{"id":184454,"date":"2023-06-19T07:00:01","date_gmt":"2023-06-19T05:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=184454"},"modified":"2023-08-24T01:40:40","modified_gmt":"2023-08-23T23:40:40","slug":"es-braucht-nachbarn-die-exportieren-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/06\/es-braucht-nachbarn-die-exportieren-koennen\/","title":{"rendered":"\u00abEs braucht Nachbarn, die exportieren k\u00f6nnen\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Meister, mal ganz banal gefragt: Was ist Strom?<\/div>\n<p>(lacht) Strom wird durch Umwandlung aus anderen Energieformen erzeugt. Strom ist eine hochwertige Form der Energie, da er vielseitig und mit geringen Verlusten genutzt werden kann.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und wer hat ihn erfunden?<\/div>\n<p>Ich bin \u00d6konom und nicht Physiker. Ich gehe aber davon aus, dass er wohl eher entdeckt als erfunden wurde, da Strom ein Naturph\u00e4nomen ist.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Bereitet Ihnen der kommende Winter schlaflose N\u00e4chte?<\/div>\n<p>Ich schlafe eigentlich gut. Diese bewegten Zeiten sind eine spannende Herausforderung. Nat\u00fcrlich denken wir bereits jetzt schon intensiv an den kommenden Winter. Weiterhin bestehen bedeutende Versorgungsrisiken, weshalb wir weiter an den Massnahmen arbeiten. Dazu geh\u00f6ren etwa die Weiterentwicklung oder Tests der Abl\u00e4ufe und der technischen Bereitschaft der Reserven.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Werfen wir einen Blick auf den letzten Winter. Warum h\u00e4tte der Strom knapp werden k\u00f6nnen?<\/div>\n<p>Die Herausforderung ergab sich aus der Kombination unterschiedlicher Faktoren: der historisch tiefen Verf\u00fcgbarkeit franz\u00f6sischer Kernkraftwerke, der reduzierten Gaslieferungen aus Russland als Folge des Krieges und der ausgepr\u00e4gten Trockenheit in weiten Teilen Europas.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Als Strommarktregulatorin pr\u00fcfte die Elcom die Systemrelevanz des grossen Stromkonzerns Alpiq im Jahr 2021. War das eine klare Sache?<\/div>\n<p>Nein. Ob ein Unternehmen oder bestimmte Funktionen davon als systemkritisch einzustufen sind, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab: der Gr\u00f6sse, der Vernetzung \u00fcber Handels- und Lieferbeziehungen sowie dem Gesch\u00e4ftsmodell und der damit verbundenen Rolle, etwa bei Einsatz und Vermarktung der Kraftwerke. Daneben ist der marktliche Kontext relevant. In einer angespannten Situation mit extrem hohen Preisen und geringer Liquidit\u00e4t an den M\u00e4rkten sind die Probleme eines Akteurs kritischer f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des gesamten Systems. Es kam schliesslich zu keinem formellen abschliessenden Entscheid, zumal die Alpiq ihr Gesuch aufgrund sinkender Preise zur\u00fcckzog.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und wie sah das beim Stromkonzern Axpo aus?<\/div>\n<p>Die Axpo stellte ihr Gesuch Anfang September 2022. Einerseits waren zu diesem Zeitpunkt die M\u00e4rkte noch angespannter als Ende 2021. Anderseits bestanden da bereits ein Gesetzesentwurf und eine Botschaft f\u00fcr einen finanziellen Rettungsschirm f\u00fcr systemkritische Unternehmen. Die Erfahrungen aus der Behandlung des Alpiq-Gesuchs stellten einen wichtigen Input f\u00fcr die rasche Erarbeitung dieses Gesetzes bzw. einer kurzfristigen Verordnung w\u00e4hrend einer \u00dcbergangsphase dar, auch hinsichtlich der Bestimmung der Systemkritikalit\u00e4t.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Heute gelten Alpiq, Axpo und BKW als systemkritisch, oder?<\/div>\n<p>Diese drei Unternehmen erf\u00fcllen die entsprechenden Voraussetzungen gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber subsidi\u00e4re Finanzhilfen zur Rettung systemkritischer Unternehmen der Elektrizit\u00e4tswirtschaft \u2013 kurz Fireg.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie abh\u00e4ngig ist Europa vom Gas aus Russland?<\/div>\n<p>Auch wenn in Europa der Anteil der Stromproduktion aus Gaskraftwerken keine 20 Prozent ausmacht, so spielt sie f\u00fcr die Versorgungssicherheit eine entscheidende Rolle \u2013 vor allem bei der Abdeckung von Bedarfsspitzen. Obschon die russischen Lieferungen weitgehend durch alternative Importe wie Fl\u00fcssiggas kompensiert wurden, fliesst weiterhin russisches Gas nach Europa \u2013 hochgerechnet auf einen grob gesch\u00e4tzten Jahresbedarf in der EU, d\u00fcrfte der Anteil von russischem Pipeline-Gas noch etwa zwischen 4 und 8 Prozent liegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Mit wachsender Abh\u00e4ngigkeit von Importen gehen steigende Risiken einher.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Mit der Verlagerung auf erneuerbare Energien wird die Stromproduktion st\u00e4rker vom Wetter abh\u00e4ngig. Ein Risiko?<\/div>\n<p>Unsicherheit bez\u00fcglich der Produktionsverf\u00fcgbarkeit ist nichts Neues. Auch die Produktion der Wasserkraft variiert im Jahresvergleich je nach Niederschlagsmenge. Und auch sonst bestehen Ausfallrisiken, die den Markt und die Versorgungssicherheit als Ganzes tangieren k\u00f6nnen. Die franz\u00f6sische Kernkraft im vergangenen Jahr zeigte dies. Dennoch stellt der wachsende Anteil fluktuierender Energie eine zus\u00e4tzliche Herausforderung auch f\u00fcr die Netze dar. Der Bedarf an Flexibilit\u00e4t nimmt zu \u2013 sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und wie sch\u00e4tzen Sie unsere Abh\u00e4ngigkeit von Importen ein?<\/div>\n<p>Mit wachsender Importabh\u00e4ngigkeit gehen zweifellos steigende Versorgungsrisiken einher. Einerseits sind die Importm\u00f6glichkeiten auf die Kapazit\u00e4ten im grenz\u00fcberschreitenden \u00dcbertragungsnetz beschr\u00e4nkt. Andererseits braucht es Nachbarl\u00e4nder, die exportieren k\u00f6nnen. Hier sind die Unsicherheiten gross.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\"><strong>Ist Autarkie ein gangbarer Weg?<\/strong><\/div>\n<p>Nein, Autarkie kann bei der Stromversorgung kein Ziel sein \u2013 erst recht nicht f\u00fcr ein kleines Land. Im Gegenteil: Wie in anderen M\u00e4rkten auch machen komparative Kostenvorteile in der Produktion \u2013 gerade bei erneuerbaren Energien \u2013 den Handel sinnvoll. Daneben ist Handel ein wichtiger Pfeiler f\u00fcr die Versorgungssicherheit, etwa wenn grosse Kraftwerksbl\u00f6cke \u00fcber l\u00e4ngere Phasen ausfallen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Bei welchen Technologien sehen Sie einen komparativen Kostenvorteil f\u00fcr die Schweiz gegen\u00fcber anderen Wirtschaftsstandorten?<\/div>\n<p>Die Schweiz hat aufgrund ihrer Topografie offensichtliche komparative Vorteile bei der Wasserkraft. Rund 60 Prozent der Schweizer Stromerzeugung stammen aus Wasserkraft. Vor allem bei der Windkraft verf\u00fcgen andere L\u00e4nder in Europa wohl \u00fcber bessere Standorte. Das spricht f\u00fcr einen grenz\u00fcberschreitenden Handel, auch weil die Verf\u00fcgbarkeit der erneuerbaren Energien zeitlich und geografisch unterschiedlich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/Interview_NAG_1539-scaled.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-185435\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/Interview_NAG_1539-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/Interview_NAG_1539-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/Interview_NAG_1539-300x162.jpg 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/Interview_NAG_1539-768x414.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/Interview_NAG_1539-1536x828.jpg 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/06\/Interview_NAG_1539-2048x1104.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Elcom-Chef Urs Meister. (Bild: Keystone \/ Remo N\u00e4geli)<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Bundesrat beschloss vor einem Jahr, jeweils f\u00fcr den Winter eine Wasserkraftreserve auszuschreiben. Wie sieht diese f\u00fcr den kommenden Winter aus?<\/div>\n<p>Grunds\u00e4tzlich bleibt das Modell das gleiche. Wiederum gibt es Ausschreibungen f\u00fcr die Teilnahme an der Reserve. Mit dem so ermittelten Entgelt erhalten die Wasserkraftbetreiber eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Zur\u00fcckhaltung des Wassers und die damit verbundenen entgangenen Ertragsm\u00f6glichkeiten. Was sich \u00e4ndern wird, ist, dass wir die Reserve in Tranchen ausschreiben werden. Letzten Winter war das nicht m\u00f6glich, weil die rechtliche Grundlage erst relativ sp\u00e4t stand.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was bringt eine Ausschreibung in Tranchen?<\/div>\n<p>Weiterhin sind die Preise am Terminmarkt volatil. Bei einer einzigen Ausschreibung best\u00fcnde die Gefahr, dass der Zuschlag in einer Phase besonders hoher Preise erfolgt. Durch die Verteilung auf mehrere Zeitpunkte wird dieses Preisrisiko reduziert. Allein aufgrund der Gr\u00f6ssenordnung ist das bedeutend: Die Gesamtkosten f\u00fcr die Reservevorhaltung im Winter 22\/23 betrugen 296 Millionen Euro.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Da die Reserve nicht angezapft wurde, konnten die Versorger den Strom nun im Mai verkaufen. Haben sie somit doppelt verdient?<\/div>\n<p>Nein, denn mit der Ausschreibung wurde das Wasser nicht gekauft. Das in der Auktion festgelegte Entgelt entsch\u00e4digt f\u00fcr die Zur\u00fcckhaltung des Wassers. Es kann nicht im fr\u00fcheren Winter zu h\u00f6heren Preisen verkauft werden. Bleibt die Reserve ungenutzt, erhalten die Betreiber das Wasser im Fr\u00fchling zur\u00fcck und k\u00f6nnen es frei vermarkten. Um Anreizverzerrungen zu vermeiden, w\u00fcrde umgekehrt auch ein Abruf mit dem Marktwert des Wassers vom Fr\u00fchling entsch\u00e4digt \u2013 ganz gleich, zu welchem Zeitpunkt im Winter der Abruf erfolgt. Die Betreiber ber\u00fccksichtigen diese Ertragsm\u00f6glichkeit bei ihren Geboten in der Auktion.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Reserve entsprach 400 Gigawattstunden. Wie lange w\u00fcrde das reichen, um die Schweiz zu versorgen?<\/div>\n<p>Das kann im konkreten Fall variieren und h\u00e4ngt vom Verbrauchsniveau zum Zeitpunkt der Ausl\u00f6sung der Reserve, der \u00fcbrigen verf\u00fcgbaren Produktion sowie von den noch m\u00f6glichen Importen ab. Die Winterreserveverordnung verlangt, dass die Wasserkraftreserve in Kombination mit der erg\u00e4nzenden thermischen Reserve die Versorgung im Knappheitsfall w\u00e4hrend weniger Wochen im Winter oder Anfang Fr\u00fchling sicherstellen kann. Auch wenn das keine exakte Vorgabe ist, orientieren wir daran die Dimensionierung der Reserve.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ein Stromabkommen mit der EU fehlt. Welche Auswirkungen hat dies?<\/div>\n<p>Ab 2026 k\u00f6nnten sich insbesondere die europ\u00e4ischen Regelungen zur Berechnung und Nutzung von grenz\u00fcberschreitenden Netzkapazit\u00e4ten negativ auf die Schweiz auswirken. Konkret besteht dann die Gefahr, dass ihre Import- und Exportm\u00f6glichkeiten empfindlich eingeschr\u00e4nkt werden \u2013 was sich negativ auf die Handelsm\u00f6glichkeiten und die Versorgungssicherheit auswirkt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und wie steht es um die sogenannten Balancing-Plattformen?<\/div>\n<p>Daneben droht der Schweiz ein Ausschluss aus den europ\u00e4ischen Balancing-Plattformen, also den koordinierten Mechanismen und M\u00e4rkten zur Bereitstellung von Regelreserven f\u00fcr den kurzfristigen Ausgleich von Angebot und Nachfrage zur Systemstabilisierung. Dadurch w\u00fcrde das System in der Schweiz nicht nur weniger resilient, sondern auch kostspieliger. Das bezahlten schliesslich die schweizerischen Endverbraucher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Wir werden auch eine Stromversorgung ohne Stromabkommen mit der EU haben.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Das Fazit ist also: Wir brauchen dieses Abkommen?<\/div>\n<p>Wir werden auch eine Stromversorgung ohne Stromabkommen mit der EU haben. Damit verbunden sind aber Nachteile in Bezug auf die Versorgungssicherheit sowie eine geringere Effizienz, also h\u00f6here Kosten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie bewegen sich in einem Spannungsfeld. Sie \u00fcberwachen den Strompreis und die Versorgungssicherheit. Letztere hat Kosten zur Folge. Welche Preiserh\u00f6hungen sind zumutbar?<\/div>\n<p>Zweifellos ist Versorgungssicherheit nicht kostenlos. Andererseits w\u00e4ren die volkswirtschaftlichen Kosten einer Mangellage oder gar eines Blackouts enorm hoch. Welche Preiserh\u00f6hungen zumutbar sind, hat die Politik zu entscheiden \u2013 nicht die Elcom. Als Regulierungsbeh\u00f6rde ist es unsere Aufgabe, bei der Umsetzung staatlich verordneter Massnahmen \u2013 wie etwa der Winterreserve \u2013 auch auf Effizienz zu achten, damit die Belastung der Verbraucher so tief wie m\u00f6glich ist.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\"><strong>Die Strompreise f\u00fcr Endkunden variieren in der Schweiz je nach Anbieter enorm. Wie erkl\u00e4ren Sie Spannbreiten von 9 bis 70 Rappen pro Kilowattstunde?<\/strong><\/div>\n<p>Die hohe Spannbreite ist das Resultat sehr unterschiedlicher Produktions- und Beschaffungsportfolien der Anbieter.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">K\u00f6nnten Sie das bitte noch ausf\u00fchren?<\/div>\n<p>Bei Netzbetreibern mit hohem Anteil an Eigenproduktion sowie l\u00e4ngerfristigen Beschaffungsvertr\u00e4gen, die noch vor 2022 abgeschlossen wurden, fielen die Tarifsteigerungen f\u00fcr 2023 tiefer aus als bei solchen, die keine Eigenproduktion aufweisen und die n\u00f6tige Energie f\u00fcr 2023 mehrheitlich im Laufe des Jahres 2022 beschaffen mussten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Im August ist es wieder so weit: Die Netzbetreiber melden ihre Tarife f\u00fcr 2024. Gibt es Anzeichen, wohin die Entwicklung f\u00fchrt?<\/div>\n<p>Im Moment gehen wir davon aus, dass f\u00fcr 2024 vielenorts die Tarife noch einmal ansteigen werden. Dies aus mehreren Gr\u00fcnden: Erstens werden die Netztarife steigen, weil das Uvek den kalkulatorischen Zinssatz f\u00fcr das im Stromnetz gebundene Kapital anhob. Zweitens werden die Kosten f\u00fcr die nun eingeleiteten Massnahmen zur Versorgungssicherheit \u00fcberw\u00e4lzt. Und drittens erfolgte bei vielen Versorgern ein bedeutender Teil der Beschaffungen f\u00fcr 2023 noch vor dem Preisanstieg am Terminmarkt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Meister, mal ganz banal gefragt: Was ist Strom? (lacht) Strom wird durch Umwandlung aus anderen Energieformen erzeugt. Strom ist eine hochwertige Form der Energie, da er vielseitig und mit geringen Verlusten genutzt werden kann. Und wer hat ihn erfunden? Ich bin \u00d6konom und nicht Physiker. 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Seit November 2021 leitet Urs Meister die Eidgen\u00f6ssische Elektrizit\u00e4tskommission (Elcom). 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