{"id":192398,"date":"2023-11-17T06:45:09","date_gmt":"2023-11-17T05:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=192398"},"modified":"2025-04-16T10:22:05","modified_gmt":"2025-04-16T08:22:05","slug":"die-weibliche-perspektive-auf-den-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/11\/die-weibliche-perspektive-auf-den-arbeitsmarkt\/","title":{"rendered":"Die weibliche Perspektive auf den Arbeitsmarkt"},"content":{"rendered":"<p>Frauen haben einen immer gr\u00f6sseren Anteil am Erwerbsleben \u2013 auch in der Schweiz. Betrug die Erwerbsquote von 25- bis 39-j\u00e4hrigen Frauen 1991 noch 72 Prozent, so sind es 2022 schon 87 Prozent, Tendenz steigend. Doch diese Entwicklung ist nicht immer linear verlaufen: Vor der Industrialisierung war der Anteil Frauen an der Erwerbsarbeit bereits \u00e4hnlich hoch wie jener der M\u00e4nner, ist dann aber allm\u00e4hlich gesunken.<\/p>\n<p>Zu dieser Erkenntnis kommt die diesj\u00e4hrige Nobelpreistr\u00e4gerin Claudia Goldin in einer ihrer zahlreichen Studien. Bis dahin waren solche Aussagen nicht m\u00f6glich, weil Frauen in den Daten der nationalen statistischen \u00c4mter in erster Linie als \u00abEhefrau\u00bb markiert waren.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Goldins Verdienst ist denn auch ihr Beitrag zur Schaffung neuer Datens\u00e4tze, die zuvor in der Wirtschaftswissenschaft unsichtbar waren. Dazu geh\u00f6ren insbesondere Daten, die das Arbeitsverhalten von Frauen analysieren.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> So hat sie zum Beispiel aufgezeigt, wie und warum sich die Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Einkommensdifferenzen zwischen Frauen und M\u00e4nnern \u00fcber die Jahrzehnte ver\u00e4ndert haben.<\/p>\n<p>Auch andere wichtige Zusammenh\u00e4nge konnte Goldin mit neuen Forschungsfragen und der Auswertung von umfassenden und neuen Datens\u00e4tzen aufzeigen. Zum Beispiel die Auswirkungen der Antibabypille auf die Beteiligung von Frauen im Arbeitsmarkt: Dabei fand sie, dass Frauen durch die Einf\u00fchrung der Pille nicht nur eine sichere Verh\u00fctungsmethode hatten, sondern ebenso die Kontrolle \u00fcber ihre berufliche Entwicklung gewonnen hatten. Als ab 1970 auch unverheiratete Frauen in den USA Zugang zur Pille bekamen, begannen sie in grosser Anzahl zu studieren. Waren 1970 noch 10 Prozent der medizinischen Abschl\u00fcsse sowie 5 Prozent der juristischen und MBA-Abschl\u00fcsse von Frauen, betrug dieser Anteil 1980 bereits rund ein Drittel.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Frauen konnten mit der Pille Mutterschaft und Heirat hinausz\u00f6gern und in ihre Karriere investieren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Hartn\u00e4ckige Rollenbilder<\/h2>\n<p>Goldins Forschung tr\u00e4gt damit zu einem umfassenderen Verst\u00e4ndnis der Arbeitsmarktdynamik bei und zeigt, wie wichtig Daten sind, um diese Dynamik zu verstehen. So mahnen etwa in der Schweiz Forscherinnen seit Jahrzehnten an, dass Informationen zu der \u00fcberwiegend von Frauen ausgef\u00fchrten unbezahlten Care-Arbeit fehlen oder bei Analysen zu wenig ber\u00fccksichtigt werden.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Solche Daten k\u00f6nnten beispielsweise aufzeigen, wie sich die meist von Frauen geleistete Betreuung der Kinder auf die Lohnl\u00fccke zwischen Frauen und M\u00e4nnern auswirkt. Geschlechtsspezifische Rollenerwartungen und Vorurteile tragen zudem dazu bei, dass das Arbeitspotenzial der Frauen auch in der Schweiz nicht optimal ausgesch\u00f6pft wird.<\/p>\n<p>In Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels ist dies \u00f6konomisch fatal. Denn das Vorurteil, dass vor allem M\u00fctter Care-Arbeit leisten sollten, die damit verbundenen ungen\u00fcgenden externen Kinderbetreuungsm\u00f6glichkeiten sowie die steuerlichen Fehlanreize<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> schr\u00e4nken die Wahlfreiheit der Frauen am Arbeitsmarkt ein. Das hat Folgen im Sinne von verpassten Karriereschritten, tieferen L\u00f6hnen und kleineren Renten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Stille Revolution bei Familienmodellen<\/h2>\n<p>Claudia Goldin hat durch ihre beeindruckende historische Perspektive beleuchtet, wie die Entwicklung der Frau in der Arbeitswelt voranschreitet. Sie beschreibt sie als eine fortlaufende \u00abEvolution\u00bb, die in einer \u00abstillen Revolution\u00bb m\u00fcndete. Von passiven Akteurinnen entwickelten sich Frauen zu aktiven Mitentscheiderinnen im Haushalt.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Goldins chronologische Darstellung r\u00fcckt weibliche Arbeitskr\u00e4fte in den Fokus und ist damit ein einzigartiger Beitrag in der Wirtschaftswissenschaft.<\/p>\n<p>Diese \u00abstille Revolution\u00bb, wie Goldin sie bezeichnet, ist auch in der Schweiz noch immer im Gange. So haben sich die Familienmodelle seit 1970 stark ver\u00e4ndert: Damals waren noch drei Viertel der Familien mit kleinen Kindern in einer traditionellen Rollenverteilung organisiert, in welcher der Vater Vollzeit arbeitete, die Mutter nicht erwerbst\u00e4tig und ausschliesslich f\u00fcr die Betreuungs- und Hausarbeit zust\u00e4ndig war. Heute ist dieser Anteil je nach Alter der Kinder auf 12 bis 19 Prozent geschrumpft.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Umgekehrt haben seit 2010 die Familienmodelle \u00abVater Vollzeit\/Mutter 50\u201389%\u00bb, \u00abbeide Teilzeit\u00bb und \u00abbeide Vollzeit\u00bb um mehr als 12 Prozent zugenommen.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Und dieser Trend geht weiter. Doch damit sind noch nicht automatisch eine Gleichverteilung von Macht- und F\u00fchrungspositionen und eine entsprechende Lohngleichheit am Arbeitsmarkt verbunden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Nach wie vor \u00fcberproportionale Verg\u00fctung von Zeit<\/h2>\n<p>Wie Goldin n\u00e4mlich in ihren neuesten Forschungsergebnissen zeigt, belohnt der Arbeitsmarkt vor allem \u00fcberlange Arbeitszeiten und Pr\u00e4senzen \u2013 etwas, das M\u00fctter h\u00e4ufig nicht leisten k\u00f6nnen, ausser sie haben einen Partner, der ihnen die Haus- und Betreuungsarbeit abnimmt. Der bestehende Gender-Pay-Gap w\u00fcrde sich verkleinern oder sogar schliessen, wenn \u00dcberzeit und Rund-um-die-Uhr-Verf\u00fcgbarkeit nicht \u00fcberproportional verg\u00fctet w\u00fcrde. Goldin argumentiert deshalb, dass \u00dcberstunden und Anwesenheit zu bestimmten Zeiten, die in einigen Branchen erforderlich sind, um die Karriereleiter zu erklimmen, die gr\u00f6ssten Hindernisse darstellen, um die Gehaltsl\u00fccke zu schliessen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Betrachtet man in der Schweiz zum Beispiel den Anteil Frauen in F\u00fchrungspositionen, f\u00e4llt auf, dass besonders in der Finanzbranche der Weg an die Spitze f\u00fcr Frauen sehr steinig ist. Die ber\u00fchmte gl\u00e4serne Decke ist bei den Banken um 60 Prozent dicker als in der Industrie oder in der Pharmabranche (siehe Kasten).<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Inklusive Arbeitskulturen<\/h2>\n<p>Goldin zeigt in ihrer Forschung eindrucksvoll auf, wie tief verwurzelte Vorurteile die Einstellungschancen von Frauen beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. So beispielsweise weil von jungen Frauen im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter angenommen wird, dass sie Kinder bekommen k\u00f6nnten und dann weniger zuverl\u00e4ssig und karriereorientiert sind als gleichaltrige M\u00e4nner. In einer Studie hat Goldin den Effekt von \u00abBlind Auditions\u00bb in einem amerikanischen Orchester getestet: Sobald das Vorspielen f\u00fcr eine Stelle hinter einem Vorhang stattfand und somit das Geschlecht nicht mehr erkennbar war, stieg der Frauenanteil im Orchester.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Goldins Forschung verdeutlicht die Notwendigkeit, solche Vorurteile aktiv zu bek\u00e4mpfen, um eine gerechtere und inklusivere Arbeitsumgebung zu schaffen. Damit auch in der Schweiz Frauen ihr Potenzial auf dem Arbeitsmarkt entfalten k\u00f6nnen und sich der \u00abGender Pay Gap\u00bb schliesst, braucht es einerseits institutionelle \u00c4nderungen in den Unternehmen und in der Politik. Dazu geh\u00f6ren etwa flexiblere Arbeitsmodelle, bezahlbare Kinderbetreuung und Anpassungen beim Steuersystem, beispielsweise eine Individualbesteuerung. Andererseits sind wir alle gefordert, unsere unbewussten Vorurteile zu reflektieren und auch Frauen als potenzielle Karrierefrauen und M\u00e4nner als V\u00e4ter zu sehen.<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a> Und zu guter Letzt ist wohl eine Anpassung der Arbeitskultur und der erwarteten Rund-um-die-Uhr-Verf\u00fcgbarkeit der Arbeitnehmenden notwendig. Denn wie Claudia Goldin festh\u00e4lt, sind die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede am Arbeitsmarkt heute massgeblich der zeitlichen Verf\u00fcgbarkeit und der Tatsache, Kinder zu haben, geschuldet.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Goldin (1994).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Goldin (1990).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Goldin und Katz (2002).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe beispielsweise die durch die fehlenden Daten erschwerte Entwicklung der \u00abCare-\u00d6konomie\u00bb, die in der Schweiz von \u00d6konomin Mascha Mad\u00f6rin gepr\u00e4gt wird.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe B\u00fctler (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Goldin (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik (2021a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik (2021b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe Goldin (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Gemeint ist hier der Glass Ceiling Index, das heisst die H\u00fcrde f\u00fcr den Aufstieg in das mittlere und obere\/oberste Kader. Siehe Advance (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Siehe Goldin und Rouse (2000).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">Siehe Advance (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen haben einen immer gr\u00f6sseren Anteil am Erwerbsleben \u2013 auch in der Schweiz. Betrug die Erwerbsquote von 25- bis 39-j\u00e4hrigen Frauen 1991 noch 72 Prozent, so sind es 2022 schon 87 Prozent, Tendenz steigend. Doch diese Entwicklung ist nicht immer linear verlaufen: Vor der Industrialisierung war der Anteil Frauen an der Erwerbsarbeit bereits \u00e4hnlich hoch [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":11298,"featured_media":193073,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[216,184,238],"acf":{"seco_author":11298,"seco_co_author":[11299],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professorin f\u00fcr Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Ber\u00fccksichtigung des Diversity Management sowie Co-Direktorin Competence Centre for Diversity & Inclusion, Forschungsstelle f\u00fcr Internationales Management, Universit\u00e4t St. Gallen","seco_author_post_occupation_fr":"Professeure en \u00e9conomie d\u2019entreprise sp\u00e9cialis\u00e9e dans la gestion de la diversit\u00e9 et codirectrice du Centre de comp\u00e9tence de la diversit\u00e9 et de l\u2019inclusion, Institut de recherche en management international, Universit\u00e9 de Saint-Gall.","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":11299,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Doktorandin und Leiterin Lohnanalysen am Competence Centre for Diversity & Inclusion, Forschungsstelle f\u00fcr Internationales Management, Universit\u00e4t St. Gallen","seco_co_author_post_occupation_fr":""}],"short_title":"Die weibliche Perspektive auf den Arbeitsmarkt","post_lead":"Die Harvard-\u00d6konomin Claudia Goldin hat den diesj\u00e4hrigen Nobelpreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften erhalten. Sie ist die erste Frau, die den Preis nicht mit anderen teilen muss. Goldin untersucht den Arbeitsmarkt auf geschlechterspezifische Unterschiede.","post_hero_image_description":"Vorurteile mindern die Einstellungschancen von Frauen: Sobald das Vorspielen f\u00fcr eine Stelle hinter einem Vorhang stattfand, stieg der Frauenanteil im Orchester, wie eine Studie von Goldin zeigt.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li>Advance \u2013 Gender Equality in Business (2022). <a href=\"https:\/\/www.advance-hsg-report.ch\/de\/resources\/\">Gender Intelligence Report 2022<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>Advance \u2013 Gender Equality in Business (2023).\u00a0<a href=\"https:\/\/www.advance-hsg-report.ch\/de\/\">Gender Intelligence Report 2023.<\/a><\/li>\r\n \t<li>B\u00fctler, M. (2006). <a href=\"https:\/\/core.ac.uk\/download\/pdf\/6662825.pdf\">Arbeiten lohnt sich nicht \u2013 ein zweites Kind noch weniger<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2021a).\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/erhebungen\/sake.assetdetail.22687494.html\">Schweizerische Arbeitskr\u00e4fteerhebung<\/a>\u00a0(Sake).<\/li>\r\n \t<li>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2021b).\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/aktuell\/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.17084546.html\">Familien in der Schweiz<\/a>. Statistischer Bericht 2021. Neuenburg, 11. Mai.<\/li>\r\n \t<li>Goldin, C. (1990). Understanding the Gender Gap: An Economic History of American Women. National Bureau of Economic Research.<\/li>\r\n \t<li>Goldin, C. (1994). <a href=\"https:\/\/www.nber.org\/system\/files\/working_papers\/w4707\/w4707.pdf\">The U-shaped Female Labor Force Function in Economic Development and Economic History<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>Goldin, C. und C. Rouse (2000). <a href=\"https:\/\/www.aeaweb.org\/articles?id=10.1257\/aer.90.4.715\">Orchestrating Impartiality: The Impact of \u00abBlind\u00bb Auditions on Female Musicians<\/a>. American Economic Review, 90 (4): 715\u2013741.<\/li>\r\n \t<li>Goldin, C. und L. Katz (2002). <a href=\"https:\/\/www.journals.uchicago.edu\/doi\/full\/10.1086\/340778\">The Power of the Pill: Oral Contraceptives and Women\u2019s Career and Marriage Decisions<\/a>. Journal of political Economy, 110(4), 730\u2013770.<\/li>\r\n \t<li>Goldin, C. (2006). <a href=\"https:\/\/www.aeaweb.org\/articles?id=10.1257\/000282806777212350\">The Quiet Revolution That Transformed Women\u2019s Employment, Education, and Family<\/a>. American Economic Review, 96 (2): 1\u201321.<\/li>\r\n \t<li>Goldin, C. (2014). <a href=\"https:\/\/www.aeaweb.org\/articles?id=10.1257\/aer.104.4.1091\">A Grand Gender Convergence: Its Last Chapter<\/a>. American Economic Review, 104 (4): 1091\u20131119.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Der Gender Intelligence Report 2023","kasten_box":"Das <a href=\"https:\/\/ccdi-unisg.ch\/\">Kompetenzzentrum f\u00fcr Diversity und Inklusion<\/a> (CCDI) ist Teil der Forschungsstelle f\u00fcr Internationales Management an der Universit\u00e4t St. Gallen. J\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlicht das CCDI gemeinsam mit dem Unternehmensverband f\u00fcr Geschlechtergleichstellung Advance den <a href=\"https:\/\/www.advance-hsg-report.ch\/de\/\">Gender Intelligence Report<\/a>. Dabei werden auch verschiedene Branchen miteinander verglichen, und es zeigen sich dabei grosse Unterschiede. So kommen zum Beispiel Frauen in der Industrie oder in der Pharmabranche leichter an die Spitze als bei Banken oder Unternehmensberatungen. Die Industrie hat zwar immer noch einen sehr kleinen Anteil an Frauen, aber ein grosser Teil dieser wenigen Frauen schafft es in h\u00f6here F\u00fchrungspositionen.\r\n\r\nDas gut zwanzigk\u00f6pfige Team des CCDI forscht im Bereich F\u00fchrung, Diversity, Equity und Inclusion. Es f\u00fchrt <a href=\"https:\/\/www.we-pay-fair.ch\/\">Lohnanalysen<\/a> und branchenspezifische <a href=\"https:\/\/welcome.diversityworks.ch\/\">Benchmarkstudien<\/a> durch und bietet Organisationen gezielte Unterst\u00fctzung, Beratung sowie Trainings rund um das Thema Inklusion, Chancengerechtigkeit, Unconscious Bias und Antirassismus an. Im Juni 2023 wurde zudem die gr\u00f6sste Datensammlung zu den Ergebnissen der <a href=\"https:\/\/www.diversity-inclusion-platform.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/230601-zusammenfassung_umfrage_sav_ccdi_final.pdf\">Lohngleichheitsanalysen in Schweizer Unternehmen<\/a> im Auftrag des Schweizerischen Arbeitgeberverbands ver\u00f6ffentlicht."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2023-11-17 05:45:09","original_files":null,"external_release_for_author":"20231119","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6540d67eb267a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/192398"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11298"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=192398"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/192398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":193993,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/192398\/revisions\/193993"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11299"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11298"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/193073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=192398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=192398"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=192398"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=192398"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=192398"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=192398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}