{"id":187054,"date":"2023-09-25T07:30:13","date_gmt":"2023-09-25T05:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=187054"},"modified":"2023-10-02T11:22:16","modified_gmt":"2023-10-02T09:22:16","slug":"versorgungssicherheit-bei-lebensmitteln-braucht-offene-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/09\/versorgungssicherheit-bei-lebensmitteln-braucht-offene-grenzen\/","title":{"rendered":"Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln braucht offene Grenzen"},"content":{"rendered":"<p>Die weltweite Nachfrage nach Nahrungsmitteln steigt schneller als das entsprechende Angebot. Bis 2050 soll gem\u00e4ss der Bev\u00f6lkerungsprognose der Vereinten Nationen die Weltbev\u00f6lkerung von acht auf fast zehn Milliarden Menschen wachsen. Zudem steigen mit zunehmendem Einkommen in allen Regionen der Nahrungsmittelkonsum je Person sowie der Verbrauch von Futtermitteln in der Tier- und Fischzucht in den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern. Gleichzeitig ist die weltweite landwirtschaftlich nutzbare Fl\u00e4che begrenzt. Die immer h\u00e4ufigeren und intensiveren \u00dcberschwemmungen, D\u00fcrren und anderen extremen Wetterereignisse belasten die weltweite Versorgung mit Agrarg\u00fctern zus\u00e4tzlich. Und der Einmarsch Russlands in der Ukraine sowie Exportrestriktionen verschiedener L\u00e4nder haben die Knappheit weiter versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Erschwerend hinzu kommen in vielen L\u00e4ndern die steigende Staatsverschuldung, die Abwertung der W\u00e4hrung sowie die hohe Inflation bei Nahrungsmitteln und D\u00fcnger.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> In der Tendenz bedeutet das: Der weltweite Bedarf an Lebensmitteln wird sich nur zu steigenden Preisen decken lassen. Aber bereits heute leidet fast eine Milliarde Menschen an Unterern\u00e4hrung, und es gibt keine Anzeichen, dass sich dieser Trend in naher Zukunft abschw\u00e4cht. Folglich wird es immer schwieriger, das Ziel f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (SDG) 2 \u2013 \u00ab<a href=\"https:\/\/www.eda.admin.ch\/agenda2030\/de\/home\/agenda-2030\/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung\/ziel-2-den-hunger-beenden-ernaehrungssicherheit-und-eine-bessere.html\">Kein Hunger<\/a>\u00bb \u2013 bis 2030 zu erreichen. Die Ern\u00e4hrung der weiter ansteigenden Weltbev\u00f6lkerung wirtschaftlich, \u00f6kologisch und sozial nachhaltig zu sichern, wird in den n\u00e4chsten Jahrzehnten eine zentrale Herausforderung der Menschheit sein.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Nahrungsimporte werden auch in der Schweiz wichtiger<\/h2>\n<p>Gem\u00e4ss Agristat<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>, der Statistik der Schweizer Landwirtschaft, hat sich der Lebensmittelverbrauch<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> in der Schweiz zwischen 2008\u20132012 und 2021 von 38\u2019146 Terajoule (TJ) verwertbare Energie auf 40\u2019666 TJ erh\u00f6ht. Das entspricht einer Zunahme um 0,7 Prozent pro Jahr. Das Bev\u00f6lkerungswachstum treibt diese Entwicklung an.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Gleichzeitig hat die Inlandproduktion \u00fcber die gleiche Zeitspanne pro Jahr um 1,2 Prozent abgenommen. R\u00fcckl\u00e4ufig ist insbesondere die Produktion der pflanzlichen Nahrungsmittel. Ein wichtiger Grund daf\u00fcr ist der Zielkonflikt zwischen der landwirtschaftlichen Produktion und dem Umweltschutz. Die Inlandproduktion gemessen am Inlandverbrauch hat zwischen 2008\u20132012 und 2021 von 62 Prozent auf noch 52 Prozent abgenommen. Importe werden deshalb immer wichtiger und sind gleichzeitig um 2,2 Prozent pro Jahr gestiegen. Die Ern\u00e4hrungsfrage besch\u00e4ftigt die Menschen. Seit 2016 hat die Bev\u00f6lkerung \u00fcber acht agrarpolitische Vorlagen<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> abgestimmt.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss den Projektionen der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird der Handel f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit in Zukunft noch bedeutender.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Bei vielen Agrarprodukten wird der gr\u00f6sste Teil der Produktion im Inland verwendet. Bei einigen wenigen Produkten macht der Handel aber mindestens ein Drittel der weltweiten Produktion aus. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Zucker, pflanzliche \u00d6le, Sojabohnen und Milchpulver. Die starke Konzentration bei diesen Produkten auf einige f\u00fchrende Exportl\u00e4nder birgt die Gefahr, dass Ausfuhren von dort wegen Produktionsschocks (z. B. Missernten), politischen Ver\u00e4nderungen oder Konflikte unterbrochen werden k\u00f6nnen. Das h\u00e4tte erhebliche Auswirkungen auf die Weltm\u00e4rkte und k\u00f6nnte die weltweite Ern\u00e4hrungssicherheit beeintr\u00e4chtigen. So etwa in Subsahara-Afrika, dem drittwichtigsten Nettoimporteur von Landwirtschaftsg\u00fctern, wo die Bev\u00f6lkerung weltweit am schnellsten w\u00e4chst. Insbesondere Getreideimporte unterst\u00fctzen dort direkt und indirekt als Tierfutter die Ern\u00e4hrungssicherheit. Bis 2032 wird das Agrarprodukte-Handelsdefizit Subsahara-Afrikas um 77 Prozent zunehmen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Ohne Handel aus den \u00dcberschussregionen kann Subsahara-Afrika sein Nahrungsmitteldefizit nicht decken (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Wertm\u00e4ssiger Nettohandel: \u00dcberschuss- und Defizitregionen bei Agrarprodukten (2000\u20132032)<\/h2>\n<h6 class=\"content-copy\"><strong>INTERAKTIVE GRAFIK<\/strong><\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Schluep_9-2023_Abb1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#Schluep_9-2023_Abb1_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: [\n            'Nordamerika','Lateinamerika & Karibik','Europa & Zentralasien','S\u00fcd- &  S\u00fcdostasien','Subsahara Afrika','Naher Osten & Nordafrika','Entwickelte und Ostasien'\n\n     \n        ],\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n       \n        title: {\n            text: 'in Milliarden Dollar'\n     },  labels: {format: '{value}'},\n    },\n    tooltip: {\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:10px\">{point.key}<\/span><table>',\n        pointFormat: '<tr><td style=\"color:{series.color};padding:0\">{series.name}: <\/td>' +\n            '<td style=\"padding:0\"><b>{point.y:.0f}% <\/b><\/td><\/tr>',\n        footerFormat: '<\/table>',\n        shared: true,\n        useHTML: true\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            pointPadding: 0.2,\n            borderWidth: 0\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: '2000-2002',\n        data: [37.8,24.45,-16.25,1.45,-7.5,-20.84,-14.47],color: '#bcd3d3'\n\n    }, {\n        name: '2010-2012',\n        data: [56.18,50.84,-14.49,16.64,-19.19,-36.03,-42.19],color: '#7ea8a7'\n   \n   }, {\n        name: '2020-2022',\n        data: [69.33,86.19,19.64,-5.3,-24.55,-44.27,-101.51],color: '#327775'\n   \n   }, {\n        name: '2032 (Prognose)',\n        data: [73.57,100.65,29.92,-16.03,-43.43,-58.21,-89.58],color: '#cccccc'\n\n        }]\n});\n});\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Region \u00abEntwickelte und Ostasien\u00bb = China, Korea, Japan, Australien, Neuseeland. Exporte\/Importe werden in konstanten 2014\u201316 Dollar gemessen. Die Nettohandelszahlen (=Exporte minus Importe) beinhalten den intraregionalen Handel, nicht aber den Intra-EU-Handel.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1787\/agr-outl-data-en\">OECD\/FAO (2023)<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Handel f\u00fcr Ern\u00e4hrungssicherheit zentral<\/h2>\n<p>Der internationale Handel bildet das R\u00fcckgrat des globalen Ern\u00e4hrungssystems. Ein f\u00fcr beide Seiten vorteilhafter Handel, der durch komparative Vorteile und Skaleneffekte bestimmt wird, kann die Verf\u00fcgbarkeit und die Erschwinglichkeit verschiedener Lebensmittel verbessern und den Konsumenten eine gr\u00f6ssere Auswahl bieten. Selbst grosse Nettoexporteure sind f\u00fcr ihren Inlandsverbrauch auf Importe angewiesen, so etwa Lateinamerika und die Karibik (siehe Abbildung 2). Besonders wichtig ist der Handel aber auch f\u00fcr L\u00e4nder mit beschr\u00e4nkten Ressourcen, die stark vom Import von Grundnahrungsmitteln abh\u00e4ngig sind, wie etwa der Nahe Osten, Nordafrika oder Ostasien. Und nicht zuletzt ist Handel auch ein Motor f\u00fcr Wirtschaftswachstum. Denn der Export von Agrarg\u00fctern, die in einzelnen L\u00e4ndern einen grossen Anteil der Produktion im Inland ausmachen, schafft eine wichtige Einnahmequelle.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Importanteil am Konsum je Region, in Kalorien\u00e4quivalenten (2010\u20132032)<\/h2>\n<h6 class=\"content-copy\"><strong>INTERAKTIVE GRAFIK<\/strong><\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Schluep_9-2023_Abb2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#Schluep_9-2023_Abb2_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: [\n            'Nordamerika','Subsahara Afrika','S\u00fcd- & S\u00fcdostasien','Europa & Zentralasien','Lateinamerika & Karibik','Entwickelte & Ostasien','Naher Osten & Nordafrika'\n\n     \n        ],\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n       \n        title: {\n            text: ''\n     },  labels: {format: '{value}%'},\n    },\n    tooltip: {\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:10px\">{point.key}<\/span><table>',\n        pointFormat: '<tr><td style=\"color:{series.color};padding:0\">{series.name}: <\/td>' +\n            '<td style=\"padding:0\"><b>{point.y:.0f}% <\/b><\/td><\/tr>',\n        footerFormat: '<\/table>',\n        shared: true,\n        useHTML: true\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            pointPadding: 0.2,\n            borderWidth: 0\n        }\n           \n    },\n    series: [{\n        name: '2010-2012',\n        data: [6.4,19.23,18.01,17.06,20.5,20.56,66.93],color: '#7ea8a7'\n   \n   }, {\n        name: '2020-2022',\n        data: [7.13,19.73,22.09,20.72,22.09,26.66,70.51],color: '#327775'\n   \n   }, {\n        name: '2032 (Prognose)',\n        data: [6.59,22.02,21.82,19.22,21.52,24.67,70.5],color: '#cccccc'\n\n        }]\n});\n});\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Zu den Importen geh\u00f6ren auch Futtermittel, und die Verf\u00fcgbarkeit umfasst die Verarbeitung von Waren, die wieder ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1787\/agr-outl-data-en\">OECD\/FAO (2023)<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch der Trend geht derzeit in die andere Richtung. Der j\u00fcngste Anstieg der Preise und der Preisvolatilit\u00e4t hat das Risiko erh\u00f6ht, dass L\u00e4nder exportbeschr\u00e4nkende Massnahmen verh\u00e4ngen, um die inl\u00e4ndische Nahrungsmittelinflation unter Kontrolle zu halten. Laut dem International Food Policy Research Institute mit Sitz in Washington haben seit Kriegsbeginn in der Ukraine mindestens 20 L\u00e4nder eine solche Exportbeschr\u00e4nkung eingef\u00fchrt. Aber Exportverbote verst\u00e4rken die negativen Auswirkungen der Preisunsicherheiten und k\u00f6nnen die Preise noch weiter in die H\u00f6he treiben. Nat\u00fcrlich ist das im Juli 2023 von Indien erlassene Exportverbot f\u00fcr Nicht-Basmati-Reis nicht mit Russlands Aufgabe des Abkommens zur Verschiffung von Getreide \u00fcber das Schwarze Meer zu vergleichen \u2013 die Konsequenzen f\u00fcr die globalen Nahrungsmittelpreise und die Ern\u00e4hrungssicherheit sind allerdings sehr \u00e4hnlich.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Weltbank (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Agristat (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Dieser setzt sich aus der Inlandproduktion plus Import\u00fcberschuss und der Entnahme aus Vorr\u00e4ten zusammen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Agristat (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">\u00abMassentierhaltungsinitiative\u00bb (abgelehnt 25.09.22); \u00abF\u00fcr eine Schweiz ohne synthetische Pestizide\u00bb (abgelehnt 13.06.2021); \u00abF\u00fcr sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung\u00bb (abgelehnt 13.06.2021); \u00abHornkuhinitiative\u00bb (abgelehnt 25.11.2018); \u00abF\u00fcr Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t. Die Landwirtschaft betrifft uns alle\u00bb (abgelehnt 23.09.2018); \u00abFair-Food-Initiative\u00bb (abgelehnt 23.09.2018); \u00abF\u00fcr Ern\u00e4hrungssicherheit\u00bb (Gegenentwurf angenommen 24.09.2017); \u00abKeine Spekulation mit Nahrungsmitteln\u00bb (abgelehnt 28.2.2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD\/FAO (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD\/FAO (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD\/FAO (2023), S. 62.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe Evenett (2023) und IFPRI (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die weltweite Nachfrage nach Nahrungsmitteln steigt schneller als das entsprechende Angebot. 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Juli.<\/li>\r\n \t<li>IFPRI-Blog von Joseph Glauber und Abdullah Mamun (2023). <a href=\"https:\/\/www.ifpri.org\/blog\/indias-new-ban-rice-exports-potential-threats-global-supply-prices-and-food-security\">India\u2019s New Ban on Rice Exports: Potential Threats to Global Supply, Prices, and Food Security<\/a>. 25. Juli.<\/li>\r\n \t<li>OECD\/FAO (2023). <a href=\"https:\/\/chooser.crossref.org\/?doi=10.1787%2F08801ab7-en\">OECD-FAO Agricultural Outlook 2023\u20132032<\/a>. OECD Publishing Paris.<\/li>\r\n \t<li>Weltbank (2023). <a href=\"https:\/\/www.worldbank.org\/en\/news\/feature\/2023\/04\/19\/global-hunger-responding-to-the-present-crisis-with-the-future-in-mind#:~:text=Global%20Hunger%3A%20Responding%20to%20the%20Present%20Crisis%20With%20the%20Future%20in%20Mind,-Share%20more&amp;text=With%20just%20seven%20years%20to,coordinated%20response%20is%20urgently%20needed.\">Global Hunger: Responding to the Present Crisis With the Future in Mind<\/a>. 19. 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