{"id":181226,"date":"2023-04-13T07:57:44","date_gmt":"2023-04-13T05:57:44","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=181226"},"modified":"2023-08-24T01:37:45","modified_gmt":"2023-08-23T23:37:45","slug":"infrastruktur-in-lateinamerika-mit-der-schweiz-auf-neuen-wegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/04\/infrastruktur-in-lateinamerika-mit-der-schweiz-auf-neuen-wegen\/","title":{"rendered":"Infrastruktur in Latein\u00adamerika: Mit der Schweiz auf neuen Wegen?"},"content":{"rendered":"<p>In kaum einer Region ist der Nachholbedarf f\u00fcr Infrastruktur so gross wie in Lateinamerika und der Karibik. 2220 Milliarden US-Dollar \u2013 diese gigantische Summe m\u00fcssten die Staaten gem\u00e4ss der Inter-American Development Bank bis 2030 in ihre Infrastruktur investieren, um die UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zu erreichen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Denn der Ausbau der Verkehrswege, der Strom- und Wasserversorgung, der Abfallentsorgung und der Telekommunikations&shy;verbindungen ist zentral f\u00fcr die Region: Eine leistungsf\u00e4hige Infrastruktur tr\u00e4gt einerseits zum physischen Wohlergehen der Bev\u00f6lkerung bei, andererseits ist sie zentral f\u00fcr das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf den globalen M\u00e4rkten.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Eine funktionierende Infrastruktur erm\u00f6glicht, an der Weltwirtschaft zu partizipieren, wodurch sich Unternehmen spezialisieren und auf wertsch\u00f6pfungsintensive Aktivit\u00e4ten konzentrieren und dadurch die Gesamtwirtschaft weiterentwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Geringe Investitionen in Infrastruktur<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz seiner Bedeutung ist der Infrastruktur-Bereich in Lateinamerika und der Karibik seit Jahrzehnten unterfinanziert. Hatten die Staaten in den fr\u00fchen 1980er-Jahren durchschnittlich noch \u00fcber 3,5 Prozent ihres Bruttoinlandprodukts f\u00fcr die Infrastrukturfinanzierung aufgewendet, sank dieser Wert bald auf unter 1 Prozent.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Lediglich in Subsahara-Afrika wurde in den letzten Jahren weniger in den Ausbau und den Unterhalt der Infrastruktur investiert.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Wesentlich zur Unterfinanzierung beigetragen hat die Wirtschaftskrise in den sp\u00e4ten 1980er-Jahren. Diese Dekade wird als \u00abLa D\u00e9cada Perdida\u00bb \u2013 \u00abdas verlorene Jahrzehnt\u00bb \u2013 bezeichnet. Es war gepr\u00e4gt durch wirtschaftliche Stagnation und anhaltend hohe Staatsschulden. Im damaligen Hochzinsumfeld sahen sich viele Staaten der Region nicht in der Lage, ihre Schulden zu bedienen, und mussten sich mithilfe internationaler Finanzinstitutionen refinanzieren. Staatliche Ausgaben und Investitionen wurden zur\u00fcckgefahren, einschliesslich jener in die Infrastruktur. In der Hoffnung, die staatlichen L\u00fccken zu f\u00fcllen, folgten vielerorts Privatisierungen der Infrastruktur. Doch die privaten Investitionen konnten den R\u00fcckgang der staatlichen Mittel nicht kompensieren. Der Ausbau und die Weiterentwicklung der Infrastruktur in Lateinamerika und der Karibik stagnierten.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Daran \u00e4nderte auch das zwischenzeitliche Ansteigen der Investitionen im Zuge hoher Rohstoffpreise in den 2000er-Jahren nichts.<\/p>\n<p>Durch den angestrebten Wandel hin zu einer gr\u00fcnen und digitalen Wirtschaft kommen neue Bed\u00fcrfnisse hinzu. Zudem sind die Staaten in Lateinamerika und der Karibik mittlerweile mit weiteren wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. W\u00e4hrend die aktuell hohen Preise f\u00fcr Rohstoffe und Agrarg\u00fcter einzelnen L\u00e4ndern durchaus Mehreinnahmen versprechen, tr\u00fcben steigende Zinsen die wirtschaftlichen Aussichten. Dies, nachdem die Covid-Pandemie die Region bereits wirtschaftlich zur\u00fcckgeworfen hatte. Investitionen in den Ausbau und Unterhalt der Infrastruktur zur\u00fcckzufahren, ist aber der falsche Weg. Aufgrund ihres hohen Multiplikatoreffekts k\u00f6nnen gerade sie dabei helfen, Volkswirtschaften zu stabilisieren und den Folgen der gegenw\u00e4rtigen multidimensionalen Krise zu begegnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Schweiz im Nachteil<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schweizer Firmen k\u00f6nnten die Infrastrukturdefizite in Lateinamerika mitbeheben. Beispielsweise im Bereich der urbanen Mobilit\u00e4t, in der Wasserversorgung sowie der Abfallentsorgung bieten sie hoch entwickelte L\u00f6sungen an. Auch im Tunnelbau, dem Schienenfahrzeugbau und dem Bahnbetrieb haben Schweizer Unternehmen erprobtes Know-how, ebenso im Bereich der Energie- und Umwelttechnik.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Doch in den vergangenen Jahrzehnten haben Schweizer Anbieter in vielen M\u00e4rkten trotz der hohen Qualit\u00e4t ihrer L\u00f6sungen an Wettbewerbsf\u00e4higkeit eingeb\u00fcsst \u2013 auch in Lateinamerika. Denn die internationale Konkurrenz arbeitet koordinierter. Daf\u00fcr gibt es zwei Hauptgr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Erstens dominieren im Infrastrukturbereich generell sogenannte Engineering-Procurement-and-Construction-Firmen (EPC), die den Kunden schl\u00fcsselfertige L\u00f6sungen anbieten. In der Schweiz gibt es kaum noch solche Generalunternehmer. Schweizer Firmen wie <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/041791\/2005-11-14\/\">Elektrowatt<\/a>\u00a0und <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/041847\/2009-01-08\/\">Motor-Columbus<\/a>, die einst aus Finanzierungsgesellschaften der schweizerischen Elektrizit\u00e4tswirtschaft hervorgegangen waren und in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts in enger Zusammenarbeit mit Schweizer Unternehmen global Grossinfrastrukturprojekte realisiert hatten, sind l\u00e4ngst in anderen Unternehmen aufgegangen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Im Feld der EPC \u00fcbernahmen andere Nationen die F\u00fchrung: S\u00fcdkoreanische, t\u00fcrkische und insbesondere chinesische Firmen gewannen auf Beschaffungsm\u00e4rkten weltweit bedeutende Anteile. EPC aus diesen L\u00e4ndern bevorzugen oft Subunternehmen und Zulieferer aus dem eigenen Land \u2013 zum Leidwesen von Schweizer Firmen.<\/p>\n<p>Zweitens k\u00f6nnen zahlreiche nicht schweizerische Anbieter im Infrastrukturbereich auf aktive staatliche Unterst\u00fctzung zur\u00fcckgreifen. Insbesondere durch staatlich gedeckte Kredite oder gar Government-to-Government-Vereinbarungen wie jene zwischen Peru und dem Vereinigten K\u00f6nigreich. Der Vertrag sieht unter anderem die Planung, das Management und die Kontrolle \u00fcber 130 verschiedene Projekte vor: von Schulen \u00fcber Gesundheitseinrichtungen bis hin zu komplexen Versickerungs- und Abwassersystemen zur Pr\u00e4vention von Flutkatastrophen.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Die Schweiz hat keine vergleichbaren Instrumente. Mit relativ geringem staatlichem Beistand und ohne EPC sahen sich Schweizer Anbieter in den vergangenen Jahren bei Ausschreibungen von Infrastrukturprojekten folglich zunehmend im Nachteil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Position der Schweiz st\u00e4rken<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit in diesem Umfeld wieder gleich lange Spiesse f\u00fcr Anbieter aus der Schweiz gew\u00e4hrleistet sind, entschied der Bundesrat am 21. April 2021, den Zugang der Schweizer Wirtschaft zu bedeutenden ausl\u00e4ndischen Infrastrukturprojekten zu verbessern. Er leitete in Erg\u00e4nzung zu den Anstrengungen der Privatwirtschaft zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzungsmassnahmen in Bereichen wie der Wirtschaftsdiplomatie, der Exportrisikoversicherung und der Exportf\u00f6rderung ein. Um die Koordination zwischen privaten Unternehmen, den F\u00f6rderinstrumenten des Bundes und den relevanten Stellen der Bundesverwaltung zu verbessern und das Dienstleistungsangebot der Schweizer Lieferanten zu b\u00fcndeln, baute er dar\u00fcber hinaus das im Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) angesiedelte <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/seco\/nsb-news\/medienmitteilungen-2021.msg-id-83187.html\">Liaison Office<\/a> auf. Dieses bearbeitet im Verbund mit der Exportf\u00f6rderungsorganisation Switzerland Global Enterprise, der Schweizerischen Exportrisikoversicherung und den Wirtschaftsverb\u00e4nden Swissmem, Swissrail und Suisse.ing als \u00ab<a href=\"https:\/\/www.infrastructure-solutions.swiss\/\">Team Switzerland<\/a>\u00bb ausgew\u00e4hlte M\u00e4rkte, identifiziert potenziell interessante Projekte und verschafft so Schweizer Zulieferern Zugang zu EPC.<\/p>\n<p>In der schweizerischen Botschaft in Brasilien arbeitet \u00fcberdies neu ein Verantwortlicher f\u00fcr Infrastrukturprojekte, der den gesamten lateinamerikanischen Markt beobachtet und potenziell interessante Projekte identifiziert. Im Rahmen der Wirtschaftsmissionen des Eidgen\u00f6ssischen Departements f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung und des Seco werden ferner diplomatische Kontakte genutzt, um eine massgeschneiderte und sektorspezifische Promotion der Schweizer Produkte und Dienstleistungen in den Zielm\u00e4rkten zu erwirken. Damit will die Schweiz hiesige Unternehmen beim Export in schwierige M\u00e4rkte unterst\u00fctzen und zugleich zum Ausbau der Infrastruktur in Lateinamerika beitragen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Brichetti et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Ganelli G. und J. Tervala (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Cepal (2016), S. 5.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Weltbank (2017), S. 7.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Cepal (2016), S. 5.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Roth M. und A. Klasen (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Unter den 250 gr\u00f6ssten EPC finden sich heute keine Schweizer Firmen mehr. Seco (2019), S. 31.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">British Embassy Lima (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Roth M. und A. Klasen (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In kaum einer Region ist der Nachholbedarf f\u00fcr Infrastruktur so gross wie in Lateinamerika und der Karibik. 2220 Milliarden US-Dollar \u2013 diese gigantische Summe m\u00fcssten die Staaten gem\u00e4ss der Inter-American Development Bank bis 2030 in ihre Infrastruktur investieren, um die UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zu erreichen. 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Inter-American Development Bank.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">British Embassy Lima (2023). <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/news\/arcc-extends-g2gt-agreement-with-the-uk-to-continue-transforming-infrastructure-in-northern-peru\">ARCC Extends G2G Agreement with the UK to Continue Transforming Infrastructure in Northern Peru<\/a>.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Cepal (2016). <a href=\"https:\/\/repositorio.cepal.org\/bitstream\/handle\/11362\/40849\/S1600759_en.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y\">Latin America\u2019s Infrastructure Investment Situation and Challenges<\/a>. Bulletin FAL, Issue No. 347 \u2013 Number 3.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Ganelli G. und J. Tervala (2015). <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wp\/2016\/wp1640.pdf\">The Welfare Multiplier of Public Infrastructure Investment<\/a>. IMF Working Paper. WP\/16\/40.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Roth M. und A. Klasen (2020). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/03\/roth-klasen-4-2020\/\">Infrastrukturexporte: Schweiz st\u00e4rkt ihre Position<\/a>. Die Volkswirtschaft. 23. M\u00e4rz.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Seco (2019). <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;ved=2ahUKEwjO8Pyc07z9AhVU_7sIHTspCbsQFnoECAcQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.seco.admin.ch%2Fdam%2Fseco%2Fde%2Fdokumente%2FStandortfoerderung%2FExportf%25C3%25B6rderung_Standortpromotion%2FAussenwirtschaftsf%25C3%25B6rderung%2FAllgemein%2Fpublic_support_for_infrastructure_projects.pdf.download.pdf%2FTradeRx_Public%2520Support%2520for%2520Infrastructure%2520Projects%25202019.pdf&amp;usg=AOvVaw1y9e49nWV_T3n9DlEYjn6K\">Public Support for Infrastructure Projects<\/a>. TradeRx Report.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Weltbank (2017). <a href=\"https:\/\/openknowledge.worldbank.org\/bitstream\/handle\/10986\/26390\/114110-REVISED-PUBLIC-RethinkingInfrastructureFull.pdf\">Rethinking Infrastructure in Latin America and the Caribbean<\/a>. Spending Better to Achieve More.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757,4306],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"","original_files":null,"external_release_for_author":"20230410","external_release_for_author_time":"00:01:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6400b968bb4a7"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/181226"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10480"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=181226"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/181226\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":185531,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/181226\/revisions\/185531"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10480"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/203486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=181226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=181226"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=181226"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=181226"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=181226"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=181226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}