{"id":194162,"date":"2024-01-23T07:00:36","date_gmt":"2024-01-23T06:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=194162"},"modified":"2024-01-23T11:25:27","modified_gmt":"2024-01-23T10:25:27","slug":"sind-die-mieten-tatsaechlich-so-stark-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/01\/sind-die-mieten-tatsaechlich-so-stark-gestiegen\/","title":{"rendered":"Sind die Mieten tats\u00e4chlich so stark gestiegen?"},"content":{"rendered":"<p>Mietpreisexplosion, Wohnungsnot oder Mangel an bezahlbarem Wohnraum \u2013 diese und \u00e4hnliche Schlagzeilen dominieren gegenw\u00e4rtig die Schweizer Medien. Auch die Politik hat sich des Problems Wohnungsmarkt angenommen und sucht nach Mitteln gegen die drohende Wohnungsknappheit. Unter anderem hat Bundesrat Guy Parmelin einen runden Tisch dazu initiiert. Doch wie prek\u00e4r ist die Lage wirklich? Sind die Mieten noch bezahlbar? Um diese Fragen zu beantworten, werden in diesem Artikel verschiedene Mietpreis- und Einkommensindizes analysiert und \u00fcber die Zeit hinweg verglichen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Markt der vielen Preise<\/h2>\n<p>Die erste Erkenntnis daraus: Der Wohnungsmarkt ist ein uneinheitliches und komplexes Konstrukt mit vielen verschiedenen Preisen. Das ist auch eine Folge der staatlich vorgegebenen Regulierung, etwa der Koppelung der bestehenden Mieten an den Referenzzinssatz. Grunds\u00e4tzlich lassen sich drei f\u00fcr die Mieter relevante Preiskategorien beobachten, die sich auf unterschiedliche Phasen des Mietverh\u00e4ltnisses beziehen.<\/p>\n<p>Erstens die Angebotsmieten: Sie erfassen die neu ausgeschriebenen Wohnungen auf den g\u00e4ngigen Onlineportalen und sind somit relevant f\u00fcr Personen auf Wohnungssuche. Zweitens die Bestandesmieten, die alle bestehenden Mietverh\u00e4ltnisse umfassen und zeigen, welche Mieten f\u00fcr bewohnte Wohnungen im Durchschnitt bezahlt werden. Drittens die Altbestandesmieten, die eine Teilmenge der Bestandesmieten bilden und die Preisentwicklung von langj\u00e4hrigen Mietverh\u00e4ltnissen zeigen.<\/p>\n<p>Die historische Vergleichbarkeit von Mietpreisen ist kein einfaches Unterfangen. Wohnungen weisen unterschiedliche Gr\u00f6ssen, Standards oder Lagen auf. Wer Preisvergleiche \u00fcber die Zeit vornehmen will, muss daher auch solche Faktoren ber\u00fccksichtigen und die Mieten von Wohnungen mit identischen Eigenschaften vergleichen. Im Fachjargon spricht man von einer Eigenschaftsbereinigung.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Gestiegene Mietpreise<\/strong><\/h2>\n<p>Die eigenschaftsbereinigten Zeitreihen zeigen, dass die Mietpreise schweizweit in den letzten rund 20 Jahren gestiegen sind (siehe Abbildung 1). Das gilt vor allem f\u00fcr die Angebotsmieten \u2013 sie weisen ein Wachstum von 24 Prozent auf. Das heisst: Heute ist eine vergleichbare Wohnung auf den Onlineportalen fast ein Viertel teurer als im Jahr 2005. Da st\u00e4dtische Gebiete mit einer weit h\u00f6heren Nachfrage konfrontiert sind als l\u00e4ndliche Gebiete, weist beispielsweise die Stadt Z\u00fcrich wenig \u00fcberraschend deutlich h\u00f6here Preisanstiege auf. Vor allem in den letzten beiden Jahren konnte das Angebot nicht mehr mit der Nachfrage mithalten, was den Effekt noch verst\u00e4rkt hat.<\/p>\n<p>Anders bei den Bestandesmieten: Hier sind die Unterschiede zwischen der Schweiz und der Stadt Z\u00fcrich viel geringer, und der Preisanstieg f\u00e4llt mit 12 bzw. 15 Prozent wesentlich tiefer aus. Hauptursache f\u00fcr die vergleichsweise moderate Zunahme ist das Mietrecht, das Preisanpassungen von bestehenden Mietverh\u00e4ltnissen nur unter bestimmten Umst\u00e4nden zul\u00e4sst. Unter anderem wenn sich die Inflation oder der Referenzzinssatz \u00e4ndern. Da Letzterer zwischen 2008 und 2022 in neun Schritten von 3,5 auf 1,25 Prozent gesenkt wurde, konnten viele Mieterinnen von einer Mietzinssenkung profitieren.<\/p>\n<p>Langj\u00e4hrige Mieter konnten folglich mehrere Mietzinssenkungen durchsetzen. Das best\u00e4tigt der sogenannte Altbestandesmietindex, der nur Mietverh\u00e4ltnisse abbildet, die seit mindestens 2005 bestehen. Wer seither nie seine Wohnung gewechselt hat, zahlte nominal Ende 2022 im Schweizer Durchschnitt 4 Prozent weniger Miete als 2005 \u2013 in der Stadt sogar 6 Prozent weniger.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Mietpreise sind in der Stadt Z\u00fcrich st\u00e4rker gestiegen als im Schweizer Durchschnitt<\/h2>\n<h6 class=\"content-copy\"><strong>INTERAKTIVE GRAFIK<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class='chart chart--normal' id='Zobrist-Hofer-Galliker_01-2024_Abb1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Zobrist-Hofer-Galliker_01-2024_Abb1_de').highcharts({\n\n chart: {\n                type: 'column'\n            },\n    \n            title: {\n                text: ''\n            },\n    \n            xAxis: {\n                categories: ['Angebotsmieten','Bestandesmieten','Altbestandesmieten','Steuerbares Einkommen (Mittelwert)','Steuerbares Einkommen (Median)'], \n                 \n         \n                     labels: {\n         \n          style: {\n          \n            fontSize: '12px',\n            fontFamily: 'Helvetica'\n          }\n        }\n                     \n          },\n    \n            yAxis: {\n                allowDecimals: false,\n                title: {\n                    text: 'Ver\u00e4nderung seit 2005'\n                },\nlabels: {format: '{value}%',\n},\n                stackLabels: {\n                    enabled: true,\n                    formatter: function() {\n                        return  this.stack;\n                    }\n                }\n            },\n    \n            tooltip: {\n                formatter: function() {\n                    return '<b>'+ this.x +'<\/b><br\/>'+\n                        this.series.name +': '+ this.y +'%<br\/>';\n\n                }\n            },\n    \n            plotOptions: {\n                column: {\n                    stacking: ''\n                },\n                 series: {\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            }\n        }\n            },\n    \n            series: [ {\n                name: 'Stadt Z\u00fcrich',\n        data: [+44,+15,-6,+27,+19\n],\n                stack: '2019', \n               \n                 color:\"#9c92bf\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'Schweiz',\n                data: [+24,+12,-4,+19,+17\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#655c99\"\n                \n                \n            }, \n            \n            ]\n             \n\n});\n\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: W\u00fcest Partner \/ IAZI \/ Eidgen\u00f6ssische Steuerverwaltung (ESTV) \/ Statistisches Amt Kanton Z\u00fcrich \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Die Daten zu den Mietpreisen umfassen die Jahre 2005\u20132022, die Daten zu den steuerbaren Einkommen 2005\u20132021. Alle Daten sind nominal.<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Anteil der Miete am Einkommen bleibt relativ konstant<\/strong><\/h2>\n<p>Doch die Betrachtung der Mieten allein ist \u2013 wortw\u00f6rtlich \u2013 nur die halbe Miete. Fast wichtiger ist die Frage, wie sich die Mietpreise im Verh\u00e4ltnis zu den Einkommen entwickelt haben. Wie in Abbildung 1 zu sehen ist, sind die steuerbaren Einkommen seit 2005 nominal schweizweit durchschnittlich um 19 Prozent, in der Stadt Z\u00fcrich um 27 Prozent gestiegen. Sie konnten also nicht mit dem Wachstum der Angebotsmieten mithalten. Hingegen sind die Durchschnittseinkommen sowohl in Z\u00fcrich wie auch schweizweit st\u00e4rker gestiegen als die Bestandesmieten. F\u00fcr eine vergleichbare Wohnung muss man heute folglich einen geringeren Teil des Einkommens aufwenden.<\/p>\n<p>In der Realit\u00e4t bleibt der Wohnstandard allerdings selten statisch. Da mit steigendem Einkommen auch die Nachfrage nach zus\u00e4tzlichem Wohnkomfort steigt (wer mehr verdient, leistet sich in der Tendenz mehr Wohnfl\u00e4che oder eine bessere Lage), entwickeln sich die Mietausgaben in der Praxis relativ \u00e4hnlich zum Einkommen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Wie in Abbildung 2 ersichtlich ist, hat sich der Anteil der Mietausgaben (inkl. Nebenkosten) am Bruttoeinkommen im Durchschnitt aller Schweizer Haushalte zwischen 2006 und 2021 nur geringf\u00fcgig ver\u00e4ndert \u2013 er ist von 20,6 auf 21,7 Prozent gestiegen. Auch wenn die Unterschiede nach Einkommensklassen gross sind \u2013 die h\u00f6chste von sechs Einkommensklassen (monatliches Brutto-Haushalteinkommen &gt; 12\u2019000 Schweizer Franken) wendet 13, die tiefste (unter 4000 Schweizer Franken) 35 Prozent f\u00fcr die Miete auf \u2013, bleibt die Entwicklung relativ stabil.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Anteil Mietausgaben am Bruttoeinkommen in der Schweiz relativ konstant<\/h2>\n<h6 class=\"content-copy\"><strong>INTERAKTIVE GRAFIK<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Zobrist-Hofer-Galliker_Abb2_01-2024_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Zobrist-Hofer-Galliker_Abb2_01-2024_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n2006,2007,2008,2009,2010,2011,2012,2013,2014,2015,2016,2017,2018,2019,2020,2021\n\n\n],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n         labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n       \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: '%'\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [{\n        name: 'Tiefste Einkommensklasse (\u22644000 Franken)',\n        data: [\n       33.2,33.3,34.7,34.4,33.2,34.6,34.1,34.7,34.2,35.8,35.7,35.8,35.4,36.5,34.8,35.2\n\n\n],color: '#655c99'\n       \n           },  \n{\n        name: 'Alle Haushalte',\n        data: [\n       20.6,20.4,20.7,20.5,20.5,20.8,20.9,20.8,20.8,21.4,21.8,21.9,21.9,21.9,21.6,21.7\n\n\n], color: '#666666'\n    },\n           {\n        name: 'H\u00f6chste Einkommensklasse (>12000 Franken)',\n        data: [\n    12.6,12.1,12.9,13.1,13.2,13,13.3,13.3,13.2,13.6,13,12.9,13.2,13.1,13.3,12.8\n\n\n\n],color: '#327775'\n       \n           }\n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Bundesamt f\u00fcr Wohnungswesen (BWO) \/ Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Kommt die Trendwende?<\/strong><\/h2>\n<p>Was heisst das nun f\u00fcr die Bezahlbarkeit der Mieten, um auf die Ausgangsfrage zur\u00fcckzukommen? Allgemein bekannt ist die bei den Banken angewendete Faustregel, dass die Wohnausgaben nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen sollten.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Diesen Richtwert erf\u00fcllt die Mehrheit der Mieterinnen. F\u00fcr sie ist \u2013 gemessen an diesem Kriterium \u2013 Wohnen bezahlbar. Bei den einkommensschw\u00e4chsten Haushalten mit einem monatlichen Brutto-Haushalteinkommen unter 4000 Franken liegt die Belastung mit 35 Prozent jedoch \u00fcber dieser Grenze. Insgesamt geh\u00f6ren rund 14 Prozent aller Haushalte zur tiefsten Einkommensklasse. Oder anders ausgedr\u00fcckt: F\u00fcr 86 Prozent der Haushalte sind die Mieten gemessen an dieser Faustregel bezahlbar.<\/p>\n<p>Die Retrospektive zeigt: Die Durchschnittsmieten haben sich im langj\u00e4hrigen Vergleich nicht von den Einkommen abgekoppelt, der Anteil der Wohnausgaben ist f\u00fcr die meisten Mieter relativ stabil geblieben. Unklar ist, ob dies auch so bleibt. Beim Referenzzinssatz ist eine Trendwende erfolgt mit zwei Anstiegen auf 1,75 Prozent (Stand Dezember 2023). Auch d\u00fcrfte sich der zuletzt beschleunigte Anstieg der Angebotsmieten infolge der Knappheit auf dem Wohnungsmarkt mit einer gewissen Verz\u00f6gerung in den Bestandesmieten niederschlagen. Wie stark sich diese Effekte auf den Anteil der Mietausgaben am Einkommen langfristig auswirken, l\u00e4sst sich noch nicht absch\u00e4tzen, da dies von der Entwicklung sowohl am Wohnungsmarkt wie auch der Einkommen abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Amt f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe D. Morris und F. Ortalo-Magne (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Raiffeisen (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mietpreisexplosion, Wohnungsnot oder Mangel an bezahlbarem Wohnraum \u2013 diese und \u00e4hnliche Schlagzeilen dominieren gegenw\u00e4rtig die Schweizer Medien. Auch die Politik hat sich des Problems Wohnungsmarkt angenommen und sucht nach Mitteln gegen die drohende Wohnungsknappheit. Unter anderem hat Bundesrat Guy Parmelin einen runden Tisch dazu initiiert. Doch wie prek\u00e4r ist die Lage wirklich? 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Ortalo-Magne (2011). <a href=\"https:\/\/econpapers.repec.org\/article\/redissued\/09-92.htm\">Household Expenditures, Wages, Rents.<\/a> In: Review of Economic Dynamics, 14(2), 248\u2013261.<\/h6>\r\n<\/li>\r\n \t<li>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Raiffeisen (2020). <a href=\"https:\/\/www.raiffeisen.ch\/casa\/de\/wohnen\/wohnfragen\/wohnsinn-november-2020.html\">Wie viel vom Einkommen geht f\u00fcrs Wohnen drauf?<\/a><\/h6>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2024-01-23 06:00:36","original_files":null,"external_release_for_author":"20240121","external_release_for_author_time":"00:02:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6579bae5e206d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/194162"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4380"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=194162"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/194162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":194856,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/194162\/revisions\/194856"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11452"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11451"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4380"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/194898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=194162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=194162"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=194162"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=194162"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=194162"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=194162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}