{"id":194943,"date":"2024-02-22T07:10:05","date_gmt":"2024-02-22T06:10:05","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=194943"},"modified":"2024-02-22T10:57:34","modified_gmt":"2024-02-22T09:57:34","slug":"im-handel-enthaltene-emissionen-eine-spurensuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/02\/im-handel-enthaltene-emissionen-eine-spurensuche\/","title":{"rendered":"Im Handel enthaltene Emissionen \u2013 eine Spurensuche"},"content":{"rendered":"<p>Jeden Tag passieren Waren im Wert von mehreren Milliarden Franken die Schweizer Landesgrenze. Davon profitieren sowohl die Schweizer Unternehmen wie auch die Konsumentinnen. Neben ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung haben diese G\u00fcterstr\u00f6me allerdings auch eine Klimakomponente. Zum Beispiel bei den Importen: In fast allen G\u00fctern sind implizit Treibhausgasemissionen enthalten, welche im Ausland bei der Herstellung und dem Transport angefallen sind.<\/p>\n<p>Wie viele Treibhausgase sind im Schweizer Aussenhandel enthalten, und wie haben sich diese \u00fcber die letzten Jahre entwickelt? Und wie tief m\u00fcsste die Schweiz ins Portemonnaie greifen, wenn sie die Rolle vom Handel k\u00fcnstlich begrenzen w\u00fcrde? Diesen und weiteren Fragen ist das Forschungs- und Beratungsunternehmen Ecoplan im Rahmen der Ressortforschung (siehe Kasten) im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) nachgegangen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ein konsumbasierter Blick auf die Emissionen<\/h2>\n<p>Emissionsstatistiken weisen Treibhausgase in der Regel produktionsbasiert aus. Das heisst: Die Emissionen werden dem Land zugewiesen, in welchem sie bei der Produktion anfallen. F\u00fcr die Analyse der im Handel enthaltenen Emissionen wird diese klassische Sichtweise um die Konsumperspektive erweitert. Dazu wird der Ausstoss dem Land zugewiesen, in welchem das fertige Gut letztlich verwendet wird. Diese Perspektive zeigt also, wie viele Emissionen ein Land durch seinen Konsum verursacht.<\/p>\n<p>Im Fall der Schweiz lagen die konsumbasierten Treibhausgasemissionen gem\u00e4ss unseren Berechnungen im Jahr 2017 bei rund 150 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalenten. Das ist fast drei Mal so viel wie bei einer produktionsbasierten Betrachtung. Der Grund f\u00fcr die Differenz sind die im Aussenhandel enthaltenen Emissionen. Unsere Studie best\u00e4tigt damit das Muster, das bereits aus fr\u00fcheren Berechnungen<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> bekannt war: Die Schweiz mit ihrem hohen Konsumniveau und den emissionsintensiven Importen ist ein klarer Nettoimporteur von Treibhausgasen. Das bedeutet: Die in den Importen eingebetteten Emissionen sind h\u00f6her als jene in den Exporten.<\/p>\n<p>Wie hat sich diese Bilanz zwischen 2004 und 2017 entwickelt? Wiederum wird die Differenz zwischen produktions- und konsumbasierten Emissionen betrachtet. Dabei zeigt sich, dass die Schweiz in diesem Zeitraum zwar ihre produktionsbasierten Emissionen um rund 8 Prozent reduzieren konnte, die konsumbasierten Emissionen aber nur marginal um 1 Prozent zur\u00fcckgingen. Per saldo wurde der Emissionsr\u00fcckgang bei der inl\u00e4ndischen Produktion auf der Konsumseite fast vollst\u00e4ndig durch h\u00f6here Nettoimporte aus dem Ausland ausgeglichen. Die Rolle des Aussenhandels bei der Erkl\u00e4rung konsumbasierter Emissionen ist damit weiter angestiegen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Konsumbasierte Emissionen stagnieren trotz BIP-Wachstum<\/h2>\n<p>Die Entwicklung der im Schweizer Aussenhandel enthaltenen Treibhausgasemissionen ist einerseits Ausdruck der st\u00e4rkeren Integration der Schweiz in globale Wertsch\u00f6pfungsketten. Andererseits d\u00fcrfte auch eine Rolle spielen, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung und die Schweizer Wirtschaft im analysierten Zeitraum wesentlich gewachsen sind und deshalb mehr G\u00fcter importiert wurden. Interessant ist deshalb auch die relative Betrachtung: Wie haben sich die konsum- und produktionsbasierten Emissionen der Schweiz im Verh\u00e4ltnis zum BIP ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Relativ zum BIP betrachtet, konnte die Schweiz zwischen 2004 und 2017 neben ihren produktions- auch ihre konsumbasierten Emissionen merklich senken: Sowohl beim Konsum als auch bei der Produktion liegt die Schweiz im Jahr 2017 in dieser relativen Betrachtungsweise vor D\u00e4nemark, Irland oder anderen kleinen offenen Volkswirtschaften (siehe Abbildung 1). Der Vergleich \u00fcber die Zeit zeigt zudem, dass sich die Schweiz relativ zum BIP schon im Jahr 2004 auf einem guten Niveau befand und sich trotzdem noch verbessern konnte. Von den betrachteten L\u00e4ndern konnten zwischen 2004 und 2017 einzig Finnland und S\u00fcdkorea ihre konsumbasierten Emissionen relativ zum BIP st\u00e4rker reduzieren. Diese starteten jedoch von einem h\u00f6heren Ausgangsniveau.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur Gr\u00f6sse ihrer Wirtschaft schneidet die Schweiz damit im L\u00e4ndervergleich relativ gut ab. Dieses Resultat soll aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass aus Sicht des Klimaschutzes weiterhin Handlungsbedarf besteht. Denn aus dieser Perspektive sind nicht die Emissionen pro Kopf oder pro BIP entscheidend, sondern deren absolutes Niveau.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft hat die Schweiz zwischen 2004 und 2017 auch ihre konsumbasierten Emissionen wesentlich reduzieren k\u00f6nnen<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/02\/2_D-MULLER-ELBEL-02-3024-Abbildung-1-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-196130\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/02\/2_D-MULLER-ELBEL-02-3024-Abbildung-1-1-1024x751.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"587\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/02\/2_D-MULLER-ELBEL-02-3024-Abbildung-1-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/02\/2_D-MULLER-ELBEL-02-3024-Abbildung-1-1-300x220.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/02\/2_D-MULLER-ELBEL-02-3024-Abbildung-1-1-768x563.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/02\/2_D-MULLER-ELBEL-02-3024-Abbildung-1-1-1536x1126.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/02\/2_D-MULLER-ELBEL-02-3024-Abbildung-1-1.png 1756w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung:\u00a0 Dargestellt sind die Emissionen (CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente in Kilogramm) relativ zum nominalen BIP (in Dollar)<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Ecoplan (2023) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mengenwachstum \u00fcberwiegt Fortschritte bei Emissionsintensit\u00e4ten<\/h2>\n<p>Zur\u00fcck in der absoluten Betrachtung, stellt sich die Frage, wie sich die Ver\u00e4nderung der importierten Emissionen nach Handelspartner aufschl\u00fcsselt. Dabei wird deutlich, dass die importierten Emissionen zwischen 2004 und 2017 beim Handel mit den meisten wichtigen Partnerl\u00e4ndern angestiegen sind (siehe Abbildung 2). Besonders ausgepr\u00e4gt war der Anstieg bei Importen aus China, den USA und Deutschland. Zur\u00fcckgegangen sind hingegen die importierten Emissionen aus Russland. Ein Grund daf\u00fcr ist, dass russische Importe von Eisen, Stahl oder Aluminium durch entsprechende Waren aus Italien und Deutschland mit geringeren Treibhausgasemissionen ersetzt wurden.<\/p>\n<p>Die Daten zeigen auch, dass der Anstieg der importierten Emissionen in erster Linie auf das gewachsene Importvolumen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Importe aus fast allen L\u00e4ndern sind im Schnitt zwar sauberer geworden, es wurden aber deutlich mehr G\u00fcter importiert. Daraus resultiert per saldo die Zunahme der importierten Treibhausgasemissionen.<\/p>\n<p>Die Studie zeigt zum ersten Mal auch auf, dass der internationale Transport rund 4 Prozent der konsumbasierten Emissionen der Schweiz ausmacht. Am h\u00f6chsten ist dieser Anteil bei Nahrungsmitteln und Papierprodukten mit bis zu 10 Prozent. Das zeigt, dass bei der Ber\u00fccksichtigung des internationalen Handels nicht nur die Transportwege, sondern auch die Produktionsprozesse der verschiedenen L\u00e4nder ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Beim Handel mit den meisten L\u00e4ndern importiert die Schweiz unter dem Strich CO<sub>2<\/sub> (2004\u20132017)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Elbel-M\u00fcller-2-2024_Abb2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Elbel-M\u00fcller-2-2024_Abb2_DE').highcharts({     \n\n\n    chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n\n   yAxis: {\n    \ttitle: {\n        \ttext: 'Ver\u00e4nderung in Mio.Tonnen CO2-\u00c4quivalente'\n        },\n        labels: {\n        \tformat: '{value}'\n        }\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['Deutschland','Rest der Welt*','Italien','Frankreich','China','USA','Russland','Niederlande','\u00d6sterreich','Grossbritannien','Spanien','Belgien','Japan','Indien']\n    },\n      tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br>',\n     valueSuffix: ''\n     \n   \n   \n        },\n   \n    plotOptions: {\n        bar: {\n            stacking: \"normal\"\n        }}, \n        \n        tooltip: {\n    shared: false,\n    formatter: function(tooltip) {\n      if (this.series.options.type === 'scatter') {\n        return this.y + \"\";\n      }\n\n      \/\/ If not scatter, use the default formatter\n      return tooltip.defaultFormatter.call(this, tooltip);\n    }\n  },\n      \n    \n    series: [{\n        name: 'Beitrag Ver\u00e4nderung Emissionsintensit\u00e4t',\n        data: [-11.84,-28.63,-7.33,-5.9,-25.09,-9.06,-2.12,-2.72,-2.11,-2.29,-2.88,-1.7,-0.93,-1.06],  color:\"#7ea8a7\"\n    }, {\n        name: 'Beitrag Ver\u00e4nderung Handelsvolumen',\n        data: [16.12,33.01,5.95,4.25,34.32,14.81,-3.88,0.35,3.42,3.3,4.2,1.26,1.45,3.63],  color:\"#9c92bf\"\n    }, {\n    marker: {\n      symbol: 'triangle',\n      lineWidth: 3,\n      lineColor: '#333333',\n      radius: 2\n    },\n    name: 'Ver\u00e4nderung importierter Emissionen',\n    type: 'scatter',\n     \n        data: [4.28,4.38,-1.38,-1.65,9.23,5.74,-6,-2.37,1.32,1.01,1.32,-0.44,0.52,2.57\n\n\n    ], color: '\t#333333'\n  } ]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">* Sammelkategorie aus rund 110 L\u00e4ndern, welche neben den 30 im Datensatz explizit differenzierten L\u00e4ndern das Gesamttotal der \u00fcbrigen Welt zusammenfasst.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Ecoplan (2023) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ein Schweizer Alleingang zu ausgeglichener Treibhausgas-Handelsbilanz w\u00e4re teuer<\/h2>\n<p>Was w\u00e4re, wenn die Schweiz wegkommen m\u00f6chte von ihrem Status als Treibhausgas-Nettoimporteur und eine ausgeglichene Bilanz anstrebt? Dazu m\u00fcsste sie die importierten emissionsintensiven G\u00fcter vermehrt selber herstellen. Eine theoretische Simulation mit einem Mehrl\u00e4ndermodell zeigt, dass unter einem beschr\u00e4nkten Arbeitsangebot die daf\u00fcr notwendigen \u00c4nderungen in der Produktions- und Handelsstruktur die Schweiz sehr teuer zu stehen k\u00e4men. In diesem Szenario m\u00fcsste die Schweiz mit Konsumeinbussen von j\u00e4hrlich 14 Prozent rechnen.<\/p>\n<p>Die Modellsimulationen zeigen zudem, dass unilaterale handelspolitische Massnahmen wie Importquoten oder gar Importverbote f\u00fcr besonders emissionsintensive G\u00fcter wie beispielsweise Zement oder Stahl zwar die Schweizer Treibhausgasimporte leicht senken k\u00f6nnen. Die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten w\u00e4ren aber im Vergleich zur erreichten Minderung der Treibhausgasimporte unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig hoch.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Koordinierte Klimapolitik ver\u00e4ndert Handelsstrukturen kaum<\/h2>\n<p>Analog zu vielen Studien zeigen unsere illustrativen Modellsimulationen, dass ein einheitlicher globaler CO<sub>2<\/sub>-Preis die globalen Treibhausgasemissionen am effizientesten und mit sehr geringen Effekten auf die Handelsstruktur reduzieren w\u00fcrde. Mit anderen Worten w\u00fcrden sich die Handelsverh\u00e4ltnisse kaum verschieben, wenn alle L\u00e4nder gemeinsam ihre CO<sub>2<\/sub>-Emissionen um 6 Prozent senken w\u00fcrden. Heute verfolgen die L\u00e4nder aber unterschiedlich ambitionierte klimapolitische Ziele und Massnahmen, was unterschiedliche, l\u00e4nderspezifische CO<sub>2<\/sub>-Preise zur Folge hat. Dies kann zu Produktionsverlagerungen von L\u00e4ndern mit hohen CO<sub>2<\/sub>-Preisen in L\u00e4nder mit niedrigeren Preisen f\u00fchren (sogenanntes Carbon-Leakage). In dieser Hinsicht kann der internationale Handel die Wirkung klimapolitischer Massnahmen schm\u00e4lern. Korrektive Massnahmen wie eine CO<sub>2<\/sub>-Grenzabgabe auf in Importen enthaltene Treibhausgasemissionen<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> k\u00f6nnen das Risiko von Produktionsverlagerungen reduzieren, jedoch nicht beseitigen. Eine Handelsstruktur, wie sie sich bei global einheitlichen Treibhausgaspreisen ergeben w\u00fcrde, l\u00e4sst sich aber auch mit solch korrektiven Massnahmen nicht wiederherstellen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die <a href=\"http:\/\/www.seco.admin.ch\/handelsemissionen\">vollst\u00e4ndige Studie<\/a> finden Sie auf Seco.admin.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa den <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/raum-umwelt\/umweltindikatoren\/alle-indikatoren\/emissionen-und-abfaelle\/treibhausgasemissionen.html\">Treibhausgas-Fussabdruck<\/a> des Bundesamts f\u00fcr Statistik. Gem\u00e4ss BFS waren die konsumbasierten Treibhausgasemissionen der Schweiz in 2017 bei rund 110 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalenten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Mathilde Le Moigne (2022). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/12\/oekologisch-hergestellt-ist-besser-als-lokal-produziert\/\">\u00d6kologisch hergestellt ist besser als lokal produziert<\/a>.\u00a0<em>Die Volkswirtschaft<\/em>, 9. Dezember.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Gesch\u00e4tzt wurde hier ein allgemeiner Grenzausgleichsmechanismus \u00fcber alle energieintensiven und handelsorientierten Sektoren hinweg. Dieser ist vom aktuellen Grenzausgleichsmechanismus der EU zu unterscheiden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeden Tag passieren Waren im Wert von mehreren Milliarden Franken die Schweizer Landesgrenze. Davon profitieren sowohl die Schweizer Unternehmen wie auch die Konsumentinnen. Neben ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung haben diese G\u00fcterstr\u00f6me allerdings auch eine Klimakomponente. 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