{"id":179893,"date":"2023-02-20T07:13:13","date_gmt":"2023-02-20T06:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=179893"},"modified":"2023-08-24T01:36:53","modified_gmt":"2023-08-23T23:36:53","slug":"verantwortlich-fuer-die-rentenluecke-ist-die-mutterschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/02\/verantwortlich-fuer-die-rentenluecke-ist-die-mutterschaft\/","title":{"rendered":"\u00abVerantwortlich f\u00fcr die Rentenl\u00fccke ist die Mutterschaft\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Frau B\u00fctler, Sie sind selbstst\u00e4ndige \u00d6konomin. Wann schicken Sie sich in Rente?<\/div>\n<p>Das ist eine schwierige Frage. Ich werde in den n\u00e4chsten zehn Jahren bestimmt etwas weniger arbeiten als in den vierzig davor. Aber solange ich etwas machen kann, das mir wichtig erscheint und Spass macht, werde ich wohl nie ganz aufh\u00f6ren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die AHV ist letztes Jahr 75 Jahre alt geworden, das Dreis\u00e4ulenkonzept 50. Was sch\u00e4tzen Sie am Vorsorgesystem der Schweiz am meisten?<\/div>\n<p>Die Abfolge der Verantwortlichkeiten und die unterschiedlichen Arten der Finanzierung gefallen mir: Je nach S\u00e4ule liegt die Verantwortung mehr beim Staat oder beim Individuum.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Im Wesentlichen gibt es zwei Finanzierungsverfahren: die Umlage in der ersten S\u00e4ule und die Kapitaldeckung in der zweiten. Welche Vorteile haben die beiden Verfahren?<\/div>\n<p>Der grosse Vorteil bei zwei etwa gleich starken S\u00e4ulen ist die Diversifikation, sowohl der Risiken als auch der Kontrolle und der Organisation. Die erste S\u00e4ule \u2013 die AHV \u2013 ist st\u00e4rker von der Demografie und von der Wirtschaftsentwicklung abh\u00e4ngig, die zweite S\u00e4ule \u2013 die Pensionskassen \u2013 mehr vom Kapitalmarkt. Die erste S\u00e4ule ist vom Staat organisiert, die zweite S\u00e4ule von Privaten, vor allem den Betrieben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gibt es ein Land, von dessen Altersvorsorgesystem die Schweiz lernen kann?<\/div>\n<p>Es gibt keine Mustervorlage, die auf alle L\u00e4nder angewandt werden kann. Wie die Altersvorsorge organisiert ist, h\u00e4ngt sehr stark davon ab, wie viel Risiko die Individuen \u00fcbernehmen sollen und wie viel Wahlfreiheit es gibt. In den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern beispielsweise sind das Risiko und die Wahlfreiheit st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Bei der Vorsorge k\u00f6nnen wir von vielen L\u00e4ndern ein bisschen lernen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was heisst das konkret?<\/div>\n<p>Die nordischen L\u00e4nder setzen viel st\u00e4rker auf Automatismen, damit die Altersvorsorge finanziell gar nicht in Schieflage ger\u00e4t. Schweden zum Beispiel passt das Rentenalter periodisch an die Lebenserwartung an. Die Niederlande gehen noch einen Schritt weiter, da k\u00f6nnen auch laufende Renten gek\u00fcrzt werden, wenn es die Situation erfordert. Im Gegenzug profitieren Rentnerinnen unmittelbar von positiven Kapitalmarktentwicklungen. Das w\u00e4ren Ideen, welche die Schweiz \u00fcbernehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Darauf kommen wir sp\u00e4ter noch zu sprechen. Der Unterschied der Rentenh\u00f6he zwischen Mann und Frau ist auch in der Schweiz hoch. Allerdings nicht \u00fcberall: Bei Verheirateten ist er sehr gross, bei Ledigen praktisch inexistent. Was heisst das?<\/div>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr die Rentenl\u00fccke ist die Mutterschaft. Gross ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern bei den Geschiedenen, vor allem bei den Alleinerziehenden. Die Unterschiede bei den Ledigen sind gering, da es wenige Ledige mit Kindern gab. Das d\u00fcrfte sich in Zukunft noch \u00e4ndern. Ebenfalls klein ist \u2013 im Gegensatz zu vielen anderen L\u00e4ndern \u2013 der Rentenunterschied bei den Verwitweten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und bei den Verheirateten?<\/div>\n<p>Da gibt es auch Rentenunterschiede, aber f\u00fcr die finanzielle Situation als verheiratetes Paar sind diese sekund\u00e4r. Problematisch wird es erst bei einer Scheidung.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Massnahmen erscheinen Ihnen sinnvoll, um bei geschiedenen M\u00fcttern die Vorsorgeunterschiede auszugleichen?<\/div>\n<p>Sinnvoll w\u00e4re ein obligatorischer Vorsorgeausgleich in der zweiten S\u00e4ule zwischen Eltern, so lange, bis die Kinder 16 Jahre alt sind, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob die Eltern geschieden sind oder \u00fcberhaupt verheiratet waren. Der Staat kann allerdings nicht jede Vorsorgel\u00fccke schliessen. Wer sich ohne Betreuungspflichten freiwillig entscheidet, nur Teilzeit zu arbeiten, muss mit einer kleineren Rente im Alter leben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie s\u00e4he ein solcher Vorsorgeausgleich konkret aus?<\/div>\n<p>Das in der zweiten S\u00e4ule angesparte Kapital w\u00fcrde zwischen den Elternteilen aufgeteilt, genauso wie es heute bereits bei einer Scheidung passiert. B\u00fcrokratisch am einfachsten ist es, wenn die Ausgleichszahlungen erst am 16. Geburtstag des j\u00fcngsten Kindes ausgel\u00f6st werden. Die Herausforderungen liegen anderswo: beispielsweise wie der Vorsorgeausgleich in Patchwork-Situationen berechnet werden soll. Doch das w\u00e4re auch l\u00f6sbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Ein etwas provokativer Vorschlag w\u00e4re, dass Studierende w\u00e4hrend des Studiums keine Beitragsjahre erhalten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was halten Sie von staatlich finanzierter Kinderbetreuung, damit M\u00fctter ihr Arbeitspensum erh\u00f6hen und damit ihre Altersvorsorge verbessern?<\/div>\n<p>Kinderbetreuung ist aus verschiedenen Gr\u00fcnden wichtig: um die Berufst\u00e4tigkeit der Eltern zu erm\u00f6glichen und Kinder aus benachteiligtem Umfeld fr\u00fch zu integrieren. Aber der Alterssicherung direkt bringt sie wenig, solange die negativen Arbeitsanreize \u00fcber das Steuersystem und die kulturellen Vorurteile gegen\u00fcber berufst\u00e4tigen M\u00fcttern so gross bleiben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Kommen wir noch einmal zur\u00fcck auf die erste S\u00e4ule. Die Zahl der Pensionierungen w\u00e4chst bis 2029 deutlich, weil die Babyboomer-Generation in Rente geht. Wie l\u00e4sst sich eine nachhaltig finanzierte AHV sicherstellen?<\/div>\n<p>Im Vordergrund steht f\u00fcr mich die Anpassung des Rentenalters an die Lebenserwartung, wie ich das zu Beginn f\u00fcr Schweden beschrieben hatte. Die Kopplung muss nicht eins zu eins sein. Wenn die Lebenserwartung ein Jahr steigt, k\u00f6nnte das Rentenalter beispielsweise um ein halbes Jahr steigen. Zentral w\u00e4ren allerdings Abfederungsm\u00f6glichkeiten beispielsweise f\u00fcr Berufe im Bau- und Pflegebereich, die k\u00f6rperlich anspruchsvoller sind. Ein etwas provokativer Vorschlag w\u00e4re, dass Studierende w\u00e4hrend des Studiums keine Beitragsjahre erhalten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Studierenden m\u00fcssten dann l\u00e4nger arbeiten?<\/div>\n<p>Ja, das w\u00e4re gerechtfertigt. Erstens zahlt der Staat bereits die Ausbildung; warum sollte er auch noch die Beitragsjahre querfinanzieren? Zweitens haben besser ausgebildete auch eine deutlich l\u00e4ngere Lebenserwartung. Die Subventionierung der Beitragsjahre geht zugunsten der Reicheren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">W\u00e4ren Steuerungsmechanismen, analog der Schuldenbremse, bei der AHV eine L\u00f6sung?<\/div>\n<p>Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Staatsausgaben und der AHV: Erstere sind zu einem viel h\u00f6heren Anteil, eigentlich fast zu 100 Prozent, vorbestimmt. Eine Schuldenbremse verschiebt das Problem einfach in die Zukunft und greift m\u00f6glicherweise in einem sehr ung\u00fcnstigen Moment, n\u00e4mlich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Wenn der AHV-Ausgleichsfonds unter den Wert f\u00e4llt, den die Schuldenbremse definiert, dann hilft kurzfristig, falls laufende Renten nicht gek\u00fcrzt werden k\u00f6nnen, nur eine sofortige Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge. Bis ein h\u00f6heres Rentenalter zu Einsparungen f\u00fchrt, dauert es viel zu lange.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Dann sollten nur die AHV-Beitr\u00e4ge automatisch steigen?<\/div>\n<p>Nein, aber wir sollten jetzt \u00fcber eine automatische Anpassung des Rentenalters an die Lebenserwartung diskutieren, nicht erst, wenn die AHV pleite ist. Wer auf eine Schuldenbremse setzt, m\u00fcsste sich einfach dar\u00fcber im Klaren sein, dass dies in erster Linie eine automatische Beitragserh\u00f6hung bedeutet.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie sieht es bei den Pensionskassen mit der Umverteilung zwischen Jung und Alt aus?<\/div>\n<p>Sie ist noch immer zu hoch, obwohl viele Pensionskassen den Umwandlungssatz bereits gesenkt haben. Die Umverteilung geschieht in erster Linie \u00fcber eine zu tiefe Verzinsung des Kapitals. Die Umverteilung ist bei jenen Kassen gross, bei denen die Ausgaben f\u00fcr die Renten h\u00f6her sind als das, was der Kapitalmarkt hergibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Wenn die Inflation auf 5 Prozent steigt, m\u00fcsste man den Umwandlungssatz sogar erh\u00f6hen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sollte der Umwandlungssatz weiter gesenkt werden?<\/div>\n<p>Er sollte flexibilisiert werden. Wenn die Inflation auf 5 Prozent steigt, m\u00fcsste man den Umwandlungssatz sogar erh\u00f6hen. Wichtig ist es allerdings, eine gewisse Konstanz bei den Renten zu garantieren. Wir m\u00fcssen schauen, dass nach einer Finanzkrise beispielsweise die n\u00e4chste Generation, die in Rente geht, nicht auf einen Schlag 20 Prozent tiefere Leistungen erh\u00e4lt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Rolle spielt die private Vorsorge in Zukunft?<\/div>\n<p>Eine grosse f\u00fcr Leute, die f\u00fcr sich selbst vorsorgen k\u00f6nnen. Das ist nicht bei allen der Fall. Darum finde ich es so wichtig, dass die erste S\u00e4ule stabil bleibt. Im internationalen Vergleich haben wir mit der AHV, der beruflichen Vorsorge und den Erg\u00e4nzungsleistungen bereits eine hohe Absicherung. In der Schweiz sparen wir sehr viel in der zweiten S\u00e4ule, selbst f\u00fcr viele gut verdienende Menschen ist die Pensionskasse mit Abstand das wichtigste Verm\u00f6gen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gut ein Drittel der Rentner bezieht mit dem Eintreten des Rentenalters in der zweiten S\u00e4ule das volle Kapital. Ist dies nicht etwas gewagt, wo wir immer l\u00e4nger leben?<\/div>\n<p>Doch, das ist heikel. Es w\u00e4re allerdings m\u00f6glich, die Langlebigkeit zu versichern, ohne den Versicherten die Wahlm\u00f6glichkeit zu nehmen. Zum Beispiel k\u00f6nnte man verlangen, dass diejenigen, die bei der Pensionierung das Kapital beziehen, ein F\u00fcnftel des Verm\u00f6gens in eine aufgeschobene Rente investieren, die erst ab Alter 85 l\u00e4uft. Eine solche ist viel billiger als eine Rente ab 65.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gibt es ein Land, das dieses System bereits umsetzt?<\/div>\n<p>Nein, aber in den USA wird die aufgeschobene Rente stark beworben. In der Forschung werden die Vorz\u00fcge einer aufgeschobenen Rente ausf\u00fchrlich diskutiert. Gerade in L\u00e4ndern wie den Niederlanden, in denen es noch keine M\u00f6glichkeit zum Kapitalbezug gibt. Eines ist klar: Die Bev\u00f6lkerung will diesbez\u00fcglich mehr Wahlfreiheit.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wir leben immer l\u00e4nger \u2013 aber bleiben wir auch l\u00e4nger arbeitsf\u00e4hig?<\/div>\n<p>Die heute 70-J\u00e4hrigen sind deutlich fitter als die 65-J\u00e4hrigen vor 30 Jahren, in jeder Hinsicht. F\u00fcr Menschen, die in diesem Alter nicht mehr arbeitsf\u00e4hig sind, braucht es separate L\u00f6sungen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Anreize, l\u00e4nger zu arbeiten, sind nicht sehr gross.<\/div>\n<p>Das stimmt, allerdings sind finanzielle Anreize allein nicht genug. Denn das gesetzliche Rentenalter hat eine wichtige psychologische Ankerfunktion f\u00fcr unsere Entscheidungen. Ein Beispiel: Erh\u00e4lt eine Rentnerin mit 65 eine Rente von 1000 Franken und einen Zuschlag von 20 Prozent, wenn sie bis 68 arbeitet, wird dies anders wahrgenommen als eine volle Pension von 1200 Franken im Alter von 68 und ein Abschlag von 16,7 Prozent bei einer vorzeitigen Pensionierung mit 65. Dies, obwohl es dieselben Zahlen sind.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gibt es nichts anderes, was man tun k\u00f6nnte, damit die Menschen l\u00e4nger arbeiten?<\/div>\n<p>Teilzeitl\u00f6sungen nach dem Pensionsalter bew\u00e4hren sich bereits in technischen Unternehmen mit Fachkr\u00e4ftemangel. Sie helfen, flexibel und gleitend in den Ruhestand zu gehen. Das Rentensystem allein kann das Problem nicht l\u00f6sen. Genauso wichtig sind der Arbeitsmarkt und die Weiterbildung der Mitarbeitenden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben Physik und Mathematik studiert und dann noch ein \u00d6konomiestudium angeh\u00e4ngt, damit Sie mehr bewirken k\u00f6nnen in der Gesellschaft, wie Sie einst sagten. Ist das aus Ihrer Sicht gelungen?<\/div>\n<p>Das m\u00fcssten Sie andere fragen. (lacht) Manchmal denke ich, dass ich nur rede und schreibe, aber kaum etwas bewegen kann. Doch eine Debatte bringt uns immer weiter, auch wenn nicht das herauskommt, was ich mir aus \u00f6konomischer Sicht w\u00fcnschte. Interessanterweise ist der wichtigste Beitrag, den ich leisten kann, den Menschen \u00f6konomische Zusammenh\u00e4nge einfach aufzuzeigen. In diesem Sinne w\u00fcrde ich es wieder genauso machen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau B\u00fctler, Sie sind selbstst\u00e4ndige \u00d6konomin. Wann schicken Sie sich in Rente? Das ist eine schwierige Frage. Ich werde in den n\u00e4chsten zehn Jahren bestimmt etwas weniger arbeiten als in den vierzig davor. Aber solange ich etwas machen kann, das mir wichtig erscheint und Spass macht, werde ich wohl nie ganz aufh\u00f6ren. Die AHV ist [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4162,"featured_media":180047,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[67,69],"post_opinion":[72],"post_serie":[],"post_content_category":[98],"post_content_subject":[184,133],"acf":{"seco_author":4162,"seco_co_author":[9862],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Chefredaktorin, Die Volkswirtschaft","seco_author_post_occupation_fr":"R\u00e9dactrice en chef de \u00ab La Vie \u00e9conomique \u00bb","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":9862,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Redaktorin, Die Volkswirtschaft","seco_co_author_post_occupation_fr":"R\u00e9dactrice \u00abLa Vie \u00e9conomique\u00bb"}],"short_title":"","post_lead":"Frauen erhalten im Alter deutlich weniger Rente als M\u00e4nner. Besonders ausgepr\u00e4gt ist dies bei den Geschiedenen, vor allem bei den Alleinerziehenden, wie Monika B\u00fctler im Interview sagt. Zudem erkl\u00e4rt die \u00d6konomin, wie die Altersvorsorge nachhaltig gesichert wird.","post_hero_image_description":"Monika B\u00fctler im Raiffeisen-Forum in Bern: \u00abSinnvoll w\u00e4re ein obligatorischer Vorsorgeausgleich in der zweiten S\u00e4ule zwischen Eltern.\u00bb ","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone \/ Peter Schneider","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Monika B\u00fctler","kasten_box":"Die 61-j\u00e4hrige Wirtschaftswissenschaftlerin lehrte bis 2021 als ordentliche Professorin Wirtschaftspolitik an der Universit\u00e4t St. Gallen. Die Sozialversicherungen galten als ihr Schwerpunkt. Heute ist B\u00fctler selbstst\u00e4ndige \u00d6konomin und Honorarprofessorin an der Universit\u00e4t St. Gallen. Sie ist unter anderem Verwaltungsr\u00e4tin beim Versicherer Swiss Life und beim Lifthersteller Schindler."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[179898,179903],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20230221","original_files":null,"external_release_for_author":null,"external_release_for_author_time":"","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/63cfa12a7d119"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179893"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=179893"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179893\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":180700,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179893\/revisions\/180700"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9862"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/179903"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/179898"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/180047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=179893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=179893"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=179893"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=179893"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=179893"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=179893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}