{"id":195166,"date":"2024-02-22T07:00:40","date_gmt":"2024-02-22T06:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=195166"},"modified":"2024-02-22T10:55:40","modified_gmt":"2024-02-22T09:55:40","slug":"effizient-ist-nachhaltig-sagt-die-oekonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/02\/effizient-ist-nachhaltig-sagt-die-oekonomie\/","title":{"rendered":"Effizient ist nachhaltig, sagt die \u00d6konomie"},"content":{"rendered":"<p>Funktionierende M\u00e4rkte f\u00fchren gem\u00e4ss der Volkswirtschaftslehre zu einer effizienten Ressourcenallokation. Das bedeutet einerseits: Es liegt eine Situation vor, wo kein Individuum bessergestellt werden kann, ohne ein anderes schlechterzustellen. Andererseits sind die Ressourcen m\u00f6glichst schonend eingesetzt. Damit M\u00e4rkte dieses optimale Ergebnis hervorbringen, m\u00fcssen allerdings bestimmte Bedingungen erf\u00fcllt sein. So d\u00fcrfen keine Externalit\u00e4ten bestehen, es muss perfekter Wettbewerb herrschen, und die Akteure m\u00fcssen vollst\u00e4ndige Information haben sowie rational handeln. Zugegeben: Diese Bedingungen sind in keinem Markt vollst\u00e4ndig erf\u00fcllt. Die empirische Wirtschaftsforschung zeigt aber: Je mehr dieser Bedingungen zutreffen, desto eher f\u00fchren M\u00e4rkte zu einer effizienten Allokation.<\/p>\n<p>Entsprechend zentral ist die \u00f6konomische Sicht auf Knappheitsprobleme: beispielsweise bei knappen Rohstoffen oder bei der beschr\u00e4nkten F\u00e4higkeit unserer Atmosph\u00e4re, Treibhausgase aufzunehmen. Die Ressortforschung des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) nimmt sich deshalb dieses Themas mit insgesamt f\u00fcnf Studien an (siehe Kasten) und fragt: Welche Hemmnisse verhindern eine effiziente Allokation knapper Ressourcen und damit ihre nachhaltige Nutzung?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Preise zeigen Knappheit an<\/h2>\n<p>Preise haben in einer \u00d6konomie eine Schl\u00fcsselfunktion: Hohe Preise deuten auf Knappheit hin und setzen den Marktteilnehmenden Anreize, weniger von diesem Gut zu konsumieren. K\u00f6nnen Preise diese Funktion nicht erf\u00fcllen, so ist ein weniger effizientes und daher auch weniger nachhaltiges Ergebnis die Folge. Dieses Problem besteht beispielsweise im Schweizer Strommarkt. In perfekten M\u00e4rkten w\u00e4re eine Energiemangellage nicht m\u00f6glich. Denn: \u00dcbersteigt die Nachfrage das Angebot, w\u00fcrden die Preise steigen und die Nachfrage entsprechend sinken. Der Markt w\u00fcrde schnell zu einem neuen Gleichgewicht finden.<\/p>\n<p>Doch in der Realit\u00e4t reagiert die Stromnachfrage der Endkunden in der kurzen Frist kaum. Denn die Preise f\u00fcr die Stromkunden in der Grundversorgung sind reguliert und \u00e4ndern nur einmal j\u00e4hrlich. Ein Anstieg der Stromhandelspreise w\u00e4hrend des Jahres f\u00fchrt bei den Kunden in der Grundversorgung daher zu keiner verringerten Nachfrage. Die von uns in Auftrag gegebene <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=194742&amp;v\">Studie<\/a> von Swiss Economics im Rahmen der Ressortforschung 2023\/24 zeigt, dass auch viele Unternehmen im freien Markt Stromliefervertr\u00e4ge abgeschlossen haben, welche die Strompreise auf mehrere Jahre hinaus fixieren. Flexible Preise bestehen nur bei wenigen sehr grossen Verbrauchern.<\/p>\n<p>Preissignale wirken daher fast ausschliesslich bei den Stromproduzenten. Allerdings k\u00f6nnen auch sie die Kapazit\u00e4ten nicht von heute auf morgen ausbauen. Das starre Angebot und die unflexible Nachfrage f\u00fchren bei Angebotsausf\u00e4llen in der kurzen Frist zu starken Preisanstiegen auf dem Grosshandelsmarkt, wo die Stromversorger t\u00e4tig sind. Die Energiekrise 2022 hat das gezeigt. Aber auch mittelfristig sind die Folgen kostspielig: F\u00fcr einen m\u00f6glichen Engpass wird rund um die Uhr zus\u00e4tzliche Angebotskapazit\u00e4t bereitgehalten. Teilweise besteht diese Zusatzkapazit\u00e4t aus gespeicherter Wasserkraft, teilweise aus Erdgas und Diesel wie beim neuen Reservekraftwerk im aargauischen Birr.<\/p>\n<p>Die Studie von Swiss Economics zeigt jedoch, dass die Konsumenten durchaus auf Preis\u00e4nderungen reagieren. Flexiblere Vertragsmodelle k\u00f6nnten daher zu einer effizienteren Nutzung von Strom beitragen. Im Verkehrssektor funktionieren die Preissignale bereits heute, wie die <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=194791&amp;v\">Studie<\/a> der Fachhochschule Graub\u00fcnden zeigt: Zwar f\u00fchren h\u00f6here Treibstoffpreise kurzfristig kaum zu weniger Strassenverkehr, langfristig bef\u00f6rdern sie jedoch den Umstieg auf verbrauchs\u00e4rmere Fahrzeugtypen oder E-Autos.<\/p>\n<p>Funktionierende Preissignale haben also das Potenzial, die Energieeffizienz der Schweiz weiter zu erh\u00f6hen. Denn die Schweiz ist in Sachen Energieeffizienz bereits Europameisterin: Kein Land erwirtschaftet eine Einheit Wertsch\u00f6pfung mit weniger Energie. Das gilt insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, wie die <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=194797&amp;v\">Studie<\/a> von DIW Econ zeigt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ist Handel nachhaltig?<\/h2>\n<p>Ein funktionierender und offener Handel ist f\u00fcr eine effiziente Ressourcenallokation eine weitere zentrale Voraussetzung. Denn einerseits erlaubt Handel eine Spezialisierung der Produktion mit entsprechenden Skaleneffekten, sodass bestehende Ressourcen effizienter eingesetzt werden k\u00f6nnen. Andererseits st\u00e4rkt Handel die Verbreitung von neuen Technologien und damit den technologischen Fortschritt. Beides hilft, entsprechend auch die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Umgekehrt ist denkbar, dass der Handel eine Verlagerung emissionsintensiver T\u00e4tigkeiten in L\u00e4nder mit tieferen CO<sub>2<\/sub>-Preisen beg\u00fcnstigt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Zudem f\u00fchrt Handel unweigerlich zu einem h\u00f6heren Transportaufkommen mit entsprechenden Mehremissionen, auch wenn der Anteil des Transports an den gesamten Treibhausgasemissionen der Produkte sehr gering ist.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Den Nettoeffekt von Handel auf die Emissionen insgesamt empirisch zu sch\u00e4tzen, ist schwierig. Die <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=194943&amp;v\">Studie<\/a> von Ecoplan erlaubt jedoch eine detaillierte Analyse sowie Simulationen der in den Schweizer Importen und Exporten enthaltenen Emissionen. Die Studie zeigt beispielsweise, dass sich die Handelsstruktur auch bei einer globalen CO<sub>2<\/sub>-Abgabe kaum \u00e4ndern w\u00fcrde, was darauf hindeutet, dass die Schweizer Handelsstruktur bez\u00fcglich Treibhausgasemissionen bereits relativ effizient ist.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mehr Lohn und Freizeit dank h\u00f6herer Effizienz<\/h2>\n<p>Schliesslich f\u00fchrt eine effizientere Ressourcenallokation durch erh\u00f6hte Produktivit\u00e4t auch zu Wohlstandsgewinnen. Doch wie verteilen sich die realisierten Wohlstandsgewinne in der Schweiz?<\/p>\n<p>Produktivit\u00e4tsgewinne k\u00f6nnen h\u00f6here Reall\u00f6hne, h\u00f6here Kapitalgewinne oder auch mehr Freizeit f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung bedeuten. Die <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=194803&amp;v\">Studie<\/a> von BSS, Michael Siegenthaler und Reto F\u00f6llmi zeigt: Die Produktivit\u00e4tsgewinne der letzten 70 Jahre gingen nicht nur in die Taschen der Unternehmensbesitzer. Im Gegenteil: Ein zunehmender Anteil floss in einen Anstieg der Reall\u00f6hne und erm\u00f6glichte mehr Freizeit f\u00fcr die Arbeitnehmenden.<\/p>\n<p>Die von uns in Auftrag gegebenen f\u00fcnf Studien zeigen: Die Volkswirtschaftslehre kann dazu beitragen, die richtigen Spielregeln zu finden, damit der Umgang mit knappen Ressourcen effizient und nachhaltig ist. Die Nachhaltigkeit zeigt sich hier in allen drei Dimensionen: Weniger Emissionen n\u00fctzen der Umwelt, mehr Ressourceneffizienz und geringere Kosten sind wirtschaftlich nachhaltig, und wie die letzte Studie zeigt, profitiert von mehr Freizeit und mehr Lohn letztlich auch die soziale Nachhaltigkeit.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bislang findet die empirische Literatur allerdings kaum Nachweise daf\u00fcr. Siehe bspw. Copeland, Shapiro und Taylor (2022). <a href=\"https:\/\/www.nber.org\/system\/files\/working_papers\/w28797\/w28797.pdf\">Globalization and the Environment<\/a>, S. 71ff oder auch die Ausf\u00fchrungen in Ziffer 2.1 des Berichts \u00ab<a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/dam\/seco\/de\/dokumente\/Wirtschaft\/Wirtschaftspolitik\/Wachstum\/bericht_postulat-20-3933-apk-n16juni2023.pdf.download.pdf\/Bericht_zu_Postulat-20-3933-APK-N_D_16Juni2023.pdf\">Auswirkungen von CO<sub>2<\/sub>-Grenzausgleichsmechanismen auf die Schweiz<\/a>\u00bb des Bundesrats in Erf\u00fcllung des Postulats 20.3933 APK-N.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Die Studie von Ecoplan zeigt, dass die transportbedingten Emissionen der importierten G\u00fcter nur 4 bis 5% aller im Handel enthaltenen Emissionen ausmachen. Relevanter sind die Produktionsmethoden der G\u00fcter. Siehe dazu auch Mathilde Le Moigne (2022). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/12\/oekologisch-hergestellt-ist-besser-als-lokal-produziert\/\">\u00d6kologisch hergestellt ist besser als lokal produziert<\/a>.\u00a0<em>Die Volkswirtschaft<\/em>, 9. Dezember.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Funktionierende M\u00e4rkte f\u00fchren gem\u00e4ss der Volkswirtschaftslehre zu einer effizienten Ressourcenallokation. Das bedeutet einerseits: Es liegt eine Situation vor, wo kein Individuum bessergestellt werden kann, ohne ein anderes schlechterzustellen. Andererseits sind die Ressourcen m\u00f6glichst schonend eingesetzt. Damit M\u00e4rkte dieses optimale Ergebnis hervorbringen, m\u00fcssen allerdings bestimmte Bedingungen erf\u00fcllt sein. 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