{"id":187270,"date":"2023-10-23T07:07:45","date_gmt":"2023-10-23T05:07:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=187270"},"modified":"2023-10-23T20:53:31","modified_gmt":"2023-10-23T18:53:31","slug":"tiefloehne-ein-politisches-dauerthema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/10\/tiefloehne-ein-politisches-dauerthema\/","title":{"rendered":"Tiefl\u00f6hne: Ein politisches Dauerthema"},"content":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen Lohnungleichheit und f\u00fcr eine faire Entl\u00f6hnung der Arbeitnehmenden war in den letzten zehn Jahren ein Dauerthema auf der politischen Agenda. Im Jahr 2014 stimmte das Schweizervolk mit 74 Prozent gegen die nationale Initiative der Gewerkschaften. Diese forderte einen Mindestlohn von 4000 Franken brutto pro Monat. Inzwischen haben die Kantone Neuenburg, Jura, Genf, Tessin und Basel-Stadt kantonale Mindestl\u00f6hne eingef\u00fchrt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Erst k\u00fcrzlich, im Juni 2023, hat das Stimmvolk in den St\u00e4dten Z\u00fcrich und Winterthur einem Mindestlohn von 23.90 bzw. 23 Franken pro Stunde zugestimmt. Ziel dieser Initiativen ist es, den Lebensstandard der Personen mit den tiefsten L\u00f6hnen anzuheben und die Lohnungleichheit zu verringern. Doch war die Schweiz in den letzten Jahren tats\u00e4chlich st\u00e4rker mit dem Problem von Lohnungleichheit konfrontiert?<\/p>\n<p>Auf internationaler Ebene verwenden das Statistische Amt der Europ\u00e4ischen Union (Eurostat) und die Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) h\u00e4ufig das Konzept des \u00abTieflohns\u00bb, um die Verteilung der L\u00f6hne in einem Land zu beschreiben. Als Tieflohn gilt dabei ein Lohn, der weniger als zwei Drittel des Medianlohns betr\u00e4gt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Mit diesem statistischen Konzept l\u00e4sst sich auch analysieren, wie sich die Lohnverteilung im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert hat: Ein geringer Anteil an Tiefl\u00f6hnen steht f\u00fcr eine gleichm\u00e4ssigere Lohnverteilung. Bleibt der Anteil im Laufe der Zeit stabil, deutet das darauf hin, dass die tiefsten L\u00f6hne dem Wachstum des Medianlohns folgen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wer verdient in der Schweiz einen Tieflohn?<\/h2>\n<p>6361 Franken \u2013 so viel betr\u00e4gt der Median des Bruttomonatslohns im Privatsektor, wie die Lohnstrukturerhebung<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> (LSE) des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) von 2020 zeigt. Die Schwelle f\u00fcr einen Tieflohn liegt somit bei 4241 Franken brutto pro Monat f\u00fcr eine Vollzeitstelle. Mit einer Tieflohnquote von 10 Prozent im Jahr 2020 (d. h. 326\u2019942 Personen) geh\u00f6rt die Schweiz im internationalen Vergleich zu den L\u00e4ndern mit einer relativ gleichm\u00e4ssigen Lohnverteilung.<\/p>\n<p>Doch wer verdient in der Schweiz einen Tieflohn? Die Wahrscheinlichkeit, einen Tieflohn zu beziehen, h\u00e4ngt stark von den soziodemografischen Merkmalen der Arbeitnehmenden ab. Zentrale Faktoren sind die Berufserfahrung und das Bildungsniveau: 58\u00a0Prozent der Arbeitnehmenden mit einem Tieflohn arbeiten seit weniger als zwei Jahren in ihrem Unternehmen, und gut die H\u00e4lfte (51%) hat keine nachobligatorische Ausbildung absolviert. Hingegen beziehen lediglich 7,9\u00a0Prozent der Arbeitnehmenden mit abgeschlossener Ausbildung auf Sekundarstufe II und 2,6\u00a0Prozent der Arbeitnehmenden mit Ausbildung auf Terti\u00e4rstufe einen Tieflohn.<\/p>\n<p>Knapp 45\u00a0Prozent der Tieflohnstellen konzentrieren sich auf die Branchen Gastgewerbe, Reinigungsdienste und Detailhandel. Dabei handelt es sich um Wirtschaftssektoren mit geringerer Wertsch\u00f6pfung, in denen h\u00e4ufiger weniger qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte t\u00e4tig sind. Die LSE-Daten zeigen jedoch, dass der hohe Anteil Tieflohnstellen in diesen Wirtschaftszweigen nicht mit einer ungleicheren Verteilung der L\u00f6hne einhergeht.<\/p>\n<p>Die Daten des BFS zeigen auch: Tieflohnstellen werden h\u00e4ufiger von ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften besetzt. Unabh\u00e4ngig von der Branche erhalten 16\u00a0Prozent der ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte einen monatlichen Bruttolohn von weniger als 4241 Franken. Bei den Schweizer Arbeitskr\u00e4ften betr\u00e4gt dieser Anteil lediglich 7\u00a0Prozent. Dies ist zum Teil auf das niedrigere Bildungsniveau der ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: Bei Frauen sind Tiefl\u00f6hne doppelt so h\u00e4ufig wie bei M\u00e4nnern (13,7% der Frauen bzw. 6,2% der M\u00e4nner). Seit den 2000er-Jahren vollzieht sich jedoch eine Ann\u00e4herung der Tieflohnquoten zwischen M\u00e4nnern und Frauen: Der Unterschied hat sich von 13,2 (2000) auf 7,5 Prozentpunkte im Jahr 2020 verringert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Tieflohnquote variiert kaum<\/h2>\n<p>In den letzten 20 Jahren war die Tieflohnquote in der Schweiz bemerkenswert stabil. Konkret sank sie von 10,6 Prozent im Jahr 2000 auf 10 Prozent im Jahr 2020 (siehe Abbildung 1). Statistisch l\u00e4sst sich dies mit dem nahezu parallelen Wachstum der tiefsten L\u00f6hne (+1,1%) und der L\u00f6hne in der Mitte der Lohnverteilung (+1% pro Jahr zwischen 2000 und 2020) erkl\u00e4ren (siehe Abbildung 2).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Entwicklung der Tieflohnquote \u00a0(2000\u20132020)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"DENERVAUD-BAUMBERGER_10-2023_Abb1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#DENERVAUD-BAUMBERGER_10-2023_Abb1_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n       \n'\t2000\t'\t,\n'\t2002\t'\t,\n'\t2004\t'\t,\n'\t2006\t'\t,\n'\t2008\t'\t,\n'\t2010\t'\t,\n'\t2012\t'\t,\n'\t2014\t'\t,\n'\t2016\t'\t,\n'\t2018\t'\t,\n'\t2020\t'\t\t\n\n\n],\n\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\nmin: 5,\n        max: 14,\n        labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n            \n                   \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: '{value}%'\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [\n     {\n        name: 'Tieflohnquote',\n        data: [\n        10.6\t,\n11.2\t,\n10.7\t,\n10.6\t,\n11.0\t,\n11.2\t,\n10.4\t,\n10.1\t,\n9.7\t,\n10.1\t,\n10.0\t\t\n\n\n]\n       \n           },  \n          \n          \n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n});\n\n<\/script>\n<div class=\"content-copy diagram-legend\">Quelle: BFS, LSE 2020, Berechnungen der Autoren \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Durchschnittliches j\u00e4hrliches Lohnwachstum nach Quantilen (2000\u20132020)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Denervaud-Baumberger_10-2023_Abb2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#Denervaud-Baumberger_10-2023_Abb2_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: ['10%', '20%', '30%', '40%', '50%', '60%', '70%', '80%', '90%'\n            \t\t\t\t\t\t\t\n\n        ],\n        title: {\n            text: 'Lohnquantile'  },\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n        \n        title: {\n            text: 'j\u00e4hrliches Lohnwachstum'        },\n            labels: {\n            format: '{value}%'\n            \n            },\n    },\n    tooltip: {\n     headerFormat: '{point.x}-Quantil',\n     valueSuffix: '% Lohnwachstum pro Jahr'\n   \n   \n        },\nlegend: {\nenabled: false\n},\n   \n    \n    plotOptions: {\n        column: {\n            pointPadding: 0.2,\n            borderWidth: 0\n        }, \nseries: {\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            }\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: '',\n        data: [1.12,1.04,1,1.01,1.01,1.05,1.11,1.23,1.4\n]\n\n    }]\n});\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: BFS, LSE 2020, Berechnungen der Autoren \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Kein Druck auf die tiefsten L\u00f6hne<\/h2>\n<p>Aus den Lohndaten des BFS geht hervor, dass die tiefsten L\u00f6hne zwischen 2000 und 2020 nicht unter Druck kamen. Angesichts der Umw\u00e4lzungen, die der Schweizer Arbeitsmarkt in den vergangenen 20 Jahren erfahren hat, ist dies bemerkenswert. Neben grossen Trends wie der Digitalisierung und der Globalisierung ist insbesondere die Einf\u00fchrung der Personenfreiz\u00fcgigkeit zwischen der Schweiz und der Europ\u00e4ischen Union (EU) zu erw\u00e4hnen. Sie hat zu einer j\u00e4hrlichen Bruttozuwanderung von rund 94\u2019000 Personen gef\u00fchrt. Potenziell negative Auswirkungen dieses Wandels auf die L\u00f6hne, insbesondere auf die am schlechtesten bezahlten Arbeitspl\u00e4tze, wurden nicht festgestellt. Diese Entwicklungen hatten also keinen Einfluss auf den Anteil der Personen, die in der Schweiz einen Tieflohn beziehen.<\/p>\n<p>Weshalb die L\u00f6hne in den letzten Jahren nicht unter Druck geraten sind, l\u00e4sst sich mit verschiedenen Faktoren erkl\u00e4ren. Einerseits hat die Zuwanderung insgesamt den einheimischen Arbeitsmarkt gut erg\u00e4nzt. Denn die ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte waren vor allem in Sektoren t\u00e4tig, in denen das Angebot an Schweizer Arbeitskr\u00e4ften nicht ausreichte, sodass sie kaum mit Tieflohnstellen konkurrierten. Zudem wurde die \u00dcberwachung der Lohn- und Arbeitsbedingungen durch das Inkrafttreten der flankierenden Massnahmen zur Personenfreiz\u00fcgigkeit zwischen der Schweiz und der Europ\u00e4ischen Union gest\u00e4rkt. Mit diesen Massnahmen kann Lohndumping gezielt bek\u00e4mpft werden. Seit 2004 werden j\u00e4hrlich rund 40\u2019000 Unternehmen auf die Einhaltung der in der Schweiz geltenden Lohn- und Arbeitsbedingungen \u00fcberpr\u00fcft und Verst\u00f6sse sanktioniert.<\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle spielen \u00fcberdies die Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge (GAV). Diese regeln die Lohn- und Arbeitsbedingungen f\u00fcr Unternehmen und Wirtschaftszweige, die sich oft am unteren Ende oder in der Mitte der Lohnverteilung befinden. Laut der Erhebung \u00fcber die gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschl\u00fcsse (EGL)<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> des BFS wurden die in den gr\u00f6ssten GAV (mit mehr als 1500 Besch\u00e4ftigten) festgelegten Mindestl\u00f6hne zwischen 2000 und 2020 durchschnittlich pro Jahr um 1,3 Prozent angehoben, was darauf hindeutet, dass die GAV das Lohnwachstum in den unteren Quantilen der Lohnverteilung unterst\u00fctzen und somit dazu beigetragen haben, ein Abrutschen der Tiefl\u00f6hne zu verhindern.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend GAV in den meisten OECD-L\u00e4ndern an Bedeutung verlieren, konnten solche Vertr\u00e4ge in der Schweiz mit dem starken Besch\u00e4ftigungswachstum der letzten Jahre Schritt halten. Sie regeln derzeit rund 50\u00a0Prozent der Arbeitsverh\u00e4ltnisse, vorwiegend in Branchen mit niedrigen L\u00f6hnen. Da sie die wirtschaftliche Realit\u00e4t der betreffenden Branchen widerspiegeln, sind die GAV-Mindestl\u00f6hne in der Regel h\u00f6her als die von den Kantonen oder Gemeinden festgelegten, auf sozialpolitischen \u00dcberlegungen beruhenden Mindestl\u00f6hne.<\/p>\n<p>In der Schweiz wurden die Mindestl\u00f6hne bisher von den Sozialpartnern im Rahmen von GAV und nicht vom Staat festgelegt. Das Ergebnis in Sachen Lohnverteilung ist dabei recht erfreulich ausgefallen. Ob die staatlichen Mindestl\u00f6hne, die in den letzten Jahren von Kantonen und Gemeinden beschlossen wurden, die Lohnverteilung in der Schweiz erg\u00e4nzen und beeinflussen, wird sich zeigen. Interessant wird insbesondere sein, inwieweit sie ihr urspr\u00fcngliches Ziel der Armutsbek\u00e4mpfung erreichen werden.<\/p>\n<p>Um besser zu verstehen, welche arbeitsmarktpolitische Rolle die von den Sozialpartnern im Rahmen von GAV vereinbarten Mindestl\u00f6hne spielen, unterst\u00fctzt das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) ein Projekt der ETH Z\u00fcrich zur Kodifizierung des Inhalts von GAV. Das Projekt wird insbesondere empirisch untersuchen, wie sich diese Vertr\u00e4ge auf den Arbeitsmarkt und die Lohnverteilung auswirken.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Der kantonale Mindestlohn trat 2017 im Kanton Neuenburg, 2018 im Kanton Jura, 2020 im Kanton Genf und 2021 in den Kantonen Tessin und Basel-Stadt in Kraft.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Der Medianlohn teilt die L\u00f6hne aller Arbeitnehmenden in zwei gleich grosse Gruppen auf: Bei der einen H\u00e4lfte der Besch\u00e4ftigten liegt der standardisierte Lohn \u00fcber diesem Wert, bei der anderen H\u00e4lfte darunter.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik: <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/aktuell\/neue-veroeffentlichungen.gnpdetail.2022-0666.html\">Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2020<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik: <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/erhebungen\/egl.html\">Erhebung \u00fcber die gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschl\u00fcsse.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen Lohnungleichheit und f\u00fcr eine faire Entl\u00f6hnung der Arbeitnehmenden war in den letzten zehn Jahren ein Dauerthema auf der politischen Agenda. 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