{"id":181207,"date":"2023-04-25T07:41:12","date_gmt":"2023-04-25T05:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=181207"},"modified":"2023-08-24T01:38:04","modified_gmt":"2023-08-23T23:38:04","slug":"berufsberatung-im-wandel-der-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/04\/berufsberatung-im-wandel-der-zeit\/","title":{"rendered":"Berufsberatung im Wandel der Zeit"},"content":{"rendered":"<p>Zu Beginn der Industrialisierung, Anfang des 19. Jahrhunderts, zerfiel die Zunftordnung. Parallel dazu entwickelte sich die Gewerbe- und Berufswahlfreiheit in der Schweiz. Eine Gesetzgebung zur Regelung von Ausbildungsverh\u00e4ltnissen fehlte. Private \u2013 zu Beginn meist Pfarrer \u2013 initiierten daher sogenannte Lehrlingspatronate zum Schutz von Lehrlingen. Die Unterst\u00fctzung von Jugendlichen zielte darauf ab, eine berufliche Qualifizierung und daran ankn\u00fcpfend eine gesicherte Besch\u00e4ftigung und Entl\u00f6hnung zu gew\u00e4hrleisten. Das war notwendig, um Jugendliche der unteren sozialen Schichten vor Armut zu bewahren. <a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts etablierte sich aus den Lehrlingspatronaten ein schweizweites Beratungsnetz, welches 1902 in der Gr\u00fcndung des Verbandes Schweizerischer Lehrlingspatronate m\u00fcndete.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Parallel dazu entwickelte sich das Schweizer Berufs-\/Bildungssystem. Neue Schulformen entstanden, und erste kantonale Gesetze regelten den Lehrlingsschutz und die Ausbildungsverh\u00e4ltnisse. Im Kanton Neuenburg trat 1890 das erste kantonale Berufsbildungsgesetz in Kraft.<\/p>\n<p>Bestrebungen, das Berufsbildungssystem auf Bundesebene zu regeln, sowie die Forderung des Schweizerischen Verbandes f\u00fcr Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung (SVBL), die Berufsberatungen zu subventionieren, m\u00fcndeten in Zeiten der Weltwirtschaftskrise im ersten Schweizer Berufsbildungsgesetz I 1930\/33.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Von da an bis ins Jahr 1995 wurden die Bundesstatistiken zur Berufsberatung in \u00abDie Volkswirtschaft\u00bb ver\u00f6ffentlicht. Diese Daten erlauben einen Einblick in die Beratungst\u00e4tigkeit und deren Wandel (siehe Kasten).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Berufsw\u00fcnsche und Lehrstellenvermittlung im Zentrum<\/h2>\n<p>Die Erfassung der Berufsw\u00fcnsche und der Lehrstellenvermittlung stand zun\u00e4chst im Zentrum der statistischen Erhebung. Beide Kategorien wurden jeweils in Berufsgruppen und -untergruppen dargestellt, was den nahen Zusammenhang zwischen Fragen des Arbeitsmarktes und der Arbeitsmarktpolitik aufzeigte. Die Darstellung der Lehrstellenvermittlung unterschied zudem zwischen Angebot und Nachfrage, sprich Anzahl angemeldeter oder durch die Berufsberatung beschaffter Lehrstellen sowie Anzahl Lehrstellensuchender. Zus\u00e4tzlich wurden die erfolgreich platzierten Lehrlinge erfasst. Diese \u00dcbersicht legitimierte die Berufsberatung als erfolgreiche vermittelnde Institution, die Unternehmen bei der Rekrutierung des Nachwuchses aktiv unterst\u00fctzte.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>In den Daten spiegeln sich der Wirtschaftsboom der Nachkriegsjahre, die wachsende Bev\u00f6lkerung sowie die stetige Reglementierung von Berufen \u2013 insbesondere in Gewerbe- und Industriezweigen \u2013 wider. \u00dcber gut zwei Jahrzehnte hinweg verdreifachte sich das Lehrstellenangebot in Gewerbe- und Industriezweigen; die Platzierungen durch die Berufsberatungsstellen verdoppelten sich (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Lehrstellenvermittlung der Berufsberatungsstellen (1934\u20131958)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/DV_02-23_-Mazzarella_4T.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-182459\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/DV_02-23_-Mazzarella_4T-1024x625.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/DV_02-23_-Mazzarella_4T-1024x625.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/DV_02-23_-Mazzarella_4T-300x183.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/DV_02-23_-Mazzarella_4T-768x469.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/DV_02-23_-Mazzarella_4T-1536x938.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/DV_02-23_-Mazzarella_4T.png 1760w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Bundesamt f\u00fcr Industrie, Gewerbe und Arbeit (1935-1959) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Beratungst\u00e4tigkeit neu konzipiert<\/h2>\n<p>Ab den 1950er-Jahren bem\u00fchten sich einzelne kantonale Berufsberatungsstellen, dem Wandel der Arbeitswelt und der beginnenden Bildungsexpansion mit einer strukturierten Berufswahlvorbereitung am Ende der Sekundarschule zu begegnen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Auch der Gesetzgeber reagierte im Rahmen der Gesamtrevision des ersten Berufsbildungsgesetzes<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>, indem er die Zusammenarbeit zwischen Berufsberatung, Eltern, Schule und Wirtschaft \u00fcber neue Aufgabenfelder der Berufsberatung gesetzlich verankerte. Gleichzeitig setzte der SVBL eine Kommission ein, welche ein Konzept und einen Bericht \u00fcber die Berufswahlvorbereitung verfasste. Der Bericht beinhaltete Empfehlungen, die sich an Berufsberatungsstellen, Lehrpersonen sowie ihre Ausbildungsverantwortlichen richteten.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a><\/p>\n<p>Die fl\u00e4chendeckende Neukonzipierung zeigte sich nicht nur in der Umbenennung des Verbandes, der ab 1966 Schweizerischer Verband f\u00fcr Berufsberatung (SVB) hiess, sondern auch in der ge\u00e4nderten Erhebungs- und Darstellungspraxis der Bundesstatistiken ab dem Jahr 1970. Fortan erhoben der Bund und der SVB gemeinsam Daten. S\u00e4mtliche Kategorien zu Berufsw\u00fcnschen und der Lehrstellenvermittlung fielen weg. Stattdessen r\u00fcckten p\u00e4dagogische Angebotsstrukturen in den Fokus, was in \u00abDie Volkswirtschaft\u00bb wie folgt begr\u00fcndet wird: \u00abWeggefallen ist vor allem der Fragebogen betreffend die Berufsw\u00fcnsche der Ratsuchenden nach erfolgter Beratung. Die Fachleute waren der Ansicht, dass bei dieser Frage vielfach eher die Ansicht der Berater als die Berufsw\u00fcnsche der Ratsuchenden zum Ausdruck kommen.\u00bb<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/p>\n<p>In den Bundesstatistiken zeigte sich dies vor allem in der Kategorie \u00abArt der Aufkl\u00e4rung\u00bb, die neben einer Vermittlungst\u00e4tigkeit im Rahmen der individuellen Einzelberatung (Berufsbesichtigungen und Berufspraktika bzw. Schnupperlehren) auch kollektive Veranstaltungen umfasste (siehe Abbildung 2).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Kollektive Veranstaltungen (1971\u20131983)<\/h2>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Mazzarella_4T-2023_Abb12_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#Mazzarella_4T-2023_Abb12_de').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'area'\n    },\n    title: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    subtitle: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            useHTML: true,\n            text: ''\n        }, \n        labels: {\n                formatter: function() {\n\t\treturn Highcharts.numberFormat(this.value, 0);\n                }\n            }\n    },\n    tooltip: {\n        shared: true,\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:12px\"><b>{point.key}<\/b><\/span><br>'\n    },\n    plotOptions: {\n        series: {\n            pointStart: 1971\n        },\n        area: {\n            stacking: 'normal',\n            lineColor: '#666666',\n            lineWidth: 0,\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    legend: {\nreversed: true\n},\n    series: [{\n        name: 'Berufsbesichtigungen in Gruppen',\n        data: [2206,2191,1760,1970,2171,2077,2085,2134,2387,2503,2530,2524,2595],\n        color: \"#327775\"\n\n    },{\n        name: 'Elternveranstaltungen',\n        data: [653,693,1096,926,1289,1460,1728,2008,2138,2039,2261,2215,2196],\n        color: \"#7ea8a7\" \n         \n    },{\n        name: 'berufskundliche Vortr\u00e4ge',\n        data: [1943,3081,1802,3584,4762,1785,1686,1669,1794,2540,2227,1944,2115],\n        color: \"#9c92bf\"\n\n    },{\n        name: 'Klassenbesprechungen',\n        data: [4319,5204,7489,7270,8201,11849,11996,11940,13280,13443,13140,13221,13341],\n        color: \"#655c99\"\n    }  ]\n});\n\n\n});\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Bundesamt f\u00fcr Industrie, Gewerbe und Arbeit (1972\u20131984) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu kollektiven Veranstaltungen z\u00e4hlten insbesondere Elternveranstaltungen und Klassenbesprechungen, bei welchen Eltern, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf die Berufswahl vorbereitet wurden und Informationen zum Berufsbildungssystem erhielten. Innerhalb von knapp f\u00fcnf Jahren (1971\u20131975) verdreifachten sich die p\u00e4dagogischen Beratungsangebote. Im Fokus stand somit nicht mehr die \u00abHinberatung\u00bb in eine Lehrstelle, sondern die Bef\u00e4higung, mittels p\u00e4dagogischer Angebote eine Berufswahl selbstst\u00e4ndig zu treffen.<\/p>\n<p>Lehrlingspatronat, Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung \u2013 die Wandlungsf\u00e4higkeit der Berufsberatung l\u00e4sst sich auch an ihrem mit der Zeit \u00e4ndernden Namen festmachen. Die Hauptadressaten bleiben aber seit mehr als 200 Jahren dieselben: Jugendliche am \u00dcbertritt vom obligatorischen ins nachobligatorische Bildungssystem. Dabei reagiert die Berufsberatung nicht nur auf den gesellschaftlichen Wandel, sondern gestaltet diesen aktiv mit. Kantonale Berufsberatungsstellen sowie der Verband positionierten sich immer wieder neu. Dies nicht zuletzt \u00fcber die weitreichende P\u00e4dagogisierung ihrer Beratungst\u00e4tigkeit und die konzeptionelle Fassung der Berufswahlvorbereitung, was sich in den Bundesstatistiken zwischen 1971 und 1983 zeigt.<\/p>\n<p>Und heute? Statistische Erhebungen, \u00e4hnlich denjenigen der damaligen Bundesstatistiken, werden aktuell \u00fcber das <a href=\"https:\/\/www.sbfi.admin.ch\/sbfi\/de\/home\/bildung\/bwb\/bgb\/nahtstellenbarometer.html\">Nahtstellenbarometer<\/a> des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation erfasst und in den <a href=\"https:\/\/www.edk.ch\/de\/themen\/transversal\/bslb\/kbsb\">Statistikberichten <\/a>\u00a0der Schweizerischen Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung dargestellt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Bonoli (2021) und Heiniger (2003).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Heiniger (2003).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/swisscollections.ch\/Record\/991170431071105501\">SWA PA 533<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"http:\/\/www.bildungsgeschichte.uzh.ch\/static\/prod\/bg_files\/biz_CH_BER_DO1.pdf\">Mazzarella und Kessler (2022)<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe u. a. Beitr\u00e4ge der ehemaligen Verbandszeitschrift \u00abBerufsberatung und Berufsbildung\u00bb; <a href=\"https:\/\/swisscollections.ch\/Record\/991170431071105501\">SWA PA 533<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Bundesgesetz \u00fcber die Berufsbildung (BBG) II 1963\/65.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/swisscollections.ch\/Record\/991170431071105501\">SWA PA 533<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Industrie, Gewerbe und Arbeit \u00a0(1971). Die Volkswirtschaft, Jg. 44, Heft 4, S.168\u2013170.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn der Industrialisierung, Anfang des 19. Jahrhunderts, zerfiel die Zunftordnung. Parallel dazu entwickelte sich die Gewerbe- und Berufswahlfreiheit in der Schweiz. Eine Gesetzgebung zur Regelung von Ausbildungsverh\u00e4ltnissen fehlte. Private \u2013 zu Beginn meist Pfarrer \u2013 initiierten daher sogenannte Lehrlingspatronate zum Schutz von Lehrlingen. 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Opening and Extending Vocational Education (S.75\u201398). Bern: Peter Lang.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Heiniger, F. (2003). Vom Lehrlingspatronat zum Kompetenzzentrum f\u00fcr Berufsberatung. 100 Jahre SVB. Z\u00fcrich: Schweiz. Verband f\u00fcr Berufsberatung, SVB.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Mazzarella, J. und Kessler, S. (2022). <a href=\"https:\/\/www.bildungsgeschichte.uzh.ch\/static\/prod\/bg_files\/biz_CH_BER_DO1.pdf\">Bundesstatistik \u00fcber die T\u00e4tigkeit der Berufsberatungsstellen (1933\u20131993\/94)<\/a>. Dokumentation zur inventarisierten Statistik. Z\u00fcrich: Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Das SNF-Infrastrukturprojekt \u00abBildung in Zahlen\u00bb","kasten_box":"Im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds gef\u00f6rderten Infrastrukturprojekts \u00ab<a href=\"https:\/\/data.snf.ch\/grants\/grant\/198049\">Bildung in Zahlen<\/a>\u00bb (SNF-Projekt Nr. 198049) werden am Institut f\u00fcr Erziehungswissenschaft der Universit\u00e4t Z\u00fcrich unter der Leitung von Professor Lucien Criblez f\u00fcr alle Bildungsstufen und Bildungsangebote der Allgemein- und Berufsbildung im 19. und 20. Jahrhundert in der Schweiz statistische Langzeitreihen generiert, kommentiert und kontextualisiert. Ziel des Projekts ist die Anlegung einer Datensammlung zur Analyse der Entwicklung der kantonalen Schulsysteme und des schweizerischen Berufsbildungswesens. 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