{"id":198856,"date":"2024-06-11T07:10:11","date_gmt":"2024-06-11T05:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=198856"},"modified":"2024-06-11T13:42:25","modified_gmt":"2024-06-11T11:42:25","slug":"anarchie-gedanken-aus-der-politischen-philosophie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/06\/anarchie-gedanken-aus-der-politischen-philosophie\/","title":{"rendered":"Anarchie: Gedanken aus der politischen Philosophie"},"content":{"rendered":"<p>\u00abDie Gesellschaft, die die Produktion auf Grundlage freier und gleicher Assoziation der Produzenten neu organisiert, versetzt die ganze Staatsmaschine dahin, wohin sie dann geh\u00f6ren wird: ins Museum der Altertu\u0308mer, neben das Spinnrad und die bronzene Axt.\u00bb Dieses Ideal einer Gesellschaft frei wirtschaftender Menschen ohne Staat \u2013 ich nenne es in der Folge das anarcho-liberale Ideal \u2013 stammt von Friedrich Engels, dem ber\u00fchmten Mitstreiter von Karl Marx.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Er unterstellte im Jahr 1884, dass sich die Gesellschaft mit raschen Schritten auf diesen Zustand hinbewege. Da dies nie eintraf, nahmen sozialistische Systeme durch Verstaatlichung der Produktion und zentrale Planwirtschaft eine staatliche \u00abAbk\u00fcrzung\u00bb hin zur staatsfreien Gesellschaft. Anstatt den Staat loszuwerden, endeten sie ihrerseits in einem unterdr\u00fcckerischen Staat.<\/p>\n<p>Es gibt heute im Rahmen der Digitalisierung einen \u00e4hnlichen Richtungsstreit bez\u00fcglich der Zukunft des Staats. Von Blockchain erwarten einige die dezentrale Sicherung der Vertr\u00e4ge und Transaktionen frei wirtschaftender Menschen, die den Staat \u00fcberfl\u00fcssig mache. Von der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) erwarten hingegen andere die L\u00f6sung des hayekschen Wissensproblems, nach dem es keine Instanz geben kann, die ohne Markt \u00fcber das Wissen verf\u00fcgt, das durch die Preisbildung des freien Markts entsteht. Die KI k\u00f6nnte, so die These, dieses Wissensproblem l\u00f6sen und die zentrale Planwirtschaft erm\u00f6glichen. Die Frage, ob sich \u00fcberhaupt eine der Vorhersagen durchsetzen wird, muss die Philosophie unbeantwortet lassen. Sie kann aber fragen: Ist am anarcho-liberalen Ideal etwas grunds\u00e4tzlich falsch oder unvollst\u00e4ndig?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Der Staat sorgt f\u00fcr Sicherheit<\/h2>\n<p>Eine Entgegnung lautet, dass die M\u00f6glichkeit von Gewalt und Bedrohung \u2013 dies kann auch unabsichtlich sein, wie in einer Pandemie \u2013 als Grundkonstante angenommen werden muss. Daraus ergibt sich die Begr\u00fcndung einer h\u00f6chsten politischen Autorit\u00e4t, die allein das elementare Gut der Sicherheit bereitstellen kann: durch Gewaltmonopolisierung, Trittbrettfahrerverbote, Gewaltverbot, Zertifizierung und Gewaltpr\u00e4vention. Besonders Letztere begr\u00fcndet nicht nur das Argument f\u00fcr einen Minimalstaat: Alle und insbesondere die erfolgreich wirtschaftenden Menschen haben einen vern\u00fcnftigen Grund, einen Staat gutzuheissen, der so auf die Gesellschaft einwirkt, dass alle ihr erwirtschaftetes Eigentum in Sicherheit wissen k\u00f6nnen. Da der Staat als m\u00e4chtiger Sicherheitsgarant selbst zu einer Quelle grosser Unsicherheit werden kann, sollte er durch Gesetze, institutionelle Gleichgewichte und soziale sowie wirtschaftliche Gegenkr\u00e4fte eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem betrifft die Ungleichheit der Bedingungen bei der wirtschaftlichen T\u00e4tigkeit: Sowohl die inneren Ressourcen der Menschen (Talente, F\u00e4higkeiten etc.) als auch die \u00e4usseren materiellen Ressourcen sind sehr ungleich verteilt. Gem\u00e4ss dem anarcho-liberalen Ideal geh\u00f6rt das Produkt den Produzierenden, alles andere ist Ausbeutung. Dadurch rechtfertigt sich eine ungleiche Wohlstandsverteilung durch ungleiche Leistung. An der Frage, wie viel und welche Art von Gleichheit die Gerechtigkeit zwischen den wirtschaftenden Menschen und ihren Gruppen (Kooperativen, Firmen etc.) erfordert, scheiden sich die Geister.<\/p>\n<p>Aus dem bereits genannten Sicherheitsargument lassen sich gewisse staatliche Massnahmen gegen krasse materielle Ungleichheit in den Produktions- und Tauschergebnissen begr\u00fcnden, weil diese empirisch oft mit Unsicherheit korreliert.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die Umverteilung, um Sicherheit zu bef\u00f6rdern, ist aber zweischneidig, weil Umverteilung die Unsicherheit des Eigentums erh\u00f6ht. Unter den Bedingungen des best\u00e4ndigen freien Produzierens \u2013 dazu geh\u00f6rt auch das best\u00e4ndige Produzieren von Dingen, die ihrerseits als Produktionsmittel verwendet werden k\u00f6nnen und damit die Wertsch\u00f6pfung ihrer Produzenten exponentiell steigern \u2013 sowie des freien Tauschens und Schenkens wird sich trotzdem nie eine materielle Ergebnisgleichheit zwischen den freien Produzenten einstellen. Diese k\u00f6nnte nur erreicht werden, wenn das freie Produzieren und Transferieren unterbunden wird. Wenn am Sicherheitsargument festgehalten wird, sollte materielle Ergebnisungleichheit reduziert werden \u2013 aber nicht, um materielle Gleichheit zu erreichen, sondern nur bis zum Punkt, an dem von der Ungleichheit keine Sicherheitsgef\u00e4hrdung mehr ausgeht. Wo sich dieser Punkt befindet, ist kontextabh\u00e4ngig.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Chancengleichheit um jeden Preis?<\/h2>\n<p>Wie steht es aber mit der Gleichheit der Voraussetzungen, sprich der Chancengleichheit? In einer gl\u00fccksegalitaristischen Variante widerspricht Chancengleichheit dem staatsfreien anarcho-liberalen Ideal, weil sie einen Staat erfordert, der alle zuf\u00e4lligen Bedingungen \u2013 also Gl\u00fcck \u2013 ausgleicht. Es wird nicht hingenommen, dass Menschen mit einem ungleichen Mass an Talent, Charakterst\u00e4rke, Intelligenz etc. ungleich erfolgreich wirtschaften. Konkret hiesse das, dass der Staat Roger Federer jenen Anteil an seinem Einkommen h\u00e4tte wegnehmen m\u00fcssen, der auf seinem nat\u00fcrlichen Tennistalent beruhte. Dieser Anteil h\u00e4tte an alle zu gleichen Teilen verteilt werden m\u00fcssen. Denn, so die Theorie, Talent ist eine nat\u00fcrliche Ressource, die im Prinzip allen zusteht, aber durch einen nat\u00fcrlichen Lottogewinn nur einigen zukommt. Diese \u00dcberlegung m\u00fcssten wir auf jede Person ausdehnen, und daraus ergibt sich die Forderung massiver staatlicher Umverteilung.<\/p>\n<p>Dem Gl\u00fccksegalitarismus kann aber unter anderem entgegengehalten werden, dass Talente und das soziale Umfeld an sich keinen \u00f6konomischen Mehrwert produzieren. Das Talent von Roger Federer ist ein Interaktionsresultat, zu dem er best\u00e4ndig einen notwendigen Beitrag leisten musste: Wenn er nicht t\u00e4glich trainiert h\u00e4tte, h\u00e4tte er auch keinen Erfolg gehabt.<br \/>\nDas anarcho-liberale Ideal kann dem Gl\u00fccksegalitarismus standhalten. Von der Chancengleichheit \u00fcbrig bleibt dann, dass in einer Gesellschaft der Zugang zu Bef\u00e4higung, sozialen Positionen und produktivem Kapital f\u00fcr all diejenigen gerecht gestaltet sein muss, die sich darum bem\u00fchen. Dass dies ohne Staat am besten funktioniert, wie das anarcho-liberale Ideal unterstellt, w\u00e4re zu beweisen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die freiwillig und unfreiwillig Unproduktiven<\/h2>\n<p>Ferner muss die M\u00f6glichkeit bedacht werden, dass einige Menschen unfreiwillig unzureichend produktiv sind. Wenn wir davon ausgehen, dass ihnen geholfen werden sollte, aber nicht allen durch zivilgesellschaftliche Solidarit\u00e4t geholfen wird, muss eine Institution subsidi\u00e4r daf\u00fcr aufkommen, wie zum Beispiel eine Alters-, Hinterbliebenen- oder Invalidenversicherung (AHV\/IV). F\u00fcr den Fall, dass diese zu wenig freiwillige Zuwendungen erh\u00e4lt, m\u00fcsste sie ihre T\u00e4tigkeit durch Zwangsabgaben finanzieren, also mit Kompetenzen des Staats ausgestattet werden.<\/p>\n<p>Es gilt auch zu bedenken, dass nicht alle Menschen wirtschaftlich produktiv sein wollen. Wird das anarcho-liberale Ideal nicht \u00fcbertrumpft vom \u00fcbergeordneten liberalen Ideal der weltanschaulichen Neutralit\u00e4t, das den Menschen ein Recht auf Austritt aus der Produktivit\u00e4t gew\u00e4hrt? Es ist aus Sicht der anarcho-liberalen Produzierenden kein Problem, solche weltanschauungsneutralen Freir\u00e4ume zu gew\u00e4hren. Die aus der Produktivit\u00e4t freiwillig Ausgetretenen m\u00fcssen ihrerseits anerkennen, dass sie keine berechtigten materiellen Forderungen an die Produzierenden stellen k\u00f6nnen, wie zum Beispiel die eines bedingungslosen Grundeinkommens.<\/p>\n<p>Es stellt sich aber die Frage, wer diese Freir\u00e4ume \u2013 zum Beispiel autonome Gebiete von Menschen mit nicht industriellen, pastoralen Lebensformen \u2013 garantiert f\u00fcr den Fall, dass die Produktiven diese bedrohen. Es brauchte dann wiederum eine Institution, die sie sch\u00fctzt. Dies wiederum bedeutet, dass die freiwillig Unproduktiven zumindest so viel produzieren m\u00fcssen, um ihren Teil der Sicherheitsleistung des Staats mit einer Steuer abzugleichen. Denn dies zu bezahlen, k\u00f6nnen die freiwillig Unproduktiven nicht von den Produzierenden verlangen. Das Gegenargument der weltanschaulichen Neutralit\u00e4t ist also f\u00fcr beide Seiten unbequem. Anarcho-Liberale m\u00fcssen einem Staat zustimmen, der das Grundrecht der freien Wahl von \u2013 unter Umst\u00e4nden weniger produktiven, nicht industriellen \u2013 Lebensformen garantiert. Den freiwillig Unproduktiven hingegen wird vorgef\u00fchrt, dass sie um ein bestimmtes Mass an Produktivit\u00e4t, das \u00fcber das reine \u00dcberleben hinausgeht und besteuert wird, nicht herumkommen \u2013 f\u00fcr den Fall, dass sie vom Staat einen Schutz ihrer alternativen Lebensform erwarten.<\/p>\n<p>Aus diesen \u00dcberlegungen ergibt sich, dass es am anarcho-liberalen Ideal hinsichtlich des freien Produzierens und Assoziierens unter gleichen Bedingungen nichts Grunds\u00e4tzliches auszusetzen gibt, durch die prinzipielle Ablehnung des Staats wird es aber in sich widerspr\u00fcchlich. Ferner schulden Anarcho-Liberale den freiwillig Unproduktiven die Garantie von Freir\u00e4umen und den unfreiwillig unzureichend Produktiven Unterst\u00fctzung \u2013 also die Anerkennung eines Staats, der beides garantiert.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Engels (1884).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Krammer et al (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abDie Gesellschaft, die die Produktion auf Grundlage freier und gleicher Assoziation der Produzenten neu organisiert, versetzt die ganze Staatsmaschine dahin, wohin sie dann geh\u00f6ren wird: ins Museum der Altertu\u0308mer, neben das Spinnrad und die bronzene Axt.\u00bb Dieses Ideal einer Gesellschaft frei wirtschaftender Menschen ohne Staat \u2013 ich nenne es in der Folge das anarcho-liberale Ideal [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":11997,"featured_media":199911,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[221],"acf":{"seco_author":11997,"seco_co_author":"","author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr politische Philosophie, Universit\u00e4t Z\u00fcrich","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur de philosophie politique, Universit\u00e9 de Zurich","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"","post_lead":"Eine funktionierende Wirtschaft braucht durchsetzbare Eigentumsrechte. 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Volume 54, pages 385\u2013400.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[199217,199215],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2024-06-11 05:10:11","original_files":null,"external_release_for_author":"20240610","external_release_for_author_time":"00:02:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6639cccc6dd17"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198856"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11997"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=198856"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198856\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":199934,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198856\/revisions\/199934"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11997"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/199215"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/199217"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/199911"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=198856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=198856"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=198856"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=198856"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=198856"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=198856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}