{"id":178202,"date":"2023-01-09T07:07:55","date_gmt":"2023-01-09T06:07:55","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=178202"},"modified":"2023-08-24T01:35:41","modified_gmt":"2023-08-23T23:35:41","slug":"berufslehre-wege-zur-beruflichen-identitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/01\/berufslehre-wege-zur-beruflichen-identitaet\/","title":{"rendered":"Berufslehre: Wege zur beruflichen Identit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Die Berufsbildung geniesst in der Schweiz ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Doch eine Lehre verl\u00e4uft nicht immer reibungslos. Im Jahr 2021 betrug der Anteil Lehrvertragsaufl\u00f6sungen 22,4\u00a0Prozent<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>. Konkret heisst das: Beinahe jede vierte Lehre wird abgebrochen. Deshalb ist es wichtig, zu verstehen, wie Lernende den Einstieg in die Berufswelt erleben.<\/p>\n<p>Forscherinnen der Eidgen\u00f6ssischen Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB) haben dies untersucht f\u00fcr Lernende in den Berufen Detailh\u00e4ndler, Maurer und Automatiker (siehe Tabelle). Gefragt haben sie, wie diese in ihrer Ausbildung eine berufliche Identit\u00e4t entwickeln. Mit anderen Worten: Wie haben sie gelernt, sich mit ihrem Beruf zu identifizieren und dahinterzustehen? Und welche Rolle spielen dabei berufsspezifische Anforderungen und die Erwartungen der Lernenden an die Arbeitswelt? Die vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte <a href=\"https:\/\/www.ehb.swiss\/berufliche-identitaeten-lernende\">Studie<\/a><a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> wurde in 7 Berufsfachschulen der West- und der Deutschschweiz durchgef\u00fchrt und st\u00fctzt sich auf 92 Interviews und 16 Gruppendiskussionen mit Lernenden sowie 37 Interviews mit Fachleuten aus der Berufsbildung.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Merkmale der drei Lehren in der dualen Berufsbildung (2021)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-22_Caprani_de.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-179508\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-22_Caprani_de-1024x379.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-22_Caprani_de-1024x379.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-22_Caprani_de-300x111.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-22_Caprani_de-768x284.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-22_Caprani_de-1536x568.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/01\/DV_01-22_Caprani_de-2048x757.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">* In den \u00fcberbetrieblichen Kursen (\u00dcK) wird das erworbene berufliche Wissen in die Praxis umgesetzt.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Berufsberatung.ch und Bundesamt f\u00fcr Statistik<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Studie zeigt, dass insbesondere drei Faktoren die Entwicklung der beruflichen Identit\u00e4t stark beeinflussen: das Sozialprestige des Berufs, die Arbeitsbedingungen und die Lernbedingungen. Die Spannungsfelder hinsichtlich dieser drei Faktoren bew\u00e4ltigen die Lernenden an ihrem Arbeitsplatz mit unterschiedlichen Strategien.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Fehlendes Sozialprestige kompensieren<\/h2>\n<p>Damit die Lernenden eine positive berufliche Identit\u00e4t entwickeln, brauchen sie Anerkennung. Fehlt die gesellschaftliche Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr einen Beruf, kann dies bei Lernenden zu einem schlechten beruflichen Selbstbild f\u00fchren. Ein Beispiel ist der Detailhandel. Dort besteht beispielsweise das Vorurteil, die Ausbildung und die Arbeit seien nicht sehr anspruchsvoll. Auch lernende Maurer werden oft auf ihre Kraft und ihre k\u00f6rperliche Arbeit reduziert.<\/p>\n<p>Lernende versuchen diese Vorurteile f\u00fcr sich selbst und gegen\u00fcber anderen zu entkr\u00e4ften. Beispielsweise indem sie ihre beruflichen Kompetenzen betonen. Junge Maurer etwa unterstreichen ihre kognitiven und mentalen F\u00e4higkeiten. Jugendliche Berufsleute im Verkauf verweisen auf ihre Produktkenntnisse und ihre sozialen Kompetenzen, insbesondere in der Kundenberatung. Eine weitere Strategie besteht darin, positive Erfahrungen am Arbeitsplatz hervorzuheben. Mit anderen Worten: Die Lernenden identifizieren sich mit ihrem Beruf, wenn sie Freude an ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit haben und einen Sinn darin sehen. So betonen etwa angehende Automatiker, dass ihre Aufgaben vielf\u00e4ltig und komplex sind. Eine letzte Strategie besteht darin, die beruflichen Perspektiven eines Berufs zu betonen. Das f\u00f6rdert ein langfristiges Engagement im gew\u00e4hlten Berufsweg.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schwierige Arbeitsbedingungen meistern<\/h2>\n<p>Die Arbeitsbedingungen k\u00f6nnen f\u00fcr Lernende eine grosse Herausforderung sein. Kommen sie mit zeitlichen Vorgaben und der hohen Arbeitsintensit\u00e4t zurecht? All das hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre berufliche Entwicklung. Um den Arbeitsalltag besser zu bew\u00e4ltigen, leisten einige Lernende auch Widerstand: etwa wenn sie sich ungerecht behandelt f\u00fchlen, weil sie eine Aufgabe unter mangelnden Sicherheitsbedingungen ausf\u00fchren m\u00fcssen. Andere bevorzugen eine passivere Strategie, mit der sie das schwierige Umfeld relativieren und akzeptieren lernen.<\/p>\n<p>Manche Lernende sehen darin auch eine Gelegenheit, sich mit der beruflichen Realit\u00e4t vertraut zu machen. Allerdings besteht die Gefahr, dass sie sich von der problematischen Situation so weit distanzieren, dass sie letztlich ihr Interesse am Beruf verlieren oder sogar ihre Berufswahl infrage stellen. Gewisse Lernende entscheiden sich, selbst initiativ zu werden: Sie sehen in solchen Situationen Lernm\u00f6glichkeiten und machen eigene Vorschl\u00e4ge. Damit gelingt es ihnen, ihrer Ausbildung einen Sinn zu geben und sich gleichzeitig in ihrem beruflichen Umfeld zu behaupten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Enge Begleitung ist wichtig<\/h2>\n<p>F\u00fcr Lernende ist die Betreuung im Lehrbetrieb zentral. Wird die Vermittlung von beruflichen Fertigkeiten begleitet und steht das gemeinsame Nachdenken im Vordergrund, ist es f\u00fcr sie einfacher, sich aktiv zu beteiligen. Das st\u00e4rkt das Selbstvertrauen und vereinfacht die Identifikation mit dem Beruf. Mit verantwortungsvolleren und komplexeren Aufgaben perfektionieren Lernende zudem ihre Kompetenzen.<\/p>\n<p>Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Begleitung fehlt und die Lernenden kaum in die T\u00e4tigkeiten des Betriebs mit einbezogen werden. Zum Beispiel dann, wenn sie aus Produktivit\u00e4ts\u00fcberlegungen nur einfache Aufgaben ausf\u00fchren d\u00fcrfen. Dies behindert ihre berufliche Entwicklung und Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>M\u00f6chten die Lernenden solche Arbeitsbedingungen verbessern, k\u00f6nnen sie mit ihrem Berufsbildner sprechen oder sich an ein Berufsinspektorat wenden. Wird die Situation nicht besser, engagieren sich die Auszubildenden manchmal st\u00e4rker in den praktischen Kursen der Berufsfachschule oder in den \u00fcberbetrieblichen Kursen (\u00dcK). Ein Teil dieser Lernenden entscheidet sich jedoch, die Lehrstelle zu wechseln oder die Lehre ganz abzubrechen.<\/p>\n<p>Die Studie der EHB kommt zum Schluss, dass die Lernenden sehr vielf\u00e4ltige Strategien anwenden, um die Herausforderungen im Lehrbetrieb zu bew\u00e4ltigen und eine starke Bindung zu ihrem Beruf zu entwickeln. Alle Akteure in der Berufsbildung sollten jedoch st\u00e4rker darauf hinwirken, dass die Lernenden die M\u00f6glichkeit haben, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Lehrbetriebe wiederum sollten die Lernenden so begleiten, wie es den Bed\u00fcrfnissen der Lernenden entspricht. Das w\u00fcrde auch die Qualit\u00e4t der betrieblichen Ausbildung erh\u00f6hen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/aktuell\/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.23665104.html\">Bundesamt f\u00fcr Statistik.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Caprani, Duemmler und Felder (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berufsbildung geniesst in der Schweiz ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Doch eine Lehre verl\u00e4uft nicht immer reibungslos. Im Jahr 2021 betrug der Anteil Lehrvertragsaufl\u00f6sungen 22,4\u00a0Prozent. Konkret heisst das: Beinahe jede vierte Lehre wird abgebrochen. Deshalb ist es wichtig, zu verstehen, wie Lernende den Einstieg in die Berufswelt erleben. Forscherinnen der Eidgen\u00f6ssischen Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB) [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":10047,"featured_media":179288,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[216,122],"acf":{"seco_author":10047,"seco_co_author":[10048,10049],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Leiterin des Forschungsschwerpunkts \u00abIntegration in die Berufsbildung und den Arbeitsmarkt\u00bb, Eidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB), Lausanne","seco_author_post_occupation_fr":"Responsable de l\u2019axe de recherche \u00abInt\u00e9gration dans la formation professionnelle et le march\u00e9 du travail\u00bb, Haute \u00e9cole f\u00e9d\u00e9rale en formation professionnelle, Lausanne","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":10048,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Senior Researcher, Forschung und Entwicklung, Eidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB), Lausanne","seco_co_author_post_occupation_fr":"Senior researcher, secteur Recherche et d\u00e9veloppement, Haute \u00e9cole f\u00e9d\u00e9rale en formation professionnelle, Lausanne"},{"seco_co_author":10049,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Senior Researcher, Forschung und Entwicklung, Eidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB), Lausanne","seco_co_author_post_occupation_fr":"Senior researcher, secteur Recherche et d\u00e9veloppement, Haute \u00e9cole f\u00e9d\u00e9rale en formation professionnelle, Lausanne"}],"short_title":"Berufslehre: Wege zur beruflichen Identit\u00e4t","post_lead":"Lernende erhalten manchmal wenig soziale Anerkennung oder treffen auf schwierige Arbeits- und Lernbedingungen. Eine Studie hat nun untersucht, welche Strategien ihnen helfen, sich trotz dieser H\u00fcrden mit ihrem Beruf zu identifizieren.","post_hero_image_description":"Eine gute Begleitung w\u00e4hrend der Lehre kann die Identifikation mit dem Beruf f\u00f6rdern. Junge Maurerin an der Westschweizer Maurermeisterschaft Brickskills 2017.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li>Felder A., Caprani I. und Duemmler K. (2022). <a href=\"https:\/\/www.ehb.swiss\/forschung\/publikationen\/felder-caprani-i-duemmler-k-2022-wie-lernende-der-berufsbildung-ihre\">Wie Lernende in der Berufsbildung ihre berufliche Identit\u00e4t entwickeln<\/a>. Eidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB), Renens, Januar.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20230109","original_files":null,"external_release_for_author":"20230109","external_release_for_author_time":"00:03:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/638712e1cc2f9"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178202"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10047"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=178202"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178202\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":184197,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178202\/revisions\/184197"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10049"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10048"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10047"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=178202"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=178202"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=178202"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=178202"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=178202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}