{"id":181881,"date":"2023-04-18T07:07:18","date_gmt":"2023-04-18T05:07:18","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=181881"},"modified":"2023-08-24T01:39:28","modified_gmt":"2023-08-23T23:39:28","slug":"digitalisierung-in-kmu-potenzial-wird-oft-nicht-ausgeschoepft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/04\/digitalisierung-in-kmu-potenzial-wird-oft-nicht-ausgeschoepft\/","title":{"rendered":"Digitalisierung in KMU: Potenzial wird oft nicht ausgesch\u00f6pft"},"content":{"rendered":"<p>Digitale Innovationen wie Cloud-Computing, Roboter, Internet der Dinge und k\u00fcnstliche Intelligenz werden als Motoren der Produktivit\u00e4tssteigerung gepriesen. Sie haben das Potenzial, Wertsch\u00f6pfungsprozesse effizienter zu machen und bestehende unternehmerische Strukturen und das Angebot an Produkten und Dienstleistungen grundlegend zu erneuern. Auch f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) k\u00f6nnen diese Technologien Automatisierungen erm\u00f6glichen und die Vernetzung von Prozessen \u00fcber Schnittstellen innerhalb und ausserhalb des Unternehmens vereinfachen. So k\u00f6nnen KMU Skalen- und Verbundvorteile erzielen, wie sie bislang eher Grossunternehmen vorbehalten waren.<\/p>\n<p>Eine aktuelle, landesweite Umfrage<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich gibt neue Einblicke in den Stand der digitalen Transformation der KMU und Grossunternehmen (siehe Kasten). Zudem untersucht sie, wie sich die zunehmende Digitalisierung auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit auswirkt. Die Studie wird alle vier Jahre wiederholt und zeigt so auch die Entwicklungen zwischen 2016 und 2020 auf.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">KMU stehen noch am Anfang<\/h2>\n<p>Die Zahlen der neusten Erhebung zeigen: Digitale Technologien sind in Grossunternehmen deutlich h\u00e4ufiger anzutreffen als in KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Insbesondere Kleinunternehmen (&lt;50 Besch\u00e4ftigte) setzen im Median weniger als 20 Prozent der abgefragten Technologien ein.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Bei Grossunternehmen betr\u00e4gt dieser Anteil knapp 40 Prozent.<\/p>\n<p>Allerdings: Es gibt bei den KMU viele Ausnahmen. Dies deutet darauf hin, dass es einige sehr fortschrittliche Firmen gibt, die m\u00f6glicherweise als digitale Vorbilder in ihren Branchen gelten. Sie k\u00f6nnten die k\u00fcnftige Entwicklung in der Branche vorzeichnen. Eine so grosse Streuung zwischen Technologiepionieren und der breiten Masse ist bei Grossunternehmen nicht zu beobachten.<\/p>\n<p>Zudem zeigt die Studie, dass Kleinunternehmen mit weniger als 50 Besch\u00e4ftigten die Anzahl eingesetzter Technologien zwischen 2016 und 2020 im Median erh\u00f6ht haben \u2013 und dass neue Technologien auch zunehmende Verbreitung finden. Diese Entwicklung zeigt sich bei den gr\u00f6sseren KMU nicht, wohl aber bei den Grossunternehmen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Zuwachs bei Cloud-Technologien und sozialen Medien<\/h2>\n<p>Nicht alle Gr\u00f6ssenklassen nutzen die einzelnen digitalen Technologien gleich stark. Ob grosse oder kleine Unternehmen, macht einen Unterschied. Entsprechend unterscheiden sich auch die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung je nach Unternehmensgr\u00f6sse.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend etablierte Technologien f\u00fcr das Management von Ressourcen, Kunden und Wertsch\u00f6pfungsketten bereits weitverbreitet sind und sich kaum weiter ausbreiten, haben unternehmensinterne Plattformen (z. B. Sharepoints, Blogs, Wiki) und der Gebrauch von sozialen Medien bei KMU deutlich zugenommen. Besonders bemerkenswert ist der Zuwachs moderner Cloud-Computing-Technologien, welche die Speicherung und den Zugriff auf Daten im Netzwerk vereinfachen. Ein Grund daf\u00fcr ist, dass sich die Technologien stark weiterentwickelt haben und auch bei KMU einen effizienten Einsatz erlauben. Beispiele daf\u00fcr sind neben dem Cloud-Computing auch Software und IT-Infastruktur f\u00fcr Telearbeit oder die sozialen Medien; ihre Verbreitung ist bei KMU deutlich st\u00e4rker gestiegen als bei Grossunternehmen (siehe Tabelle).<\/p>\n<p>Anders sieht es aus bei den fortschrittlichen Technologien f\u00fcr die Fertigung und die Logistik von Produkten (CNC-Werkzeugmaschinen, Robotik, funkbasierte Sender-Empf\u00e4nger-Systeme (RFID) und Internet der Dinge): Hier sind die Zuw\u00e4chse bei KMU deutlich niedriger als bei Grossunternehmen. Dies k\u00f6nnte darauf hindeuten, dass die Digitalisierung von Schnittstellen zu analogen Wertsch\u00f6pfungsprozessen eine Herausforderung f\u00fcr KMU darstellt. Diese Prozesse umzustellen, k\u00f6nnte f\u00fcr KMU aufgrund ihrer geringen Gr\u00f6sse und der beschr\u00e4nkten Produktpalette riskant sein. K\u00fcnftig d\u00fcrfte es daher auch f\u00fcr KMU immer wichtiger werden, die Schnittstellen zwischen digitalen und analogen Prozessen zu verbessern.<\/p>\n<p>Auch bei Technologien zur Automatisierung von Unternehmensabl\u00e4ufen wie dem Einsatz von Robotern oder 3-D-Druck hat die Verbreitung bei Grossunternehmen st\u00e4rker zugenommen als bei KMU.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wettbewerbsvorteile bleiben oft aus<\/h2>\n<p>Doch hat die zunehmende Digitalisierung die KMU auch wettbewerbsf\u00e4higer gemacht? Die meisten KMU verneinen das.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Gem\u00e4ss Selbsteinsch\u00e4tzung wird bislang die Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch die Digitalisierung f\u00fcr einen Grossteil der Firmen nicht beeinflusst. Unabh\u00e4ngig von der Unternehmensgr\u00f6sse hat sich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit 2020 durch die Digitalisierung bei ungef\u00e4hr 60 Prozent der Unternehmen kaum ver\u00e4ndert. Nur bei knapp 40 Prozent hat die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zugenommen \u2013 auch hier spielt die Unternehmensgr\u00f6sse keine Rolle. Rund 1 bis 3 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Digitalisierung ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit sogar vermindert habe.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur Umfrage 2016 hat sich an diesem Muster kaum etwas ge\u00e4ndert mit Ausnahme der Grossunternehmen. Von ihnen sehen 2020 nur noch 39 Prozent eine bessere Wettbewerbssituation aufgrund der Digitalisierung. 2016 war es noch die H\u00e4lfte der Unternehmen. Dieser R\u00fcckgang k\u00f6nnte auch damit zusammenh\u00e4ngen, dass die grossen Unternehmen die unmittelbaren Wettbewerbsvorteile schon fr\u00fcher realisiert haben oder dass die KMU bei der Digitalisierung aufgeholt und den einst gewonnenen Wettbewerbsvorteil von einigen Grossunternehmen wieder zunichtegemacht haben.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Nutzung verschiedener digitaler Technologien nach Unternehmensgr\u00f6sse, in Prozentpunkten (Entwicklung 2016\u20132020)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/04\/woerter-dahlke-beck_4G-2023_3_D_de-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-182876\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/04\/woerter-dahlke-beck_4G-2023_3_D_de-1-1024x767.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"599\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Lesebeispiel: Der Anteil Kleinfirmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden, der softwarebasierte Betriebsplanungssysteme (ERP) verwendet, hat zwischen 2016 und 2020 um 5 Pozentpunkte abgenommen. Stichprobengr\u00f6sse: 2020 (N=1279) und 2016 (N=1134).<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Digitalisierungsumfrage 2016 (KOF; Institut f\u00fcr Arbeits- und Organisationspsychologie ETH Z\u00fcrich; Hochschule f\u00fcr angewandte Psychologie, FHNW); Digitalisierungsumfrage 2020 (KOF; Institut f\u00fcr Strategic Management and Innovation, ETH Z\u00fcrich) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Warum klemmt es bei den Wettbewerbsvorteilen?<\/h2>\n<p>Die Studienergebnisse lassen sich mit den Erkenntnissen verschiedener anderer Studien in Verbindung bringen, die besagen, dass viele Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht ausreichend nutzen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Insbesondere f\u00fcr die KMU wird die \u00dcbersetzung des Potenzials digitaler Technologien in Effizienz- und\/oder Differenzierungsvorteile ein relevantes Thema bleiben \u2013 vor allem vor dem Hintergrund des Fachkr\u00e4ftemangels in diesem Bereich. Der Mangel an IT-Fachkr\u00e4ften d\u00fcrfte sich vermutlich erschwerend auf die digitale Transformation auswirken, insbesondere in KMU, da grosse Unternehmen als Arbeitgeber f\u00fcr knappe IT-Fachkr\u00e4fte relativ attraktiver sind.<\/p>\n<p>Dass rund 60 Prozent der Schweizer KMU aus der Digitalisierung keine wettbewerblichen Vorteile ziehen, ist beachtlich. Haupts\u00e4chlich gibt es zwei Gr\u00fcnde daf\u00fcr: Entweder definieren viele Unternehmen ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht \u00fcber die Digitalisierung, oder das Potenzial, welches sich aus der Digitalisierung ergeben k\u00f6nnte, wird nicht ausgenutzt. F\u00fcr Letzteres gibt es in der Literatur mehrere Gr\u00fcnde.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> So k\u00f6nnen einerseits bestehende digitale Systeme die Umstellung auf modernere digitale Technologien verhindern, da die bestehenden Management- und Informationsverarbeitungsprozesse bereits auf diese Systeme ausgerichtet sind. Diese Pfadabh\u00e4ngigkeiten f\u00fchren zu Beh\u00e4bigkeit und gedrosselter Ver\u00e4nderungsbereitschaft in Organisationen.<\/p>\n<p>Andererseits k\u00f6nnen insbesondere f\u00fcr KMU potenzielle Schnittstellenprobleme zwischen digitaler und analoger Infrastruktur bestehen. Denn anders als Grossunternehmen sind KMU st\u00e4rker von einzelnen Produktionsprozessen abh\u00e4ngig. Bei einer umfassenden Umstellung der digitalen Systeme w\u00fcrde das zumindest kurzfristig Leistungseinbr\u00fcche bedeuten. Dieser mangelnde Spielraum kann unter Umst\u00e4nden dazu f\u00fchren, dass die Technologien nicht in konkrete Wettbewerbsvorteile \u00fcbersetzt werden.<\/p>\n<p>Um diese H\u00fcrden zu \u00fcberwinden, m\u00fcssen unternehmerische Ziele angepasst sowie Grenzen und Schnittstellen von unternehmensinternen Prozessen und der Kunden- und Lieferantenbeziehungen evaluiert und angepasst werden. Beispielsweise kann hinterfragt werden, inwiefern die unternehmenseigene IT-Architektur mit der Architektur der wichtigsten Kunden oder Zulieferer kompatibel ist. Wichtig ist zudem, dass die geschilderten Barrieren als zusammenh\u00e4ngend betrachtet werden. Denn erst im Verbund f\u00fchren sie zu einem hemmenden Momentum in der digitalen Transformation. Unternehmen sollten deshalb diese Punkte pr\u00fcfen, um das Potenzial einer digitalen Transformation realisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Beck et al. (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">2016 wurden 24 Technologien abgefragt. 2020 waren es 26. Die Anzahl der eingesetzten Technologien wurde pro Umfrageerhebung normalisiert, sodass ein Vergleich zwischen den beiden Zeitr\u00e4umen m\u00f6glich ist.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Die Unternehmen wurden gefragt: \u00abDie Wettbewerbsf\u00e4higkeit Ihrer Unternehmung hat sich durch die (verst\u00e4rkte) Digitalisierung 2017 bis 2019 wie folgt entwickelt:\u00bb Als Antwortm\u00f6glichkeiten standen den Firmen die Kategorien von \u00abstark abgenommen\u00bb bis \u00abstark zugenommen\u00bb zur Auswahl.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Soluk und Kammerlander (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa Brock und von Wangenheim (2019) sowie Holmstr\u00f6m (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale Innovationen wie Cloud-Computing, Roboter, Internet der Dinge und k\u00fcnstliche Intelligenz werden als Motoren der Produktivit\u00e4tssteigerung gepriesen. 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W\u00f6rter (2017). <a href=\"https:\/\/www.research-collection.ethz.ch\/handle\/20.500.11850\/239703\">Digitalisierung in der Schweizer Wirtschaft: Ergebnisse der Umfrage 2016 \u2013 eine Teilauswertung im Auftrag des SBFI<\/a>, KOF-Studies 93, Juni.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Beck, M., Dahlke, J., Lehmann, S. und M. W\u00f6rter. (2023). Digital Transformation of the Swiss Economy. A Descriptive Status Report. (In Erscheinung)<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Beck, M; Plekhanov, D. und M. W\u00f6rter (2020). <a href=\"https:\/\/www.research-collection.ethz.ch\/handle\/20.500.11850\/432882\">Analyse der Digitalisierung in der Schweizer Wirtschaft<\/a>. KOF Studies 153, KOF Swiss Economic Institute, ETH Zurich.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Bienefeld-Seall, N., Grote, G., Stoller, I., W\u00e4fler, T., W\u00f6rter, M. und S. Arvanitis (2018). <a href=\"https:\/\/www.research-collection.ethz.ch\/handle\/20.500.11850\/600055\">Digitalisierung der Schweizer Wirtschaft: Ergebnisse der Umfrage 2016 \u2013 Teil 2: Ziele, berufliche Kompetenzen und Arbeitsorganisation<\/a>. KOF-Studies 99, Februar.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Brock, J. K.-U. und F. von Wangenheim (2019). <a href=\"https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/10.1177\/1536504219865226\">Demystifying AI: What Digital Transformation Leaders Can Teach You about Realistic Artificial Intelligence<\/a>. California Management Review, 61, no. 4: 110\u2013134.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Holmstr\u00f6m, J. (2022). <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0007681321000744?via%3Dihub\">From AI to Digital Transformation: The AI Readiness Framework<\/a>. Business Horizons, 65, no. 3:329\u2013339.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Soluk, J. und N. Kammerlander (2021). Digital Transformation in Family-owned Mittelstand Firms: A Dynamic Capabilities Perspective. European Journal of Information Systems 30, no. 6: 676\u2013711.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die Studien und Erhebungen im Detail","kasten_box":"Die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich f\u00fchrte gemeinsam mit dem Lehrstuhl f\u00fcr Strategisches Management und Innovation der ETH Z\u00fcrich im Jahr 2020 eine Umfrage zur digitalen Transformation in Schweizer Unternehmen durch.<sup>a<\/sup> Die Umfrage ist Teil des Forschungsprojekts \u00abDigitale Transformation: Wie sie Organisationen, Leistung und M\u00e4rkte ver\u00e4ndert\u00bb, das vom Nationalen Forschungsprogramm zur digitalen Transformation (<a href=\"https:\/\/www.nfp77.ch\/portfolio\/wie-sich-unternehmen-performance-und-maerkte-durch-die-digitale-transformation-veraendern\/\">NFP 77<\/a>) des Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird. Die Umfrage wurde auf Basis des KOF-Unternehmenspanels durchgef\u00fchrt. Das ist eine geschichtete Zufallsstichprobe von rund 9000 Unternehmen, die repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Schweizer Privatwirtschaft ist. Die R\u00fccklaufquote betrug 29,1 Prozent.\r\n\r\nDie KOF Konjunkturforschungsstelle hat in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Arbeits- und Organisationspsychologie der ETH Z\u00fcrich und der Hochschule f\u00fcr angewandte Psychologie der Fachhochschule Nordwestschweiz im Jahre 2016 ebenfalls eine Digitalisierungsumfrage durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse dieser beiden Umfragen wurden ausf\u00fchrlich in den Studien von <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3929\/ethz-b-000167666\">Arvanitis et al. (2017<\/a>) sowie von <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3929\/ethz-b-000240276\">Bienefeld-Seall et al. (2018<\/a>) ver\u00f6ffentlicht. Ausserdem wurden diese Daten im Rahmen der Studie von Beck et al. (2020) verwendet.\r\n\r\n<sup>a<\/sup> Siehe Beck et al. 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