{"id":201775,"date":"2024-10-08T07:05:26","date_gmt":"2024-10-08T05:05:26","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=201775"},"modified":"2024-10-08T07:16:36","modified_gmt":"2024-10-08T05:16:36","slug":"fintechs-und-banken-strukturwandel-durch-open-banking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/10\/fintechs-und-banken-strukturwandel-durch-open-banking\/","title":{"rendered":"Fintechs und Banken: Strukturwandel durch Open Banking"},"content":{"rendered":"<p>Der Zusammenbruch von Lehman Brothers brachte nicht nur die Finanzindustrie ins Wanken, sondern dr\u00e4ngte auch eine Generation junger Talente in die Arbeitslosigkeit. Der Verlust des Vertrauens in die Banken und die massenhafte berufliche Umorientierung von Finanz- und Techspezialisten bereiteten den Boden f\u00fcr kreative Disruption und markierten gleichzeitig die Geburtsstunde von \u00abFintech\u00bb; zahllose Jungunternehmen begannen, die angeschlagenen Banken mit moderner Technologie direkt zu konkurrenzieren. Einige von ihnen mit Erfolg: Fintechs wie Stripe, Klarna, Revolut, Robinhood oder die Schweizer Neobanking-App Neon d\u00fcrften heute den meisten ein Begriff sein.<\/p>\n<p>Das Spektrum reicht dabei von reinen Zahlungsl\u00f6sungen \u00fcber Verm\u00f6gensverwaltung und Kreditplattformen bis hin zur Bankeninfrastruktur. Die <a href=\"https:\/\/fintechmap.ch\/\">Swiss Fintech Map<\/a><a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> z\u00e4hlt in diesen vier Bereichen heute \u00fcber 400 aktive Schweizer Jungunternehmen, die zum grossen Teil das traditionelle Gesch\u00e4ftsmodell von Banken angreifen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die \u00abjungen Wilden\u00bb und ihre Schwierigkeiten<\/h2>\n<p>Die Erwartungen der Investoren an die sogenannten jungen Wilden stiegen nach fr\u00fchen Erfolgsgeschichten schier ins Unermessliche. Zwischen 2010 und 2020 explodierten die Investitionen in den Fintech-Sektor von knapp 10 auf \u00fcber 200 Milliarden US-Dollar weltweit.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> In diesem Fintech-Hype schien es vielen realistisch, dass Neobanken traditionelle Finanzinstitute schon bald obsolet machen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter zeigt sich jedoch, dass diese Annahmen \u00fcberzogen waren. In den USA gelang es den ersten digitalen Verm\u00f6gensverwaltern beispielsweise erst nach \u00fcber 15 Jahren, profitabel zu werden. Und auch in Europa erreichten die ersten Neobanken erst k\u00fcrzlich die Profitabilit\u00e4tsschwelle. Tats\u00e4chlich schreiben viele Fintechs bis heute keine schwarzen Zahlen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt es mindestens zwei Ursachen: Einerseits erwies sich die Loyalit\u00e4t (oder Wechselfaulheit) der Kundschaft gegen\u00fcber ihrer Hausbank als \u00fcberraschend gross, was die Werbekosten von Fintechs in die H\u00f6he treibt. Andererseits hat man sich auch auf der Ertragsseite teilweise verkalkuliert: Durch die Kundenloyalit\u00e4t gelingt der Vertrieb von Fintech-L\u00f6sungen in vielen F\u00e4llen nur \u00fcber einen radikalen Preiskampf. Beide Effekte dr\u00fccken die Marge und verz\u00f6gern die Profitabilit\u00e4t.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mit Open Banking zum offenen Datenaustausch<\/h2>\n<p>Trotz dieser strukturellen Herausforderungen haben Fintechs einen eindr\u00fccklichen Mehrwert erbracht. Seit der Finanzkrise haben sie die Einfachheit und die Nutzerfreundlichkeit von Finanzdienstleistungen direkt oder indirekt \u2013 als Katalysatoren und Wettbewerber von Banken \u2013 revolutioniert. Ein kurzer Vergleich von klassischen E-Banking- und Neobanking-Apps gen\u00fcgt, um festzustellen, dass dazwischen Welten liegen. Und genau darin liegt eine der Hauptqualit\u00e4ten von Fintechs. Sie verstehen es, Finanzdienstleistungen einfacher, verst\u00e4ndlicher und zug\u00e4nglicher zu machen \u2013 und verbessern damit die finanzielle Inklusion der breiten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Um davon zu profitieren, musste man bis vor Kurzem allerdings die Hausbank verlassen oder zumindest zus\u00e4tzliche Kundenbeziehungen eingehen \u2013 beides keine besonders attraktiven Optionen. Die Zukunft sieht anders aus: Open Banking erlaubt es, Fintech-L\u00f6sungen mit der bestehenden Hausbank zu nutzen. Damit das funktioniert, m\u00fcssen Informationen wie der Kontostand oder Transaktionsdaten zwischen Bank und Fintech ausgetauscht werden. Die dazu ben\u00f6tigte Infrastruktur bildet die 2020 von der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX entwickelte Plattform <a href=\"https:\/\/blink.six-group.com\/en\">B-Link<\/a>, die es Kunden auf Wunsch erm\u00f6glicht, ihre Bankdaten nahtlos mit Drittanbietern zu teilen. Durch Open Banking werden Bankdaten so erstmals anderen autorisierten Marktteilnehmern zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Besonderheit des Schweizer Open Banking<\/h2>\n<p>Open Banking bildet durch standardisierte Schnittstellen also eine Br\u00fccke zwischen etablierten Banken und Fintechs. Wie diese neue Br\u00fccke die bestehenden Marktverh\u00e4ltnisse ver\u00e4ndert, h\u00e4ngt von der Umsetzung ab. W\u00e4hrend Banken in der EU mit der Payment Services Directive 2 (PSD2)<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> regulatorisch verpflichtet wurden, ihre Schnittstellen gegen\u00fcber Drittanbietern zu \u00f6ffnen, verfolgt die Schweiz mit der B-Link-Plattform einen marktbasierten Ansatz; die Teilnahme ist freiwillig, und Banken haben die M\u00f6glichkeit, Drittparteien den Zugang zu verwehren. Schweizer Fintechs k\u00f6nnen also nur dann auf Bankdaten zugreifen, wenn sowohl der Kunde als auch die Bank dem zustimmt. Fintechs, die Open Banking nutzen m\u00f6chten, m\u00fcssen deshalb ein kooperatives Gesch\u00e4ftsmodell verfolgen, das die Kundenschnittstelle der Bank nicht direkt konkurrenziert und f\u00fcr beide Parteien einen strategischen oder finanziellen Mehrwert bietet.<\/p>\n<p>Um Open Banking zum Durchbruch zu verhelfen, sind daher neue, symbiotische Gesch\u00e4ftsmodelle erforderlich. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Software-as-a-Service-Modelle, die es Banken erm\u00f6glichen, innovative Dienstleistungen anzubieten, ohne sie selbst entwickeln oder betreiben zu m\u00fcssen. Es finden eine Spezialisierung und eine Arbeitsteilung statt: W\u00e4hrend Banken sich auf die Kundenschnittstelle konzentrieren, unterst\u00fctzen Fintechs sie dabei mit benutzerfreundlichen Anwendungen, die den Bankkunden zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>Diese neue Kooperationsform bedeutet f\u00fcr beide Parteien einen Strukturwandel, weil aus Konkurrenten wertvolle Partner werden. Dabei entsteht eine Win-win-Situation: Fintechs k\u00f6nnen ihre Marketingkosten reduzieren und werden dadurch fr\u00fcher profitabel. Banken erlaubt das neue Kooperationsmodell, auf ihre Kernst\u00e4rke zu fokussieren, die in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird: die Pflege der Kundenbeziehung.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Kleine Institute ganz vorn<\/h2>\n<p>Ob und allenfalls inwieweit es Banken und Fintechs gelingt, den Strukturwandel zu vollziehen und dabei erfolgreiche symbiotische Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln, wird sich in den n\u00e4chsten Jahren zeigen; obwohl es erste Erfolgsbeispiele gibt \u2013 Open Banking steckt derzeit noch in den Kinderschuhen.<\/p>\n<p>Interessanterweise zeigen vor allem kleinere Institute bereits heute Offenheit. Offenbar haben sie die strategische Bedeutung fr\u00fchzeitig erkannt und beginnen zu handeln. Ziehen die Grossen nicht nach, k\u00f6nnte aus diesem R\u00fcckstand ein entscheidender Wettbewerbsnachteil entstehen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die Swiss Fintech Map ist ein Gemeinschaftsprojekt von E-Foresight, Swisscom, der Hochschule Luzern und Clara. Sie dokumentiert die Entwicklung des Schweizer Fintech-\u00d6kosystems.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.statista.com\/statistics\/719385\/investments-into-fintech-companies-globally\/\">Statista.com<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe zum Beispiel die <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/de\/aufgaben\/unbarer-zahlungsverkehr\/psd2\">Deutsche Bundesbank<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zusammenbruch von Lehman Brothers brachte nicht nur die Finanzindustrie ins Wanken, sondern dr\u00e4ngte auch eine Generation junger Talente in die Arbeitslosigkeit. 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Dabei muss es sich aus regulatorischer Perspektive nicht zwingend um eine Bank handeln. Einige Neobanken sind reine Softwareanbieter und weitgehend unreguliert.\r\n\r\n<strong>Open Banking:<\/strong> Ein System, in dem personenbezogene Bankdaten unter Zustimmung des Kunden automatisch \u00fcber Unternehmensgrenzen hinweg geteilt werden k\u00f6nnen. Dies erm\u00f6glicht neue Anwendungen und erh\u00f6ht den Nutzerkomfort.\r\n\r\n<strong>Software-as-a-Service:<\/strong> Software wird statt in einem Abomodell internetbasiert zur Verf\u00fcgung gestellt. 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