{"id":198664,"date":"2024-07-24T05:00:20","date_gmt":"2024-07-24T03:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=198664"},"modified":"2024-07-24T05:00:30","modified_gmt":"2024-07-24T03:00:30","slug":"neuorientierung-in-der-mitte-der-erwerbsbiografie-foerdert-langes-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/07\/neuorientierung-in-der-mitte-der-erwerbsbiografie-foerdert-langes-arbeiten\/","title":{"rendered":"Neuorientierung in der Mitte der Erwerbsbiografie f\u00f6rdert langes Arbeiten"},"content":{"rendered":"<p>Frau H. absolviert eine Berufslehre, wird Mutter und Hausfrau und arbeitet nach der Scheidung erneut in ihrem erlernten Beruf als Modistin. Sie er\u00f6ffnet ein eigenes Atelier, bildet Nachwuchs aus und kreiert auch mit 83 Jahren noch showreife H\u00fcte. Sie ist \u00fcberzeugt: Dank ihrer Arbeit f\u00fchlt sie sich trotz schwerer chronischer Krankheit eigentlich gesund.<\/p>\n<p>Der promovierte Volkswirt S. forscht zun\u00e4chst an der Universit\u00e4t, wechselt danach in den Journalismus und riskiert schliesslich den Quereinstieg in einen exponierten Job der \u00f6ffentlichen Verwaltung. Zus\u00e4tzliches Profil gewinnt er im Vorstand einer Wohnbaugenossenschaft, als deren Pr\u00e4sident er sich nach der Pensionierung kompetent und effektiv viele Jahre f\u00fcr eine umfassende Erneuerung der Bausubstanz ins Zeug legt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Von gelungenen Beispielen lernen<\/h2>\n<p>Die zwei Steckbriefe von Befragten im Forschungsprojekt \u00ab<a href=\"https:\/\/neuesalter.ch\/\">Neuesalter<\/a>\u00bb zeigen Erwerbsbiografien von Personen, die auch Jahre nach der Pensionierungsschwelle noch beruflich t\u00e4tig sind. Bei der qualitativen Studie handelt es sich um ein \u00abCitizen-Science-Forschungsprojekt\u00bb der ETH und der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (siehe Kasten). Das Projekt wurde von der Autorin und dem Autor entwickelt und vom Netzwerk Spurenwechseln getragen. \u00dcber die Eigenleistungen aller Beteiligten hinaus (Projektleitung und Forschende haben unentgeltlich gearbeitet; auch bei der Verbreitung der Ergebnisse) beliefen sich die Projektkosten auf rund 200\u2019000 Franken.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Ein Drittel davon trugen gemeinn\u00fctzige Stiftungen, den Rest private Sponsoren.<\/p>\n<p>Untersucht wurden 52 h\u00f6chst diverse Lebenswege von ausserfamili\u00e4r t\u00e4tigen Menschen \u00fcber 70 Jahren in der Deutschschweiz. Die H\u00e4lfte der befragten Personen war weiblich, die andere m\u00e4nnlich. Entsprechend dem Erkenntnisziel, gewisse Muster f\u00fcr lange und engagierte Biografien und die erforderlichen Voraussetzungen zu entdecken, wurde nicht ein repr\u00e4sentativer Querschnitt durch die Bev\u00f6lkerung, sondern nur Menschen mit anhaltender Aktivit\u00e4t befragt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gefragte, n\u00fctzliche und zufriedene Arbeitskr\u00e4fte<\/h2>\n<p>Die Verl\u00e4ngerung der Lebensspanne vermittelt den Menschen neue Wahl- und Entwicklungschancen. Arbeit \u2013 bezahlte und ehrenamtliche \u2013 ist eine davon. Gesellschaft und Wirtschaft beklagen heute und erst recht morgen einen grossen Mangel an einsatzbereiten Personen. Will man das Potenzial der \u00c4lteren nutzen, ist es wichtig, zu wissen, an welche Voraussetzungen berufliches oder ehrenamtliches Engagement bis in die achte Lebensdekade hinein gebunden ist. Es liessen sich in der grossen Vielfalt der untersuchten Lebenswege relevante Muster identifizieren. Solche Rahmenbedingungen gezielt zu verbessern und zu st\u00e4rken, kann Arbeitgeber und Fachkr\u00e4fte interessieren.<\/p>\n<p>Wer mit 70 noch engagiert und verbindlich arbeitet, \u00fcbt seine T\u00e4tigkeit offensichtlich gern aus. Meist erlebt er oder sie eine hohe Selbstwirksamkeit und findet Resonanz bei anderen Menschen oder im Bew\u00e4ltigen technischer Probleme. Als Aufgabenl\u00f6ser sp\u00fcren solche Personen ihre eigene Kompetenz und Bedeutung, sie finden Sinn, verf\u00fcgen \u00fcber Gestaltungsspielr\u00e4ume und eine Alltagsstruktur.<\/p>\n<p>Diese Merkmale guter Arbeit sind seit den 1980er-Jahren erforscht.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><\/a> Im Zuge der Digitalisierung traten sie allerdings in den Hintergrund und wurden h\u00e4ufig als Privileg von Selbstst\u00e4ndigerwerbenden angesehen. Will die Arbeitswelt die Erwerbst\u00e4tigen aber l\u00e4nger bei der Stange halten, muss sie ihnen genau das bieten. Sie muss ihnen erm\u00f6glichen, ihre Kompetenzen spezifisch einzusetzen, Resultate zu sehen und Feedback zu erhalten. Das funktioniert, wenn in den Betrieben Aufgabenportfolios \u00f6fter kompetenzgerecht individualisiert und horizontale Umstiegsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Selbstvertrauen f\u00f6rdert langes Engagement<\/h2>\n<p>In der untersuchten Personengruppe f\u00e4llt durchgehend ein tatkr\u00e4ftiges Selbstbild auf \u2013 auch bei Personen mit geringer Schulbildung und bei sozial Schw\u00e4cheren. Dieses Selbstvertrauen basiert auf der Erfahrung, den Anforderungen gewachsen zu sein und das Vertrauen Dritter zu geniessen. Erfolgserlebnisse befeuern Motivation und Initiative. Anders als die von uns analysierte Gruppe geraten Angestellte in Unternehmen h\u00e4ufig ab Mitte 50 in einen Sinkflug: Sie werden Opfer defizit\u00e4rer Altersstereotype, das heisst, sie verlieren an Status und werden selten in Zukunftsvorhaben mit einbezogen. Die Folge: Das Unternehmen investiert nicht mehr in ihre Weiterbildung, sie bleiben in Routine stecken und werden marginalisiert.<\/p>\n<p>Doch diese Abw\u00e4rtsbewegung l\u00e4sst sich vermeiden: durch dynamische Impulse in der zweiten H\u00e4lfte des Berufswegs. Sie er\u00f6ffnen neue Handlungsfelder und wecken Motivation. Wem der Schneid abgekn\u00f6pft wurde, dem gelingt nur selten ein Neustart nach 65 \u2013 weder in einen erf\u00fcllten Ruhestand noch in eine alternative Bet\u00e4tigung.<\/p>\n<p>Die Studie belegt auch: Wer engagiert t\u00e4tig sein will, ist auf einen Markt (zum Beispiel f\u00fcr Kunst) oder einen organisatorisch-institutionellen Rahmen angewiesen. Mit Letzterem sind eine Anstellung, ein Auftrag, eine Mitgliedschaft oder ein Projekt gemeint. Denn hat man keinen Zugang zu den Produktionsmitteln oder ist nicht in einen arbeitsteiligen Prozess eingebettet, zum Beispiel im Familienbetrieb, n\u00fctzen auch Kompetenzen und Motivation nichts. Deshalb braucht es Arbeitsvertr\u00e4ge mit Entwicklungsperspektiven auch \u00fcber das 70. Lebensjahr hinaus \u2013 nicht stotternde Verl\u00e4ngerungsm\u00f6glichkeiten um ein Jahr, was einem gef\u00fchlten Status \u00abauf Abruf\u00bb entspricht. Optimalerweise wird die M\u00f6glichkeit f\u00fcr l\u00e4ngere erf\u00fcllende Laufbahnen von der Arbeitgeberin schon angesprochen und eingef\u00e4delt, wenn der Arbeitnehmende in seinen F\u00fcnfzigern ist. Das \u00f6ffnet den Zukunftshorizont.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Das soziale Umfeld entscheidet mit<\/h2>\n<p>Langes T\u00e4tigsein gelingt fast nur im Einverst\u00e4ndnis oder mindestens mit einer neutralen Haltung der Personen im nahen sozialen Umfeld. Dementsprechend muss der pers\u00f6nliche Lebensentwurf sowohl mit dem Partner als auch im Freundeskreis und bei der Arbeit fr\u00fch und immer wieder thematisiert und abgeglichen werden. Neben dem herk\u00f6mmlichen Denkmuster von Ruhestand gilt es mit 65 verschiedene alternative Lebensentw\u00fcrfe mit neuen Kombinationen von Arbeit, Weiterbildung, Auszeiten und Sorgearbeit zu entwickeln.<\/p>\n<p>Unsere Studie zeigt, dass verbindliches Engagement \u00fcber 65 hinaus stark von konstruktiven und wertsch\u00e4tzenden sozialen Beziehungen im T\u00e4tigkeitsfeld abh\u00e4ngt. Denn kompetente F\u00fchrung und kollegiale Kultur wirken \u00fcber den aktuellen Alltag hinaus und bilden zentrale Voraussetzungen f\u00fcr lohnenden Einsatz.<\/p>\n<p>Entgegen der verbreiteten Meinung ist der Gesundheitszustand f\u00fcr L\u00e4ngert\u00e4tige nebens\u00e4chlich. Viele Befragte im Forschungsprojekt leiden an ernsten Krankheiten, erfahren ihre Arbeit aber eher als st\u00e4rkende Ressource. Denn die T\u00e4tigkeit kann die gesundheitliche Einschr\u00e4nkung relativieren, wie etwa bei der eingangs erw\u00e4hnten Modistin Frau H.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Neuorientierung in der Mitte<\/h2>\n<p>Neuorientierungen aufgrund beruflicher und pers\u00f6nlicher Krisen nach 20 bis 25 Jahren Erwerbsarbeit kommen in der erforschten Personengruppe fast durchwegs vor. Sie erweisen sich f\u00fcr die heute \u00fcber 70-J\u00e4hrigen als produktive Impulse auf dem Lebensweg. Die Familienfrau wird Unternehmerin, der Journalist ein politisch wacher Finanzverwalter \u2013 wie eingangs skizziert.<\/p>\n<p>Dieser erneute Richtungsentscheid in der beruflichen \u00abMitte\u00bb basiert auf fundierterer Selbstkenntnis und klareren Vorstellungen von der Arbeitswelt. Eine sp\u00e4te Neuorientierung passt pr\u00e4ziser zum Kompetenzprofil und den gereiften pers\u00f6nlichen Pr\u00e4ferenzen als die Erstausbildung; zudem sind bei einer sp\u00e4ten Zweitausbildung auch weniger Kompromisse aufgrund famili\u00e4rer Verpflichtungen n\u00f6tig.<\/p>\n<p>M\u00fcssen nun alle Erwerbst\u00e4tigen in ihrer beruflichen Mitte ins Development-Center? Die Studienresultate legen dies tats\u00e4chlich nahe. Angesichts des demografischen und technologischen Wandels dr\u00e4ngen sich verpflichtende Aufforderungen f\u00fcr Standortbestimmungen, Neuorientierungen und Zusatzqualifizierungen f\u00fcr alle ohnehin auf.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Frauen k\u00f6nnten profitieren<\/h2>\n<p>W\u00fcrden in der Altersphase zwischen 35 und 54 Jahren (je nach Branche und Lebenssituation) die Karten in der Arbeitswelt generell neu gemischt, k\u00e4me die Gesellschaft auch einem Chancenausgleich zwischen den Geschlechtern und Sp\u00e4tstartenden im Berufsleben, etwa Zugewanderten, n\u00e4her. Besonders den M\u00fcttern w\u00fcrden sich am Ende ihrer \u2013 h\u00e4ufig von Teilzeiterwerb gepr\u00e4gten \u2013 Familienphase viel breitere M\u00f6glichkeiten zum Durchstarten in spannende Aufgaben und Funktionen \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Unternehmen, die an den Kompetenzen und Potenzialen erfahrener Menschen interessiert sind, sollten sich durch die Erkenntnisse unserer Studie zu neuen Konzepten anregen lassen. Sie k\u00f6nnen beispielsweise in der zweiten Berufswegh\u00e4lfte eine \u00e4hnliche Entwicklungsdynamik f\u00f6rdern wie in der ersten, Aufgaben vermehrt an den pers\u00f6nlichen St\u00e4rken der Mitarbeitenden ausrichten sowie Funktionen f\u00fcr \u00abVery Experienced People\u00bb (VEP) kreieren.<\/p>\n<p>Zudem sollten sie den internen Arbeitsmarkt speziell f\u00fcr Mitarbeitende jenseits des Karriereh\u00f6hepunkts \u00f6ffnen, Profil- und T\u00e4tigkeitswechsel f\u00f6rdern oder den Jobtausch auf Zeit organisieren \u2013 allenfalls sogar in Kooperation mit Zulieferern und Partnerfirmen. Zielf\u00fchrend w\u00e4ren zudem gr\u00f6ssere Freir\u00e4ume vor der grossen Ruhe mit 65, also Teilzeitarbeit, Sabbaticals, Zeitinseln f\u00fcr Weiterbildung und Abenteuer. Schliesslich w\u00e4re das Potenzial besser sichtbar, wenn die Arbeitgebenden beim Rekrutieren stets das aktuelle Leistungsprofil \u2013 und nicht nur formale Bildungsnachweise \u2013 erfassen sowie Altersangaben ignorieren w\u00fcrden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Diese deckten die Kosten f\u00fcr Websitearchitektur, -design und -management, Seminar-, Workshop- und Meetingkosten, Medientraining und -coaching, Assistentinnensal\u00e4r, Produktion einer Toolbox f\u00fcr die Ergebnisumsetzung sowie Spesen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Ver\u00f6ffentlichung im Internet: www.<a href=\"https:\/\/neuesalter.ch\">neuesalter.ch<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Eberhard Ulich (1991). Arbeitspsychologie, Z\u00fcrich.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau H. absolviert eine Berufslehre, wird Mutter und Hausfrau und arbeitet nach der Scheidung erneut in ihrem erlernten Beruf als Modistin. Sie er\u00f6ffnet ein eigenes Atelier, bildet Nachwuchs aus und kreiert auch mit 83 Jahren noch showreife H\u00fcte. Sie ist \u00fcberzeugt: Dank ihrer Arbeit f\u00fchlt sie sich trotz schwerer chronischer Krankheit eigentlich gesund. 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