{"id":182022,"date":"2023-04-14T07:07:20","date_gmt":"2023-04-14T05:07:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=182022"},"modified":"2023-08-24T01:39:29","modified_gmt":"2023-08-23T23:39:29","slug":"der-geplante-imagewandel-fuehrte-zu-langen-diskussionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/04\/der-geplante-imagewandel-fuehrte-zu-langen-diskussionen\/","title":{"rendered":"\u00abDer geplante Image\u00adwandel f\u00fchrte zu langen Diskussionen\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Gratulation! Blasercaf\u00e9 ist k\u00fcrzlich vom Dachverband f\u00fcr Unternehmensnachfolge f\u00fcr langfristiges Schweizer Unternehmertum ausgezeichnet worden. Was macht Sie so erfolgreich?<\/div>\n<p><strong>Markus Blaser, <\/strong><strong>76<\/strong> (Verwaltungsratspr\u00e4sident): Das Hauptrezept heisst Motivation! Man soll die Nachkommen zu nichts zwingen. Der Einstieg ins Familienunternehmen muss eine freie Wahl sein. Gleichzeitig soll man die Nachkommen nicht vom Unternehmen fernhalten. Die T\u00fcr muss jederzeit offen bleiben.<\/p>\n<p><strong>Bettina Blaser, <\/strong><strong>41 <\/strong>(Leiterin HR, Tochter von Markus Blaser): Gegenseitiger Respekt ist zentral. Auch bei uns gibt es Konflikte. Man muss sie angehen und l\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>Marc K\u00e4ppeli, 51 <\/strong>(Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Neffe von Markus Blaser): Ich kam zum Betriebswirtschaftsstudium aus dem Wallis nach Bern. Meine Mutter ist die Schwester von Markus Blaser. Bei den Mittagessen mit meinen Grosseltern h\u00f6rte ich beeindruckende Firmengeschichten. Wenn ich einen Firmenwagen von Blasercaf\u00e9 sah, wusste ich: Da geh\u00f6re ich dazu. Das Interesse am Produkt und an der Firma wuchs st\u00e4ndig. Die Nachfolge ist dann das Ergebnis daraus.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Herr Blaser, Ihre beiden Kinder, Bettina und Michael \u2013 Letzterer ist ja beim Gespr\u00e4ch nicht dabei \u2013, kamen \u00fcber unterschiedliche Wege in die Gesch\u00e4ftsleitung von Blasercaf\u00e9. Wie erlebten Sie dies?<\/div>\n<p><strong>Markus Blaser<\/strong>: Michael absolvierte zun\u00e4chst die KV-Lehre im Unternehmen und machte die Handelsmatura. Alles schien f\u00fcr ihn aufgegleist, um bei Blasercaf\u00e9 einzusteigen. Es kam dann anders. Er hat auch eine k\u00fcnstlerische Ader und studierte Fotografie. Das war ein Schock f\u00fcr mich. Aber meine Frau gab mir zu verstehen, dass es wichtig sei, die Jungen voll zu unterst\u00fctzen. Inzwischen lebt Michael seine k\u00fcnstlerische Ader im Familienunternehmen aus \u2013 als Leiter der Unternehmenskommunikation. Bei Bettina war der Einsatz von Beginn weg gross. Sie l\u00f6ste sp\u00e4ter die langj\u00e4hrige HR-Chefin ab.<\/p>\n<p><strong>Bettina Blaser<\/strong>: Ich bin mit der Firma aufgewachsen, sie ist ein Teil von mir. Ich begann die KV-Lehre hier und arbeitete auch vorher in den Ferien immer im Familienunternehmen. Um Abstand zu gewinnen, war ich dazwischen \u00f6fters in Brasilien \u2013 auch ein Kaffeeland. Jedoch arbeitete ich dort nicht f\u00fcr Blasercaf\u00e9.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Fr\u00fcher hatten wir viel Druck. Das war nicht b\u00f6se gemeint, aber die Firma war noch klein, und es brauchte von jedem Familienmitglied Unterst\u00fctzung. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Herr Blaser, war bei Ihnen der Einstieg ins Familienunternehmen auch so freiwillig wie bei den j\u00fcngeren Generationen?<\/div>\n<p><strong>Markus Blaser<\/strong>: Nein. In meiner Generation war das anders. Wir hatten viel Druck. Das war nicht b\u00f6se gemeint, aber die Firma war noch klein, und es brauchte von jedem Familienmitglied Unterst\u00fctzung. Jetzt besch\u00e4ftigen wir Mitarbeiter, die mehr als 20 bis 30 Jahre dabei sind. Das Wissen ist breit verteilt, und somit ist der Druck auf die einzelnen Familienmitglieder nicht mehr so gross, ins Unternehmen einsteigen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Herr K\u00e4ppeli, Sie sind seit 1998 bei Blasercaf\u00e9. Welche Stationen durchliefen Sie vorher?<\/div>\n<p><strong>Marc K\u00e4ppeli<\/strong>: Nicht so viele. (lacht) Ich war beim Eintritt 27 Jahre alt. Markus, mein Onkel, fragte mich, ob ich mir ein Engagement bei Blasercaf\u00e9 vorstellen k\u00f6nne. Damals war mein Grossvater \u2013 also die zweite Generation \u2013 gesundheitlich stark angeschlagen. Deshalb kam der Wunsch auf, dass jemand aus der vierten Generation in die Firma einsteigt. Eigentlich wollte ich damals lieber reisen gehen. Aber das konnte ich dann auch mit Blasercaf\u00e9 umsetzen.<\/p>\n<p><strong>Markus Blaser<\/strong>: Obwohl mein Vater unverhofft krank wurde, konnte ich mit ihm \u00fcber den Eintritt von Marc in die Firma sprechen. Mein Vater war damals Verwaltungsratspr\u00e4sident und ich der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Als mein Vater starb, \u00fcbernahm ich zus\u00e4tzlich seine Funktion als Verwaltungsratspr\u00e4sident. Mit meiner Pensionierung wurde dann Marc 2006 Firmenchef. Ich stehe seither nur noch dem Verwaltungsrat vor.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">War Marc K\u00e4ppeli also schon bei seinem Firmeneintritt 1998 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vorgesehen?<\/div>\n<p><strong>Marc K\u00e4ppeli<\/strong>: Damals war vieles m\u00f6glich. \u00dcber Nachfolge und F\u00fchrung hatten wir damals noch nicht gesprochen. Ich \u00fcbernahm nach einer Weile die Leitung der R\u00f6sterei. Bei diesem kundenorientierten Gesch\u00e4ft fand ich meine Berufung. Dass ich dann so schnell Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wurde, hatte verschiedene Gr\u00fcnde. Als Betriebswirt war ich in einer Sturm-und-Drang-Phase und wollte vieles \u00e4ndern. Zudem stieg zu diesem Zeitpunkt unser bisheriger Direktor aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden aus.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Markus Blasers Neffe, Marc K\u00e4ppeli, wurde also Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, da die eigenen Nachkommen andere Interessen hatten.<\/div>\n<p><strong>Bettina Blaser<\/strong>: Ja, genau. Aber auch deshalb, weil Michael und ich zehn Jahre j\u00fcnger sind als Marc. Wir waren 2006 noch nicht so weit. Als ich jung war, wollte ich vor allem eines: frei sein. Als alleinerziehende Mutter realisierte ich sp\u00e4ter, dass ich Verantwortung nicht scheue. So \u00fcbernahm ich schliesslich die HR-Leitung. Blasercaf\u00e9 und Blaser Trading z\u00e4hlen insgesamt 110 Mitarbeitende. Um meine St\u00e4rken und Interessen zu entdecken, brauchte ich Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/Blasercafe-INTERVIEW-1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-182328\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/03\/Blasercafe-INTERVIEW-1-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Phoenix Award bewertet auch die Innovationsf\u00e4higkeit des Unternehmens. Bringt jede Generation ihre eigenen Innovationen hervor?<\/div>\n<p><strong>Markus Blaser<\/strong>: Innovation ist ein st\u00e4ndiger Prozess. Mein Vater hat in den F\u00fcnfzigerjahren die erste vollautomatische R\u00f6stmaschine der Schweiz in Betrieb genommen. Unter meiner Leitung lancierten wir die erste vollautomatische Verpackungsmaschine und modernisierten die R\u00f6stmaschinen. Innovationen entstanden beispielsweise auch, nachdem ein Swissair-Eink\u00e4ufer eine bessere L\u00f6sung f\u00fcr Kaffee im Flugzeug gesucht hatte. Diese sollte leicht sein und wenig Abfall produzieren. Ein Innovationsteam entwickelte daraufhin eine technische Erweiterung f\u00fcr Airline-Kaffeemaschinen, welche weltweit patentiert wurde. Auf diesen k\u00f6nnen spezielle Kaffee-Pillows von Blasercaf\u00e9 verwendet werden, welche leichter und umweltfreundlicher sind als die damals noch \u00fcblichen Blechdosen.<\/p>\n<p><strong>Marc K\u00e4ppeli<\/strong>: Auf die Generation von Michael, Bettina und mich geht das Konzept \u00abR\u00f6sterei Kaffee und Bar\u00bb zur\u00fcck. Zuvor dominierte das Business-to-Business-Gesch\u00e4ft. Vor neun Jahren er\u00f6ffneten wir an unserem Hauptsitz an der G\u00fcterstrasse in Bern das erste eigene Caf\u00e9. Wir wollten n\u00e4her beim Konsumenten sein und Kaffee erlebbar machen. Dort kann man dem R\u00f6ster und dem Barista \u00fcber die Schultern schauen und direkt verschiedene R\u00f6stungen kaufen. Zwei Jahre sp\u00e4ter folgte in Bahnhofsn\u00e4he der zweite Gastrobetrieb. Bei Markus Blaser brauchte dieser Erweiterungsschritt jedoch viel \u00dcberzeugungsarbeit\u2026<\/p>\n<p><strong>Markus Blaser<\/strong>: Ja, ich hatte grosse Bedenken. Ich f\u00fcrchtete, dass wir unsere Grosskunden konkurrenzieren w\u00fcrden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Der Wert, der im Produkt steckt, wird so sichtbar. Ich bin jetzt sogar das Familienmitglied, das am meisten Zeit in den Caf\u00e9s verbringt und sich mit Kunden trifft. (lacht)<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wo sehen Sie die gr\u00f6ssten Ver\u00e4nderungen, seit die vierte Generation am Steuer sitzt?<\/div>\n<p><strong>Marc K\u00e4ppeli<\/strong>: Beim Imagewandel. Wir galten lange als traditioneller Kaffeer\u00f6ster. Dar\u00fcber hatten wir lange Diskussionen zwischen den Generationen gef\u00fchrt. Aber die Er\u00f6ffnung unserer R\u00f6sterei Kaffee und Bar war nicht der einzige Imagewandel. Wir haben auch neue peppigere Kaffeeverpackungen geschaffen. Zudem haben wir mit der Einf\u00fchrung der Easy-Serving-Espresso-Pads eine nachhaltige Produktvariante ins Sortiment aufgenommen. Die Pads sind nach Gebrauch kompostierbar und kommen lose verpackt im Beutel ganz ohne Alu aus. Auch die Zeit hat uns geholfen. Produkte rund um den Kaffee geniessen heute dank dem anhaltenden Barista-Kult wieder viel mehr Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Bereits arbeitet die f\u00fcnfte Generation in Ihrer Firma. Frau Blaser, wie geht es Ihnen dabei, dass Ihr Sohn, der 17-j\u00e4hrige Felice Blaser, hier seine KV-Lehre macht?<\/div>\n<p><strong>Bettina Blaser<\/strong>: Ich hatte zu Beginn etwas Bedenken und h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass er Erfahrungen ausserhalb von Blasercaf\u00e9 sammelt. Das ist sehr wertvoll f\u00fcr eine l\u00e4ngere Laufbahn beim Familienunternehmen. Aber er kann diese auch nach dem KV sammeln. Sorgen machte ich mir auch, weil ich selbst die KV-Lehre im Familienbetrieb machte. Ich wusste also, worauf sich Felice einliess: Der Druck ist etwas h\u00f6her und die jugendliche Unbeschwertheit eingeschr\u00e4nkt. Denn Felice muss nat\u00fcrlich Vorbild f\u00fcr andere Lernende sein.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Das aktuelle Sorgenbarometer des Unternehmensberaters PWC zeigt: Der Fachkr\u00e4ftemangel ist die gr\u00f6sste Sorge der KMU. Teilen Sie diese Wahrnehmung?<\/div>\n<p><strong>Marc K\u00e4ppeli<\/strong>: Nicht nur. Ein grosses Thema sind auch die Energiepreise und die Nachhaltigkeit. Die IG Kaffee Schweiz plant zusammen mit dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft die Swiss Sustainable Coffee Initiative zu lancieren. Wir sind auch dabei und wollen L\u00f6sungsans\u00e4tze innerhalb der Kaffee-Wertsch\u00f6pfungskette beisteuern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die damalige Vormundschaftsbeh\u00f6rde wollte der Gr\u00fcndergattin C\u00e9cile Blaser die Leitung entziehen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie sehen diese konkret aus?<\/div>\n<p><strong>Marc K\u00e4ppeli<\/strong>: Wir beziehen den Rohkaffee teilweise aus Entwicklungsl\u00e4ndern. Dort ist Nachhaltigkeit ein schwieriges Thema, weil ein Entwicklungsland die Priorit\u00e4ten erst mal anders setzen muss. F\u00fcr uns ist zentral, dass wir durch unsere Schwesterfirma, die Blaser Trading AG, direkt und ohne Umwege mit den Herkunftsl\u00e4ndern unseres Rohstoffs verbunden sind. Unsere Eink\u00e4ufer kennen die Plantagen und deren Besitzerinnen und Besitzer meist pers\u00f6nlich und k\u00f6nnen sich durch Besuche vor Ort ein eigenes Bild machen. Durch diesen pers\u00f6nlichen Kontakt werden auch immer wieder sehr sinnvolle und unterst\u00fctzenswerte soziale Projekte an uns getragen, die wir dann nach M\u00f6glichkeit unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Bettina Blaser<\/strong>: Der Fachkr\u00e4ftemangel ist nicht die gr\u00f6sste Herausforderung. Dennoch: In den \u00fcber 20 Jahren im Familienunternehmen habe ich bisher nie erlebt, dass ich eine Stelle nicht unmittelbar besetzen konnte. Doch beim Werkstattleiter und auch beim technischen Betriebsleiter der R\u00f6stanlagen dauerte die Suche letztes Jahr so lange, dass der neue Mitarbeitende nicht mehr durch dessen Vorg\u00e4nger ins Themengebiet eingef\u00fchrt werden konnte.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Seit wann sp\u00fcren Sie den Fachkr\u00e4ftemangel?<\/div>\n<p><strong>Bettina Blaser<\/strong>: Das Ph\u00e4nomen kennen wir seit rund f\u00fcnf Jahren. Die Lage hat sich aber letztes Jahr zugespitzt. Allgemein bewerben sich auch weniger junge Menschen. Fr\u00fcher hatte ich 70 bis 100 Bewerbungen f\u00fcr eine KV-Stelle. Jetzt sind es h\u00f6chstens 20.<\/p>\n<p><strong>Markus Blaser<\/strong>: Ich war ja auch lange Personalchef. Schon in den Achtzigern und Neunzigern gab es Jahre, wo sich Hunderte f\u00fcr eine Stelle bewarben, und Jahre, da kamen nur zwei oder gar keine Bewerbung f\u00fcr ein Inserat rein. Das sind einfach Schwankungen \u00fcber die Jahre hinweg. Das ist nichts Neues.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">War der Verkauf der Firma in der \u00fcber 100-j\u00e4hrigen Geschichte jemals ein Thema?<\/div>\n<p><strong>Markus Blaser<\/strong>: Nein, in der zweiten und der dritten Generation nie. Es gab Probleme bei der ersten Generation. Der Gr\u00fcnder Walter Blaser ist fr\u00fch, im Alter von 49, gestorben, und seine Frau C\u00e9cile \u00fcbernahm die R\u00f6sterei in Bern. Die damalige Vormundschaftsbeh\u00f6rde wollte ihr die Leitung entziehen, weil sie der Meinung war, sie sei als gelernte Damenschneiderin der Aufgabe nicht gewachsen. Sie hatte jedoch einen starken Willen, und ihr Bruder, welcher Finanzchef bei der Chocolat Tobler in Bern war, half ihr. Mit seiner Unterst\u00fctzung konnte C\u00e9cile die Leitung behalten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gratulation! 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Felice Blaser (17), der Sohn von Bettina Blaser, absolviert das zweite Lehrjahr als Kaufmann beim Familienunternehmen. Blasercaf\u00e9 ist in den Gesch\u00e4ftsfeldern Kaffeer\u00f6sterei und Rohkaffeehandel aktiv. Die R\u00f6sterei Kaffee und Bar, mittlerweile an drei Standorten in Bern vertreten, macht zudem das Kaffeeerlebnis auch Privatkunden zug\u00e4nglich. Gegr\u00fcndet haben die R\u00f6sterei der Berner Walter Blaser und seine Frau C\u00e9cile 1922. 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