{"id":193013,"date":"2023-12-12T07:10:59","date_gmt":"2023-12-12T06:10:59","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=193013"},"modified":"2023-12-12T09:40:26","modified_gmt":"2023-12-12T08:40:26","slug":"wie-institutionen-den-sozialen-zusammenhalt-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2023\/12\/wie-institutionen-den-sozialen-zusammenhalt-foerdern\/","title":{"rendered":"Wie Institutionen den sozialen Zusammenhalt f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"<p>Etliche Probleme in der Gesellschaft k\u00f6nnen nur gel\u00f6st werden, wenn ihre Mitglieder bereit sind, zusammenzuarbeiten. Viele Menschen in der Schweiz sehen diese Zusammenarbeit und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt jedoch in Gefahr. Die breite Debatte in den letzten Jahren um eine angemessene Covid-Politik, der wieder erstarkende Fokus auf Interessenkonflikte zwischen Stadt- und Landbev\u00f6lkerung und die zunehmende emotionale (fachsprachlich auch \u00abaffektive\u00bb) Polarisierung machen ihnen Sorgen. Doch stimmt diese Wahrnehmung? Wenn ja: Wo sind die wunden Punkte? Und was l\u00e4sst sich dagegen tun?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wie analysiert man \u00abZusammenhalt\u00bb?<\/h2>\n<p>Wenn wir die Kooperationsbereitschaft als eine beeinflussbare Gr\u00f6sse erfassen wollen, dann ben\u00f6tigen wir einen Ansatz, der auf die institutionellen und wirtschaftlichen Bedingungen abzielt, die den Zusammenhalt f\u00f6rdern oder schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Studien<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> sind Faktoren, die zu einer h\u00f6heren Kooperation beitragen, etwa die soziale Inklusion, das Sozialkapital, das heisst ein starkes Netz informeller Beziehungen, oder die soziale Mobilit\u00e4t. Vor dem Hintergrund dieser Bedingungen sind ein Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit oder ein ausgepr\u00e4gtes Vertrauen in die Mitmenschen zugleich Ergebnis wie Hinweis auf eine koh\u00e4sive Gesellschaft.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Hohes generelles Vertrauen in der Schweiz<\/h2>\n<p>In der Schweiz ist das Vertrauensniveau gegen\u00fcber Mitmenschen im internationalen Vergleich relativ hoch. Auf die Frage im European Social Survey<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>, einer grossen sozialwissenschaftlichen Umfrage, ob man auf einer Skala von null bis zehn ganz allgemein gesprochen \u00abnicht vorsichtig genug sein kann\u00bb (0) oder \u00abden meisten Leuten vertraut werden kann\u00bb (10), ergibt sich f\u00fcr die Schweiz ein durchschnittliches Vertrauensniveau im Zeitraum zwischen 2002 und 2020 von 5,76. Der Wert liegt zwar unter dem Durchschnitt von 6,52 in skandinavischen L\u00e4ndern, wo das generelle Vertrauen weltweit am h\u00f6chsten ist, er ist aber h\u00f6her als der Durchschnitt von 4,79 in unseren Nachbarl\u00e4ndern. Zudem scheint das Vertrauensniveau in der Schweiz relativ stabil und in den letzten Jahren in der Tendenz sogar leicht steigend (siehe Abbildung).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Soziales Vertrauen in der Schweiz h\u00f6her als in den Nachbarl\u00e4ndern (2002\u20132020)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"STUTZER-JANSEN_12-2023_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#STUTZER-JANSEN_12-2023_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n2002,2004,2006,2008,2010,2012,2014,2016,2018,2020\n],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Vertrauen gegen\u00fcber Mitmenschen (Skala 0-10)'\n        },\n        labels: {\n                format: '{value}', \n                \n            },\n            \n       \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n\n     valueSuffix: ''\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [{\n        name: 'Skandinavische L\u00e4nder',\n        data: [6.51,6.45,6.62,6.49,6.53,6.51,6.54,6.48,6.66,6.45],color: '#327775'\n       \n           },  \n           {\n        name: 'Schweiz',\n        data: [5.63,5.7,5.68,5.7,5.64,5.67,5.7,5.97,5.9,6.04],color: '#333333'\n       \n           }, \n{\n        name: 'Nachbarl\u00e4nder',\n        data: [4.64,4.72,4.7,4.74,4.69,4.79,4.89,4.94,5.08,4.7], color: '#655c99'\n    }\n       \n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkungen: 0 = \u00abMan kann nicht vorsichtig genug sein\u00bb, 10 = \u00abMan kann den meisten Leuten vertrauen\u00bb. Die skandinavischen L\u00e4nder umfassen mit gleichem Gewicht D\u00e4nemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Die Nachbarl\u00e4nder umfassen mit gleichem Gewicht Deutschland, Frankreich, Italien und \u00d6sterreich. Fehlende Jahreswerte f\u00fcr einzelne L\u00e4nder (D\u00e4nemark, Italien und \u00d6sterreich) wurden inter- resp. extrapoliert.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: European Social Survey (2020) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<div><\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Soziale Inklusion und Mobilit\u00e4t st\u00e4rken den Zusammenhalt<\/h2>\n<p>Hoch ist in der Schweiz auch das Niveau sozialer Inklusion. Die M\u00f6glichkeit, dass viele Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben k\u00f6nnen, wird gest\u00fctzt durch das ausgebaute soziale Sicherheitsnetz, aber auch einen flexiblen Arbeitsmarkt, der Eigenverantwortung belohnt, die Arbeitslosigkeit tief h\u00e4lt und so zu einer im internationalen Vergleich geringen Ungleichheit bei der prim\u00e4ren Einkommensverteilung (d. h. vor staatlicher Umverteilung) beitr\u00e4gt. Letzteres steht auch im Einklang mit der empirischen Forschung, die wiederholt einen negativen Zusammenhang zwischen \u00f6konomischer Ungleichheit und generellem Vertrauen gegen\u00fcber anderen Menschen gefunden hat.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Mit der sozialen Inklusion eng verkn\u00fcpft ist die soziale Aufw\u00e4rtsmobilit\u00e4t, das heisst der soziale Aufstieg gegen\u00fcber der bildungsm\u00e4ssigen, beruflichen oder wirtschaftlichen Situation der Eltern. Die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr diesen Aufstieg st\u00e4rkt in der Schweiz beispielsweise das duale System mit Berufslehre und Berufsmatur, das viel Durchl\u00e4ssigkeit erlaubt. Weiter zeichnet sich die Schweiz aus durch einen ausgepr\u00e4gten Milizgedanken in \u00f6ffentlichen Organisationen und ein reiches Vereinsleben. Beides ist einer breiten Vernetzung \u00fcber sozio\u00f6konomische Schichten hinweg f\u00f6rderlich.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Angst ums Kuchenst\u00fcck<\/h2>\n<p>Trotzdem sorgen sich selbst in der Schweiz Menschen darum, den bisherigen Lebensstandard aufrechterhalten und nach den bisherigen Gewohnheiten leben zu k\u00f6nnen. Die Sorge um das eigene Kuchenst\u00fcck f\u00fchrt in der Sozialpolitik schnell zur Frage, ob die Umverteilung die tats\u00e4chlich Bed\u00fcrftigen erreicht. Dass eine wenig zielgenaue Sozialpolitik den Zusammenhalt gef\u00e4hrden kann, zeigt sich in der aktuellen Debatte \u00fcber die Teilzeitarbeit, aber auch in jener zur Finanzierung der familienexternen Kinderbetreuung oder zur Wohnraumpolitik. Neue Ideen sind deshalb gesucht. In einer Gesellschaft mit einer starken Norm zur wirtschaftlichen Selbstverantwortung k\u00f6nnte zum Beispiel \u00fcberlegt werden, ob subventionierte Angebote in Zukunft st\u00e4rker an Anforderungen an die Stunden in einer bezahlten Besch\u00e4ftigung gekn\u00fcpft werden sollen. Im Hinblick auf den Zusammenhalt ist zudem der Anstieg der Immobilienpreise im Auge zu behalten, da diese ein elementarer Treiber der Verm\u00f6gensungleichheit sind.<\/p>\n<p>Neben materiellen Bedenken besteht auch die Sorge, dass Gewissheiten \u00fcber die Gepflogenheiten des Lebens oder generell die Kultur sich \u00e4ndern. Herausforderungen ergeben sich dabei typischerweise durch die Zuwanderung, aber auch im Rahmen des gesellschaftlichen Diskurses zu Geschlechteridentit\u00e4t und Geschlechterrollen, welcher bisherige Normen hinterfragt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Resiliente Probleml\u00f6sungsprozesse<\/h2>\n<p>Materielle Unsicherheit und Identit\u00e4ts\u00e4ngste bergen die Gefahr, dass Anbieter von einfachen Rezepten auftreten und dass S\u00fcndenb\u00f6cke gesucht und gefunden werden. Doch wie einfach haben es Problembewirtschafter, die zur St\u00e4rkung der eigenen Stellung Gr\u00e4ben vertiefen? Oder umgekehrt: Was tr\u00e4gt dazu bei, dass mit den Sorgen konstruktiv umgegangen wird? Es sind beides Fragen zur Organisation der politischen Probleml\u00f6sungsprozesse. In der Schweiz gibt es Institutionen wie den F\u00f6deralismus, die vergleichsweise flexibel mit den Grenzen der Probleme, was den Kreis der Betroffenen betrifft, umgehen k\u00f6nnen. Dabei l\u00f6sen wir Probleme parallel auf verschiedenen Ebenen (Gemeinden, Kantone, Bund), sodass verschiedene Gruppen bei der Suche nach Kompromissen sich beim einen Mal mit gegenl\u00e4ufigen Interessen gegen\u00fcberstehen und sich bei einem anderen Mal wieder Seite an Seite finden.<\/p>\n<p>Eine andere Institution, die es Problembewirtschaftern erschwert, Gr\u00e4ben zu schaffen, ist die direkte Demokratie. Sie erlaubt es den B\u00fcrgern, \u00fcber Initiativen einzelne Themen in der politischen Arena zur Entscheidung zu bringen. Durch diese Entb\u00fcndelung werden besonders umstrittene Fragen getrennt von Wahlen entschieden, wodurch Kandidierende, die sich bei diesen Themen extrem positionieren, weniger Aufmerksamkeit erhalten.<\/p>\n<p>Eine noch wenig bekannte vereinende Kraft liegt zudem im Schweizer Wahlsystem. Der Nationalrat wie auch die kantonalen Parlamente werden im Proporz gew\u00e4hlt. Die resultierende breite Vielfalt an Parteien erlaubt es, die W\u00e4hlerinteressen besonders gut zu repr\u00e4sentieren. Gleichzeitig werden in fast allen Kantonen die Mitglieder der Exekutive im Majorz gew\u00e4hlt. Dies bietet gerade den Parteien an den Polen einen Anreiz, moderate Kandidierende zu nominieren, wenn sie in der Regierung vertreten sein wollen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Und entsprechend wahrscheinlicher wird eine produktive Zusammenarbeit in diesem Gremium.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Weiterentwicklung der Regeln zur Konfliktbew\u00e4ltigung<\/h2>\n<p>Der soziale Zusammenhalt kann als eine der grundlegendsten Voraussetzungen f\u00fcr das friedliche und produktive menschliche Zusammenleben und eine hohe individuelle Wohlfahrt \u2013 sowohl gemessen an den materiellen Lebensverh\u00e4ltnissen als auch an der individuellen Lebenszufriedenheit \u2013 angesehen werden. Solch sozialer Zusammenhalt setzt ein gewisses Mass an Vertrauen unter den Mitgliedern der Gesellschaft voraus.<\/p>\n<p>Sozialer Zusammenhalt bedeutet dabei jedoch nicht die Absenz von Interessengegens\u00e4tzen oder Konflikten. Wichtig ist vielmehr, dass eine Gesellschaft latente Konflikte fr\u00fch erkennt und angeht, indem die Menschen die Regeln f\u00fcr die Konfliktbew\u00e4ltigung akzeptieren. Doch auch diese Regeln unterliegen notwendigerweise der Ver\u00e4nderung, wenn sie effektiv bleiben sollen. Denn der technologische Wandel ver\u00e4ndert unser Zusammenleben in allen Bereichen. Den sozialen Zusammenhalt kann die Schweiz deshalb umso besser erhalten, je erfolgreicher und breiter abgest\u00fctzt sie ihre Probleml\u00f6sungsprozesse weiterentwickelt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa OECD (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe European Social Survey (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe z. B. Algan und Cahuc (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Eichenberger et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etliche Probleme in der Gesellschaft k\u00f6nnen nur gel\u00f6st werden, wenn ihre Mitglieder bereit sind, zusammenzuarbeiten. Viele Menschen in der Schweiz sehen diese Zusammenarbeit und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt jedoch in Gefahr. 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European Social Survey Round 1\u201310 Data. Sikt \u2013 Norwegian Agency for Shared Services in Education and Research, Norway \u2013 Data Archive and Distributor of ESS Data for ESS ERIC.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2011). Perspectives on Global Development 2012: Social Cohesion in a Shifting World. Paris: OECD.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[187238,187240],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2023-12-12 06:10:59","original_files":null,"external_release_for_author":"20231211","external_release_for_author_time":"00:06:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/65533c38ef9e8"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/193013"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2712"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=193013"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/193013\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":193997,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/193013\/revisions\/193997"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11333"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2712"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/187240"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/187238"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/193850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=193013"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=193013"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=193013"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=193013"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=193013"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=193013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}