{"id":186818,"date":"2023-09-12T10:30:09","date_gmt":"2023-09-12T08:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=186818"},"modified":"2023-09-12T13:39:06","modified_gmt":"2023-09-12T11:39:06","slug":"fachkraeftemangel-auch-in-zukunft-eine-herausforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/09\/fachkraeftemangel-auch-in-zukunft-eine-herausforderung\/","title":{"rendered":"Fachkr\u00e4fte\u00admangel: Auch in Zukunft eine Herausforderung"},"content":{"rendered":"<p>Mit der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise hat der Fachkr\u00e4ftemangel in der Schweiz in den letzten Jahren zugenommen. 2022 meldeten rund 40 Prozent der Betriebe, dass sie M\u00fche haben, qualifiziertes Personal zu finden (siehe Abbildung 1). Dies spiegelt sich auch in der Quote der offenen Stellen wider: Sie erreichte 2022 einen Rekordwert von 2,3 Prozent. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote gem\u00e4ss dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) auf 2,2 Prozent und damit auf den tiefsten Wert seit \u00fcber 20 Jahren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Indikatoren Rekrutierungsschwierigkeiten, saisonbereinigt (2005\u20132023)<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-191077 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_01_DE-1-1024x413.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_01_DE-1-1024x413.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_01_DE-1-300x121.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_01_DE-1-768x310.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_01_DE-1-1536x620.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_01_DE-1-2048x827.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quellen: BFS, Besta \/ Seco, Amstat, eigene Berechnungen der Autoren \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die zurzeit weitverbreiteten Rekrutierungsschwierigkeiten sind zu einem wesentlichen Teil konjunkturell bedingt. Nach der Aufhebung der gesundheitspolitischen Restriktionen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie setzte eine starke wirtschaftliche Erholung ein und viele Unternehmen in zahlreichen Branchen suchten gleichzeitig wieder nach Personal. Bei einer zuk\u00fcnftigen konjunkturellen Abschw\u00e4chung d\u00fcrfte sich dieser breite Arbeitskr\u00e4ftemangel aber wieder entsch\u00e4rfen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Struktureller Fachkr\u00e4ftemangel als fortw\u00e4hrende Erscheinung<\/h2>\n<p>Neben diesen kurzfristigen Schwankungen stellt der Fachkr\u00e4ftemangel vor allem eine strukturelle Herausforderung f\u00fcr die Schweiz dar. Ein Treiber ist unter anderen die Digitalisierung: Manuelle Nichtroutinearbeiten, technologie- und wissensintensive T\u00e4tigkeiten sowie Aufgaben mit einem hohen Anteil an menschlicher Interaktion (wie bspw. Unterrichten, Beraten oder Pr\u00e4sentieren) werden zunehmend wichtiger. Zudem f\u00fchrt die Spezialisierung von Schweizer Exportunternehmen auf die Produktion von Waren und Dienstleistungen mit hoher Wertsch\u00f6pfung zu einem laufend wachsenden Bedarf an Fachkr\u00e4ften. Schliesslich stellt auch der demografische Wandel eine Herausforderung f\u00fcr den Arbeitsmarkt dar. Mit der fortschreitenden Pensionierung der Babyboomer gehen seit 2020 mehr Personen in Rente als in die Arbeitswelt einsteigen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Stellschrauben: Lohn- und Arbeitsbedingungen<\/h2>\n<p>Aufgrund dieser Entwicklungen gewinnen Anstrengungen von Unternehmen zur Sicherung ihrer Attraktivit\u00e4t als Arbeitgeber an Bedeutung. Die Betriebe stehen dabei stets im Wettbewerb mit anderen Unternehmen, die ihrerseits geeignete Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr sich gewinnen m\u00f6chten. M\u00f6gliche Stellschrauben sind dabei Lohn- und Arbeitsbedingungen, wobei insbesondere flexible Arbeitsmodelle \u2013 wie Homeoffice \u2013 seit der Coronakrise vermehrt im Fokus stehen.<\/p>\n<p>Mit solchen Anpassungen sind jedoch h\u00e4ufig auch Kosten \u2013 h\u00f6here Lohnkosten oder Investitionen in die technische Infrastruktur \u2013 verbunden. Erreichen diese Massnahmen nicht ihr gew\u00fcnschtes Ziel, kann sich dies l\u00e4ngerfristig negativ auf die Innovationskraft und die Expansion von Unternehmen auswirken.<\/p>\n<p>Mit zunehmender Fachkr\u00e4fteknappheit steigt die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmenden bez\u00fcglich Lohn- und Arbeitsbedingungen. Durch geringere Personalressourcen k\u00f6nnte aber m\u00f6glicherweise auch die Arbeitslast f\u00fcr die einzelnen Besch\u00e4ftigten steigen. Dies k\u00f6nnte insgesamt zu mehr Stress f\u00fcr Arbeitnehmende f\u00fchren. In der Summe d\u00fcrfte ein anhaltender ausgepr\u00e4gter Fachkr\u00e4ftemangel das Wachstumspotenzial der Schweiz somit eher schm\u00e4lern.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Bereitstellung guter Rahmenbedingungen durch den Staat<\/h2>\n<p>Der Bildungs- und Arbeitsmarkt ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Verf\u00fcgbarkeit von Arbeitskr\u00e4ften und die \u00dcbereinstimmung ihrer Qualifikationen mit den Bed\u00fcrfnissen der Wirtschaft und den offenen Stellen. Somit ist es nicht in erster Linie eine staatliche Aufgabe, das Angebot und die Nachfrage nach Fachkr\u00e4ften in Einklang zu bringen. Im Rahmen der Fachkr\u00e4ftepolitik der Schweiz sollen jedoch geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden, um das inl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4ftepotenzial bestm\u00f6glich auszusch\u00f6pfen. Dabei geht es insbesondere um die Integration von Frauen und \u00e4lteren Personen in den Arbeitsmarkt sowie die Nach- und H\u00f6herqualifizierung der Erwerbsbev\u00f6lkerung entlang den Bed\u00fcrfnissen des Arbeitsmarktes.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftspolitik schafft ferner gute Voraussetzungen f\u00fcr Innovationen, welche die Steigerung der Produktivit\u00e4t unterst\u00fctzen. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch die Digitalisierung: Sie generiert zwar selbst einen Bedarf an Fachkr\u00e4ften, kann aber auch personelle Ressourcen f\u00fcr verschiedene Arbeiten schonen. Die k\u00fcnstliche Intelligenz, ein wesentlicher Bestandteil der Digitalisierung, erm\u00f6glicht auch die Automatisierung von gewissen kognitiven Nichtroutinet\u00e4tigkeiten, die heute oft durch hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte verrichtet werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schweiz schl\u00e4gt sich bislang gut<\/h2>\n<p>Trotz den verschiedenen langfristigen Herausforderungen kann die Schweiz auf eine insgesamt erfolgreiche Arbeitsmarktentwicklung zur\u00fcckblicken. Besonders ausgepr\u00e4gt war das Besch\u00e4ftigungswachstum in den letzten zehn Jahren in hochqualifizierten Berufen (plus 25%). Die vollzeit\u00e4quivalente Erwerbsquote ist auf hohem Niveau weiter gestiegen, obwohl heutzutage mehr Personen teilzeitbesch\u00e4ftigt sind. Grund daf\u00fcr sind insbesondere die zunehmende Erwerbsbeteiligung sowie h\u00f6here Arbeitspensen von Frauen.<\/p>\n<p>Komplement\u00e4r dazu gelingt es Unternehmen, einen Teil ihres Fachkr\u00e4ftebedarfs mithilfe der Zuwanderung zu decken. Durch die Personenfreiz\u00fcgigkeit ist die Schweiz vor allem f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige aus EU\/Efta-Staaten attraktiv, welche mehrheitlich in Berufe mit hohen Qualifikationsanforderungen einwandern (siehe Abbildung 2). Allerdings lassen sich durch Zuwanderung Engp\u00e4sse nicht vollst\u00e4ndig beseitigen: Auch die Unternehmen in den typischen Herkunftsl\u00e4ndern bem\u00fchen sich darum, Fachkr\u00e4fte zu rekrutieren und zu halten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Besch\u00e4ftigungswachstum nach Berufshauptgruppe und Nationalit\u00e4t (2012\u20132022)<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-191081 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_02_DE-1-1024x324.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_02_DE-1-1024x324.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_02_DE-1-300x95.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_02_DE-1-768x243.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_02_DE-1-1536x485.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_02_DE-1-2048x647.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Beruf gem\u00e4ss CH-ISCO-19, st\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quellen: BFS, Sake, eigene Berechnungen der Autoren \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Berufe mit erh\u00f6hter Fachkr\u00e4fteknappheit<\/h2>\n<p>Das j\u00fcngst aktualisierte <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Fachkraeftebedarf\/indikatorensystem_arbeitskraeftesituation.html\">Indikatorensystem<\/a> des Seco zur Beurteilung der Arbeitskr\u00e4ftesituation ist darauf ausgerichtet, anhand von verschiedenen Teilindikatoren den strukturellen Fachkr\u00e4ftebedarf nach Berufen einzusch\u00e4tzen. Dieser deutet auf mittel- bis l\u00e4ngerfristige Knappheiten hin. Als Anzeichen f\u00fcr einen strukturellen Fachkr\u00e4ftemangel werden dabei eine tiefe Arbeitslosigkeit, eine hohe Quote offener Stellen, eine hohe arbeitsmarktbedingte Zuwanderung, ein starkes Besch\u00e4ftigungswachstum, ein erh\u00f6hter demografischer Ersatzbedarf sowie hohe Qualifikationsanforderungen gewertet. Jedem Beruf wird f\u00fcr jeden Teilindikator ein Wert zwischen 0 und 10 zugeordnet. \u00a0Der Gesamtindexwert f\u00fcr einen Beruf ergibt sich aus dem Durchschnitt seiner Teilindexwerte.<\/p>\n<p>Ein Vergleich der Gesamtindexwerte erlaubt es schliesslich, die Arbeitskr\u00e4ftesituation in verschiedenen Berufen zu vergleichen. Demnach weisen Spezialistinnen und Spezialisten in Gesundheitsberufen und im Mint-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) die st\u00e4rksten Anzeichen f\u00fcr strukturellen Fachkr\u00e4ftemangel auf (siehe Abbildung 3). Bei den Verkaufskr\u00e4ften liegen dagegen kaum Anzeichen f\u00fcr Fachkr\u00e4ftemangel vor.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 3: Berufe mit den st\u00e4rksten und schw\u00e4chsten Anzeichen f\u00fcr Fachkr\u00e4ftemangel gem\u00e4ss Gesamtindex<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-191085 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_03_DE-1024x406.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_03_DE-1024x406.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_03_DE-300x119.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_03_DE-768x305.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_03_DE-1536x609.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Speiser_03_DE-2048x812.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Fachkraeftebedarf\/indikatorensystem-zur-beurteilung-der-fachkraeftenachfrage.html\">Seco<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Andere Instrumente zur Beurteilung der Arbeitskr\u00e4ftesituation ber\u00fccksichtigen durch ihre Ausrichtung st\u00e4rker auch den kurzfristigen Fachkr\u00e4ftebedarf. Kaiser et al. (2023) sch\u00e4tzten beispielsweise anhand der Vakanzdauer von Stelleninseraten, welche Stellenprofile in der Schweiz besonders von Fachkr\u00e4ftemangel betroffen sind (siehe auch diesen <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=186298&amp;v\">Artikel <\/a>in dieser Ausgabe). Dabei zeigte sich, dass zurzeit vor allem in technischen Berufen der Industrie und des Baugewerbes Schwierigkeiten bestehen, geeignetes Personal zu finden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Der Mangel ist Ausdruck einer starken Wirtschaftsentwicklung<\/h2>\n<p>Ein hoher Fachkr\u00e4ftebedarf wird uns auch in Zukunft besch\u00e4ftigen. Dieser ist nebst seinen verschiedenen Herausforderungen aber auch als Ausdruck einer starken Wirtschaftsentwicklung und eines hohen Wohlstands zu sehen, was gleichzeitig auch eine tiefe Arbeitslosigkeit mit sich bringt. Zudem gilt es in der Diskussion um Fachkr\u00e4ftemangel zu ber\u00fccksichtigen, dass hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte schon immer ein knapper und hochgesch\u00e4tzter Produktionsfaktor waren. Seit jeher mussten Unternehmen um die besten Talente werben. Die Zunahme der Studierenden auf Terti\u00e4rstufe, die unter anderem im Gesundheits- und Mint-Bereich stattfindet, sowie die stetige H\u00f6herqualifizierung d\u00fcrften dem Fachkr\u00e4ftemangel insgesamt etwas entgegenwirken.<\/p>\n<p>In welchem Ausmass dies der Fall ist und was die weiteren Entwicklungen f\u00fcr das k\u00fcnftige Wachstum der Schweizer Wirtschaft bedeuten, muss sich jedoch erst noch weisen. Fest steht, dass sich der Arbeitsmarkt laufend an neue Anforderungen anpassen muss. Das vorliegende Indikatorensystem gibt einen Eindruck, in welchen Berufen sich aktuell ein besonders starker Fachkr\u00e4ftebedarf abzeichnet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise hat der Fachkr\u00e4ftemangel in der Schweiz in den letzten Jahren zugenommen. 2022 meldeten rund 40 Prozent der Betriebe, dass sie M\u00fche haben, qualifiziertes Personal zu finden (siehe Abbildung 1). Dies spiegelt sich auch in der Quote der offenen Stellen wider: Sie erreichte 2022 einen Rekordwert von 2,3 Prozent. 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