{"id":178181,"date":"2023-01-16T07:00:12","date_gmt":"2023-01-16T06:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=178181"},"modified":"2023-08-24T01:35:21","modified_gmt":"2023-08-23T23:35:21","slug":"freihandelsabkommen-kombinieren-und-zoelle-sparen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/01\/freihandelsabkommen-kombinieren-und-zoelle-sparen\/","title":{"rendered":"Freihandelsabkommen kombinieren und Z\u00f6lle sparen"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber zahlreiche Freihandelsabkommen, welche f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft wesentliche Vorteile mit sich bringen, darunter auch Zollersparnisse im Warenhandel.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Um von den tieferen Pr\u00e4ferenzz\u00f6llen der Freihandelsabkommen zu profitieren, m\u00fcssen die exportierten G\u00fcter die im jeweiligen Abkommen festgehaltenen Ursprungsregeln erf\u00fcllen. Das heisst, die G\u00fcter m\u00fcssen zu einem gen\u00fcgend grossen Anteil in der Schweiz hergestellt worden sein.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ursprungskumulation als L\u00f6sung<\/h2>\n<p>Die Schweiz ist eine hoch entwickelte Volkswirtschaft mit einem kleinen Binnenmarkt. Daher sind Schweizer Unternehmen stark in internationale Produktions- und Wertsch\u00f6pfungsketten eingebunden und beziehen viele Vorleistungen aus dem Ausland, insbesondere aus der Europ\u00e4ischen Union (EU). Dies f\u00fchrt dazu, dass die Unternehmen die Ursprungsregeln teilweise nicht erf\u00fcllen und somit nicht von den Pr\u00e4ferenzz\u00f6llen der Freihandelsabkommen profitieren k\u00f6nnen. Im internationalen Wettbewerb kann dies ein schwerwiegender Nachteil sein.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Kumulierungsm\u00f6glichkeiten in Freihandelsabkommen vorzusehen, w\u00e4re eine potenzielle L\u00f6sung. Die Freihandelspartner k\u00f6nnten beschliessen, dass Vorleistungen aus Drittl\u00e4ndern den einheimischen Vorleistungen gleichgestellt werden. So w\u00fcrde nicht nur die Schweizer Produktionsleistung angerechnet, sondern auch Vorleistungen aus Drittl\u00e4ndern (\u00abKumulation\u00bb). F\u00fcr die Unternehmen w\u00fcrde es damit einfacher, die Ursprungsregeln zu erf\u00fcllen und von den tieferen Pr\u00e4ferenzz\u00f6llen der Freihandelsabkommen zu profitieren. Es bestehen bereits solche Kumulierungsm\u00f6glichkeiten, beispielsweise innerhalb der PEM-Zone<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>. Damit haben Schweizer Unternehmen bisher gute Erfahrungen gemacht.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Neue Kumulierungszonen als Chance<\/h2>\n<p>Wie gross ist das Potenzial weiterer Kumulierungsm\u00f6glichkeiten, und mit welchen Partnerl\u00e4ndern w\u00e4ren diese besonders attraktiv? Im Rahmen einer Studie im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) ist das Forschungs- und Beratungsunternehmen Ecoplan zusammen mit der Universit\u00e4t St. Gallen diesen Fragen nachgegangen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Im Zentrum standen dabei die Auswirkungen einer Regionalisierung der Ursprungsregeln. Dabei w\u00fcrden sich mehrere L\u00e4nder mit untereinander bestehenden Freihandelsabkommen zu einer Kumulierungszone zusammenschliessen. Speziell anbieten w\u00fcrden sich L\u00e4nderkombinationen, an denen sowohl die Schweiz wie auch die EU beteiligt sind, da diese mit L\u00e4ndern wie Kanada, Japan, S\u00fcdkorea oder Mexiko \u00fcber zahlreiche gemeinsame Freihandelspartner verf\u00fcgen. Die bestehenden Freihandelsabkommen, einschliesslich der Zollpr\u00e4ferenzen, blieben mit Ausnahme der Ursprungsregeln unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Im Beispiel einer Kumulierungszone zwischen der Schweiz, der EU und Japan k\u00f6nnten Schweizer Firmen bei ihren Exporten nach Japan nun Vorleistungen aus der EU kumulieren und so h\u00e4ufiger von den tieferen Pr\u00e4ferenzz\u00f6llen der Freihandelsabkommen profitieren. Alle beteiligten L\u00e4nder h\u00e4tten dieselben Vorteile: So k\u00f6nnten dann Unternehmen aus der EU bei ihren Exporten in die Schweiz m\u00f6gliche Vorleistungen aus Japan ebenfalls kumulieren. Die Regionalisierung der Ursprungsregeln bedeutet f\u00fcr die beteiligten L\u00e4nder also Ver\u00e4nderungen auf der Export- und der Importseite.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vorteile durch Regionalisierung<\/h2>\n<p>Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Schweizer Volkswirtschaft und ihre Unternehmen von der Regionalisierung der Ursprungsregeln in Freihandelsabkommen profitieren w\u00fcrden. Abbildung 1 illustriert dies am Beispiel der potenziellen Auswirkungen auf die Schweizer Textilindustrie im erw\u00e4hnten Fall einer Kumulierungszone Schweiz-EU-Japan. Weil Schweizer Textilunternehmen neu Vorleistungen aus der EU kumulieren, k\u00f6nnen sie bei Exporten nach Japan h\u00e4ufiger von den tieferen Pr\u00e4ferenzz\u00f6llen des Freihandelsabkommens profitieren. Dies bringt der Branche im Absatzmarkt Japan einen zus\u00e4tzlichen Wettbewerbsvorteil. Gem\u00e4ss Berechnungen f\u00fchrt dies mittelfristig zu einem Anstieg der Schweizer Textilexporte in der Gr\u00f6ssenordnung von 21 Millionen Schweizer Franken pro Jahr.<\/p>\n<p>Als Folge der gesteigerten Exporte nimmt auch der Bedarf an Vorleistungen zu, was sich wiederum in leicht h\u00f6heren Importen niederschl\u00e4gt. Besonders gross ist der Effekt bei Importen aus der EU: rund acht Millionen Schweizer Franken pro Jahr. Der Gesamteffekt auf die Schweizer Textilindustrie ist damit eindeutig positiv. Von den neuen Kumulierungsm\u00f6glichkeiten profitiert nicht nur die Schweiz, sondern auch die EU, welche ihre Exporte nach Japan ebenfalls steigern kann. Japanische Unternehmen sowie Konsumentinnen und Konsumenten erhalten Zugang zu nun g\u00fcnstigeren Produkten aus der Schweiz und der EU, mit welchen sie teilweise Importe aus anderen L\u00e4ndern substituieren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Der Effekt regionalisierter Ursprungsregeln zwischen der Schweiz, der EU und Japan auf Importe und Exporte der Textilindustrie<\/h2>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-179155 size-full\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-23_Elbel.png\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1681\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-23_Elbel.png 2000w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-23_Elbel-300x252.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-23_Elbel-1024x861.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-23_Elbel-768x646.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-23_Elbel-1536x1291.png 1536w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/h2>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Ecoplan (2022) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Positive Auswirkungen auf die Schweiz<\/h2>\n<p>Im Rahmen der Studie wurden auch andere L\u00e4nderkonstellationen untersucht. Dabei zeigte sich, dass sich f\u00fcr die Schweiz prim\u00e4r dann nennenswerte Effekte ergeben, wenn die EU als mit Abstand wichtigster Ursprungsmarkt f\u00fcr Vorleistungen ebenfalls beteiligt ist. Als weitere Partner w\u00e4ren aus Sicht der Schweiz gem\u00e4ss den Studienresultaten insbesondere S\u00fcdkorea und das Vereinigte K\u00f6nigreich (UK) interessant. Durch eine Vereinbarung mit der EU und einem dieser L\u00e4nder k\u00f6nnte die Schweiz ihre Exporte \u00fcber alle Sektoren und Handelspartner hinweg um rund 55 bzw. 80 Millionen Schweizer Franken pro Jahr steigern \u2013 mit positiven Effekten auf die Wohlfahrt.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Das positive Fazit aus den Modellsimulationen wird auch durch Antworten aus Interviews mit Unternehmen gest\u00fctzt. Diese bef\u00fcrworten weitere Kumulierungsm\u00f6glichkeiten und sehen darin zus\u00e4tzliches Potenzial f\u00fcr die Schweizer Exportwirtschaft. Weiterhin weisen die Interviews darauf hin, dass regionalisierte Abkommen weitere positive Effekte mit sich bringen k\u00f6nnten, indem beispielsweise die Position der Schweizer Unternehmen in den weltweiten Wertsch\u00f6pfungsketten gesichert wird. In der Studie wurde auch die Situation nach der f\u00fcr Anfang 2024 vorgesehenen unilateralen Abschaffung der Industriez\u00f6lle durch die Schweiz ber\u00fccksichtigt.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Die Effekte sind qualitativ und quantitativ \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Auch wenn das Ausmass der Effekte auf den ersten Blick nicht besonders gross erscheinen mag, sind sie f\u00fcr handelspolitische Massnahmen durchaus relevant. Ein Beispiel: Die Regionalisierung der Ursprungsregeln mit der EU und S\u00fcdkorea w\u00fcrden der Schweiz \u2013 im Vergleich zu den bestehenden Abkommen ohne Regionalisierung \u2013 zus\u00e4tzliche Zollersparnisse in etwa derselben H\u00f6he bringen wie das bestehende bilaterale Freihandelsabkommen mit Kanada. Noch gr\u00f6ssere Effekte w\u00fcrden sich ergeben, wenn nicht nur drei, sondern eine noch gr\u00f6ssere Zahl von Staaten eine Kumulierungszone bilden w\u00fcrden. Von einer \u00abMega-Kumulierungszone\u00bb mit der Schweiz, der EU, dem Vereinigten K\u00f6nigreich und den elf Staaten des CPTPP-Abkommens<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> w\u00fcrden in der Regel alle beteiligten L\u00e4nder profitieren, da f\u00fcr alle sowohl wichtige Absatzm\u00e4rkte als auch Ursprungsm\u00e4rkte f\u00fcr Vorleistungen in der Kumulierungszone enthalten sind.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/p>\n<p>In diesem Sinne ist die Regionalisierung der Ursprungsregeln in Freihandelsabkommen aus Sicht der Schweiz eine empfehlenswerte handelspolitische Option. Sie ist auch ein interessanter Weg, um die Schweizer Exportindustrie im internationalen Wettbewerb neben der Aushandlung von neuen sowie der Modernisierung von bestehenden bilateralen Freihandelsabkommen weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Seco (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit\/Wirtschaftsbeziehungen\/Freihandelsabkommen\/nutzung_freihandelsabkommen.html\">Nutzung von Freihandelsabkommen<\/a> (Admin.ch).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Die PEM-Zone (PEM = Pan-Euro-Med) ist eine Zone bestehend aus der EU, der Efta sowie verschiedenen mittel- und osteurop\u00e4ischen Staaten, in welcher unter bestimmten Bedingungen Vorleistungen kumuliert werden k\u00f6nnen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Ecoplan (2022) und <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit\/Wirtschaftsbeziehungen\/warenhandel\/praeferenzieller_ursprung.html\">Pr\u00e4ferenzieller Ursprung (Admin.ch)<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Im Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und dem UK sind bereits einige Kumulierungsm\u00f6glichkeiten enthalten. Die genannten Effekte beziehen sich auf M\u00f6glichkeiten, die sich durch die Regionalisierung dar\u00fcber hinaus ergeben w\u00fcrden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit\/Wirtschaftsbeziehungen\/warenhandel\/aufhebung_industriezoelle.html\">Aufhebung Industriez\u00f6lle<\/a> (Admin.ch).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Das Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP) ist eine Partnerschaft zwischen den L\u00e4ndern Australien, Brunei, Kanada, Chile, Japan, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Hierf\u00fcr m\u00fcssten jedoch zuerst alle aufgelisteten Staaten Freihandelsabkommen miteinander abschliessen. Die beschriebenen Effekte beziehen sich aber ausschliesslich auf die Auswirkungen der Regionalisierung der Ursprungsregeln.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber zahlreiche Freihandelsabkommen, welche f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft wesentliche Vorteile mit sich bringen, darunter auch Zollersparnisse im Warenhandel. Um von den tieferen Pr\u00e4ferenzz\u00f6llen der Freihandelsabkommen zu profitieren, m\u00fcssen die exportierten G\u00fcter die im jeweiligen Abkommen festgehaltenen Ursprungsregeln erf\u00fcllen. Das heisst, die G\u00fcter m\u00fcssen zu einem gen\u00fcgend grossen Anteil in der Schweiz hergestellt [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":5067,"featured_media":179615,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[97],"post_content_subject":[130,171],"acf":{"seco_author":5067,"seco_co_author":[4194,4971,4195],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Projektleiter, Forschungs- und Beratungsb\u00fcro Ecoplan, Bern","seco_author_post_occupation_fr":"Chef de projet, Ecoplan - Recherche et conseil en \u00e9conomie et politique, Berne","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4194,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Partner, Forschungs- und Beratungsb\u00fcro Ecoplan, Bern","seco_co_author_post_occupation_fr":"Associ\u00e9 du bureau de conseil et de recherche Ecoplan, Berne"},{"seco_co_author":4971,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Dozent und Head of Tax & Trade Policy, Institut f\u00fcr Finanzwissenschaft, Finanzrecht und Law and Economics, Universit\u00e4t St. Gallen","seco_co_author_post_occupation_fr":"Charg\u00e9 de cours et directeur Tax & Trade Policy, Institut de sciences financi\u00e8res, de droit financier et de sciences juridiques et \u00e9conomiques, Universit\u00e9 de Saint-Gall"},{"seco_co_author":4195,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Wirtschaftspolitik, Universit\u00e4t Oldenburg","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeur de politique \u00e9conomique, universit\u00e9 d\u2018Oldenburg"}],"short_title":"","post_lead":"Freihandelsabkommen helfen Schweizer Unternehmen, Z\u00f6lle zu sparen. Weil diese Unternehmen aber h\u00e4ufig Vorleistungen aus Drittstaaten beziehen, profitieren sie nicht immer von den Zollkonzessionen, die in den Freihandelsabkommen vorgesehen sind. Zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten zur Ursprungskumulation schaffen Abhilfe.","post_hero_image_description":"Die Schweizer Textilindustrie w\u00fcrde besonders profitieren, wenn Freihandelsabkommen kumuliert werden k\u00f6nnten. Textilfabrik in Fehraltorf ZH.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Ecoplan (2022). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/dam\/seco\/de\/dokumente\/Aussenwirtschaft\/Wirtschaftsbeziehungen\/Warenverkehr\/Ursprungsregeln\/studie_regionalisierung_fha.pdf.download.pdf\/Studie_%C3%BCber_die_Auswirkungen_einer_Regionalisierung_der_Ursprungsregeln_in_Freihandelsabkommen.pdf\">Auswirkungen einer Regionalisierung der Ursprungsregeln in Freihandelsabkommen<\/a>. Analyse mit einem Mehrl\u00e4nder-Gleichgewichtsmodell.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft Seco (2022). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/dam\/seco\/de\/dokumente\/Aussenwirtschaft\/Wirtschaftsbeziehungen\/Freihandelsabkommen\/fha-monitor-2020.pdf.download.pdf\/FHA-Monitor-2020_de.pdf\">FHA-Monitor 2020<\/a>.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20230111","original_files":null,"external_release_for_author":"20230117","external_release_for_author_time":"00:03:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6387024d4c23d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178181"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5067"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=178181"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178181\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":180142,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178181\/revisions\/180142"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4195"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4971"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4194"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5067"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=178181"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=178181"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=178181"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=178181"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=178181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}