{"id":183427,"date":"2023-06-02T07:15:07","date_gmt":"2023-06-02T05:15:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=183427"},"modified":"2023-08-24T01:39:57","modified_gmt":"2023-08-23T23:39:57","slug":"wie-steht-es-um-den-innovationsstandort-schweiz-im-digitalen-zeitalter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/06\/wie-steht-es-um-den-innovationsstandort-schweiz-im-digitalen-zeitalter\/","title":{"rendered":"Wie steht es um den Innovationsstandort Schweiz im digitalen Zeitalter?"},"content":{"rendered":"<p>Die Entwicklung digitaler Technologien boomt. Prominente Beispiele daf\u00fcr sind die von Tech-Firmen getriebenen Fortschritte in den Bereichen k\u00fcnstliche Intelligenz oder Cloud-Computing. Doch auch abseits des klassischen Sektors der Informations- und Kommunikationstechnologie haben eine Vielzahl neuer Innovationen zunehmend digitale Komponenten. Denn digitale Technologien weisen Merkmale sogenannter General Purpose Technologies (GPT) auf: Sie k\u00f6nnen eine breite Palette von Funktionen erf\u00fcllen, was sie zum Einsatz in unterschiedlichsten Branchen und Anwendungen pr\u00e4destiniert. Aufgrund dieser Vielseitigkeit tragen sie wesentlich zum mittel- und langfristigen Wirtschaftswachstum bei.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Zudem k\u00f6nnen Unternehmen, welche digitale Technologien fr\u00fchzeitig einf\u00fchren, langfristige Wettbewerbsvorteile gewinnen. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr geografische Regionen, die bahnbrechende (sogenannt disruptive) Technologien in fr\u00fchen Stadien (mit)entwickelten: Solche Pionierregionen verzeichnen auch viele Jahre nach dem ersten Aufkommen disruptiver Technologien h\u00f6here L\u00f6hne und mehr hoch qualifizierte Arbeitspl\u00e4tze.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/a><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund stellt sich f\u00fcr die Zukunft des Standorts Schweiz die interessante Frage: Wie ist die Schweiz im internationalen Vergleich in Bezug auf Innovationen in diesen Technologiebereichen positioniert? Wir haben diese Frage in einer empirischen Analyse genauer untersucht und fassen hier deren Hauptaussagen zusammen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Neue Daten verf\u00fcgbar<\/h2>\n<p>Als Grundlage unserer Analyse dient ein neuer Datensatz, der die j\u00e4hrliche Verbesserungsrate f\u00fcr mehr als 1750 verschiedene Technologiegruppen, wie Optical Information Storage und Bio-Affecting Pharmaceuticals, enth\u00e4lt (Singh et al., 2021). Die Verbesserungsrate erm\u00f6glicht es uns, sehr unterschiedliche Technologien miteinander zu vergleichen. Ein bekanntes Beispiel f\u00fcr die Verbesserungsrate einer Technologie ist das \u00abmooresche Gesetz\u00bb, das nach dem Intel-Mitbegr\u00fcnder Gordon Moore benannt ist. Es besagt, dass sich die Rechenleistung von Mikrochips im Durchschnitt alle 18 bis 24 Monate verdoppelt. \u00c4hnliche Muster lassen sich auch f\u00fcr viele andere Technologien beobachten, wobei deren Verbesserungsraten zum Teil stark variieren.<\/p>\n<p>In den von uns untersuchten Technologiegruppen f\u00e4llt dabei auf, dass digitale Technologien im Durchschnitt eine h\u00f6here Verbesserungsrate aufweisen als analoge. Weiter zeigt unsere Analyse, dass die zehn sich am schnellsten entwickelnden Technologien \u2013 wie beispielsweise Data Management for<br \/>\nAutomating E-Commerce Activities und Network Management Specifically Client-Server Applications \u2013 allesamt digitaler Natur sind. Und umgekehrt: Die zehn sich am langsamsten entwickelnden Technologien \u2013 wie beispielsweise Automatic Vehicle Washing und Physical Manipulation of Clothes \u2013 sind analoger Natur.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt verkn\u00fcpfen wir die Verbesserungsrate mit Patentdaten, die auch Angaben zum Land und zur Branche der Patentanmeldung geben. Und schliesslich kategorisieren wir die Patente mittels Informationen der OECD in digitale oder analoge Technologien. So k\u00f6nnen wir die Innovationst\u00e4tigkeit der Schweiz im Bereich sich schnell entwickelnder und digitaler Technologien analysieren und mit anderen L\u00e4ndern vergleichen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Innovationsstandort Schweiz: Nicht unter den Spitzenreitern<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Schweiz l\u00e4sst sich zuallererst festhalten, dass der Anteil an Patenten mit einer digitalen Komponente eher tief ist. Der R\u00fcckstand auf die bestplatzierten L\u00e4nder ist insbesondere in der chemischen und der pharmazeutischen Industrie sehr gross (siehe Abbildung 1). Diese Branchen sind gleichzeitig auch jene, welche f\u00fcr das Schweizer Innovationssystem besonders wichtig sind.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Geringer Anteil digitaler Patente an der Gesamtzahl Patenten einer Branche in der Schweiz (2010\u20132015)<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-185474\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_01_DE-1-1024x607.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_01_DE-1-1024x607.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_01_DE-1-300x178.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_01_DE-1-768x455.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_01_DE-1-1536x910.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_01_DE-1-2048x1214.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Lesebeispiel: Ein Wert von 4 f\u00fcr Kanada in der chemischen Industrie bedeutet, dass Kanada viermal mehr digitale Patente im Verh\u00e4ltnis zur Gesamtzahl der Patente in dieser Branche angemeldet hat als die Schweiz.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Niggli und Rutzer (2023), basierend auf Patentdaten des USPTO im Zeitraum 2010-2015 \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weiter zeigt unsere Auswertung, dass Patenterfindungen in der Schweiz im Vergleich zu den f\u00fchrenden L\u00e4ndern seltener in disruptiven, digitalen Technologiefeldern stattfanden (siehe Abbildung 2). Dieses Bild zeigt sich zudem erneut \u00fcber alle wichtigen Branchen hinweg, wobei insbesondere die Medizintechnik sowie die chemische und die pharmazeutische Industrie relativ schlecht abschneiden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Schweizer Patenterfindungen sind seltener in disruptiven, digitalen Technologiefeldern (2010\u20132015)<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-185495 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_02_DE-2-1024x599.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_02_DE-2-1024x599.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_02_DE-2-300x176.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_02_DE-2-768x450.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_02_DE-2-1536x899.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/DV_06-23_Niggli_Rutzer_02_DE-2-2048x1199.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Lesebeispiel: Eine Verbesserungsrate von 2 f\u00fcr Grossbritannien in der Medizinaltechnik bedeutet, dass dortige Patente zu Technologiegruppen geh\u00f6ren, die im Durchschnitt eine doppelt so hohe Verbesserungsrate aufweisen wie Schweizer Patente derselben Branche.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Niggli und Rutzer (2023), basierend auf Patentdaten des USPTO im Zeitraum 2010-2015 \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gefahr droht, wenn neue Technologien alte ins Abseits dr\u00e4ngen<\/h2>\n<p>Der Innovationsstandort Schweiz ist demnach vergleichsweise wenig auf disruptive, digitale Technologiefelder ausgerichtet. Das k\u00f6nnte insbesondere dann problematisch sein, wenn neue Innovationen in diesen Technologiefeldern Konkurrenzprodukte in traditionellen Technologien verdr\u00e4ngen. Ob die Gefahr einer solchen Verdr\u00e4ngung besteht oder nicht, d\u00fcrfte von Branche zu Branche (und gar von Unternehmen zu Unternehmen) verschieden sein. Unsere Analyse erlaubt keine Beurteilung dieser Frage.<\/p>\n<p>Dennoch scheint es aus wirtschaftspolitischer Sicht angezeigt, jenen Standortfaktoren besondere Aufmerksamkeit zu schenken, die entscheidend daf\u00fcr sind, dass sich der Wirtschafts- und Innovationsstandort Schweiz m\u00f6glichst rasch und einfach an neue Herausforderungen anpassen kann. Dazu geh\u00f6rt insbesondere ein dynamisches Forschungs- und Bildungssystem. Hier ist die Schweiz gut aufgestellt \u2013 mit einem bedarfsorientierten, praxisnahen Berufsbildungssystem und Forschungsinstitutionen, die Spitzenpositionen in der Weiterentwicklung disruptiver Technologien einnehmen. Kooperationen zwischen diesen Institutionen und der Privatwirtschaft und deren Unterst\u00fctzung durch \u00f6ffentliche F\u00f6rderinstitutionen oder universit\u00e4re Technologietransferstellen k\u00f6nnen einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsf\u00e4higkeit des Standorts Schweiz leisten \u2013 wie auch die F\u00f6rderung von Spin-offs und Start-ups. Es bleibt abzuwarten, welche Schl\u00fcsse die Politik aus diesen Forschungsergebnissen zieht.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa Helpman (1998) oder Bresnahan und Trajtenberg (1995).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Bloom et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Niggli und Rutzer (2023) f\u00fcr die vollst\u00e4ndige Analyse.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Niggli und Rutzer (2023, S. 20).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Gem\u00e4ss unseren Daten entfiel zwischen 2010 und 2015 rund ein Drittel aller Schweizer Patente auf diese beiden Branchen (siehe Niggli und Rutzer, 2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entwicklung digitaler Technologien boomt. 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Journal of Econometrics, <em>65<\/em>(1), 83\u2013108.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Brynjolfsson, E., D. Rock und C. Syverson, (2021). The productivity j-curve: How intangibles complement general purpose technologies. American Economic Journal: Macroeconomics, 13(1), 333\u201372.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Helpman, E. (1998). General purpose technologies and economic growth. MIT Press.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Niggli, M. und C. Rutzer, (2023). Digital technologies, technological improvement rates, and innovations \u00abMade in Switzerland\u00bb. Swiss J Economics Statistics 159(1).<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Singh, A., G. Triulzi und C. L. Magee (2021). Technological improvement rate predictions for all technologies: Use of patent data and an extended domain description. Research Policy, 50(9), 104294.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Tambe, P., L. Hitt, D. Rock und E. Brynjolfsson (2020). Digital capital and superstar firms. National Bureau of Economic Research Working Paper 28285.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[10588],"korrektor":"","planned_publication_date":"20230602","original_files":null,"external_release_for_author":"20230601","external_release_for_author_time":"12:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/644f9f3c4a6a8"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183427"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5159"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=183427"}],"version-history":[{"count":61,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183427\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":185499,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183427\/revisions\/185499"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10588"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4602"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5159"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/184152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=183427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=183427"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=183427"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=183427"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=183427"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=183427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}