{"id":196136,"date":"2024-03-05T07:20:28","date_gmt":"2024-03-05T06:20:28","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=196136"},"modified":"2024-03-05T15:32:26","modified_gmt":"2024-03-05T14:32:26","slug":"wie-technologie-den-journalismus-umkrempelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/03\/wie-technologie-den-journalismus-umkrempelt\/","title":{"rendered":"Wie Technologie den Journalismus umkrempelt"},"content":{"rendered":"<p>Neue Technologien bilden seit je eine wesentliche Triebfeder des journalistischen Wandels.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die Einf\u00fchrung der Druckerpresse legte den Grundstein, Nachrichten nicht nur m\u00fcndlich oder handschriftlich zu verbreiten. Zeitungen mit grosser Auflage wurden erst durch Innovationen in der Drucktechnologie wie den Rotationsdruck m\u00f6glich. Die Entwicklung des Rundfunks, sp\u00e4ter die gesellschaftliche Ausbreitung des Internets und von Smartphones machten die Mediennutzung mobil und zeitlich unabh\u00e4ngig. Insbesondere durch k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) steht der Journalismus heute an der Schwelle zu einer erneuten digitalen Transformation.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Fortschritt weckt Sorge und Begeisterung<\/h2>\n<p>Um die Frage zu beantworten, wie die Medien von morgen aussehen, lohnt also der Blick auf den technologischen Fortschritt. Technologie schafft neue Formen der Produktion, der Distribution und der Nutzung des Journalismus \u2013 und regt noch dazu die Fantasie an. Denn gesellschaftlich werden technische Entwicklungen regelm\u00e4ssig von ebenso grosser Bef\u00fcrchtung wie Faszination begleitet. Die Sorge, die Technik k\u00f6nnte den Journalisten ersetzen, wechselt sich ab mit der Hoffnung, sie w\u00fcrde alle gegenw\u00e4rtigen Probleme des Journalismus von ganz allein l\u00f6sen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Die Aufgabe einer technologieorientierten Journalismusforschung sollte es sein, fernab von Hypes und Moden die Folgen der Technologieentwicklung f\u00fcr den Journalismus auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz abzusch\u00e4tzen. Aus einer solchen Perspektive werden derzeit drei Kernherausforderungen sichtbar: erstens eine fundamentale Beschleunigung von Technologie, zweitens ein m\u00f6glicher Autonomieverlust der Medien sowie drittens die Gefahr einer Substitution von Journalismus durch Technologie.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Neue Technologien, k\u00fcrzere Lebenszyklen<\/h2>\n<p>Beschleunigung meint die rapide Entwicklung einer wachsenden Anzahl von Technologien, die immer schneller viele Menschen erreichen. W\u00e4hrend es beispielsweise beim Telefon 50 Jahre und beim Smartphone 12 Jahre dauerte, um 50 Millionen Nutzer zu erreichen, ben\u00f6tigte das Videospiel \u00abPokemon Go\u00bb nur 19 Tage.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Gleichzeitig scheinen sich ihre Lebenszyklen zu verk\u00fcrzen. Was gestern noch relevant erschien, verliert schnell wieder an Bedeutung, zum Beispiel intelligente Lautsprecher wie Alexa, denen man Befehle erteilen kann.<\/p>\n<p>Mit der Entwicklung mitzuhalten und in diesem Marktumfeld vorausschauende Entscheidungen zu treffen, stellt eine wesentliche Herausforderung f\u00fcr den Journalismus dar.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Bei welcher Technologie, auf welcher Plattform m\u00fcssen Medien dabei sein, um nicht die n\u00e4chste Schl\u00fcsselentwicklung zu verpassen? Die Journalismusforschung wiederum steht vor der Aufgabe, durch empirische Studien und Theoriebildung ihre F\u00e4higkeit zur Fr\u00fcherkennung von relevanten Technologieentwicklungen zu verbessern.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Verlust der Unabh\u00e4ngigkeit<\/h2>\n<p>Autonomieverlust, als zweites Ph\u00e4nomen, bezeichnet die Herausforderung, dass Medienunternehmen immer weniger Einfluss auf diejenigen Technologien haben, mit denen sie ihre Inhalte verbreiten. In der Vergangenheit waren Druckereien meist Teil des Verlags, und auch Logistik und Zustellung wurden im Gesch\u00e4ftsverbund organisiert. Heute halten Journalismus und Medien ihre Technologie nur noch sehr bedingt selbst in den H\u00e4nden.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Stattdessen werden sie in wachsendem Masse abh\u00e4ngig von externen Anbietern wie Meta, Byte Dance oder Open AI.<\/p>\n<p>Der Zugang zu technischen Entwicklungen, die Budgets und Kompetenzen sowie letztlich die M\u00f6glichkeiten der Einflussnahme, wie diese ausgestaltet werden, sind sehr ungleich verteilt. Das wird zum einen im Vergleich zwischen globalen Digitalkonzernen und europ\u00e4ischen Verlagen sichtbar. Zum anderen aber auch zwischen Grossverlagen und den kleineren Regional- und Lokalh\u00e4usern. Der Autonomieverlust kann zu einer wachsenden Ungleichheit in der Branche f\u00fchren, dem die Journalismusforschung mehr Aufmerksamkeit widmen sollte.<\/p>\n<p>Schliesslich, als dritte Kernherausforderung, kommt es zu einer Substitutionsgefahr, sobald Technologie mehr und mehr in den Kern der journalistischen Produktion vordringt. Fr\u00fchere Innovationen wie der Telegraf, die Schreibmaschine oder die Fotografie haben journalistische Arbeit vor allem erg\u00e4nzt. Nun besteht die Gefahr, dass generative KI f\u00fcr Text, Bild und Video, wodurch nicht menschliche Akteure Inhalte erzeugen, den Journalismus ersetzt. Aufgabe der Journalismusforschung w\u00e4re es, diese Entwicklungen kritisch zu begleiten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mit Partnerschaften in die Zukunft<\/h2>\n<p>Um den Kernherausforderungen von Beschleunigung, Autonomieverlust und drohender Substitution zu begegnen, wird es entscheidend sein, offenere Formen der Zusammenarbeit, neue Kooperationen und Allianzen f\u00fcr den Journalismus zu entwickeln \u2013 sowohl innerhalb der Branche als auch \u00fcber ihre Grenzen hinaus. So besteht die M\u00f6glichkeit, Technologie zum Wohle des Journalismus auszugestalten.<\/p>\n<p>Dabei ist an die gemeinschaftliche Entwicklung und Erprobung von Open-Source-Anwendungen (zum Beispiel offene KI-Modelle oder gemeinwohlorientierte Algorithmen), an das Teilen von Daten und Infrastruktur zwischen den Branchenakteuren zu denken. Zum Beispiel k\u00f6nnte ein Verbund von Verlagen eine gemeinsame Plattform f\u00fcr den Journalismus an den Markt bringen, \u00e4hnlich einem \u00abSpotify f\u00fcr News\u00bb, um mehr Unabh\u00e4ngigkeit von externen Technologieanbietern zu erlangen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> W\u00fcrde der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk \u00fcberall dort, wo journalistischer Mehrwert f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung entsteht, mit Infrastruktur helfen, k\u00f6nnte er dadurch ebenfalls zu einer dienenden Ausgestaltung von Technologie beitragen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a><\/p>\n<p>Eine neue partnerschaftliche Beziehung zum Journalismus liesse sich f\u00fcr die Journalismusforschung durch einen transformativen Ansatz begr\u00fcnden.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Transformative Forschung beobachtet und beschreibt journalistische Ver\u00e4nderungsprozesse nicht nur wissenschaftlich, sondern st\u00f6sst sie durch ein Zusammenwirken mit der Praxis aktiv an. Auf diese Weise wird die Journalismusforschung selbst zum Akteur des Wandels.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Schreiber und Zimmermann (2014). Anmerkung: Der Beitrag fusst in Teilen auf der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z-WRULG2P4s\">Antrittsvorlesung des Autors<\/a> an der Technischen Universit\u00e4t Hamburg und Hamburg Media School am 11. Januar 2024.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Die einschl\u00e4gige Forschung hat hierf\u00fcr den Begriff des Shiny New Things Syndrome gepr\u00e4gt. Siehe Posetti (2018). Zu gegenw\u00e4rtigen Problemen des Journalismus siehe Buschow (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Wagner (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Buschow (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Arias-Robles et al. (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Erbrich et al. (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Dobusch (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Buschow et al. (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Technologien bilden seit je eine wesentliche Triebfeder des journalistischen Wandels. Die Einf\u00fchrung der Druckerpresse legte den Grundstein, Nachrichten nicht nur m\u00fcndlich oder handschriftlich zu verbreiten. Zeitungen mit grosser Auflage wurden erst durch Innovationen in der Drucktechnologie wie den Rotationsdruck m\u00f6glich. 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Studies in Communication Sciences, 20(2), 227\u2013241.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Buschow, C. et al. (2024). Transforming Science Journalism Through Collaborative Research: A Case Study of the German \u00abWPK Innovation Fund for Science Journalism\u00bb. Journal of Science Communication, 23.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Dobusch, L. (2023). <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/neues-aus-dem-fernsehrat-103-festrede-zu-reform-und-zukunft-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks\/\">Festrede zu Reform und Zukunft des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks<\/a>. Netzpolitik.org.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Erbrich, L. et al. (2024). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17645\/mac.7442\">Bundling Digital Journalism<\/a>: Exploring the Potential of Subscription-based Product Bundles. Media and Communication.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Posetti, J. (2018). <a href=\"https:\/\/reutersinstitute.politics.ox.ac.uk\/sites\/default\/files\/2018-11\/Posetti_Towards_a_Sustainable_model_of_Journalism_FINAL.pdf\">Time to Step Away from the \u00abBright, Shiny Things\u00bb<\/a>? Towards a Sustainable Model of Journalism Innovation in an Era of Perpetual Change. Reuters Institute for the Study of Journalism.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Schreiber, M., und C. Zimmermann (Hrsg.) (2014). Journalism and Technological Change: Historical Perspectives, Contemporary Trends. Campus.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Wagner, P. (2018). <a href=\"https:\/\/www.statista.com\/chart\/14395\/time-innovations-needed-for-50-million-users\/\">The Road to Ubiquity is Getting Shorter<\/a>. Statista.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[196183,196194],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2024-03-05 06:20:28","original_files":null,"external_release_for_author":"20240311","external_release_for_author_time":"00:03:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/65d46aa55976b"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196136"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11689"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=196136"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":196691,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196136\/revisions\/196691"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11689"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/196194"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/196183"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/196725"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=196136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=196136"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=196136"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=196136"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=196136"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=196136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}