{"id":202463,"date":"2024-10-17T07:00:57","date_gmt":"2024-10-17T05:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=202463"},"modified":"2024-10-18T14:38:15","modified_gmt":"2024-10-18T12:38:15","slug":"webtool-analysiert-lohngleichheit-zwischen-frau-und-mann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/10\/webtool-analysiert-lohngleichheit-zwischen-frau-und-mann\/","title":{"rendered":"Webtool analysiert Lohngleichheit zwischen Frau und Mann"},"content":{"rendered":"<p>Frauen und M\u00e4nner verdienen in der Schweiz nicht gleich viel. Nimmt man den durchschnittlichen und auf Vollzeit standardisierten Bruttolohn verdienten Frauen im Jahr 2020 18 Prozent weniger als M\u00e4nner \u2013 das sind pro Monat rund 1500 Franken. Im internationalen Vergleich ist das eher hoch: So lag das geschlechtsspezifische Lohngef\u00e4lle in der EU 2022 mit 12,7 Prozent deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt.<\/p>\n<p>Heute weiss man: Etwas mehr als die H\u00e4lfte dieser Lohnunterschiede ist laut der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamts f\u00fcr Statistik erkl\u00e4rbar. Beispielsweise weil Frauen ein tieferes Ausbildungsniveau haben oder weniger oft in Kaderpositionen anzutreffen sind. Die andere knappe H\u00e4lfte dieses Lohnunterschieds ist nicht erkl\u00e4rbar, das entspricht rund 7,8 Prozent des Durchschnittslohns oder 717 Franken pro Monat.<\/p>\n<p>Die Aufschl\u00fcsselung in erkl\u00e4rbare und nicht erkl\u00e4rbare Lohnunterschiede ist schwierig. Doch bei der Analyse auf Ebene Unternehmen kann ein Webtool helfen: <a href=\"https:\/\/www.logib.admin.ch\/\">Logib<\/a>. 2024 wird die Software 20 Jahre alt. Sie hat bisher eine erstaunliche Karriere hingelegt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ausl\u00f6ser war das Beschaffungswesen<\/h2>\n<p>Die Entwicklung von Logib begann 1996. Damals trat das Bundesgesetz \u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen (B\u00f6B) in Kraft. Dieses Gesetz schrieb erstmals vor, dass die Bundesverwaltung Auftr\u00e4ge nur an Bietende vergeben darf, welche die Lohngleichheit zwischen Frauen und M\u00e4nnern gew\u00e4hrleisten \u2013 das heisst: nur Unternehmen, welche den verfassungsrechtlichen Grundsatz \u00abGleicher Lohn f\u00fcr gleichwertige Arbeit\u00bb einhalten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Doch 1996 existierten noch keine Instrumente zur \u00dcberpr\u00fcfung der Lohngleichheit. Deshalb gaben das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und die Beschaffungskonferenz des Bundes (BKB) die Entwicklung des heutigen Logib-Modells in Auftrag. Mit Logib Modul 1 kann die Lohngleichheit in mittleren und grossen Unternehmen kontrolliert werden. Im Jahr 2004 wurde Logib erstmals der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert, 2006 wurde es als Excel-Tool allen Interessierten kostenlos f\u00fcr Selbsttests zur Verf\u00fcgung gestellt. Und auch im Rahmen des Beschaffungswesens des Bundes wurden in Unternehmen stichprobenm\u00e4ssig erste Kontrollen mit Logib durchgef\u00fchrt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Logib Modul 1 basiert auf einer Regressionsanalyse. Diese Methode erm\u00f6glicht es, den Einfluss des Geschlechts auf die L\u00f6hne zu identifizieren, w\u00e4hrend gleichzeitig verschiedene andere Faktoren ber\u00fccksichtigt werden. Dazu geh\u00f6ren etwa individuelle Charakteristika wie Ausbildung, potenzielle Berufserfahrung und Dienstjahre wie auch funktionsspezifische Gegebenheiten wie die berufliche Stellung und das Anforderungsniveau. Das Ergebnis zeigt, ob nach Ber\u00fccksichtigung dieser objektiven Faktoren immer noch geschlechtsspezifische Lohnunterschiede bestehen bleiben.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Logib wird zum Standard<\/h2>\n<p>In den vergangenen 20 Jahren hat sich Logib in der Schweiz als unverzichtbares Werkzeug zur \u00dcberpr\u00fcfung der Lohngleichheit etabliert. Nebst Kontrollen im \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen dient es als M\u00f6glichkeit, einen Nachweis im Beschaffungs- oder Subventionswesen zu erbringen. Ausserdem steht das Instrument stets f\u00fcr freiwillige Lohngleichheitsanalysen zur Verf\u00fcgung. Erst mit der Revision des Gleichstellungsgesetzes (GlG) 2020 wurden Arbeitgebende mit 100 oder mehr Angestellten zur Durchf\u00fchrung einer Lohngleichheitsanalyse verpflichtet (siehe Kasten). Dazu m\u00fcssen sie nicht unbedingt Logib verwenden. Grunds\u00e4tzlich ist jede wissenschaftliche und rechtskonforme Methode erlaubt.<\/p>\n<p>Damit die Unternehmen die Analysen m\u00f6glichst niederschwellig und zeitgem\u00e4ss durchf\u00fchren k\u00f6nnen, ist Logib seit 2020 als kostenloses <a href=\"https:\/\/www.logib.admin.ch\/\">Webtool<\/a> verf\u00fcgbar. Zus\u00e4tzlich wurde eine zweite Version f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Anders als Modul 1 f\u00fcr mittlere und grosse Unternehmen ber\u00fccksichtigt <a href=\"https:\/\/www.ebg.admin.ch\/de\/lohngleichheit-analysieren-mit-logib\">Modul 2<\/a> bei der Analyse sechs Faktoren, die Anforderungen und Belastungen der Aufgaben abbilden<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>, beispielsweise wie intensiv man psychosozialen oder k\u00f6rperlichen Belastungen ausgesetzt ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend mehrerer Pilotphasen zwischen 2020 und 2023 testeten zahlreiche Unternehmen unterschiedlicher Gr\u00f6ssen und Branchen das Webtool und trugen mit ihren Erfahrungen zur Weiterentwicklung bei. Logib wurde insbesondere f\u00fcr seine Benutzerfreundlichkeit gesch\u00e4tzt sowie f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, Lohngleichheitsanalysen ohne externe Beratung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Auch international gefragt<\/h2>\n<p>Der Erfolg von Logib blieb nicht auf die Schweiz beschr\u00e4nkt. Auch international standen die Lohngleichheit und die St\u00e4rkung der wirtschaftlichen Autonomie von Frauen<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> schon l\u00e4nger im Fokus. Verschiedene L\u00e4nder, insbesondere in der Europ\u00e4ischen Union, haben \u00e4hnliche Modelle entwickelt oder Logib sogar direkt \u00fcbernommen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Ein erneutes Interesse der Staaten an Logib hat die 2023 vom Europ\u00e4ischen Parlament verabschiedete Entgelttransparenzrichtlinie<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> ausgel\u00f6st. Sie muss bis Juni 2026 in nationales Recht in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Gem\u00e4ss der Richtlinie m\u00fcssen Unternehmen in der EU ab 250 Arbeitnehmenden j\u00e4hrlich und kleinere Unternehmen ab 100 Angestellten alle drei Jahre \u00f6ffentlich \u00fcber geschlechterspezifische Lohnunterschiede informieren.<\/p>\n<p>Zudem wurde Logib mehrfach international ausgezeichnet: Logib Modul 1 erhielt den Public Service Award der UNO, und beide Module wurden von der Equal Pay International Coalition (Epic), bestehend aus OECD, ILO und UN Women, mit dem Label \u00abEpic Good Practice\u00bb pr\u00e4miert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Fortschritt durch Feedback<\/h2>\n<p>Trotz des Erfolgs: Auf den Lorbeeren ausruhen kann sich die Schweiz nicht. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Logib kontinuierlich weiterentwickelt. Anlass dazu gaben R\u00fcckmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>, Beitr\u00e4ge der Sozialpartner<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a>, Impulse aus der Politik<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a>, wissenschaftliche Erkenntnisse<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> und datenbasierte<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>Nebst der Einf\u00fchrung des Webtools und von Modul 2 geh\u00f6rten auch wiederholte \u00dcberpr\u00fcfungen der wissenschaftlichen und rechtlichen Konformit\u00e4t der Modelle zur kontinuierlichen Weiterentwicklung. Basierend auf einem juristischen Gutachten wurde auch eine klare Lohndefinition erstellt.<\/p>\n<p>Nicht ge\u00e4ndert wurde bisher der Grenzwert von 5 Prozent. Ab diesem Wert wird davon ausgegangen, dass die Forderung nach gleichem Lohn f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner beim \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen nicht erf\u00fcllt ist. Im Rahmen einer \u00dcberpr\u00fcfung hat ein breites Hearing mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie den Sozialpartnern ergeben, den Grenzwert unver\u00e4ndert zu belassen. Allerdings wurde er von \u00abToleranzschwelle\u00bb in \u00abGrenzwert\u00bb umbenannt, um nicht den Anschein zu erwecken, dass Lohndiskriminierung in irgendeiner H\u00f6he toleriert wird. Zudem wurden Massnahmen ergriffen, um Verst\u00f6sse gegen die Lohngleichheit zuverl\u00e4ssiger aufzuzeigen.<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Chancen f\u00fcr die Zukunft<\/h2>\n<p>Die Bedeutung von Kriterien der sozialen Nachhaltigkeit nimmt zu. Das gilt insbesondere bei der Gleichstellung. Logib kann hier in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten. Durch die erw\u00e4hnte EU-Transparenzrichtlinie m\u00fcssen die EU-Mitgliedsstaaten L\u00f6sungen erarbeiten, die in vielen Belangen von Logib bereits abgedeckt werden \u2013 beispielsweise bei der Zerlegung der L\u00f6hne in verschiedene Lohnkomponenten wie Grundlohn und Sonderzahlungen und bei der Ausgabe der L\u00f6hne f\u00fcr Gruppen von gleichwertigen Funktionen. Sollte Logib in weiteren L\u00e4ndern \u00fcbernommen oder als Grundlage f\u00fcr internationale Standards genutzt werden, k\u00f6nnen Schweizer Unternehmen, die im europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum t\u00e4tig sind, auf ihrem bereits bestehenden Know-how aufbauen. Damit sind sie f\u00fcr die Herausforderungen von morgen bestens ger\u00fcstet.<\/p>\n<p>Logib hat in den vergangenen 20 Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen: vom nationalen Kontrollinstrument zum internationalen Vorbild in der Lohngleichheitsanalyse. Es hat das Bewusstsein f\u00fcr Lohngleichheit in der Schweiz und dar\u00fcber hinaus gesch\u00e4rft. Mit seiner breiten internationalen Anerkennung zeigt das Webtool, dass Lohngleichheitsanalysen einfach und verst\u00e4ndlich durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, um das Ziel von gleichem Lohn f\u00fcr gleichwertige Arbeit zu erreichen. Die n\u00e4chsten Jahre werden zeigen, wie Logib weiterhin dazu beitragen kann, internationale Standards zu setzen, um die wirtschaftliche Gleichstellung von Frau und Mann zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesverfassung <a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/1999\/404\/de#art_8\">Art. 8 Abs. 3<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Unternehmen, die im Beschaffungswesen den Zuschlag erhalten, werden gem\u00e4ss einer Stichprobenziehung kontrolliert. Das EBG f\u00fchrt diese Kontrollen durch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Logib Modul 2 beruht methodisch auf der arbeitswissenschaftlichen Arbeitsbewertung und erm\u00f6glicht die Pr\u00fcfung, inwieweit die Anforderungen und Belastungen einer Funktion sowie pers\u00f6nliche Erfahrung und Ausbildung lohnbestimmend sind und ob es diesbez\u00fcglich Unterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern gibt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Die 17 Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der UNO sollen von allen Mitgliedsstaaten bis 2030 erreicht werden. Ziel 5 lautet: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und M\u00e4dchen zur Selbstbestimmung bef\u00e4higen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Deutschland, Luxemburg und Tschechien verf\u00fcgen \u00fcber angepasste Logib-Versionen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Mehr <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/HTML\/?uri=CELEX:32023L0970\">Infos<\/a> zur Transparenzrichtlinie.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Studie: <a href=\"https:\/\/backend.ebg.admin.ch\/fileservice\/sdweb-docs-prod-ebgch-files\/files\/2023\/08\/28\/f4cf7cb0-411e-4bb9-86d5-2cdca379ecf5.pdf\">Wirkungen der Lohngleichheitskontrollen des Bundes<\/a> und internes Monitoring der Logib-Helpline.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Lohngleichheitsdialog und Engagement Lohngleichheit (Elep).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Postulat 14.3388: Erhebung zur Lohngleichheit. Verbesserung der Aussagekraft. <a href=\"https:\/\/backend.ebg.admin.ch\/fileservice\/sdweb-docs-prod-ebgch-files\/files\/2023\/08\/28\/709ecace-c718-4a82-8312-359897d9668a.pdf\">Bericht zur Erf\u00fcllung des Vorstosses<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/backend.ebg.admin.ch\/fileservice\/sdweb-docs-prod-ebgch-files\/files\/2023\/11\/09\/dcfe90d7-4582-446b-b3f4-59b50145fd7a.pdf\">Entwicklungsbericht Logib Modul 2<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Z. B. <a href=\"https:\/\/backend.ebg.admin.ch\/fileservice\/sdweb-docs-prod-ebgch-files\/files\/2023\/08\/28\/b82441a8-e6bf-4041-880c-a5af9e13270d.pdf\">Zusammenstellung der Grundlagen der Toleranzschwelle bei Lohngleichheitsanalysen mit dem Standard-Analyse-Tool Logib<\/a> oder <a href=\"https:\/\/backend.ebg.admin.ch\/fileservice\/sdweb-docs-prod-ebgch-files\/files\/2023\/11\/28\/fc3e364a-9a7e-4a4b-80ba-bcf7f2aacba1.pdf\">Monte-Carlo-Simulation der Lohngleichheitsanalyse in Logib Modul 1<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">Mitteilung <a href=\"https:\/\/backend.ebg.admin.ch\/fileservice\/sdweb-docs-prod-ebgch-files\/files\/2024\/02\/21\/93a04a37-3772-40c1-a410-8b390ebff5b7.pdf\">Anpassung der Toleranzschwelle 2024<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen und M\u00e4nner verdienen in der Schweiz nicht gleich viel. 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Die Resultate der Lohngleichheitsanalyse von 2020 mussten bis zum 30. Juni 2023 kommuniziert werden. Wenn die Analyse zeigt, dass die Lohngleichheit eingehalten ist, muss keine weitere Analyse durchgef\u00fchrt werden. 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