{"id":185660,"date":"2023-08-15T07:14:55","date_gmt":"2023-08-15T05:14:55","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=185660"},"modified":"2023-08-24T01:40:41","modified_gmt":"2023-08-23T23:40:41","slug":"warum-jugendliche-ihre-lehrvertraege-aufloesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/08\/warum-jugendliche-ihre-lehrvertraege-aufloesen\/","title":{"rendered":"Warum Jugendliche ihre Lehrvertr\u00e4ge aufl\u00f6sen"},"content":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Statistik werden <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bildung-wissenschaft\/uebertritte-verlaeufe-bildungsbereich\/sekundarstufe-II\/aufloesungen.html\">22 Prozent der Lehrvertr\u00e4ge<\/a>, die Jugendliche in der Grundbildung abschliessen, aufgel\u00f6st. Populationsdaten zeigen: Die Quote der aufgel\u00f6sten Lehrvertr\u00e4ge unterscheidet sich stark zwischen den Berufen. Jugendliche mit Migrationshintergrund oder in einer Ausbildung mit Attest (EBA) haben ein h\u00f6heres Risiko, dass ihr Lehrvertrag aufgel\u00f6st wird. Lehrvertragsaufl\u00f6sungen sind im ersten Ausbildungsjahr am h\u00e4ufigsten. Jugendliche, die die Ausbildung nicht fortsetzen (Dropouts), haben ein erh\u00f6htes Arbeitslosigkeits- und Armutsrisiko<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>. Ihre berufliche und psychosoziale Entwicklung ist gef\u00e4hrdet<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>. Eine L\u00e4ngsschnittstudie im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) besch\u00e4ftigt sich mit dem \u00dcbergang Jugendlicher von der Schule ins Erwerbsleben (siehe Kasten) und erm\u00f6glicht einen genaueren Blick.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">13 Prozent sind Dropouts<\/h2>\n<p>Bei rund 80 Prozent der Lehrvertragsaufl\u00f6sungen wird sp\u00e4ter die Ausbildung fortgesetzt. Der Unterbruch kann einen Monat oder auch l\u00e4nger als ein Jahr dauern. Dies veranschaulicht: Nicht lineare Bildungsverl\u00e4ufe mit Unterbr\u00fcchen, Verz\u00f6gerungen oder Umwegen sind h\u00e4ufiger geworden. Sie werden von der Gesellschaft inzwischen weniger kritisch bewertet, weil damit neue Erfahrungen verbunden sind.<\/p>\n<p>Jugendliche mit Unterbr\u00fcchen wechseln entweder den Betrieb oder den Beruf. Der Befund der erw\u00e4hnten Studie zeigt: 33 Prozent der Jugendlichen wechselten nach der Lehrvertragsaufl\u00f6sung den Betrieb und 54 Prozent den Beruf. 13 Prozent waren sogenannte Dropouts.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Berufs- oder Betriebswechsel<\/h2>\n<p>Die Ergebnisse zeigen, dass die Aufl\u00f6sung von Lehrvertr\u00e4gen ein heterogenes Ph\u00e4nomen ist. Berufswechsel h\u00e4ngen stark davon ab, ob Lernende w\u00e4hrend des Ausbildungsprozesses die Absicht hegten, den Vertrag aufzul\u00f6sen. Wenn Jugendliche zu Beginn der Lehre unsicher sind, ob sie einen passenden Beruf ausgew\u00e4hlt haben, erw\u00e4gen sie wiederum eher einen Berufswechsel. Lernende sind dann unsicher bez\u00fcglich ihrer Berufswahl, wenn sie das Gef\u00fchl haben, ihre eigenen Interessen und F\u00e4higkeiten passten nicht zum Beruf. Lehrvertragsaufl\u00f6sungen mit Berufswechsel h\u00e4ngen \u00fcberdies von einer geringen Lernmotivation im neunten Schuljahr ab \u2013 und davon, ob die Jugendlichen ihre Leistungen im ersten Ausbildungsjahr als nicht ausreichend beurteilen.<\/p>\n<p>Der Betriebswechsel hingegen h\u00e4ngt nicht damit zusammen, ob eine Person vorg\u00e4ngig die Absicht hat, den Vertrag aufzul\u00f6sen. Hieraus schliessen wir, dass er eher vom Betrieb initiiert wird. Ein Betriebswechsel wird \u00fcberdies eher vorhergesagt, wenn die Motivation im neunten Schuljahr vergleichsweise gering ist und die Leistungen im ersten Ausbildungsjahr selbst als eher tief beurteilt werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wann passt die Person zum Beruf?<\/h2>\n<p>Jugendliche w\u00e4hlen idealerweise einen Beruf und einen Betrieb, der m\u00f6glichst gut zu ihren F\u00e4higkeiten, Interessen und zur Pers\u00f6nlichkeit passt. Studien zeigen, dass sich Jugendliche in einer f\u00fcr sie passenden Umwelt gut entwickeln k\u00f6nnen. Je besser die berufliche Ausbildung passt, desto motivierter und zufriedener sind sie und desto bessere Leistungen zeigen sie<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>. Unsere l\u00e4ngsschnittlichen Befunde veranschaulichen, dass eine hohe Passung zwischen der beruflichen Umwelt und den eigenen Interessen und F\u00e4higkeiten im ersten Ausbildungsjahr die Absicht, einen Berufswechsel zu vollziehen, reduziert.<\/p>\n<p>Ob Jugendliche den Beruf als passend empfinden, wird erstens von den Strategien beeinflusst, die der Betrieb in der Einf\u00fchrungsphase verfolgt. Wenn Betriebe ihre Lernenden zu Beginn strukturiert einf\u00fchren und regelm\u00e4ssig f\u00f6rderliche R\u00fcckmeldungen geben, k\u00f6nnen sich Jugendliche eher integrieren \u2013 die Passungswahrnehmung nimmt zu. Zweitens beg\u00fcnstigt eine gute Selbstbeurteilung der betrieblichen Leistungen durch die Jugendlichen die Passungswahrnehmung. Drittens spielt die Berufswahl der Jugendlichen beziehungsweise die betriebliche Selektion eine Rolle. Wenn Jugendliche im neunten Schuljahr einen Beruf w\u00e4hlen, von dem sie erwarten, dass er zu ihren Interessen und F\u00e4higkeiten passt, werden sie nach dem eigentlichen Stellenantritt ein Jahr sp\u00e4ter ihren Beruf als passender wahrnehmen. \u00dcberdies k\u00f6nnen die Lehrbetriebe mittels einer Personalselektion Jugendlichen einen Ausbildungsplatz vergeben, der den beruflichen und betrieblichen Anforderungen bestm\u00f6glich entspricht.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ziel: Quote der Dropouts senken<\/h2>\n<p>Lehrvertragsaufl\u00f6sungen sind recht h\u00e4ufig. Dies muss nicht auf eine Krise der beruflichen Grundbildung hindeuten. Vielmehr sind nicht lineare Ausbildungsverl\u00e4ufe Ausdruck von Flexibilit\u00e4t und Durchl\u00e4ssigkeit. Gleichwohl sind Aufl\u00f6sungen von Lehrvertr\u00e4gen nicht unproblematisch, weil die Investitionen der Jugendlichen und der Ausbildungsbetriebe nicht effizient eingesetzt werden. Zuk\u00fcnftig sollte auf die Jugendlichen fokussiert werden, die ihre Ausbildung nach der Lehrvertragsaufl\u00f6sung nicht fortsetzen: Ihr Arbeitslosigkeitsrisiko ist erh\u00f6ht, und ihre Arbeitsmarktchancen sind eingeschr\u00e4nkt. Das Case-Management Berufsbildung in der Schweiz ist eingeladen, mitzudenken, wie die Dropout-Quote reduziert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Falter, J. M. (2012). Der \u00dcbergang von der Schule ins Erwerbsleben aus bildungs\u00f6konomischer Sicht. In M. M. Bergman, S. Hupka-Brunner, T. Meyer und R. Samuel (Hrsg.), Bildung \u2013 Arbeit \u2013 Erwachsenwerden (S. 113\u2013132). Springer Fachmedien.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">S\u00fcss, D., M. P. Neuenschwander und J. Dumont (1996). Lehrabbruch, Gesundheitsprobleme und deviantes Verhalten im Jugendalter (Forschungsbericht Nr. 1996-4). Institut f\u00fcr Psychologie der Universit\u00e4t Bern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Neuenschwander, M. P., M. Gerber, N. Frank und B. Rottermann (2012). Schule und Beruf: Wege in die Erwerbst\u00e4tigkeit. VS-Verlag.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Statistik werden 22 Prozent der Lehrvertr\u00e4ge, die Jugendliche in der Grundbildung abschliessen, aufgel\u00f6st. Populationsdaten zeigen: Die Quote der aufgel\u00f6sten Lehrvertr\u00e4ge unterscheidet sich stark zwischen den Berufen. Jugendliche mit Migrationshintergrund oder in einer Ausbildung mit Attest (EBA) haben ein h\u00f6heres Risiko, dass ihr Lehrvertrag aufgel\u00f6st wird. Lehrvertragsaufl\u00f6sungen sind im ersten Ausbildungsjahr am h\u00e4ufigsten. [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":10859,"featured_media":186618,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[216,122],"acf":{"seco_author":10859,"seco_co_author":[10860,10861],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"2023","seco_author_post_occupation_de":"Prof. Dr., Leiter Forschungszentrum Lernen und Sozialisation, P\u00e4dagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Brugg","seco_author_post_occupation_fr":"Directeur du Centre de recherche sur l\u2019apprentissage et la socialisation, Haute \u00e9cole sp\u00e9cialis\u00e9e du nord-ouest de la Suisse FHNW, Brugg ","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":10860,"seco_co_author_post_occupation_year":"2023","seco_co_author_post_occupation_de":"Tenure-Track-Professorin f\u00fcr Wirtschaftsp\u00e4dagogik, Universit\u00e4t Konstanz","seco_co_author_post_occupation_fr":""},{"seco_co_author":10861,"seco_co_author_post_occupation_year":"2023","seco_co_author_post_occupation_de":"Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand, Forschungszentrum Lernen und Sozialisation, P\u00e4dagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Brugg","seco_co_author_post_occupation_fr":""}],"short_title":"","post_lead":"In der Schweiz werden \u00fcber 20 Prozent der Lehrvertr\u00e4ge in der beruflichen Grundbildung aufgel\u00f6st. Doch die meisten Jugendlichen wechseln den Betrieb oder den Beruf \u2013 und nur wenige sind Dropouts.","post_hero_image_description":"Je besser ein Betrieb seine Lernenden einf\u00fchrt, desto seltener l\u00f6sen Jugendliche den Lehrvertrag auf. Eine angehende Coiffeuse \u00fcbt an einer Puppe.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<a href=\"http:\/\/www.fhnw.ch\/ph\/wisel\">http:\/\/www.fhnw.ch\/ph\/wisel<\/a>","post_kasten":[{"kasten_title":"Wisel-Studie","kasten_box":"Die <a href=\"https:\/\/www.wisel-studie.ch\/\">L\u00e4ngsschnittstudie \u00abWirkungen der Selektion\u00bb (Wisel)<\/a> wurde 2011 gestartet. Der Schweizerische Nationalfonds und das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation finanzierten sie. Die Studie begann mit der Beobachtung von rund 1700 Jugendlichen aus den Kantonen Bern, Luzern, Aargau, Basel-Landschaft im 5. Schuljahr, die im 6., 7., 9. Schuljahr sowie im 1. und 5. Jahr nach Schulaustritt erneut kontaktiert wurden. Daraus entstand eine f\u00fcr die Schweiz einzigartige schulbasierte L\u00e4ngsschnittstudie. Sie erlaubt, die Entwicklungsprozesse und Bildungsverl\u00e4ufe von der Primarstufe bis in die Erwerbst\u00e4tigkeit in einer Langzeitperspektive zu analysieren. Die in diesem Artikel berichteten Ergebnisse k\u00f6nnen auch <a href=\"https:\/\/transfer.vet\/wie-kommen-unterschiedliche-formen-von-lehrvertragsaufloesungen-zustande\/\">hier<\/a> nachgelesen werden."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[10588],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2023-08-15 00:00:00","original_files":null,"external_release_for_author":"20230717","external_release_for_author_time":"12:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/64943b41337a2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185660"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10859"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=185660"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185660\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":186760,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185660\/revisions\/186760"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10588"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10861"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10860"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10859"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/186618"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=185660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=185660"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=185660"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=185660"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=185660"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=185660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}