<\/p>\n<p>Dies war der Startschuss zur eigenen Forschung: Ich wollte verstehen, was hier abl\u00e4uft, zumal im Film die Ursache f\u00fcr dieses \u00abMultimilliarden-Gesch\u00e4ft\u00bb in einer \u00abverbesserten Marktwirtschaft\u00bb (\u00abImproved Market Economics\u00bb) gesehen wurde, was ich als implizite Kritik am Profitstreben in offenen Marktwirtschaften interpretierte. Ich fragte mich, ob hier dieselben Mechanismen am Werk sind, auf die mein Kollege Scott Taylor in einer bahnbrechenden Forschungsarbeit zur Beinahe-Ausrottung des amerikanischen B\u00fcffels um 1870 hingewiesen hatte.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Taylor bewies darin, dass eine Innovation in der europ\u00e4ischen Gerbereiindustrie es von heute auf morgen m\u00f6glich machte, die dicke B\u00fcffelhaut f\u00fcr zahlreiche Anwendungen zu verarbeiten. Dies l\u00f6ste ein regelrechtes Abschlachten der amerikanischen B\u00fcffel aus, die innerhalb weniger Jahre von mehreren Millionen bis auf ganz wenige Exemplare dezimiert wurden: Ihre H\u00e4ute wurden nach Europa exportiert, das B\u00fcffelfleisch hingegen verrottete in den frei zug\u00e4nglichen \u00abGreat Plains\u00bb \u2013 der Pr\u00e4rie, die sich in der Mitte der USA von Nord nach S\u00fcd erstreckt.<\/p>\n<p>\u00abDroht den Haien dasselbe Schicksal?\u00bb, ging es mir durch den Kopf. Oder vielleicht noch schlimmer: \u00abGeh\u00f6ren die seit Millionen von Jahren majest\u00e4tisch schwimmenden Haie schon bald der Vergangenheit an, mit wohl katastrophalen Konsequenzen f\u00fcr das \u00f6kologische Gleichgewicht der Meere?\u00bb<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ethik allein gen\u00fcgt nicht<\/h2>\n<p>Im Parlament in Bern fand in dieser Zeit eine interessante Debatte statt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Der Walliser SVP-Nationalrat Oscar Freysinger hatte im April 2013 die <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20133331\">Motion<\/a> \u00abKein Import von Haifischflossen\u00bb eingereicht, welche der Bundesrat zur Ablehnung empfahl. Sie wurde vom Nationalrat zwei Jahre sp\u00e4ter aber deutlich angenommen. Die Motion betraf die Art, wie die Haie aufgrund des sogenannten Shark-Finnings get\u00f6tet wurden. \u00abEs ist der menschlichen Zivilisation unw\u00fcrdig, ein solches Prozedere weiterhin zu dulden. Die Schweiz sollte mit dem Beispiel vorangehen und den Import von Haifischflossen verbieten\u00bb, so die Motion.<\/p>\n<p>Der Bundesrat teilte diese Auffassung, war aber gegen ein Importverbot. Er betonte, dass die Schweiz gem\u00e4ss Zollstatistik gar keine Haifischflossen importiere und dass auf internationaler Ebene einiges gegen diese Art des Haifischfangs getan werde. Zudem hatte der Bundesrat auch Bedenken, ob ein Importverbot kompatibel w\u00e4re mit der Welthandelsorganisation (WTO). Doch Freysinger \u00fcberzeugte dies nicht: \u00abEntweder ist man f\u00fcr den Tierschutz und verh\u00e4lt sich zivilisiert, auch den Haifischen gegen\u00fcber, oder man kann das Wort \u2039Zivilisation\u203a von seiner Fahne streichen.\u00bb<\/p>\n<p>In der Debatte im St\u00e4nderat hob der Solothurner SP-St\u00e4nderat Roberto Zanetti die Chance der Schweiz hervor, hier ein klares Signal zu senden, \u00abdass dieses \u2039shark finning\u203a (\u2026) schlicht und einfach unanst\u00e4ndig, abscheulich und abstossend ist\u00bb. Trotzdem lehnte die kleine Kammer die Motion ab, sodass es nie zum Importverbot f\u00fcr Haifischflossen gekommen ist.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die \u00f6konomische Theorie hilft<\/h2>\n<p>Die \u00f6konomische Theorie setzt auf einer anderen Ebene an. Sie betont nicht die \u00abunzivilisierte Art\u00bb des T\u00f6tens, sondern ein viel grunds\u00e4tzlicheres Problem. Ihr zufolge droht einer sogenannten gemeinschaftlichen Ressource \u2013 wie den Haien im Meer \u2013 das Schicksal, \u00fcbernutzt zu werden und elendiglich zugrunde zu gehen. Man spricht von der Trag\u00f6die der gemeinschaftlichen Ressourcen oder eben der \u00abTragedy of the Commons\u00bb. Dasselbe gilt auch f\u00fcr andere Fische und Wildtiere, die erw\u00e4hnten amerikanischen B\u00fcffel oder das Klima. Die \u00f6konomische Theorie zeigt, dass hier nur wirksame Zugangsbeschr\u00e4nkungen helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Angesichts der schon in den 1990er-Jahren von Biologinnen beobachteten Dezimierung der Best\u00e4nde einzelner Haifischarten wie etwa des Hammerhais um 80 Prozent innerhalb weniger Jahre h\u00e4tte man die Jagd nach Haien schon lange beschr\u00e4nken m\u00fcssen. Ob man dabei das Angebot mit Quoten oder Steuern, den internationalen Handel mit selektiven Export- bzw. Importverboten oder die Nachfrage mit Steuern oder Verboten einschr\u00e4nkt, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass man den Zugang auf eine wirksame Weise beschr\u00e4nkt. Oder anders gesagt: Wenn der Zugang nicht beschr\u00e4nkt wird, kann der internationale Handel verheerende Wirkungen haben, indem eine grosse Nachfrage an einem Ort auf dieser Welt eine gemeinschaftliche Ressource an einem anderen Ort anzapfen und innert k\u00fcrzester Zeit an den Rand der Existenz bringen kann.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr das im Film \u00abSharkwater\u00bb betonte Problem ist also nicht eine vermeintlich \u00abverbesserte Marktwirtschaft\u00bb. Im Gegenteil. Es ist das Verkennen der Politik, dass gewisse M\u00e4rkte nur dann funktionieren k\u00f6nnen, wenn man sie entsprechend reguliert. Der fehlende Eingriff bei den gemeinschaftlichen Ressourcen im Allgemeinen und den Haien im Speziellen stellt ein Staatsversagen sondergleichen dar. Ob es an den Interessen gut organisierter Gruppen oder am fehlenden Verst\u00e4ndnis der Funktionsweise einer Marktwirtschaft liegt, bleibe dahingestellt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wo stehen wir heute?<\/h2>\n<p>Die Einf\u00fchrung und Versch\u00e4rfung von Finning-Verboten in zahlreichen L\u00e4ndern (auch in der EU) hat bisher prim\u00e4r dazu gef\u00fchrt, dass die Produktionskosten leicht stiegen, die Fischerboote vergr\u00f6ssert wurden und die verendeten Haik\u00f6rper, zuerst ohne und dann samt den Flossen, an Land gebracht wurden. Eine substanzielle Reduktion des Haifischfangs wurde damit aber nicht erreicht, ja war oft nicht einmal das Ziel dieser durch die Moral motivierten Massnahmen. Auch die h\u00e4ngige B\u00fcrgerinitiative in der EU \u00ab<a href=\"https:\/\/stop-finning-eu.org\/\">Stop Finning \u2013 Stop the Trade<\/a>\u00bb folgt dieser Tradition. Dort heisst es n\u00e4mlich: \u00abWir wollen den Handel mit Flossen in der EU beenden (\u2026), die sich nicht nat\u00fcrlich am K\u00f6rper des Tiers befinden.\u00bb<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Not tut stattdessen eine drastische Beschr\u00e4nkung des Fangs, des Handels und der Nachfrage von und nach Haien, wie das die \u00f6konomische Theorie verlangt.<\/p>\n<p>Die Forschung von mir und dem \u00d6konomen Tobias Erhardt zeigt zudem, dass die Haiarten, welche eine niedrige Reproduktionsrate aufweisen, unter den gegebenen Umst\u00e4nden extrem verwundbar sind.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Wenn wir den Zugang zu allen Haien nicht sofort drastisch beschr\u00e4nken, droht eine Haifischart nach der anderen auszusterben. Da die Nachfrage nach Haifischen auf relativ wenige L\u00e4nder konzentriert ist (siehe Tabelle), sollte man alles daransetzen, die Nachfrage in diesen L\u00e4ndern sowie die Exporte beziehungsweise Importe von Haien in diese L\u00e4nder zu beschr\u00e4nken. Ein Lichtblick stellt die aktuelle <a href=\"https:\/\/cites.org\/eng\">Entscheidung<\/a> der Convention on International Trade in Endangered Species (Cites) an ihrem j\u00fcngsten Treffen im November in Panama dar. Dort haben die 183 Mitgliedsl\u00e4nder beschlossen, die Liste der derzeit 14 Haiarten, deren internationaler Handel \u00fcberwacht und wenn n\u00f6tig beschr\u00e4nkt wird, substanziell um ein Mehrfaches zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Angebot von und Nachfrage nach Haien<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-177881\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2-963x1024.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"851\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2-963x1024.png 963w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2-282x300.png 282w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2-768x816.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2-1445x1536.png 1445w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2-1927x2048.png 1927w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/11\/DV_12-22_Weder_de-2.png 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Angebot: Weltweiter Fang von Knorpelfischen (Haie, Rochen, Chim\u00e4ren). Nachfrage: Importe von Haifischflossen. Gemessen in Tonnen.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: \u00a0<a href=\"https:\/\/www.fao.org\/fishery\/en\/statistics\">FAO<\/a>, Berechnungen des Autors \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dem Z\u00fcrcher FDP-St\u00e4nderat Felix Gutzwiller kamen in der Schlussdiskussion im St\u00e4nderat damals doch Zweifel an der Argumentation. Er wies darauf hin, dass geh\u00e4utete Bauchlappen des vom Aussterben bedrohten Dornhais unter dem Namen \u00abSchillerlocken\u00bb oder \u00abSee-Aal\u00bb in der Schweiz ohne Weiteres gekauft werden k\u00f6nnen und dass somit vielleicht ein gr\u00f6sseres, \u00fcber das Finning hinausgehendes Problem bestehe. Es passierte dann aber nichts. Die Haie h\u00e4tten eine Freundin. Schade ist nur, dass der Mensch sich mit der \u00f6konomischen Theorie nur schwer anfreundet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Taylor (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe protokollierte Debatte auf <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-amtliches-bulletin#k=PdAffairId:20133331\">Parlament.ch.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Stop-finning-eu.org.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Erhardt und Weder (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich vor zehn Jahren den Dokumentarfilm \u00abSharkwater\u00bb und weitere Dokumentationen zum Verhalten von Haien anschaute, war ich \u00fcberrascht und schockiert. \u00dcberrascht, weil Haie \u00fcber erstaunliche Sinne der Wahrnehmung verf\u00fcgen und gegen\u00fcber dem Menschen viel weniger gef\u00e4hrlich sind, als man uns in Filmen und Medien glauben macht. 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Buffalo Hunt: International Trade and the Virtual Extinction of the North American Bison, American Economic Review, December, 101, S. 3162\u20133195.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[177541,178796,178920,178926,178930,178893],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":"","planned_publication_date":"20221213","original_files":null,"external_release_for_author":"20221128","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/636b8f893f934"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177238"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2849"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=177238"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":178686,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177238\/revisions\/178686"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/revision\/178893"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/178796"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/177541"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2849"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/178568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=177238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=177238"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=177238"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=177238"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=177238"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=177238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}