{"id":186834,"date":"2023-09-12T07:00:52","date_gmt":"2023-09-12T05:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=186834"},"modified":"2023-09-13T07:44:11","modified_gmt":"2023-09-13T05:44:11","slug":"erwerbstaetigkeit-von-frauen-mit-kindern-wo-sind-die-huerden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/09\/erwerbstaetigkeit-von-frauen-mit-kindern-wo-sind-die-huerden\/","title":{"rendered":"Erwerbst\u00e4tigkeit von Frauen mit Kindern: Wo sind die H\u00fcrden?"},"content":{"rendered":"<p>In der Schweiz lag die Erwerbsquote von Frauen mit Kindern im Jahr 2021 bei 83 Prozent, diejenige von Frauen ohne Kinder bei 93 Prozent. Der gr\u00f6sste Teil (78 Prozent) der erwerbst\u00e4tigen Frauen mit Kindern arbeitet in einem Teilzeitpensum, w\u00e4hrend dies nur bei 40 Prozent der erwerbst\u00e4tigen Frauen ohne Kinder der Fall ist.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Das Ausbildungsniveau von Frauen steigt und der Fachkr\u00e4ftemangel verst\u00e4rkt sich. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das Fachkr\u00e4ftepotenzial von Frauen noch besser genutzt werden kann und bestehende H\u00fcrden f\u00fcr den Verbleib und Wiedereinstieg abgebaut werden k\u00f6nnen. Im Rahmen des <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20204327\">Postulats <\/a>von Nationalr\u00e4tin Sibel Arslan zum Wiedereinstieg von Frauen in die Arbeitswelt haben Ecoplan und Jana Freundt, Senior Researcher in Verhaltens\u00f6konomik an der Universit\u00e4t Fribourg, im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) <a href=\"https:\/\/www.newsd.admin.ch\/newsd\/message\/attachments\/80315.pdf\">eine Studie<\/a> durchgef\u00fchrt, um die zentralen Einflussfaktoren auf den Verbleib und Wiedereinstieg von Frauen mit Kindern zu identifizieren.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Aus der bestehenden Literatur ist bekannt, dass sowohl institutionelle und strukturelle Faktoren wie auch gesellschaftliche Normen und Wertvorstellungen einen Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Kindern haben.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Um diese Faktoren genauer zu untersuchen, wurde im Sommer 2022 eine Online-Umfrage unter 1000 Frauen mit Kindern unter 12 Jahren in allen drei Sprachregionen durchgef\u00fchrt. Von Interesse waren in der Umfrage das aktuelle Erwerbspensum, die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer Erwerbssituation und ihre Wahrnehmung von Faktoren, welche die Erwerbssituation beeinflussen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Erwerbspensum: Mehr als die H\u00e4lfte ist unzufrieden<\/h2>\n<p>Die Erwerbsquote im Sample liegt bei 77 Prozent. Sie liegt somit sechs Prozentpunkte unter der schweizweiten Quote. Ein grosser Teil der befragten Frauen ist in einem Teilzeitpensum t\u00e4tig, das durchschnittliche Erwerbspensum liegt bei 61 Prozent. Es zeigt sich, dass weniger als die H\u00e4lfte der befragten Frauen zufrieden ist mit ihrem Erwerbspensum (siehe Abbildung 1). 36 Prozent w\u00fcrden gerne mehr arbeiten. Besonders hoch ist dieser Anteil unter nicht erwerbst\u00e4tigen Frauen: 82 Prozent von ihnen w\u00e4ren gerne erwerbst\u00e4tig. Von den erwerbst\u00e4tigen Frauen m\u00f6chte ein Viertel gerne mehr arbeiten, ein weiteres Viertel w\u00fcrde gerne weniger arbeiten und rund die H\u00e4lfte ist zufrieden mit ihrem Pensum.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Wie zufrieden sind Frauen mit Kindern mit ihrem Erwerbspensum? (2022)<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-191069 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_01_DE-1024x353.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_01_DE-1024x353.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_01_DE-300x103.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_01_DE-768x265.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_01_DE-1536x529.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_01_DE-2048x705.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"Quelle content-copy\">Anmerkung: N Erwerbst\u00e4tig=778&nbsp;; N Nicht erwerbst\u00e4tig=195<\/h6>\n<h6 class=\"Quelle content-copy\">Quelle: Umfrage Ecoplan \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Unter diesen Umst\u00e4nden w\u00fcrden Frauen mehr arbeiten<\/h2>\n<p>Die Umfrageteilnehmerinnen sind in einem ersten Schritt danach gefragt worden, unter welchen Umst\u00e4nden sie ihr Erwerbspensum erh\u00f6hen respektive eine Erwerbsarbeit aufnehmen w\u00fcrden. Sowohl f\u00fcr die Erh\u00f6hung des Pensums als auch f\u00fcr die Aufnahme einer Erwerbsarbeit werden dieselben Faktoren als relevant angegeben, wenn auch in einer anderen Reihenfolge, wie in Abbildung 2 dargestellt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Unter welchen Umst\u00e4nden w\u00fcrden die befragten Frauen eine Erwerbsarbeit aufnehmen oder das Pensum erh\u00f6hen? (2022)<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-191073 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_02_DE-1024x423.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_02_DE-1024x423.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_02_DE-300x124.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_02_DE-768x317.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_02_DE-1536x634.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/09\/DV_09-23_Liechti_02_DE-2048x846.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: N Erwerbst\u00e4tig=778&nbsp;; N Nicht erwerbst\u00e4tig=195<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Umfrage Ecoplan \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Frauen, die bereits erwerbst\u00e4tig sind, geben am h\u00e4ufigsten an, dass sie ihr Pensum erh\u00f6hen w\u00fcrden, wenn es \u00abfinanziell notwendig\u00bb w\u00e4re. Ein Drittel w\u00fcrde das Pensum erh\u00f6hen, wenn die Kosten f\u00fcr familienerg\u00e4nzende Kinderbetreuung tiefer sowie wenn Stellen mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen vorhanden w\u00e4ren. Auch steuerliche Nachteile werden von einem Drittel der Frauen als relevanter Faktor bei der Entscheidung genannt.<\/p>\n<p>Bei Frauen, die nicht erwerbst\u00e4tig sind, sind es vor allem fehlende Stellen mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen oder passenden Anforderungen, die den Wiedereinstieg verhindern. Gleichermassen wichtig ist die finanzielle Notwendigkeit: 45 Prozent geben an, dass sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen w\u00fcrden, wenn es \u00abfinanziell notwendig\u00bb w\u00e4re. Im Vergleich zu diesen Faktoren werden tiefere Kosten f\u00fcr familienerg\u00e4nzende Kinderbetreuung weniger oft als ausschlaggebend f\u00fcr die Aufnahme einer Erwerbsarbeit genannt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Diese Faktoren beeinflussen die aktuelle Erwerbst\u00e4tigkeit<\/h2>\n<p>In einem zweiten Schritt wurde analysiert, welche Faktoren die aktuelle Erwerbssituation der befragten Frauen erkl\u00e4ren. Der statistisch st\u00e4rkste Zusammenhang zeigt sich bei der finanziellen Unabh\u00e4ngigkeit: Frauen, die ihre finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit als wichtig einsch\u00e4tzen, sind mit einer h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit erwerbst\u00e4tig, und unter den Erwerbst\u00e4tigen weisen sie ein h\u00f6heres Erwerbspensum auf. Auch die Einstellung zu externer Kinderbetreuung spielt eine Rolle. Frauen, die st\u00e4rker der Meinung sind, dass ein Kind unter familienexterner Kinderbetreuung leidet, sind mit einer tieferen Wahrscheinlichkeit erwerbst\u00e4tig. Und wenn sie arbeiten, tun sie dies in einem niedrigeren Pensum.<\/p>\n<p>Der Entscheid, erwerbst\u00e4tig zu sein, h\u00e4ngt ebenfalls signifikant mit der wahrgenommenen Familienfreundlichkeit des Berufs zusammen. Frauen, die diese als hoch einsch\u00e4tzen, sind eher erwerbst\u00e4tig. F\u00fcr das Erwerbspensum ist hingegen das Vorhandensein von Stellen mit passenden Anforderungen relevanter: Sind Frauen der Meinung, dass solche Stellen vorhanden sind, arbeiten sie in einem h\u00f6heren Pensum. Schliesslich spielt auch die Unterst\u00fctzung durch andere Personen eine Rolle. F\u00fcr den Entscheid, erwerbst\u00e4tig zu sein, ist die Unterst\u00fctzung von Verwandten, Freundinnen und Freunden in der Kinderbetreuung ausschlaggebend, f\u00fcr die H\u00f6he des Erwerbspensums ist die Unterst\u00fctzung durch den Partner oder die Partnerin massgebend.<\/p>\n<p>Kein direkter Zusammenhang konnte zwischen der Einsch\u00e4tzung der Bezahlbarkeit oder der Verf\u00fcgbarkeit von externer Kinderbetreuung und der Erwerbssituation gefunden werden. Sowohl erwerbst\u00e4tige als auch nicht erwerbst\u00e4tige Frauen sch\u00e4tzen die Bezahlbarkeit von externer Kinderbetreuung als sehr schlecht ein. Auf einer Skala von 1\u201310 sch\u00e4tzen erwerbst\u00e4tige Frauen die Bezahlbarkeit im Durchschnitt mit 3.9, nicht erwerbst\u00e4tige Frauen mit 3.5 ein. Die \u00f6rtliche Verf\u00fcgbarkeit wird etwas besser eingesch\u00e4tzt mit 5.3 von nicht erwerbst\u00e4tigen und 5.9 von erwerbst\u00e4tigen Frauen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Handlungsbedarf besteht in drei wesentlichen Felder<\/h2>\n<p>Um die Sichtweise der Arbeitgebenden abzuholen, sind die Resultate der Umfrage durch Gespr\u00e4che mit Branchenverb\u00e4nden erg\u00e4nzt worden. Aus den Ergebnissen der beiden Erhebungen sind drei wesentliche Handlungsfelder identifiziert worden f\u00fcr Massnahmen zur F\u00f6rderung des Wiedereinstiegs und Verbleibs von Frauen mit Kindern in der Erwerbst\u00e4tigkeit. Der Handlungsbedarf f\u00e4llt auf verschiedenen Ebenen an und betrifft neben staatlichen Akteuren auch Arbeitgebende und die betroffenen Frauen selbst.<\/p>\n<p>Das erste Handlungsfeld betrifft die Kosten f\u00fcr familienerg\u00e4nzende Kinderbetreuung. Die Bezahlbarkeit wird von einer grossen Mehrheit der befragten Frauen als ungen\u00fcgend angesehen. Als zweites Handlungsfeld ergibt sich die Familienfreundlichkeit des Berufs. Diese hat einen starken Einfluss auf die Erwerbst\u00e4tigkeit von Frauen mit Kindern. Stellen, die sich mit einem Familienalltag vereinbaren lassen, sind hier zentral.<\/p>\n<p>Es wird deutlich, dass neben institutionellen und strukturellen Faktoren auch die Pr\u00e4ferenzen und Einstellungen der Frauen eine Rolle spielen. Diese stellen somit ein drittes Handlungsfeld dar: Pr\u00e4ferenzen und Einstellungen beeinflussen m\u00f6glicherweise den Effekt von Massnahmen in anderen Handlungsfeldern, bieten jedoch auch Spielraum f\u00fcr Informations- oder Sensibilisierungskampagnen \u2013 beispielsweise bez\u00fcglich der Wichtigkeit eines eigenen Einkommens auch hinsichtlich der Auswirkungen einer partnerschaftlichen Trennung auf Einkommen und Altersvorsorge.<\/p>\n<p>Neben den hier erw\u00e4hnten Handlungsfeldern ist es wichtig zu konstatieren: Auch der Abbau von negativen Erwerbsanreizen \u2013 Wegfall von Leistungen oder h\u00f6here Steuern bei einem h\u00f6heren Einkommen \u2013 kann zu einer besseren Nutzung des Fachkr\u00e4ftepotenzials von Frauen mit Kindern beitragen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bundesamt f\u00fcr Statistik (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Ecoplan und Freundt (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe beispielsweise: Olivetti und Petrongolo (2017), Kleven, Landais, Posch, Steinhauer und Zweim\u00fcller (2019); Krapf, Roth und Slotwinski (2020); Oehrli, Stadelmann-Steffen und L\u00fctolf (2022); Gangl und Huber (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schweiz lag die Erwerbsquote von Frauen mit Kindern im Jahr 2021 bei 83 Prozent, diejenige von Frauen ohne Kinder bei 93 Prozent. 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Studie zum Wiedereinstieg und Verbleib von Frauen mit Kindern in der Erwerbst\u00e4tigkeit<\/a>, Studie im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Gangl, S. und Huber, M. (2022). <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=4061017\">From Homemakers to Breadwinners? How Mandatory Kindergarten Affects Maternal Labour Market Outcomes<\/a>, Working Paper at SSRN.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Kleven, H., Landais, C., Posch, J., Steinhauer, A. und Zweim\u00fcller, J. (2019). <a href=\"https:\/\/www.aeaweb.org\/articles?id=10.1257\/pandp.20191078\">Child penalties across countries: Evidence and explanations<\/a>, AEA Papers and Proceedings, Vol. 109.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Krapf, M., Roth, A. und Slotwinski, M. (2020). <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=3748965\">The effect of childcare on parental earnings trajectories<\/a>, CESifo Working Paper No. 8764.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Oehrli, D., Stadelmann-Steffen, I. und Luetolf, M. (2022). <a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/journals\/journal-of-social-policy\/article\/how-does-the-provision-of-childcare-services-affect-mothers-employment-intentions-empirical-evidence-from-a-conjoint-experiment\/D2E27F3FE68DC854863DD972EA0C5595\">How does the provision of childcare services affect mothers\u2019 employment intentions? Empirical evidence from a conjoint experiment<\/a>, Journal of social policy, First view.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Olivetti, C. und Petrongolo, B. (2017). <a href=\"https:\/\/www.aeaweb.org\/articles?id=10.1257\/jep.31.1.205\">The economic consequences of family policies: lessons from a century of legislation in high-income countries<\/a>, Journal of Economic Perspectives<em>,<\/em> Vol. 31, Nr. 1.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[187190,187212],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[10588],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2023-09-12 00:00:00","original_files":null,"external_release_for_author":"20230830","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/64c0dee64536c"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/186834"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4885"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=186834"}],"version-history":[{"count":46,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/186834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":191165,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/186834\/revisions\/191165"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10588"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2883"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11024"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11025"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4885"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/187212"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/187190"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/190957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=186834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=186834"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=186834"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=186834"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=186834"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=186834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}