{"id":191196,"date":"2023-10-10T07:00:08","date_gmt":"2023-10-10T05:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=191196"},"modified":"2023-10-10T10:45:40","modified_gmt":"2023-10-10T08:45:40","slug":"die-notwendige-reform-der-multilateralen-entwicklungsbanken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/10\/die-notwendige-reform-der-multilateralen-entwicklungsbanken\/","title":{"rendered":"Die notwendige Reform der multilateralen Entwicklungsbanken"},"content":{"rendered":"<p>Globale Herausforderungen wie Pandemien und der Klimawandel haben erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Sch\u00e4tzungen zufolge hat die Corona-Krise dazu gef\u00fchrt, dass mehr als 70 Millionen Menschen in die extreme Armut zur\u00fcckgefallen sind. Dadurch ist die Zahl extrem armer Personen weltweit auf \u00fcber 700 Millionen gestiegen, und die Fortschritte jahrzehntelanger Armutsbek\u00e4mpfung wurden zunichtegemacht.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Diese Entwicklung bedeutet einen R\u00fcckschlag f\u00fcr die Agenda 2030 der UNO, die unter anderem darauf abzielt, die Armut weltweit und in all ihren Formen zu beseitigen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Um die globalen Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen, muss die internationale Gemeinschaft L\u00f6sungen finden. Deshalb haben einige L\u00e4nder \u2013 darunter auch die Schweiz \u2013 im Juli 2022 eine Initiative zur Reform der <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/07\/farronato-schneider-08-09-2019\/\">multilateralen Entwicklungsbanken<\/a> (Multilateral Development Banks, MDB) angestossen. Diese internationalen Finanzinstitute, wie etwa die Weltbank, haben die Aufgabe, die nachhaltige Entwicklung zu f\u00f6rdern. Die sogenannte Evolution-Reform soll sicherstellen, dass die MDBs besser auf die Dringlichkeit und das Ausmass der globalen Herausforderungen reagieren und ihren Auftrag zur Armutsbek\u00e4mpfung erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Die Reform beschr\u00e4nkt sich vorerst auf die Weltbank und wird dann schrittweise auf die regionalen Entwicklungsbanken wie die Afrikanische oder die Inter-Amerikanische Entwicklungsbank ausgeweitet.<\/p>\n<p>Die Schweiz setzt sich dabei intensiv f\u00fcr eine bessere Koordination und Arbeitsteilung auf internationaler Ebene ein, sowohl unter den MDBs als auch mit ihren Partnern wie etwa dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds, den Vereinten Nationen, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft. Die MDBs m\u00fcssen sich auf ihre Schl\u00fcsselkompetenzen konzentrieren und ihre Zusammenarbeit in Bereichen von gemeinsamem Interesse, wie etwa dem Klimaschutz, verbessern, um die Wirkung ihrer Aktivit\u00e4ten zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Internationale Zusammenarbeit wird komplexer<\/h2>\n<p>Auf dem Papier ist die Idee einfach: Die Entwicklungsakteure sollen gemeinsam daran arbeiten, die globalen Herausforderungen zu l\u00f6sen. In der Praxis scheitert dieser Ansatz oft an den individuellen Ambitionen und Strategien der beteiligten Institutionen. Viele von ihnen weiten ihr Mandat aus, um relevant zu bleiben und zus\u00e4tzliche Finanzmittel anzuziehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die multilaterale Entwicklungslandschaft in den letzten Jahren aufgrund geopolitischer Spannungen immer komplexer geworden ist. So sind in der Entwicklungszusammenarbeit zahlreiche neue Akteure<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> hinzugekommen: Zwischen 2009 und 2019 ist beispielsweise die Zahl der Empf\u00e4ngerl\u00e4nder mit mehr als 80 Geberorganisationen von 22 auf 92 gestiegen (siehe Abbildung 1). Diese Fragmentierung verst\u00e4rkt nicht nur den Wettbewerb um begrenzte konzessionelle Mittel der Geberl\u00e4nder. Sie erschwert auch die Arbeit der Empf\u00e4ngerl\u00e4nder, weil sie mit einer Vielzahl an Akteuren konfrontiert sind, die unterschiedlich funktionieren sowie verschiedene Werte und Anspr\u00fcche haben. Das verhindert eine effiziente internationale Zusammenarbeit.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Anzahl Geberorganisationen in den Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern nimmt zu (2009 und 2019)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='BAER-OSTERFELD_7T-2023_ABB1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#BAER-OSTERFELD_7T-2023_ABB1_de').highcharts({\n\n chart: {\n                type: 'column'\n            },\n    \n            title: {\n                text: ''\n            },\n    \n            xAxis: {\n            title: {\n                    text: 'Anzahl Geberorganisationen'\n                },\n                categories: [\n'<20','20-40','41-60','61-80','81-100','101-120','121-140','141-160'], \n                 \n         \n                     labels: {\n         \n          style: {\n          \n            fontSize: '12px',\n            fontFamily: 'Helvetica'\n          }\n        }\n                     \n          },\n    \n            yAxis: {\n                allowDecimals: false,\n                title: {\n                    text: 'Anzahl Empf\u00e4ngerl\u00e4nder'\n                },\nlabels: {format: '{value}',\n},\n                stackLabels: {\n                    enabled: true,\n                    formatter: function() {\n                        return  this.stack;\n                    }\n                }\n            },\n    \n            tooltip: {\n                formatter: function() {\n                    return '<b>'+ this.x +' Geberorganisationen<\/b><br\/>'+\n                        this.series.name +': '+ this.y +' Empf\u00e4ngerl\u00e4nder<br\/>';\n\n                }\n            },\n    \n            plotOptions: {\n                column: {\n                    stacking: ''\n                },\n                 series: {\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            }\n        }\n            },\n    \n            series: [ {\n                name: '2009',\n        data: [12,19,31,54,22,null,null,null\n],\n                stack: '2019', \n               \n                 color:\"#327775\"\n                \n                \n            }, {\n                name: '2019',\n                data: [2,14,14,16,26,28,24,14\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#655c99\"\n                \n                \n            }, \n            \n            ]\n             });\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"content-copy diagram-legend\">Quelle: OECD, <a href=\"https:\/\/stats.oecd.org\/Index.aspx?DataSetCode=CRS1\">Gl\u00e4ubigermeldeverfahren (Creditor Reporting System, CRS)<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Besonders auff\u00e4llig sind diese Tendenzen bei der Klimafinanzierung. Dort hat sich die Anzahl Akteure seit 2006 fast verdreifacht (siehe Abbildung\u00a02), w\u00e4hrend die durchschnittliche Projektgr\u00f6sse zwischen 2015 und 2020 um rund 30\u00a0Prozent abgenommen hat. Hinzu kommt, dass auch die Zahl der Finanzierungsmechanismen erheblich gestiegen ist: 2022 umfasste das Klimaschutzverzeichnis der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nicht weniger als 88 solcher Mechanismen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Kurz: Eine Reform zur Konsolidierung des multilateralen Systems der Entwicklungszusammenarbeit w\u00fcrde zweifellos zu mehr Effizienz f\u00fchren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Anzahl offizielle Geber mit finanziellen Verpflich&shy;tungen, nach Projektbereich (2006, 2013 und 2020)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/10\/16_D-FARRONATO-PAVLETIC_Abbildung-2.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-191697\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/10\/16_D-FARRONATO-PAVLETIC_Abbildung-2-1024x638.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/10\/16_D-FARRONATO-PAVLETIC_Abbildung-2-1024x638.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/10\/16_D-FARRONATO-PAVLETIC_Abbildung-2-300x187.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/10\/16_D-FARRONATO-PAVLETIC_Abbildung-2-768x479.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/10\/16_D-FARRONATO-PAVLETIC_Abbildung-2-1536x958.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2023\/10\/16_D-FARRONATO-PAVLETIC_Abbildung-2.png 1665w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Der DAC ist der Entwicklungshilfeausschuss der OECD. Er umfasst 32 Mitglieder. Zusammenstellung aller offiziellen Geldfl\u00fcsse aus den Datens\u00e4tzen des Gl\u00e4ubigermeldeverfahrens (Creditor Reporting System, CRS) und der Klimabezogenen Entwicklungsfinanzierung \u2013 Empf\u00e4ngerperspektive (Climate-Related Development Finance, Recipient Perspective)<\/div>\n<div class=\"content-copy diagram-legend\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/dac\/financing-sustainable-development\/development-finance-topics\/climate-change.htm\">OECD<\/a>, CRS \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Anders als die neuen Akteure im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit verf\u00fcgen die MDBs bereits \u00fcber die erforderlichen institutionellen und operativen Grundlagen, um den globalen Herausforderungen gerecht zu werden. Dank ihrer Expertise in der Umsetzung geeigneter Projekte tragen sie bereits heute am meisten zu den j\u00e4hrlich 100 Milliarden Dollar f\u00fcr internationale Klimaschutzverpflichtungen bei.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Zur Veranschaulichung: 2021 haben die MDBs 50,7 Milliarden Dollar an die Klimafinanzierung in L\u00e4nder mit niedrigem und mittlerem Einkommen beigesteuert.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Ihr Status als privilegierte Gl\u00e4ubigerinnen, ihre solide Finanzbasis und die Unterst\u00fctzung der als Aktion\u00e4re beteiligten Regierungen versetzen sie in die Lage, sich an den internationalen M\u00e4rkten Finanzmittel zu g\u00fcnstigen Konditionen zu beschaffen. Ber\u00fccksichtigt man zudem ihre grosse regionale oder sogar globale Reichweite, sind sie sehr gut in der Lage, grenz\u00fcberschreitende Herausfor&shy;derungen zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vorschl\u00e4ge der Schweiz f\u00fcr bessere Koordination<\/h2>\n<p>Um die internationale Zusammenarbeit effizienter zu gestalten, schl\u00e4gt die Schweiz verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Koordination zwischen den MDBs vor. So werden die MDBs insbesondere aufgefordert, zusammen mit anderen Entwicklungsakteuren systematisch an den von Partnerl\u00e4ndern gesteuerten Koordinationsplattformen teilzunehmen. Ausserdem sollen sie ihre Umwelt- und Sozialstandards und operativen Prozesse harmonisieren. Auch der Datenaustausch sowie die Erstellung gemeinsamer Studien und Diagnosen werden als wichtig erachtet. Schliesslich sollen die MDBs im Rahmen bestehender Strukturen marktbasierte Ans\u00e4tze f\u00f6rdern, die den Wettbewerb um konzessionelle Mittel f\u00f6rdern und letztlich zur Erreichung der gemeinsamen Entwicklungsziele beitragen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Weltbank er\u00f6ffnet den Reigen<\/h2>\n<p>An der n\u00e4chsten Jahrestagung der Weltbank vom 11. bis zum 15. Oktober 2023 in Marrakesch wird der neue Weltbank-Pr\u00e4sident Ajay Banga den Gouverneurinnen und Gouverneuren, darunter auch Bundesrat Guy Parmelin, die ersten Reformergebnisse vorstellen. Dazu z\u00e4hlen insbesondere die Aktualisierung der Weltbank-Mission sowie die Optimierung ihres Gesch\u00e4fts- und Finanzmodells. Dies soll der Weltbank erlauben, globale Herausforderungen besser anzugehen.<\/p>\n<p>Die Weltbank weiss um die Notwendigkeit, eine bessere Partnerin zu werden. Sie hat bereits einige Vorschl\u00e4ge der Schweiz aufgegriffen. So plant sie etwa eine Plattform, um die Zahl ihrer Kofinanzierungen mit regionalen Entwicklungsbanken und bilateralen Partnern zu erh\u00f6hen. Ausserdem sieht sie vor, eine Charta mit partnerschaftlichen Grunds\u00e4tzen zu ver\u00f6ffentlichen. Diese vielversprechenden Entwicklungen ermutigen die Schweiz, sich weiter f\u00fcr ein System einzusetzen, das den globalen Herausforderungen besser begegnen kann.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Weltbankgruppe (2022a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Ziel 1 der 17 Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG): \u00ab<a href=\"https:\/\/www.eda.admin.ch\/agenda2030\/de\/home\/agenda-2030\/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung\/ziel-1-armut-in-allen-ihren-formen-und-ueberall-beenden.html\">Armut in all ihren Formen und \u00fcberall beenden<\/a>\u00bb.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Mit \u00abneue Akteure im Entwicklungsbereich\u00bb sind in diesem Artikel bilaterale, multilaterale, aber auch private Akteure gemeint.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Cichocka und Mitchel (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Getzel et Prizzon (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Multilateral Development Banks (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Globale Herausforderungen wie Pandemien und der Klimawandel haben erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. 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(2023). <a href=\"https:\/\/odi.org\/en\/publications\/climate-smart-reform-of-multilateral-development-banks-priorities-for-the-g20\/\">Climate-smart Reform of Multilateral Development Banks<\/a>. Policy Brief. London: ODI, Juli.<\/li>\r\n \t<li>Multilateral Development Banks (2022). <a href=\"https:\/\/publications.iadb.org\/en\/2021-mdb-joint-report\">2021 Joint Report on Multilateral Development Banks\u2019 Climate Finance<\/a>, Oktober.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2022). Multilateral Finance Report 2022.<\/li>\r\n \t<li>Weltbankgruppe (2022a). Poverty and Shared Prosperity Report 2022: Correcting Course. Overview Booklet. World Bank, Washington, D.C.<\/li>\r\n \t<li>Weltbankgruppe (2022b). Understanding Trends in Proliferation and Fragmentation for Aid Effectiveness During Crises. 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