{"id":193830,"date":"2024-01-16T07:00:18","date_gmt":"2024-01-16T06:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=193830"},"modified":"2024-01-16T09:33:32","modified_gmt":"2024-01-16T08:33:32","slug":"co2-preis-oder-vermoegenssteuer-fuer-mehr-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/01\/co2-preis-oder-vermoegenssteuer-fuer-mehr-klimaschutz\/","title":{"rendered":"CO<sub>2<\/sub>-Preis oder Verm\u00f6genssteuer f\u00fcr mehr Klimaschutz?"},"content":{"rendered":"<p>Der Klimawandel und die ungleiche Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen werden national und international breit diskutiert. J\u00fcngst wurden die beiden Themen miteinander verkn\u00fcpft: Gem\u00e4ss Climate Inequality Report<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> k\u00f6nnte man mit einer Verm\u00f6genssteuer die Ungleichheit reduzieren und gleichzeitig den Klimawandel bek\u00e4mpfen, denn die 10 Prozent Top-Einkommensbezieher weltweit \u2013 zu denen nahezu alle Schweizer geh\u00f6ren \u2013 verursachen rund 48 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen.<\/p>\n<p>Doch wie bereits Jan Tinbergen, der erste Tr\u00e4ger des Wirtschaftsnobelpreises, aufzeigte, ist es im Regelfall nicht m\u00f6glich, zwei wirtschaftspolitische Ziele mit nur einem Instrument zu erreichen. Mehr noch: Was sich vermeintlich nach sozialvertr\u00e4glicher Klimapolitik anh\u00f6ren mag, birgt Ineffizienzen, stoppt den Klimawandel nicht und gef\u00e4hrdet die Wohlfahrt. Weshalb ist das so, und wie ginge es besser?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Nicht per se schmutzig<\/strong><\/h2>\n<p>Eine aktuelle Studie<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> berechnet, wie sich weltweite Emissionen seit 1990 auf inl\u00e4ndischen Konsum (privat und \u00f6ffentlich), Investitionen sowie internationalen Handel verteilen. Die Schwierigkeit solcher Berechnungen liegt unter anderem darin, wie Emissionen diesen drei volkswirtschaftlichen Aggregaten und zudem den Einkommensgruppen zugeteilt werden. In der Regel gilt: Wer mehr verdient, konsumiert mehr. Und wer mehr konsumiert, generiert auch mehr CO<sub>2<\/sub>. Bei den Investitionen k\u00f6nnte analog unterstellt werden: Wer mehr Verm\u00f6gen besitzt, investiert mehr und generiert dadurch h\u00f6here Emissionen. Der Zusammenhang ist allerdings aus mindestens drei Gr\u00fcnden komplexer.<\/p>\n<p>Erstens: Investitionen sind die Grundlage f\u00fcr die Produktion von G\u00fctern und Dienstleistungen, die von Arm und Reich konsumiert werden. Sinnvoller w\u00e4re, CO<sub>2<\/sub>-Emissionen aus Investitionen dem tats\u00e4chlichen Endverbraucher anzurechnen, nicht jenen, die Kapitaleinkommen aus den Investitionen beziehen oder Investitionen t\u00e4tigen. Investitionen dienen schlussendlich der Produktion f\u00fcr den Endverbraucher.<\/p>\n<p>Zweitens f\u00fchren Investitionen nicht unbedingt zu h\u00f6heren CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, sondern zu einer h\u00f6heren Effizienz. Tats\u00e4chlich ist seit 1960 die CO<sub>2<\/sub>-Intensit\u00e4t der weltweiten Wirtschaftsleistung, also die Emissionen im Verh\u00e4ltnis zur Produktion, j\u00e4hrlich um etwa 1,5 Prozent gefallen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Sprich: Jede Werteinheit wird mit immer weniger CO<sub>2<\/sub> produziert.<\/p>\n<p>Drittens sind viele Investitionen gr\u00fcn oder sollen gr\u00fcn werden (z. B. Investitionen in Wasserstoff). Bei gr\u00fcnen Investitionen geht es zumindest vordergr\u00fcndig darum, eine angemessene Rendite wie auch einen \u00f6kologischen Nutzen zu erzielen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Dazu geh\u00f6ren auch Investitionen in die Reduktion von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Decoupling von BIP und Emissionen<\/strong><\/h2>\n<p>Auch das sogenannte Decoupling g\u00e4lte es zu ber\u00fccksichtigen (siehe Abbildung f\u00fcr die Schweiz). Seit den 1990er-Jahren zeichnen sich viele L\u00e4nder mit positiver Einkommensentwicklung \u2013 ausgedr\u00fcckt als Wachstum im Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf \u2013 durch sinkende produktions- wie auch konsumbasierte CO<sub>2<\/sub>-Emissionen pro Kopf aus. Wachstum und mehr Investitionen sind daher in vielen entwickelten Volkswirtschaften nicht unmittelbar mit mehr CO<sub>2<\/sub>-Emissionen verbunden. Dabei l\u00e4sst sich ausschliessen, dass dieses Decoupling lediglich durch die Verlagerung der Emissionen in produzierende L\u00e4nder wie China oder Indien erfolgte. So sind n\u00e4mlich auch die verbrauchsbedingten Emissionen, welche die Emissionen von importierten und exportierten Waren ber\u00fccksichtigen, zur\u00fcckgegangen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Wie und ob eine Verm\u00f6genssteuer, bei der die CO<sub>2<\/sub>-Intensit\u00e4ten der ihr zugrunde liegenden Aktivit\u00e4ten unber\u00fccksichtigt bleiben, die Volkswirtschaften weltweit zu gr\u00fcnerem Verhalten lenken k\u00f6nnte, ist unklar. Allgemein haben hohe Steuern auch Kosten:<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Sie gehen oft mit einem R\u00fcckgang von Konsum und Investitionen einher und schm\u00e4lern das Potenzial f\u00fcr technologischen Fortschritt. Doch sowohl Fortschritt wie auch Investitionen sind ein essenzieller Bestandteil, um den Herausforderungen rund um den Klimawandel zu begegnen. Der Nobelpreistr\u00e4ger William D. Nordhaus hebt dabei hervor, dass CO<sub>2<\/sub>-Emissionen global negative externe Effekte sind, die momentan nicht in den Preisen der G\u00fcter ber\u00fccksichtigt werden. Investitionen und technologischer Fortschritt haben ein h\u00f6heres Wirtschaftswachstum zur Folge, k\u00f6nnen aber gleichzeitig zu geringeren CO<sub>2<\/sub>-Emissionen f\u00fchren, sofern die externen Effekte richtig internalisiert, das heisst von den Verursachern getragen werden.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">BIP und CO<sub>2<\/sub>-Emissionen entkoppeln sich (pro Kopf)<\/h2>\n<h6 class=\"content-copy\"><strong>INTERAKTIVE GRAFIK<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class='chart chart--normal' id='2023-1_HAENER-PORTMANN-STADELMANN_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n\n\n\n\n\n\n$(function () {\n\nHighcharts.wrap(Highcharts.Axis.prototype, 'getPlotLinePath', function(proceed) {\n    var path = proceed.apply(this, Array.prototype.slice.call(arguments, 1));\n    if (path) {\n        path.flat = false;\n    }\n    return path;\n});\n\n\n    $('#2023-1_HAENER-PORTMANN-STADELMANN_DE').highcharts({\n\n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n'1990',\n'1991',\n'1992',\n'1993',\n'1994',\n'1995',\n'1996',\n'1997',\n'1998',\n'1999',\n'2000',\n'2001',\n'2002',\n'2003',\n'2004',\n'2005',\n'2006',\n'2007',\n'2008',\n'2009',\n'2010',\n'2011',\n'2012',\n'2013',\n'2014',\n'2015',\n'2016',\n'2017',\n'2018',\n'2019',\n'2020',\n'2021'\n\n\n],\nplotLines: [{\n                color: '#000000',\n                dashStyle: 'spline', \/\/ Spline = Linie, Dot = gepunktete Linie\n                width: 1,\n                label: {\n                    rotation: 0,\n\n                y: 7,\n                    text: ''\n                },\n                zIndex: 3\n            }],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Ver\u00e4nderung BIP und CO2-Emissionen (pro Kopf)'\n        },\n        labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n            \n                   \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: ''\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [\n     {\n        name: 'BIP pro Kopf',\n        color: '#655c99',\n        data: [\n       0,\n-2.1,\n-3.3,\n-4.3,\n-3.8,\n-4,\n-4,\n-2,\n0.6,\n1.8,\n5.3,\n6.2,\n5.4,\n4.6,\n6.6,\n8.9,\n12.6,\n16,\n17.7,\n13.6,\n16.1,\n16.9,\n17,\n17.7,\n19,\n19.6,\n20.8,\n21.3,\n23.8,\n24.3,\n20.5,\n24.7\t\n\n\n]\n       \n           },  \n           {\n        name: 'J\u00e4hrliche CO2-Emissionen pro Kopf',\n        color: '#327775',\n        data: [\n       0,\n3.2,\n1.8,\n-4.4,\n-7.2,\n-6.2,\n-5.2,\n-7.7,\n-4.6,\n-5.4,\n-7.7,\n-5.2,\n-9.2,\n-7.4,\n-6.8,\n-6.3,\n-7.7,\n-12.6,\n-11,\n-14.4,\n-12.5,\n-21.3,\n-19.7,\n-18.8,\n-27.2,\n-28.9,\n-28.9,\n-31.3,\n-34.2,\n-34.9,\n-39.8,\n-38.9\n\n\n\n]\n       \n           },\n          \n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/ourworldindata.org\/co2-gdp-decoupling\">Our World in Data<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Kostenwahrheit als L\u00f6sung<\/strong><\/h2>\n<p>Was w\u00e4re die bessere Alternative zu Verm\u00f6genssteuern, um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern? Die Antwort lautet: Kostenwahrheit.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Kostenwahrheit bedeutet, dass die von den heutigen Treibhausgasemissionen verursachten Nettokosten wissenschaftlich gesch\u00e4tzt und den Emittenten ausnahmslos \u00fcber einen expliziten CO<sub>2<\/sub>-Preis in Rechnung gestellt und damit internalisiert werden. Das w\u00fcrde sowohl Produzenten als auch Konsumenten die richtigen Anreize geben, Emissionen zu reduzieren und umweltfreundliche Technologien zu entwickeln.<\/p>\n<p>Wird CO<sub>2<\/sub> in der Produktion bepreist, verteuern sich die Konsumg\u00fcter. CO<sub>2<\/sub>-Preise sind insofern indirekte Steuern auf Einkommen und Konsum. Eine allgemeine CO<sub>2<\/sub>-Bepreisung w\u00fcrde per se die Reichen st\u00e4rker belasten als die Armen, denn diese konsumieren mehr und emittieren dadurch mehr CO<sub>2<\/sub>. Gem\u00e4ss neusten Sch\u00e4tzungen von William D. Nordhaus liegt der optimale Preis bei 50 bis 55 Dollar pro Tonne CO<sub>2<\/sub> und wird in Zukunft steigen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Heute liegt der Preis pro Tonne CO<sub>2<\/sub> im europ\u00e4ischen Emissionshandel (EU ETS) bei bereits rund 79 Euro, was etwa 86 Dollar entspricht.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Durch R\u00fcckverteilung profitieren alle<\/strong><\/h2>\n<p>Die Einnahmen aus einem CO<sub>2<\/sub>-Preis lassen sich zudem an die B\u00fcrger r\u00fcckverteilen. Steuern auf Konsum und Arbeit k\u00f6nnten damit gesenkt werden. Neben den positiven Anreizen zur Emissionsminderung senken CO<sub>2<\/sub>-Preise das reale Einkommen der B\u00fcrger und setzen negative Leistungsanreize. Durch gleichzeitige Steuererleichterungen bliebe Leistung etwa gleich stark besteuert. Oft wird \u00fcbersehen, dass dank einer CO<sub>2<\/sub>-Bepreisung viele der bisherigen klimapolitischen Regulierungen und Subventionen abgeschafft werden k\u00f6nnen. Von einer solchen Entb\u00fcrokratisierung w\u00fcrden B\u00fcrger, Wirtschaft und Staat stark profitieren.<\/p>\n<p>Eine CO<sub>2<\/sub>-Bepreisung ist einer Verm\u00f6gensbesteuerung dreifach \u00fcberlegen: Erstens reduziert sie CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, ohne dabei essenzielle Investitionen in Innovationen zu unterbinden. Zweitens gehen die Einnahmen an die B\u00fcrger zur\u00fcck und setzen \u2013 wenn richtig gemacht \u2013 Anreize f\u00fcr Arbeit. Zuletzt k\u00f6nnen kostspielige Regulierungen im Klimabereich reduziert oder ganz r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden. So mehrt das Instrument der CO<sub>2<\/sub>-Bepreisung die Wohlfahrt der B\u00fcrger insgesamt, und genau das ist das Ziel. Wer hingegen mit Verm\u00f6genssteuern global umverteilen will, d\u00fcrfte damit wenig Klimaschutz erreichen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich l\u00f6st Kostenwahrheit das Klimaproblem nur dann, wenn andere L\u00e4nder mitziehen. Im Unterschied zu einer Klimapolitik mit Verm\u00f6genssteuern besteht daf\u00fcr eine realistische Chance. Denn Kostenwahrheit ist sehr viel g\u00fcnstiger und wirkungsvoller. Deshalb sollte die Schweiz als Vorbild vorangehen, damit andere ihr folgen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Chancel, L., Bothe, P. & Voituriez, T. (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Chancel, L. (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Nordhaus, W. (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe UN Environment Programme.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/ourworldindata.org\/co2-gdp-decoupling\">Our World in Data<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr die Schweiz siehe Bodmer, F. (2002).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Fremstad, A. et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Eichenberger, R. und D. Stadelmann (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe Barrage, L. und W.D. Nordhaus (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Trading Economics (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Klimawandel und die ungleiche Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen werden national und international breit diskutiert. 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Klingt vielleicht f\u00fcr manche gut, hat aber viele T\u00fccken. Warum es effizienter ist, einen CO<sub>2<\/sub>-Preis einzuf\u00fchren, um Emissionen zu reduzieren.","post_hero_image_description":"Eine Verm\u00f6genssteuer stoppt den Klimawandel nicht. Schneemangel in Engelberg als Folge gestiegener Temperaturen.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Barrage, L. und W.D. Nordhaus (2023). Policies, Projections, and the Social Cost of Cabon: Results from the DICE-2023 Model. <em>NBER Working Paper <\/em>31112.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Bodmer, F. (2002). Globalisierung und Steuersystem in der Schweiz, Die Volkswirtschaft, 11-2002, S. 31\u201335.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Chancel, L. (2022). Global Carbon Inequality over 1990\u20132019. <em>Nature Sustainability <\/em>5, S. 931\u2013938.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Chancel, L., Bothe, P. &amp; Voituriez, T. (2023). Climate Inequality Report 2023, World Inequality Lab Study 2023\/1.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Eichenberger, R. und D. Stadelmann (2020). Die politische \u00d6konomik der Klimapolitik. So wird ein Land mit Kostenwahrheit zum Vorbild beim Klimaschutz. Gaia 3, S. 147\u2013153.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Fremstad, A. et al. (2019). Climate Change, Innovation, and Economic Growth: The Contributions of William Nordhaus and Paul Romer. Review of Political Economy 31(3), S. 336\u2013355.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Nordhaus, W. (2018). 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