{"id":182626,"date":"2023-05-12T07:07:08","date_gmt":"2023-05-12T05:07:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=182626"},"modified":"2023-08-24T01:39:31","modified_gmt":"2023-08-23T23:39:31","slug":"wer-bezahlt-denn-heute-noch-bar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/05\/wer-bezahlt-denn-heute-noch-bar\/","title":{"rendered":"Wer bezahlt denn heute noch bar?"},"content":{"rendered":"<p>Die Relevanz von Bargeld als Zahlungsmittel schwindet sukzessive. Das zeigt jedenfalls der langfristige Trend: Betrug der Umsatzanteil von Bargeld im Jahr 1990 noch 90 Prozent, so machten im Jahr 2022 die Barzahlungen im Umfang von sch\u00e4tzungsweise 40 Milliarden Franken noch einen Anteil von 25 Prozent aus.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Ein wichtiger Beschleuniger f\u00fcr diesen Trend war die Corona-Pandemie: Vor Covid, im Jahr 2019, wurde noch \u00fcber die H\u00e4lfte der Zahlungen vor Ort mit Bargeld get\u00e4tigt, danach sank dieser Anteil bis zum Jahr 2021 auf ein Drittel.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><\/a> Seither h\u00e4lt sich dieser Wert stabil.<\/p>\n<p>Im Alltag der Schweizer Bev\u00f6lkerung spielt Bargeld jedoch weiterhin eine wichtige Rolle. Wie unsere Forschung im Rahmen des <a href=\"http:\/\/www.swisspaymentmonitor.ch\/\">Swiss Payment Monitor<\/a> (siehe Kasten) zeigt, wird Bargeld vor allem zum Bezahlen kleiner Betr\u00e4ge verwendet. Betr\u00e4ge unter 20 Franken machen mehr als zwei Drittel aller Barzahlungen aus (siehe Abbildung 1). Bargeld wird besonders h\u00e4ufig am Kiosk und in der B\u00e4ckerei (56 Prozent der Zahlungen), in der Bar und im Club (53 Prozent) oder im Caf\u00e9, beim Imbiss oder f\u00fcr Take-away (53 Prozent) eingesetzt. An diesen Orten ist der typische Einkaufsbetrag eher klein. Wertm\u00e4ssig am meisten bezahlt wird mit Bargeld allerdings im Einzelhandel f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf. Dort betr\u00e4gt der Bargeldanteil 24 Prozent aller Transaktionen. Damit liegt Bargeld als Zahlungsmittel im Detailhandel deutlich hinter der Debitkarte (37 Prozent) und praktisch gleichauf mit der Kreditkarte (23 Prozent).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Anteil der Bargeldzahlungen nach Betragsh\u00f6he (November 2022)<\/h2>\n<div class='chart chart--normal' id='Graf-Heim-Stadelmann-Tr\u00fctsch_5G-2023_Abb1_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Graf-Heim-Stadelmann-Tr\u00fctsch_5G-2023_Abb1_DE').highcharts({ \n\n     chart: {\n        plotBackgroundColor: null,\n        plotBorderWidth: null,\n        plotShadow: false,\n        type: 'pie'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '<b>{point.percentage:.1f}%<\/b> aller Barzahlungen'\n    },\n    accessibility: {\n        point: {\n            valueSuffix: ''\n        }\n    },\n    plotOptions: {\n        pie: {\n        size: 250,\n            allowPointSelect: true,\n            cursor: 'pointer',\n            dataLabels: {\n                enabled: true,\n                format: '<b>{point.name}<\/b> <br>{point.y}%',\n            }\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: '',\n        colorByPoint: true,\n        data: [{\n            name: '<5 Franken:',\n            y: 23.4,\ncolor: '#327775',\n            sliced: false,\n            selected: false\n        }, {\n            name: '5\u201320 Franken:',\ncolor:  \t'#bcd3d3',\n            y: 46.6\n        }, {\n            name: '20\u201350 Franken:',\ncolor:  \t'#b4a9ce',\n            y: 18.8,\n\n        }, {\n            name: '50\u2013100 Franken:',\ncolor:  \t'#9c92bf',\n            y: 6.8,\n\n        }, {\n            name: '100\u2013500 Franken:',\ncolor:  \t'\t#887db1',\n            y: 3.8,\n\n        }, {\n            name: '>500 Franken:',\ncolor:  \t'#766ca4',\n            y: 0.5,\n\n        }]\n    }]\n});\n});\n\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Basierend auf Daten des Swiss Payment Monitors \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Bargeld beliebt als Trinkgeld<\/h2>\n<p>Am h\u00f6chsten ist der Anteil Bargeldzahlungen mit 58 Prozent in Dienstleistungsbetrieben wie zum Beispiel dem Coiffeursalon. Dies k\u00f6nnte unmittelbar mit dem Trinkgeld zusammenh\u00e4ngen, welches h\u00e4ufig f\u00fcr Dienstleistungen gew\u00e4hrt und haupts\u00e4chlich in bar bezahlt wird. Rund ein Viertel der Schweizer Bev\u00f6lkerung gibt n\u00e4mlich an, Trinkgeld in Restaurants bewusst in bar zu bezahlen, selbst wenn die Rechnung bargeldlos beglichen wurde.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Der h\u00e4ufigste genannte Grund ist, dass das in bar bezahlte Trinkgeld den Beg\u00fcnstigten direkt zugutekommt.<\/p>\n<p>Die Bargeldnutzung in der Schweiz unterscheidet sich jedoch stark nach demografischen Merkmalen. Je tiefer die Bildung und das Einkommen, desto h\u00f6her die Wahrscheinlichkeit, dass mit Bargeld bezahlt wird. Weniger gradlinig ist der Zusammenhang zwischen dem Alter und der Bargeldnutzung. Dieser Zusammenhang ist u-f\u00f6rmig: Zahlen die 18- bis 29-J\u00e4hrigen bei rund einem Drittel der Zahlungen vor Ort mit Bargeld, sinkt dieser Anteil bei den 30- bis 44-J\u00e4hrigen auf 27 Prozent. Danach steigt der Anteil mit dem Alter wieder \u2013 bis zu den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen sogar auf 44 Prozent.<\/p>\n<p>Unterschiede bei der Bargeldnutzung zeigen sich auch zwischen den Geschlechtern und Sprachregionen. Frauen bezahlen mit 37 Prozent Anteil h\u00e4ufiger mit Bargeld als M\u00e4nner (30 Prozent). In der Deutschschweiz liegt der Anteil Bargeldzahlungen vor Ort bei 35 Prozent, w\u00e4hrend er in der italienischsprachigen Schweiz mit 37 Prozent leicht h\u00f6her, in der franz\u00f6sischsprachigen Schweiz mit 29 Prozent hingegen deutlich tiefer ausf\u00e4llt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mehrheit gegen Bargeld-Abschaffung<\/h2>\n<p>Die Befragung im Rahmen des Swiss Payment Monitor zeigt, dass 16 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung komplett auf das Mitf\u00fchren von Bargeld im Portemonnaie verzichten. Dieser Anteil ist seit 2021 relativ stabil. Auch hier zeigen sich zwischen den Altersklassen deutliche Unterschiede: W\u00e4hrend 24 Prozent der unter 30-J\u00e4hrigen kein Bargeld mit sich f\u00fchren, sind es bei den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen lediglich 4 Prozent. Ebenso unterscheiden sich die verschiedenen Sprachregionen der Schweiz stark: In der deutschsprachigen Schweiz sind nur 14 Prozent der Befragten bargeldlos unterwegs, in der franz\u00f6sischsprachigen Schweiz 19 Prozent und in der italienischsprachigen Schweiz gar 23 Prozent.<\/p>\n<p>Eine Abschaffung von Bargeld wird von 62 Prozent der Befragten abgelehnt. Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Ablehnung sind das Wegfallen von Gewohnheiten, eine geringere Ausgaben\u00fcbersicht und -disziplin, Datenschutzbedenken und die Angst vor \u00dcberwachung durch Staat und Finanzinstitute. Tats\u00e4chlich f\u00fchrt die Anonymit\u00e4t beim Bezahlen mit Bargeld auch dazu, dass dieses h\u00e4ufig in der Schattenwirtschaft verwendet wird. Untersuchungen zeigen: Je h\u00f6her der Anteil der Schattenwirtschaft am Bruttoinlandprodukt, desto mehr Bargeldzahlungen weist ein Land auf.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mehr Bares unter dem Kopfkissen<\/h2>\n<p>Doch entgegen dem Trend zu mehr digitalen Bezahlformen: Die durchschnittliche Menge Bargeld, welche die Schweizer Bev\u00f6lkerung \u00fcblicherweise zu Hause aufbewahrt, ist Ende 2022 im Vergleich zu den Vorjahren von rund 600 auf 800 Franken gestiegen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses Verhalten ist die f\u00fcr den Winter 2022\/23 bef\u00fcrchtete Energiekrise. F\u00fcr diese wollte sich ein Teil der Bev\u00f6lkerung mit h\u00f6heren Bargeldreserven wappnen. So empfahl beispielsweise das Bundesamt f\u00fcr wirtschaftliche Landesversorgung in seiner Brosch\u00fcre f\u00fcr klugen Notvorrat, eine minimale Bargeldreserve als Vorsorge anzulegen, falls es zu einem Stromunterbruch kommt.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Allgemein steigt die Nachfrage nach Bargeld in Krisenzeiten stark an. Beispiele sind die Finanzkrise von 2007, die Eurokrise ab 2010 oder die Corona-Pandemie.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a><a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><\/a> Gemessen an ihrem Wert werden ungef\u00e4hr 60 Prozent aller Schweizer Banknoten zur Aufbewahrung und nicht zu Transaktionszwecken gehalten.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><\/a> Insbesondere die gr\u00f6sseren Notenst\u00fcckelungen sind als Wertaufbewahrungsmittel beliebt; ihre Zahl hat in den letzten 20 Jahren <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/09\/die-bargeldmenge-steigt\/\">zugenommen<\/a>.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">4 Minuten zur n\u00e4chsten Bank<\/h2>\n<p>Bargeld wird in 70 Prozent der F\u00e4lle \u00fcber Geldautomaten bezogen, gefolgt vom Bank- und Postschalter (rund 17 Prozent).<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a>\u00a0Das Projekt \u00ab<a href=\"http:\/\/www.moneymap.ch\">Swiss Money Map<\/a>\u00bb der Universit\u00e4t St. Gallen zeigt, dass das Netz der Geldautomaten und Bankfilialen in vielen Teilen der Schweiz relativ dicht ist. Die Schweizer Bev\u00f6lkerung hat demnach insgesamt einen guten Zugang zu Bargeld: Im Schnitt erreicht sie im Umkreis von 1,1 Kilometern von ihrem Wohnort einen Geldautomaten und innerhalb von 1,6 Kilometern eine Bankfiliale (siehe Abbildung 2).<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a><a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><\/a> Das bedeutet: Die durchschnittliche Fahrzeit zum n\u00e4chsten Geldautomaten und zur n\u00e4chsten Bankfiliale betr\u00e4gt 3,6 beziehungsweise 4,1 Minuten.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Die Wegstrecken und -zeiten nehmen mit der Gr\u00f6sse der Gemeinde ab. So weisen kleine, st\u00e4dtisch gepr\u00e4gte Kantone wie Basel-Stadt und Genf sehr kurze Wegstrecken und -zeiten zum n\u00e4chstgelegenen Ort f\u00fcr Bargeldbez\u00fcge auf. In eher l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Kantonen nehmen diese beiden Variablen tendenziell zu. In einigen Gebieten ist der Zugang zu Bargeld allerdings st\u00e4rker eingeschr\u00e4nkt: 3 Prozent der Bev\u00f6lkerung (rund 225\u2019000 Einwohner) m\u00fcssen mehr als 5 Kilometer zur\u00fccklegen, um den n\u00e4chsten Geldautomaten oder die n\u00e4chste Bankfiliale zu erreichen. Je kleiner die Gemeinde, desto gr\u00f6sser ist dieser Anteil. In 42 Prozent aller Schweizer Gemeinden gibt es keinen Geldautomaten, in 54 Prozent der Gemeinden keine Bankfiliale. Es ist davon auszugehen, dass diese Werte in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Dies bedeutet, dass die finanzielle Inklusion vor allem f\u00fcr \u00e4ltere Personen schwindet, weil diese h\u00e4ufiger Bargeld verwenden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Durchschnittliche Entfernung zum n\u00e4chstgelegenen Geldautomaten nach Gemeinde (2021)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/05\/GRAF-HEIM-STADELMANN-TRUETSCH_Abb1_Travel-Distance_Map-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-183316\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/05\/GRAF-HEIM-STADELMANN-TRUETSCH_Abb1_Travel-Distance_Map-1-1024x591.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/05\/GRAF-HEIM-STADELMANN-TRUETSCH_Abb1_Travel-Distance_Map-1-1024x591.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/05\/GRAF-HEIM-STADELMANN-TRUETSCH_Abb1_Travel-Distance_Map-1-300x173.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/05\/GRAF-HEIM-STADELMANN-TRUETSCH_Abb1_Travel-Distance_Map-1-768x443.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/05\/GRAF-HEIM-STADELMANN-TRUETSCH_Abb1_Travel-Distance_Map-1-1536x887.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/05\/GRAF-HEIM-STADELMANN-TRUETSCH_Abb1_Travel-Distance_Map-1-2048x1182.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.moneymap.ch\/\">Swiss Money Map<\/a>\/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Haushaltsgewichtete Statistik: Die Distanz wird nach Anzahl der Haushalte in einem Hektar gewichtet. Siehe <a href=\"https:\/\/dashboard.moneymap.ch\">Swiss Money Map<\/a> f\u00fcr eine interaktive Karte.<\/h6>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Tr\u00fctsch (2023a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Graf et al. (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Stadelmann (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Schneider (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Graf et al. (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Wirtschaftliche Landesversorgung (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Tr\u00fctsch (2023b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Assenmacher et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe SNB (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Siehe Graf et al. (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Siehe Tr\u00fctsch (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Relevanz von Bargeld als Zahlungsmittel schwindet sukzessive. 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Swiss Payment Monitor 2023 \u2013 Wie bezahlt die Schweiz?, Ausgabe 1\/2023 \u2013 Erhebung November 2022. Universit\u00e4t St. Gallen \/ Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Schneider, F. (2019). Restricting or Abolishing Cash: An Effective Instrument for Eliminating the Shadow Economy, Corruption and Terrorism? SUERF Policy Note, Issue No 90.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">SNB (2021). Zahlungsmittelumfrage 2020. Z\u00fcrich.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Stadelmann, M. (2022). \u00abStimmt so\u00bb \u2013 Welche Faktoren beeinflussen das Trinkgeld? Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Tr\u00fctsch, T. (2022). Swiss Money Map 2022: A Spatial Analysis of Cash Access Points in Switzerland. Universit\u00e4t St.Gallen.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Tr\u00fctsch, T. (2023a). <a href=\"https:\/\/www.swisspaymentbehaviour.ch\/allgemein\">Swiss Payment Behaviour Lab<\/a>.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Tr\u00fctsch, T. (2023b). <a href=\"https:\/\/www.swisspaymentbehaviour.ch\/covid-19\/bargeld\">Swiss Payment Behaviour Lab<\/a>. Von Swiss Payment Behaviour Lab.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Der Swiss Payment Monitor ","kasten_box":"Der <a href=\"http:\/\/www.swisspaymentmonitor.ch\/\">Swiss Payment Monitor<\/a> untersucht das Zahlungsverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung seit 2018. Das gemeinsame Forschungsprojekt der Universit\u00e4t St. Gallen und der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften erm\u00f6glicht durch die repr\u00e4sentativen Umfragedaten, die zwei Mal pro Jahr erhoben werden, einen langfristigen Vergleich der Entwicklung des Zahlungsverhaltens. 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