{"id":203331,"date":"2024-11-05T07:00:29","date_gmt":"2024-11-05T06:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=203331"},"modified":"2024-11-05T16:43:57","modified_gmt":"2024-11-05T15:43:57","slug":"die-schweiz-vertraut-ihren-institutionen-mehr-als-andere-laender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/11\/die-schweiz-vertraut-ihren-institutionen-mehr-als-andere-laender\/","title":{"rendered":"Die Schweiz vertraut ihren Institutionen mehr als andere L\u00e4nder"},"content":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Start der Sommerolympiade in Paris wurden am 10. Juli 2024 die Resultate des Trust Survey der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ver\u00f6ffentlicht.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Gewissermassen vorg\u00e4ngig zu den sportlichen Wettk\u00e4mpfen konnte die Schweiz in der Disziplin des B\u00fcrgervertrauens bereits eine Goldmedaille einheimsen.<\/p>\n<p>In der Schweiz gaben 62 Prozent der Befragten an, ihr Vertrauen in die Landesregierung sei hoch oder m\u00e4ssig hoch, im OECD-Durchschnitt sind es nur 39 Prozent (siehe Abbildung 1). Nur ein Viertel der Teilnehmenden in der Schweiz hat kein oder nur ein geringes Vertrauen in die Institution Landesregierung. Damit schneidet die Schweiz in dieser Kategorie OECD-weit am besten ab. Dies ist beachtlich, denn in vielen L\u00e4ndern hat mehr als die H\u00e4lfte der Befragten kein oder geringes Vertrauen, im Durchschnitt sind es 44 Prozent.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Das Vertrauen in die Institutionen ist in der Schweiz am h\u00f6chsten (2023)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"DESCOEUDRES_11-2024_ABB1_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#DESCOEUDRES_11-2024_ABB1_de').highcharts({\n        chart: {\n            type: 'column'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        legend: {\n            reversed: true\n        },\n        xAxis: {\n            categories: ['OECD', '', '<b>Schweiz<\/b>', 'Australien', 'Belgien', 'Kanada', 'Chile', 'Kolumbien', 'Costa Rica', 'Tschechien', 'Deutschland', 'D\u00e4nemark', 'Spanien', 'Estland', 'Finnland', 'Frankreich', 'Grossbritannien', 'Griechenland', 'Irland', 'Island', 'Italien', 'S\u00fcdkorea', 'Luxemburg', 'Lettland', 'Mexiko', 'Niederlande', 'Norwegen', 'Neuseeland', 'Portugal', 'Slowakei', 'Slowenien', 'Schweden'],\n       \n        },\n        yAxis: {\n            allowDecimals: false,\n            title: {\n                text: ''\n            },\n            min: 0,\n            max: 100,\n            labels: {\n                formatter: function() {\n                    if (this.value <= 100) {\n                        return this.value + '%';\n                    }\n                }\n            },\n            stackLabels: {\n                enabled: true,\n                formatter: function() {\n                    return this.stack;\n                }\n            }\n        },\n        tooltip: {\n            formatter: function() {\n                return '<b>' + this.x + '<\/b><br\/>' +\n                    this.series.name + ': ' + this.y + '%<br\/>';\n            }\n        },\n        plotOptions: {\n            column: {\n                stacking: 'normal'\n            }\n        },\n        series: [{\n            name: 'Weiss nicht',\n            data: [0.79, null, 1.39, 0.47, 0.8, 0.94, 0.72, 0.6, 1.08, 0.19, 0.69, 0.69, 2.63, 0.42, 0.14, 0.54, 0.82, 0.89, 0.11, 1.03, 1.01, 0.48, 0.87, 0.81, 0.39, 0.31, 1.03, 1.43, 1.33, 1.13, 0.25, 0.47],\n            stack: '',\n            color: \"#666666\"\n        }, {\n            name: 'Geringes oder nicht vorhandenes Vertrauen',\n            data: [44.21, null, 23.55, 38.07, 36.32, 34.56, 53.72, 49.76, 42.94, 71.1, 48.7, 41.83, 37.4, 48.66, 39.64, 50.68, 56.86, 53.38, 41.58, 49.15, 46.67, 44.3, 26.05, 53.81, 26.61, 39.61, 38.79, 35.51, 45.53, 51.25, 57.87, 42.35],\n            stack: '',\n            color: \"#9c92bf\"\n        }, {\n            name: 'Neutral',\n            data: [15.7, null, 13.12, 15.25, 15.7, 16, 15.19, 17.55, 21.18, 10.16, 14.59, 13.45, 23.2, 13.11, 13.24, 14.46, 15.66, 14.07, 11.73, 13.38, 16.38, 18.07, 17.52, 16.66, 19.39, 16.16, 12.54, 17.2, 21.6, 16.14, 14.01, 14.23],\n            stack: '',\n            color: \"#7ea8a7\"\n        }, {\n            name: 'Hohes oder m\u00e4ssig hohes Vertrauen',\n            data: [39.3, null, 61.94, 46.2, 47.17, 48.51, 30.37, 32.1, 34.8, 18.55, 36.01, 44.04, 36.77, 37.81, 46.99, 34.31, 26.65, 31.66, 46.59, 36.45, 35.94, 37.15, 55.56, 28.72, 53.61, 43.92, 47.63, 45.86, 31.53, 31.48, 27.87, 42.95],\n            stack: '',\n            color: \"#327775\"\n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: \u00abHoch oder m\u00e4ssig hoch\u00bb entspricht den Antworten 6\u201310 auf die Frage \u00abAuf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 \u2039Ich stimme \u00fcberhaupt nicht zu\u203a und 10 \u2039Ich stimme vollumf\u00e4nglich zu\u203a bedeutet, wie sehr vertrauen Sie der nationalen Regierung?\u00bb \u00abNeutral\u00bb entspricht der Antwort 5 und \u00abKein oder geringes Vertrauen\u00bb den Antwortm\u00f6glichkeiten 0\u20134.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: OECD (2024b) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Am wenigsten Vertrauen in Medien und Parteien<\/h2>\n<p>Abgesehen vom Bundesrat als nationale Regierung geniessen auch beinahe alle anderen Institutionen und Akteure in der Schweiz mehr Vertrauen als andernorts (siehe Abbildung 2). Was sich mit anderen Umfragen deckt, zum Beispiel mit dem j\u00e4hrlichen Bericht \u00abSicherheit\u00bb der ETH, ist das weniger ausgepr\u00e4gte Vertrauen in die Medien und in die Parteien. Dass Parteien wenig Vertrauen geniessen, korreliert wohl direkt mit der auch in der Schweiz schwindenden Parteienbindung. Im Gegensatz dazu bringt die Bev\u00f6lkerung der Polizei und der Justiz das gr\u00f6sste Vertrauen entgegen.<\/p>\n<p>OECD-weit ist das Vertrauen in die Institutionen gegen\u00fcber 2021 um 2 Prozentpunkte gesunken. Der R\u00fcckgang ist st\u00e4rker bei Frauen und bei Menschen mit geringer Bildung, n\u00e4mlich 5 Prozentpunkte. Die provisorische Analyse der OECD zeigt, dass zwischen Stadt und Land zum Teil sehr grosse Unterschiede bestehen: Das Vertrauen ist bei der st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung h\u00f6her als auf dem Land. In der Schweiz wie auch in Korea und Lettland l\u00e4sst sich das jedoch nicht beobachten.<\/p>\n<p>Wenn es darum geht, sich am politischen Prozess zu beteiligen, sind Wahlen immer noch das Hauptinstrument: OECD-weit hat gut die H\u00e4lfte angegeben, auf Gemeindeebene gew\u00e4hlt zu haben. 82 Prozent haben angegeben, an den letzten nationalen Wahlen gew\u00e4hlt zu haben. In der Schweiz sind es 66 Prozent. Das ist h\u00f6her als die effektive Stimmbeteiligung an den Nationalratswahlen 2019 (45,1%) und 2023 (46,6%). Der Unterschied k\u00f6nnte auf eine nicht repr\u00e4sentative Stichprobe oder unehrliche Antworten zur\u00fcckzuf\u00fchren sein.<\/p>\n<p>Andere Instrumente wie Petitionen, politische Diskussionen, Boykotte oder Demonstrationen werden markant weniger genutzt. Dabei f\u00e4llt auf: Vertrauen in die Institutionen korreliert stark positiv mit der politischen Beteiligung, genauer dem Eindruck, dass das Volk einen Einfluss hat (\u00abpeople have a say\u00bb). Die Schweiz sticht dabei heraus, zweifellos weil sich die Bev\u00f6lkerung auf allen drei Staatsebenen sachpolitisch einbringen kann. Es gibt jedoch hier einen deutlichen Unterschied zwischen M\u00e4nnern und Frauen bei der Einsch\u00e4tzung ihrer F\u00e4higkeiten, sich am politischen Leben zu beteiligen: M\u00e4nner sch\u00e4tzen sich h\u00f6her ein. Dieser Geschlechterunterschied ist ausgepr\u00e4gter als in anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Polizei und Justiz geniessen das h\u00f6chste Vertrauen (2023)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='DESCOEUDRES_11-2024_ABB2_DE'>\n\n<\/div>\n\n\n<script>\n\n$(function () \n{\nHighcharts.setOptions({\n    lang : {\n      months: \"Januar,Februar,M\u00e4rz,April,Mai,Juni,Juli,August,September,Oktober,November,Dezember\".split(\",\"),\n        shortMonths : [ 'Jan', 'Feb', 'M\u00e4rz', 'Apr', 'Mai', 'Jun', 'Jul',\n                'Aug', 'Sep', 'Okt', 'Nov', 'Dez' ]\n    }\n});\n\nvar chart = new\n    $('#DESCOEUDRES_11-2024_ABB2_DE').highcharts({\n\n   chart: {\n    zoomType: 'xy'\n  },\n  title: {\n    text: '',\n    align: 'left'\n  },\n  subtitle: {\n    text: '',\n    align: 'left'\n  },\n  xAxis: [{\n    categories: ['Polizei','Gerichte und Justiz','Andere Leute','Lokale Regierung','Bundesrat','Kantonsregierung','Gemeindeverwaltung','Parlament','Bundesverwaltung','Internationale Organisationen','Medien','Politische Parteien'\n\n\n    ],\n     \n    crosshair: true\n  }],\n  yAxis: [{ \/\/ Primary yAxis\n    labels: {\n      format: '',\n\n    },\n    title: {\n      text: '',\n\n    },\n    \n   opposite: true\n      \n\n  }, { \/\/ Secondary yAxis\n    gridLineWidth: 1,\n    title: {\n      text: '',\n\n    },\n       \n\n   \n    labels: {\n      format: '{value}%',\n\n    }\n\n  }, ],\n  tooltip: {\n    shared: true,\n    formatter: function(tooltip) {\n      if (this.series.options.type === 'scatter') {\n        return this.y + \"%\";\n      }\n\n      \/\/ If not scatter, use the default formatter\n      return tooltip.defaultFormatter.call(this, tooltip);\n    }\n  },\n\n  series: [{\n    name: 'Schweiz 2023',\n    type: 'column',\n    yAxis: 1,\n\n    data: [75.09,69.06,64,62.97,61.94,60.35,58.35,56.21,55.59,43.8,39.61,37.79],\n    color: '#327775'\n\n  },{\n    marker: {\n      symbol: 'triangle',\n      lineWidth: 3,\n      lineColor: '#333333',\n      radius: 2\n    },\n    name: 'OECD-Durchschnitt 2023',\n    type: 'scatter',\n     yAxis: 1,\n        data: [62.87,54.09,62,44.97,39.3,41.42,42.61,36.52,45.35,43.6,38.89,24.23\n\n    ], color: '\t#333333'\n  }],\n});\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: OECD (2024b) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">St\u00e4rkster Treiber f\u00fcr Vertrauen auf Gemeindeebene<\/h2>\n<p>Gem\u00e4ss OECD ist die Mitwirkungsm\u00f6glichkeit auf Gemeindeebene der deutlich st\u00e4rkste Treiber f\u00fcr ein hohes Vertrauen und wichtiger als beispielsweise die effiziente Dienstleistungserbringung, Gleichbehandlung oder die Innovation der Beh\u00f6rden. Auf nationaler Ebene z\u00e4hlt vor allem die evidenzbasierte Politik: Basiert die Politik auf Evidenz, ist das Vertrauen h\u00f6her (siehe Abbildung 3). Die Resultate hierzu sind jedoch ern\u00fcchternd: OECD-weit sind nur 41 Prozent der Bev\u00f6lkerung der Ansicht, die Regierung handle auf der Grundlage der verf\u00fcgbaren Evidenz, Forschung und Daten. In der Schweiz sind es immerhin 60 Prozent. Es lohnt sich daher, in der politischen Kommunikation sachlich zu argumentieren.<\/p>\n<p>In der Schweiz besteht der Zwang, die Fakten vor Abstimmungen \u00fcber Initiativen und Referenden darzulegen. Es wird sich zeigen, ob die k\u00fcrzlich vorgefallenen Fehler bei den Daten zu den Finanzen der AHV oder die Unregelm\u00e4ssigkeiten bei den Unterschriftensammlungen das Vertrauen sp\u00fcrbar beeintr\u00e4chtigt haben. Meiner pers\u00f6nlichen Einsch\u00e4tzung nach d\u00fcrften das Offenlegen der Fehler und die erfolgten Korrekturen es den Beh\u00f6rden aber erlauben, das relativ hohe Vertrauensniveau zu bewahren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 3: Starke Korrelation zwischen evidenzbasierter Politik und dem Vertrauen (2023)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='DESCOEUDRES_11-2024_ABB3neu_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n\n\n\n\n\n\n$(function () {\n\nHighcharts.wrap(Highcharts.Axis.prototype, 'getPlotLinePath', function(proceed) {\n    var path = proceed.apply(this, Array.prototype.slice.call(arguments, 1));\n    if (path) {\n        path.flat = false;\n    }\n    return path;\n});\n\n\n    $('#DESCOEUDRES_11-2024_ABB3neu_DE').highcharts({\n\n\nchart: {\n            type: 'scatter', \/\/ macht Punkte statt bubbles\n            plotBorderWidth: 1,\n            zoomType: 'xy'\n        },\n\t\t\tcredits: {enabled: false}, \/\/ so 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Die Daten pro Region zeigen, dass es Unterschiede gibt. Z\u00fcrich, die Genferseeregion und die Innerschweiz weisen f\u00fcr das Vertrauen sowohl in den Bundesrat als auch in die Kantonsregierungen die h\u00f6chsten Werte \u2013 \u00fcber 60 Prozent \u2013 auf. Das Mittelland und die Ostschweiz folgen. Die Nordwestschweiz und das Tessin hingegen liegen ein wenig tiefer, aber immer noch \u00fcber 50 Prozent.<\/p>\n<p>Mit dem Trust Survey hat die OECD ein wertvolles Instrument geschaffen, um das aufgebaute Vertrauen der politischen Institutionen quer durch eine Vielzahl von politischen Systemen zu vergleichen. Ohne Vertrauen kann keine Politik dauerhaft Erfolg haben.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD (2024a) und Kasten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Start der Sommerolympiade in Paris wurden am 10. Juli 2024 die Resultate des Trust Survey der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ver\u00f6ffentlicht. Gewissermassen vorg\u00e4ngig zu den sportlichen Wettk\u00e4mpfen konnte die Schweiz in der Disziplin des B\u00fcrgervertrauens bereits eine Goldmedaille einheimsen. 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