{"id":203376,"date":"2024-11-05T07:05:45","date_gmt":"2024-11-05T06:05:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=203376"},"modified":"2024-11-05T16:04:22","modified_gmt":"2024-11-05T15:04:22","slug":"80-jahre-internationaler-waehrungsfonds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/11\/80-jahre-internationaler-waehrungsfonds\/","title":{"rendered":"80 Jahre Internationaler W\u00e4hrungsfonds"},"content":{"rendered":"<p>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) befindet sich in einem st\u00e4ndigen Wandel. Wie hat er sich im Laufe der Zeit entwickelt, und vor welchen Herausforderungen steht er derzeit?<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dieser Artikel befasst sich mit diesen Fragen.<\/p>\n<p>Der IWF wurde zusammen mit einer Reihe anderer Institutionen wie der Weltbank und dem Gatt \u2013 dem Vorg\u00e4nger der Welthandelsorganisation (WTO) \u2013 gegr\u00fcndet. All diese Institutionen hatten das gemeinsame Ziel, nach dem Zweiten Weltkrieg eine stabile internationale Wirtschaftsordnung zu errichten. Der IWF strebte an, einen W\u00e4hrungs- und Finanzrahmen zu schaffen, der den ungehinderten Fluss der Finanzstr\u00f6me im Welthandel und damit die Konvertierbarkeit von Leistungsbilanztransaktionen erm\u00f6glichen sollte. So sollte letztlich das Wirtschaftswachstum gef\u00f6rdert werden. Um dies in einem System fester Wechselkurse zu erreichen, sollten diskriminierende Devisenbeschr\u00e4nkungen abgeschafft und kompetitive W\u00e4hrungsabwertungen verboten werden. Wechselkursanpassungen mussten vom IWF genehmigt werden. Kurzfristige Kredite, die an Wirtschaftsreformen gekoppelt waren, sollten L\u00e4ndern mit Zahlungsbilanzdefiziten (wie Grossbritannien) helfen, ihr finanzielles Gleichgewicht wiederherzustellen. Zus\u00e4tzlich wurden Kapitalflusskontrollen eingesetzt, um gegen Spekulation vorzugehen. Mehrere L\u00e4nder, darunter insbesondere die UdSSR, waren dem IWF bei seiner Gr\u00fcndung nicht beigetreten. Diese Zur\u00fcckhaltung, das geringe wirtschaftliche Gewicht der Entwicklungsl\u00e4nder im IWF und die Dominanz des US-Dollars f\u00fchrten dazu, dass die Institution anf\u00e4nglich vom Westen dominiert wurde.<\/p>\n<p>Der IWF nahm seine T\u00e4tigkeiten schrittweise auf. Erst in den sp\u00e4ten 1950er-Jahren wurde das Ziel erreicht, Leistungsbilanztransaktionen zwischen den L\u00e4ndern mit den wichtigsten europ\u00e4ischen W\u00e4hrungen konvertierbar zu machen. Im Lauf seiner Geschichte machte der IWF immer wieder gr\u00f6ssere Ver\u00e4nderungen durch. So brach das System fester Wechselkurse Anfang der 1970er-Jahre zusammen und wurde weltweit durch ein Regime flexibler Wechselkurse ersetzt. Auch das System der Kapitalkontrollen stiess an seine Grenzen, woraufhin der IWF eine gr\u00f6ssere Kapitalmobilit\u00e4t zuliess. Sp\u00e4ter warfen der Beitritt neuer Mitgliedsstaaten nach dem Zusammenbruch der UdSSR und das zunehmende wirtschaftliche Gewicht der Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder Governance-Fragen auf. Schliesslich zeigte sich, dass die haushalts- und geldpolitischen Massnahmen, die in den Empfehlungen des IWF eine zentrale Rolle spielen, als Instrumentarium nicht mehr ausreichten. Um sich an die Entwicklungen anzupassen und seine Legitimit\u00e4t zu wahren, weitete der IWF daher seine Aktivit\u00e4ten \u00fcber die Kreditvergabe hinaus aus. Er bietet seinen Mitgliedern nun auch wirtschaftspolitische Beratung und technische Hilfe.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Neue Instrumente der Wirtschaftspolitik<\/h2>\n<p>Der IWF ist vor allem bekannt daf\u00fcr, Kredite an L\u00e4nder in Krisensituationen zu vergeben. Jahrzehntelang gew\u00e4hrte er Finanzhilfen jedoch nur an Staaten, die sich bereits in der Krise befanden, und verlangte von ihnen im Gegenzug einschneidende makro\u00f6konomische Anpassungen. Dieser Ansatz erwies sich jedoch angesichts tiefgreifender systemischer Ver\u00e4nderungen wie der Globalisierung der Finanzm\u00e4rkte zunehmend als ungeeignet. Dies zeigte sich zum Beispiel in der Asienkrise von 1997\/1998.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Das Instrumentarium des IWF wurde daraufhin erweitert. M\u00f6glich waren fortan auch makroprudenzielle Massnahmen, die darauf abzielen, das Finanzsystem stabiler zu machen, auf dem Devisenmarkt zu intervenieren und die Kapitalstr\u00f6me zu steuern. Letzteres nennt man auch Capital Flow Management (CFM).<\/p>\n<p>Die Position des IWF zu den CFM-Massnahmen hat sich im Lauf der Zeit erheblich ver\u00e4ndert.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Bei einer institutionellen Pr\u00fcfung im Jahr 2012 wurde festgestellt, dass die Kapitalstr\u00f6me sehr volatil sind, dass sie finanzielle Anf\u00e4lligkeiten, wie beispielsweise Immobilienblasen, beg\u00fcnstigen k\u00f6nnen und dass ihre Liberalisierung schrittweise erfolgen muss. Im Rahmen einer Aktualisierung der IWF-Position zu diesem Thema<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> erhielten die CFM-Massnahmen eine eigene Rolle \u2013 vorausgesetzt, sie zielen darauf ab, eine H\u00e4ufung finanzieller Anf\u00e4lligkeiten zu verhindern. Die CFM-Massnahmen werden als letztes Mittel betrachtet und sollen andere politische Massnahmen nicht ersetzen. Ausserdem f\u00fchrte der IWF vorab genehmigte Kreditinstrumente ein, die von den Mitgliedsstaaten schneller genutzt werden k\u00f6nnen. Diese machen derzeit 40 Prozent der Gesamtunterst\u00fctzung des IWF aus.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Die grosse Frage lautet, wie man diese neuen Instrumente richtig verwendet und miteinander kombiniert. Hierzu hat der IWF einen integrierten Handlungsrahmen, ein Integrated Policy Framework<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>, entwickelt. Das Analysetool deckt s\u00e4mtliche Instrumente sowie alle relevanten finanziellen Probleme ab und soll sicherstellen, dass die wirtschaftspolitischen Empfehlungen auf einem koh\u00e4renten Rahmen basieren. Anhand dieses Rahmens l\u00e4sst sich beispielsweise zeigen, dass Devisenmarktinterventionen nur wirksam sind, wenn eine unzureichende Marktteilnahme privater Investoren das Funktionieren des Markts behindert. Die Vielseitigkeit des Rahmens ist seine gr\u00f6sste St\u00e4rke. Gleichzeitig ist es schwierig, aus den vielen Einzelf\u00e4llen allgemeine Lehren zu ziehen. Vielleicht sollte man aber auch keine allgemeing\u00fcltigen wirtschaftlichen Rezepte erwarten, sondern die Massnahmen stattdessen an die Besonderheiten jedes Landes anpassen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Herausforderungen im Bereich der Governance und der Legitimit\u00e4t<\/h2>\n<p>Urspr\u00fcnglich wurde der IWF von den fortgeschrittenen Volkswirtschaften dominiert, die 70\u00a0Prozent der Quoten und Stimmrechte an der Institution hielten. Allein die USA hatten 35\u00a0Prozent (siehe Abbildung). Dieser Anteil hat sich zwar nach und nach verringert, ist aber immer noch hoch und verleiht den USA bei wichtigen Entscheidungen ein echtes Vetorecht. Obwohl das Gewicht der Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder \u2013 insbesondere Chinas \u2013 zugenommen hat, ist es immer noch geringer als der Anteil dieser Staaten am weltweiten Bruttoinlandprodukt (BIP). Diese Ungleichheit zeigt sich auch in der Zusammensetzung des Sonderziehungsrechts (SZR), der Recheneinheit des IWF: Sie setzt sich haupts\u00e4chlich aus dem US-Dollar und dem Euro zusammen und ber\u00fccksichtigt aus dem Kreis der Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen nur den chinesischen Renminbi.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wird dem IWF seit Langem vorgeworfen, dass er zu wenig repr\u00e4sentativ und glaubw\u00fcrdig sei. Regelm\u00e4ssig erklingen daher auch Forderungen nach Reformen, die aber nur langsam vorankommen. Das birgt die Gefahr, dass sich manche L\u00e4nder anderen Institutionen anschliessen k\u00f6nnten \u2013 wie der Chiang-Mai-Initiative in S\u00fcdostasien oder dem Kontingentreserveabkommen der Brics-L\u00e4nder<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>. Dies f\u00fchrt zu einer Fragmentierung der globalen Finanzarchitektur, welche die Legitimit\u00e4t des IWF untergr\u00e4bt. China, das seinen Einfluss im Bereich der Entwicklungsfinanzierung und der Krisenhilfe ausbaut, entwickelt sich allm\u00e4hlich zu einer Alternative zum IWF.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Entwicklung der Quoten beim IWF (1950\u20132024, in&nbsp;% des Gesamtwerts)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"DEMBINSKI-PANIZZA-SWOBODA-TILLE_11-2024_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#DEMBINSKI-PANIZZA-SWOBODA-TILLE_11-2024_de').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'area'\n    },\n    title: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    subtitle: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n 1950,1960,1970,1980,1990,2000,2010,2020,2024\n\n],\n\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            useHTML: true,\n            text: ''\n        }, \n       max: 100,\n        \n        labels: {\n                format: '{value}%'\n            }\n    },\n    tooltip: {\n        shared: true,\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:12px\"><b>{point.key}<\/b><\/span><br>'\n    },\n    plotOptions: {\n        \n        area: {\n            stacking: 'normal',\n            lineColor: '#666666',\n            lineWidth: 0,\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    legend: {\nreversed: true\n},\n    series: [{\n        name: 'China (seit 2010)',\n        data: [null,null,null,null,null,0,3.996,6.389086433,6.389086433],\n        color: \"#655c99\"\n    }, {\n        name: 'Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder (seit 2010 ohne China)',\n        data: [31,29,29,31,36,38.5,35.504,33.61091357,33.61091357],\n        color: \"#9c92bf\"\n    },{\n        name: 'Andere Industriel\u00e4nder',\n        data: [32,35,36,37,37,36.944,36.274,36.14492205,36.14492205],\n        color: \"#cdc5df\"\n\n    },{\n        name: 'Japan',\n        data: [2,3,5,7,7,6.556,6.556,6.45984596,6.45984596],\n        color: \"#7ea8a7\" \n         \n    },{\n        name: 'USA',\n        data: [35,33,30,25,20,18,17.67,17.39523199,17.39523199],\n        color: \"#327775\"\n\n    }   ]\n});\n\n});\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: IWF \/ eigene Berechnungen \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Der Klimawandel als neue Herausforderung<\/h2>\n<p>Wie die meisten wirtschaftspolitischen Institutionen steht auch der IWF vor neuen Herausforderungen, die sein Mandat beeinflussen k\u00f6nnten. Der Klimawandel steht zuoberst auf der Liste, zumal er seit 1989 mit seinen grossen wirtschaftlichen Auswirkungen als wichtiges weltpolitisches Thema anerkannt ist. Im Jahr 2021 wurde im Rahmen einer umfassenden \u00dcberpr\u00fcfung der \u00dcberwachung, die auf den Mitte der 2010er-Jahre begonnenen Arbeiten basierte, ein neues langfristiges Finanzierungsinstrument vorgeschlagen. Es soll den L\u00e4ndern dabei helfen, die Auswirkungen, die der Klimawandel auf die Zahlungsbilanz hat, zu begrenzen. So zum Beispiel die Folgen von Klimakatastrophen f\u00fcr den Importsektor. Das Unabh\u00e4ngige Evaluierungsb\u00fcro des IWF hat aber weitere Massnahmen gefordert, da der IWF im Vergleich zu anderen Institutionen hinterherhinke und es eine Diskrepanz zwischen den strategischen Zielen und den umgesetzten spezifischen Massnahmen gebe.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung f\u00fcr den IWF besteht darin, sich neuen Themen wie der zunehmenden Ungleichheit und der Entstehung digitaler W\u00e4hrungen anzunehmen. Die Institution wird jedoch k\u00fcnftig pr\u00fcfen m\u00fcssen, wie relevant diese Themen sind, um ihren Auftrag zu erf\u00fcllen. Der IWF muss sich nicht unbedingt um alle politischen Fragestellungen k\u00fcmmern, m\u00f6gen sie noch so bedeutsam sein. In unserer zunehmend fragmentierten Welt erschweren es die politischen Spannungen dem IWF-Exekutivrat noch zus\u00e4tzlich, ehrgeizige Ziele zu definieren und umzusetzen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe die Podcasts von Dembinski et al. (2022) f\u00fcr weitere Informationen \u00fcber den IWF.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Die Krise f\u00fchrte dazu, dass mehrere asiatische L\u00e4nder trotz zufriedenstellender Haushaltslage Probleme bei der Aussenfinanzierung hatten. Sie zeigte, welch zentrale Rolle das Banken- und Finanzsystems insbesondere durch seine Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Wechselkursschwankungen spielt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Ostry (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe IWF (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Pazarbasioglu (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Adrian und Gopinath (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Brics ist eine Vereinigung von Staaten und steht f\u00fcr die Anfangsbuchstaben der ersten Mitgliedsstaaten Brasilien, Russland, Indien, China und S\u00fcdafrika.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Horn et al. (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Unabh\u00e4ngiges Evaluierungsb\u00fcro des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) befindet sich in einem st\u00e4ndigen Wandel. Wie hat er sich im Laufe der Zeit entwickelt, und vor welchen Herausforderungen steht er derzeit? Dieser Artikel befasst sich mit diesen Fragen. 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Rustomjee (2024). <a href=\"https:\/\/ieo.imf.org\/-\/media\/IEO\/Files\/evaluations\/completed\/06-18-2024-application-of-the-imfs-mandate\/fma-bp06-evolution-of-imf-engagement-on-climate-change.ashx\">Evolution of IMF Engagement on Climate Change<\/a>, Bericht des Unabh\u00e4ngigen Evaluierungsb\u00fcros des IWF, IEO Background Paper.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Dembinski P. et al. (Organisatoren) (2022). <a href=\"https:\/\/www.obsfin.ch\/1971-2021\/\">1971\u20132021: 50 Years of Flexible Exchange Rates: Reasons, Lessons and Perspectives<\/a>. Vierteilige Serie von Rundtischgespr\u00e4chen, Observatoire de la Finance.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Horn S. et al. (2023). <a href=\"https:\/\/www.nber.org\/papers\/w31105\">China as an International Lender of Last Resort<\/a>. National Bureau of Economic Research Working Paper 31105.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Internationaler W\u00e4hrungsfonds (IWF) (2022). <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/Publications\/Policy-Papers\/Issues\/2022\/03\/29\/Review-of-The-Institutional-View-on-The-Liberalization-and-Management-of-Capital-Flows-515883\">Review of the Institutional View on the Liberalization and Management of Capital Flows<\/a>.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Ostry, J. (2022). The IMF\u2019s Journey on Capital Controls: What Is the Destination? CEPR Discussion Paper 17707.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Pazarbasioglu, C. (2023). <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/Blogs\/Articles\/2023\/10\/09\/why-imf-lending-continues-to-adapt\">Why IMF Lending Continues to Adapt<\/a>. Blog des Internationalen W\u00e4hrungsfonds.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Unabh\u00e4ngiges Evaluierungsb\u00fcro des IWF (2024). <a href=\"https:\/\/ieo.imf.org\/-\/media\/IEO\/Files\/evaluations\/ongoing\/icc-draft-issues-paper.ashx#:~:text=The%20evaluation%20will%20focus%20on,early%20implementation%20of%20RSF%20arrangements\">The IMF and Climate Change<\/a>, Draft Issues Paper.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die Schweiz im Internationalen W\u00e4hrungsfonds","kasten_box":"Die Schweiz ist seit 1992 Mitglied des IWF.<sup>A<\/sup> Der Vorsteher bzw. die Vorsteherin des Eidgen\u00f6ssischen Finanzdepartements (EFD) vertritt die Schweiz im Ministergremium (International Monetary and Financial Committee, IMFC). Als Leiterin der Stimmrechtsgruppe bestehend aus Aserbaidschan, Kasachstan, der Kirgisischen Republik, Polen, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan nimmt die Schweiz permanent Einsitz im Exekutivrat des IWF. Der Exekutivrat \u00fcberwacht die laufenden Gesch\u00e4fte des IWF und genehmigt Richtlinien f\u00fcr die T\u00e4tigkeit der Institution. Den Exekutivratssitz rotiert die Schweiz seit 2014 mit Polen. Die Stimmrechtsgruppe hat einen Stimmenanteil von 2,88 Prozent, wobei der Anteil der Schweiz 1,17 Prozent betr\u00e4gt.\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<sup>A <\/sup>Die Informationen in diesem Kasten stammen von der Website des <a href=\"https:\/\/www.sif.admin.ch\/de\/schweiz-internationalen-waehrungsfonds-iwf\">Staatssekretariats f\u00fcr internationale Finanzfragen (SIF)<\/a>."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[203968,204223],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":5357,"planned_publication_date":"2024-11-05 06:05:45","original_files":null,"external_release_for_author":null,"external_release_for_author_time":"","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/670f6dfdc930f"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/203376"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3882"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=203376"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/203376\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":204370,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/203376\/revisions\/204370"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3865"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12619"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4476"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3882"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/204223"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/203968"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/204105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=203376"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=203376"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=203376"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=203376"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=203376"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=203376"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}