{"id":195586,"date":"2024-03-19T07:00:40","date_gmt":"2024-03-19T06:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=195586"},"modified":"2024-03-19T11:44:55","modified_gmt":"2024-03-19T10:44:55","slug":"fachkraeftemangel-wie-firmen-fuer-jung-und-alt-attraktiv-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/03\/fachkraeftemangel-wie-firmen-fuer-jung-und-alt-attraktiv-bleiben\/","title":{"rendered":"Fachkr\u00e4ftemangel: Wie Firmen f\u00fcr Jung und Alt attraktiv bleiben"},"content":{"rendered":"<p>In vielen Bereichen suchen die Firmen zurzeit h\u00e4nderingend nach passenden Fachkr\u00e4ften. Das macht die Arbeitnehmenden begehrt \u2013 man spricht auch von einem sogenannten Arbeitnehmermarkt, bei dem die Angestellten die Konditionen mitbestimmen. F\u00fcr Unternehmen heisst das: Sie m\u00fcssen sich anpassen und sich als attraktive Arbeitgeber positionieren, um langfristig qualifizierte Mitarbeitende zu binden. Dazu sollten Firmen die Pr\u00e4ferenzen der Mitarbeitenden kennen und verstehen, welche Aspekte f\u00fcr sie wichtig oder unwichtig sind.<\/p>\n<p>Zwei aktuelle Studien der Hochschule Luzern tun genau dies: die \u00abHSLU-Generationenmanagement-Studie \u2013 KMU\u00bb und die \u00abHSLU-Generationenmanagement-Studie \u2013 Grossunternehmen\u00bb. Beide bilden sowohl die Sicht der Arbeitnehmenden als auch der Arbeitgebenden ab. Die zwei Studien liefern nicht nur Einblicke in den Schweizer Arbeitsmarkt, sondern beleuchten auch, inwiefern Generationenmanagement die Arbeitgeberattraktivit\u00e4t aus Sicht der befragten Unternehmen positiv beeinflusst. Konkret sch\u00e4tzen 77 Prozent der Grossunternehmen und 54 Prozent der KMU den Effekt eines Generationenmanagements als positiv ein. Welche Aspekte hierbei f\u00fcr j\u00fcngere und \u00e4ltere Mitarbeitende zentral sind, zeigen die Resultate aus der Befragung von 1076 Arbeitnehmern im Rahmen der Studie zu den Grossunternehmen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Sozialkompetenz als Schl\u00fcsselfaktor<\/h2>\n<p>Soziale Kompetenzen in der Zusammenarbeit erweisen sich als Schl\u00fcsselaspekt eines Generationenmanagements. Das gilt f\u00fcr Mitarbeitende aller Generationen. Altersunabh\u00e4ngig von Bedeutung ist etwa ein respektvoller Umgang. Vier von f\u00fcnf Befragten erachten das als sehr wichtig, und ebenso viele legen grossen Wert auf ein von gegenseitigem Vertrauen gepr\u00e4gtes Verh\u00e4ltnis zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten. Der Arbeitsinhalt ist zweitrangig. Rund drei Viertel der Befragten betonen zwar, dass eine interessante, abwechslungsreiche und herausfordernde Arbeit f\u00fcr sie von hoher Relevanz sei (siehe Abbildung 1). Interessanterweise sind aber nur 64 Prozent der Befragten in dieser Hinsicht mit ihrer Arbeit zufrieden, und 7 Prozent sind sogar unzufrieden. Insgesamt gilt: \u00c4ltere Personen sind eher zufriedener als j\u00fcngere.<\/p>\n<p>Auch die M\u00f6glichkeit, eigene F\u00e4higkeiten und Kenntnisse einzusetzen sowie Kreativit\u00e4t und Individualit\u00e4t zu nutzen, sind f\u00fcr die Befragten wichtig. Auff\u00e4llig ist zudem, dass f\u00fcr \u00e4ltere Mitarbeitende Anerkennung und Ansehen tendenziell wichtiger sind als f\u00fcr j\u00fcngere. Damit Arbeitgeber attraktiver werden, m\u00fcssen sie folglich Arbeitsm\u00f6glichkeiten anbieten, die diese Aspekte ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: \u00c4ltere Arbeitnehmende sch\u00e4tzen Verantwortung, Anerkennung und Ansehen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"HILLE-SEILER-ZIMMERMAN-WANZENRIED_3-2024_ABB1_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#HILLE-SEILER-ZIMMERMAN-WANZENRIED_3-2024_ABB1_de').highcharts({\n  chart: {\n                type: 'bar'\n            },\n    \n            title: {\n                text: ''\n            },\nlegend: {\nreversed: true\n},\n    \n            xAxis: {\n                categories: ['Die Arbeit verleiht Anerkennung und Ansehen *','Klar definierter Handlungsspielraum und Verantwortungsbereich mit Entscheidungsm\u00f6glichkeiten','Verantwortung **','M\u00f6glichkeit, an Innovationen und Neuem mitzuarbeiten','Die Kreativit\u00e4t und Individualit\u00e4t des Einzelnen wird genutzt und unterst\u00fctzt','Einsatz von eigenen F\u00e4higkeiten\/Kenntnissen','Interessante Arbeit, Abwechslung, Herausforderung'], \n                 labels: {\n          step: 1,\n          rotation: 0,\n          style: {\n            fontSize: '11px',\n            fontFamily: 'lato'\n          }\n        }\n            },\n    \n            yAxis: {\n                allowDecimals: false,\n                title: {\n                    text: ''\n                },\nlabels: {formatter: function() {\n\t                    \t   if(this.value <= 100) {\n\t\t                    \t   return this.value + '%';\n}\n}\n},\n                stackLabels: {\n                    enabled: true,\n                    formatter: function() {\n                        return  this.stack;\n                    }\n                }\n            },\n    \n            tooltip: {\n                formatter: function() {\n                    return '<b>'+ this.x +'<\/b><br\/>'+\n                        this.series.name +': '+ this.y +'%<br\/>';\n\n                }\n            },\n    \n            plotOptions: {\n                bar: {\n                    stacking: 'normal'\n                }\n            },\n    \n            series: [ {\n                name: 'unwichtig',\n                data: [3.9,1,1,0.5,0.1,0.1,0.1],\n                stack: '',\n                 color:\"#655c99\"\n                               \n            }, {\n                name: 'wenig wichtig',\n                data: [15.8,8.8,6.8,6.3,4.5,1.9,0.9],\n                stack: '',\n                color:\"#9c92bf\"\n            }, {\n                name: 'wichtig',\n                data: [39.5,42.2,42.8,41.4,38.7,30.3,22.4],\n                stack: '',\n                color:\"#7ea8a7\"\n            }, {\n                name: 'sehr wichtig',\n                data: [38.5,47,48,50.2,55.7,67.4,76.4],\n                stack: '',\n                color:\"#327775\"\n            }, {\n                name: 'betrifft mich nicht',\n                data: [0.3,0.1,0,0.7,0.3,0,0],\n                stack: '',\n                color:\"#cccccc\"\n            }, {\n                name: 'weiss nicht',\n                data: [1,0.4,0.2,0.3,0.2,0,0.1],\n                stack: '',\n                color:\"#666666\"\n            }, {\n                name: 'keine Antwort',\n                data: [1,0.5,1.2,0.7,0.7,0.4,0.1],\n                stack: '',\n                color:\"#333333\"\n            } ]\n        });\n});\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">*Je \u00e4lter, desto wichtiger (5-Prozent-Signifikanzniveau) ** Je \u00e4lter, desto wichtiger (1-Prozent-Signifikanzniveau)<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Konkrete Frage: Inwieweit sind Ihnen folgende Aspekte bez\u00fcglich Arbeitsinhalt\/Stil wichtig? Anzahl Befragte: 1076.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Hille et al. (2023b) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Generationenunterschiede im Fokus<\/h2>\n<p>Auch flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice, Teilzeit oder Jahresarbeitszeit spielen eine bedeutende Rolle. Rund zwei Drittel der befragten Arbeitnehmenden betonen, dass R\u00fccksicht auf die famili\u00e4re Situation und auf individuelle Bed\u00fcrfnisse, wie etwa Zeit f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten, genommen werden sollte. F\u00fcr J\u00fcngere ist dieser Aspekt wichtiger als f\u00fcr \u00c4ltere. Ebenfalls zwei Drittel gewichten ein transparentes und \u00fcbersichtliches finanzielles Verg\u00fctungssystem hoch. Auch hier gilt: J\u00fcngeren Mitarbeitenden ist dieser Aspekt wichtiger.<\/p>\n<p>Generationenunterschiede zeigen sich auch bei Arbeitsbelastung, Feedback und Gemeinschaftsgef\u00fchl. Zwar haben diese Aspekte bei den Jungen absolut betrachtet nicht erste Priorit\u00e4t. Dennoch ist es ihnen tendenziell wichtiger als \u00e4lteren Personen, dass f\u00fcr eine angemessene und faire Arbeitsbelastung gesorgt wird, dass Raum f\u00fcr regelm\u00e4ssiges und wechselseitiges Feedback mit Arbeitgebenden und Kolleginnen besteht und dass das Gemeinschaftsgef\u00fchl gest\u00e4rkt und gepflegt wird. Auch sind J\u00fcngeren Entwicklungs- und Weiterbildungsangebote sowie eine regelm\u00e4ssige Karriereplanung gemeinsam mit ihren Vorgesetzten wichtiger. Auf der anderen Seite legen \u00e4ltere Mitarbeitende mehr Wert auf betriebliche Altersvorsorge und Arbeitsplatzsicherheit.<\/p>\n<p>Unterschiede zwischen Alt und Jung gibt es auch bei den Grundwerten: Tendenziell wichtiger f\u00fcr J\u00fcngere sind beispielsweise Lebensgenuss und Spass, Zeit f\u00fcr ein Hobby, finanzielle und andere Entsch\u00e4digungen wie etwa Zeit f\u00fcr ein eigenes Projekt, Teilnahme an einer interessanten Konferenz sowie Neues zu lernen und sich selbst zu verwirklichen. F\u00fcr \u00c4ltere hingegen sind der Wert, einer Arbeit nachzugehen, und die \u00dcbernahme von sozialer Verantwortung wichtiger. Diese Unterschiede haben sich seit der letzten Erhebung von 2019 nicht akzentuiert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Grosses Potenzial bei \u00e4lteren Arbeitnehmenden<\/h2>\n<p>Angesichts des gegenw\u00e4rtigen Fachkr\u00e4ftemangels und der demografischen Alterung dr\u00e4ngt sich auch die Frage auf: Wie k\u00f6nnen Unternehmen \u00e4ltere Mitarbeitende \u00fcber das Referenz-Rentenalter hinaus im Arbeitsmarkt halten? Denn \u00e4ltere Mitarbeitende sind wertvolle Arbeitskr\u00e4fte und k\u00f6nnen zur Linderung des Fachkr\u00e4ftemangels beitragen. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen sich 47 Prozent aller Arbeitnehmenden vorstellen, \u00fcber das festgelegte Referenzalter hinaus zu arbeiten (siehe Abbildung 2). Bei den \u00fcber 50-J\u00e4hrigen betr\u00e4gt dieser Anteil sogar 55 Prozent.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Interessanterweise weiss rund jede vierte Person darauf aber keine klare Antwort. Dies mag auch damit zusammenh\u00e4ngen, dass f\u00fcr einen Grossteil der Befragten der Zeitpunkt der Pensionierung noch weit weg ist.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich f\u00fchlen sich die \u00fcber 50-J\u00e4hrigen gesundheitlich in einer guten Verfassung. Eine Mehrheit von 67 Prozent gibt an, sich j\u00fcnger zu f\u00fchlen, als es ihrem biologischen Alter entspricht. \u00dcber alle Altersgruppen hinweg betr\u00e4gt dieser Anteil nur 53 Prozent. Dennoch sch\u00f6pfen die Arbeitgebenden dieses Potenzial bislang nicht voll aus. Zwar zeigen Studien einerseits, dass 52 Prozent der befragten KMU sowie mehr als drei Viertel der vom Fachkr\u00e4ftemangel betroffenen Grossunternehmen Mitarbeitende im Rentenalter besch\u00e4ftigen. Doch nur knapp 40 Prozent der befragten Grossunternehmen finden sich attraktiv genug, damit \u00e4ltere Arbeitnehmende \u00fcber das Rentenalter weiterarbeiten w\u00fcrden. 15 Prozent sch\u00e4tzen ihre Attraktivit\u00e4t sogar als gering ein.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Knapp die H\u00e4lfte m\u00f6chte eventuell \u00fcber das Referenz-Rentenalter hinaus berufst\u00e4tig bleiben<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='HILLE-SEILER-ZIMMERMANN-WANZENRIED_3-2024_ABB2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#HILLE-SEILER-ZIMMERMANN-WANZENRIED_3-2024_ABB2_de').highcharts({ \n\n     chart: {\n        plotBackgroundColor: null,\n        plotBorderWidth: null,\n        plotShadow: false,\n        type: 'pie'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '{series.name} <b>{point.percentage:.1f}%<\/b>'\n    },\n    accessibility: {\n        point: {\n            valueSuffix: '%'\n        }\n    },\n    plotOptions: {\n        pie: {\n        size: 200,\n        \n            allowPointSelect: true,\n            cursor: 'pointer',\n            dataLabels: {\n                enabled: true,\n                padding: 2,\n      style: {\n        fontSize: '10px'\n      },\n                format: '<b>{point.name}<\/b> <br>{point.y}%',\n            }\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: '',\n        colorByPoint: true,\n        data: [{\n            name: 'Ja',\n            y: 47,\n            sliced: false,\n            selected: false\n        }, {\n            name: 'Nein',\n            y: 28\n        }, {\n            name: 'Weiss nicht',\n            y: 24\n          }, {\n            name: 'Keine Antwort',\n            y: 1\n        }]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Konkrete Frage: K\u00f6nnen Sie sich prinzipiell vorstellen, w\u00e4hrend des Rentenalters weiter berufst\u00e4tig zu sein? Anzahl Befragte: 1076.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: \u00a0Hille et al. (2023b) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Wie k\u00f6nnen Arbeitgebende also ihre Anziehungskraft f\u00fcr die spezifische Personengruppe der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen steigern? Entscheidend ist, dass Vorurteile gegen\u00fcber jungen wie auch \u00e4lteren Mitarbeitenden abgebaut werden \u2013 und zwar sowohl innerhalb der Belegschaft als auch seitens der Arbeitgebenden.<\/p>\n<p>Denn unsere Studien zeigen, dass Unternehmen dazu neigen, \u00e4lteren Mitarbeitern bestimmte F\u00e4higkeiten abzusprechen \u2013 sei es im Umgang mit moderner IT und Kommunikationstechnologien oder in Bezug auf ihre Motivation, neues Wissen zu erwerben. Zus\u00e4tzlich gibt etwa ein Drittel der Unternehmen an, dass sie bei Neueinstellungen eher j\u00fcngere Personen bevorzugen, selbst wenn Ausbildung und Qualifikationen gleichwertig sind. Neben Vorurteilen spielen dabei auch \u00f6konomische \u00dcberlegungen wie steigende Lohnnebenkosten eine bedeutende Rolle.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich festhalten: Erfolgskritische Faktoren f\u00fcr die Arbeitgeberattraktivit\u00e4t sind: soziale Kompetenzen des Vorgesetzten, zwischenmenschliche Aspekte und interessante Aufgaben. Die Arbeitgebenden sollten bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen allerdings differenziert auf die Bed\u00fcrfnisse der verschiedenen Altersgruppen eingehen, damit sowohl die j\u00fcngeren als auch die \u00e4lteren Mitarbeitenden m\u00f6glichst lange im Betrieb behalten werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Konkret heisst das: J\u00fcngeren Personen sollten sie beispielsweise die M\u00f6glichkeit geben, die Arbeitszeit individuell und nach den eigenen Bed\u00fcrfnissen zu gestalten, sowie Entwicklungs- und Weiterbildungsangebote anbieten. F\u00fcr \u00e4ltere Mitarbeitende attraktiv sind m\u00f6glichst flexible Teilzeitarbeitsmodelle, aber auch altersgerechte Weiterbildungen im Sinne von lebenslangem Lernen zum Erhalt der Arbeitsmarktf\u00e4higkeit. Wie so oft gilt auch hier die Devise: Wer fr\u00fch handelt, ist im Vorteil. Denn der Fachkr\u00e4ftemangel entwickelt sich je l\u00e4nger, je mehr zum Arbeitskr\u00e4ftemangel.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die Resultate einer vertieften Analyse dieser Altersgruppe sind in Hille et al. (2023c) publiziert.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielen Bereichen suchen die Firmen zurzeit h\u00e4nderingend nach passenden Fachkr\u00e4ften. Das macht die Arbeitnehmenden begehrt \u2013 man spricht auch von einem sogenannten Arbeitnehmermarkt, bei dem die Angestellten die Konditionen mitbestimmen. F\u00fcr Unternehmen heisst das: Sie m\u00fcssen sich anpassen und sich als attraktive Arbeitgeber positionieren, um langfristig qualifizierte Mitarbeitende zu binden. Dazu sollten Firmen die [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4886,"featured_media":197147,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[216,171],"acf":{"seco_author":4886,"seco_co_author":[3601,3470],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professorin f\u00fcr Wirtschaft und Finance am Institut f\u00fcr Finanzdienstleistungen (IFZ), Hochschule Luzern","seco_author_post_occupation_fr":"Charg\u00e9e de cours, Institut pour les services financiers de Zoug (IFZ), Haute \u00e9cole de Lucerne","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":3601,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professorin f\u00fcr Banking und Finance, Institut f\u00fcr Finanzdienstleistungen Zug IFZ, Hochschule Luzern","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeure d\u2019\u00e9conomie bancaire et de finance, Institut pour les services financiers de Zoug (IFZ), Haute \u00e9cole de Lucerne"},{"seco_co_author":3470,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professorin f\u00fcr Finanzwissenschaften, Fachhochschule Westschweiz (HES-SO), Leiterin Gruppe Finanzen, Governance und Nachhaltigkeit, Interdisziplin\u00e4res Institut f\u00fcr Unternehmensentwicklung (IIDE), Fachhochschule f\u00fcr Ingenieurwesen und Wirtschaft des Kantons Waadt (HEIG-VD), Yverdon-les-Bains","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeure de finance, Haute \u00e9cole sp\u00e9cialis\u00e9e de Suisse occidentale (HES-SO), responsable du Groupe Finances, gouvernance et durabilit\u00e9, Institut interdisciplinaire du d\u00e9veloppement de l\u2019entreprise (IIDE), Haute \u00e9cole d'ing\u00e9nierie et de gestion du Canton de Vaud (HEIG-VD), Yverdon-les-Bains"}],"short_title":"Fachkr\u00e4ftemangel: Wie Firmen f\u00fcr Jung und Alt attraktiv bleiben","post_lead":"Unterschiedliche Generationen von Arbeitnehmenden haben unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse. Unternehmen sollten diese spezifisch ansprechen, wenn sie gute Fachkr\u00e4fte gewinnen wollen.","post_hero_image_description":"Um attraktiv zu sein, muss ein Unternehmen sowohl \u00e4lteren als auch j\u00fcngeren Mitarbeitenden Aus- und Weiterbildungsangebote machen.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li>Hille, Anina Cristina, Seiler Zimmermann, Yvonne und Gabrielle Wanzenried (2023a). Generationenmanagement-Studie \u2013 KMUs. Verlag IFZ \u2013 Hochschule Luzern.<\/li>\r\n \t<li>Hille, Anina Cristina, Seiler Zimmermann, Yvonne und Gabrielle Wanzenried (2023b). Generationenmanagement-Studie \u2013 Grossunternehmen. Verlag IFZ \u2013 Hochschule Luzern.<\/li>\r\n \t<li>Hille, Anina Cristina, Seiler Zimmermann, Yvonne und Gabrielle Wanzenried (2023c). Fachkr\u00e4ftemangel in KMU \u2013 \u00e4ltere Arbeitnehmende als Chance. Organisator: das Magazin f\u00fcr KMU, 2023 (9\u201310).<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":5357,"planned_publication_date":"2024-03-19 06:00:40","original_files":null,"external_release_for_author":"20240319","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/65e1e057b48fd"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195586"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4886"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=195586"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195586\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":197160,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195586\/revisions\/197160"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3470"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3601"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4886"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/197147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=195586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=195586"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=195586"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=195586"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=195586"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=195586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}