{"id":204058,"date":"2024-11-08T07:00:51","date_gmt":"2024-11-08T06:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=204058"},"modified":"2025-04-16T10:23:19","modified_gmt":"2025-04-16T08:23:19","slug":"nobelpreis-wie-institutionen-ueber-arm-und-reich-entscheiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/11\/nobelpreis-wie-institutionen-ueber-arm-und-reich-entscheiden\/","title":{"rendered":"Nobelpreis: Wie Institutionen \u00fcber Arm und Reich entscheiden"},"content":{"rendered":"<p>Das Pro-Kopf-Einkommen in der Schweiz ist kaufkraftbereinigt 75-mal h\u00f6her als in der Demokratischen Republik Kongo, einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt. Wie lassen sich derart extreme Unterschiede im Wohlstandsniveau erkl\u00e4ren? Und warum w\u00e4chst die Wirtschaft mancher L\u00e4nder, w\u00e4hrend sie andernorts stagniert oder gar schrumpft? Diese Frage hat auch die diesj\u00e4hrigen Preistr\u00e4ger des \u00abAlfred-Nobel-Ged\u00e4chtnispreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften\u00bb besch\u00e4ftigt. Im Oktober 2024 ging der Preis an Daron Acemoglu, Simon Johnson und James Robinson (siehe Kasten).<\/p>\n<p>Diese zentralen Fragen besch\u00e4ftigen die Volkswirtschaftslehre schon seit den Zeiten von Adam Smith. Bereits 1776 trieben ihn diese Fragen um, auf die er in seinem Opus magnum \u00abDer Wohlstand der Nationen\u00bb<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> eine Antwort suchte. \u00abWenn man einmal beginnt, dar\u00fcber nachzudenken, f\u00e4llt es schwer, \u00fcber etwas anderes nachzudenken\u00bb, sagte der \u00d6konomie-Nobelpreistr\u00e4ger des Jahres 1995, Robert Lucas.<\/p>\n<p>Traditionell erkl\u00e4rt die \u00d6konomie die unterschiedlichen Wachstumsraten von L\u00e4ndern damit, dass sie unterschiedlich viel in Kapital, Bildung oder technologische Innovationen investieren. Denn diese Investitionen f\u00f6rdern die Produktivit\u00e4t einer Volkswirtschaft und f\u00fchren damit zu h\u00f6herem Einkommen. Allerdings dr\u00e4ngt sich sodann eine weitere Frage auf: \u00abWarum\u00bb investieren manche L\u00e4nder mehr als andere? Oder mit anderen Worten: Was sind die \u00abfundamentalen\u00bb Ursachen des Wirtschaftswachstums?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Institutionen oder Wohlstand: Was war zuerst?<\/h2>\n<p>Bereits der Wirtschafts-Nobelpreistr\u00e4ger des Jahres 1993, Douglas North, hatte argumentiert, dass die Antwort in institutionellen Unterschieden zwischen den L\u00e4ndern liege. Zu solchen Institutionen geh\u00f6ren insbesondere Regeln und Gesetze, welche die wirtschaftlichen Anreize von Firmen und Haushalten massgeblich beeinflussen \u2013 etwa die Garantie von Eigentumsrechten, die Unabh\u00e4ngigkeit der Justiz, funktionsf\u00e4hige M\u00e4rkte, politische Stabilit\u00e4t, ein effizientes Steuersystem oder gesellschaftliche Aufstiegschancen.<\/p>\n<p>Doch diese Sichtweise war damals aus zwei Gr\u00fcnden umstritten. Erstens, weil die Kausalit\u00e4t tats\u00e4chlich in die umgekehrte Richtung wirken k\u00f6nnte, n\u00e4mlich so, dass wirtschaftliche Entwicklung zur Einf\u00fchrung besserer Institutionen f\u00fchrt. Und zweitens war die Ansicht popul\u00e4r, dass geografische Faktoren entscheidend f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung gewesen sind. Diese Sichtweise vertrat 1998 etwa der Naturwissenschaftler Jared Diamond in seinem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Bestseller \u00abArm und Reich\u00bb. Seine Theorie betont nat\u00fcrliche und geografische Voraussetzungen wie etwa Bodenqualit\u00e4t, nat\u00fcrliche Ressourcen, Topografie, klimatische Bedingungen sowie Krankheiten wie etwa Malaria. Diese h\u00e4tten wiederum Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktivit\u00e4t, die Transportkosten oder die Akkumulation von Humankapital, so seine These.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Nobelpreistr\u00e4ger l\u00f6sen die Huhn-Ei-Frage<\/h2>\n<p>Hier setzt die Forschung der diesj\u00e4hrigen Preistr\u00e4ger des Wirtschaftsnobelpreises an. Beginnend mit einem aufsehenerregenden Artikel in der \u00abAmerican Economic Review\u00bb im Jahr 2001, haben die \u00d6konomen Daron Acemoglu, Simon Johnson und James Robinson kausale Evidenz f\u00fcr die Rolle von Institutionen bei der wirtschaftlichen Entwicklung vorgelegt. Dar\u00fcber hinaus haben sie in einer Reihe von Forschungsarbeiten und B\u00fcchern neue Theorien entwickelt, die erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, weshalb ineffiziente Institutionen sich hartn\u00e4ckig halten. Zudem haben sie Bedingungen definiert, unter denen institutionelle Reformen stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung zwischen Institutionen und \u00f6konomischer Entwicklung aufzuschl\u00fcsseln, gingen die Forscher in die Archive der Wirtschaftsgeschichte. Konkret betrachteten sie das Zeitalter der Kolonialisierung zwischen dem 15. und dem 20. Jahrhundert, als europ\u00e4ische M\u00e4chte begannen, Siedlungen auf anderen Kontinenten aufzubauen. Die Forscher argumentierten, dass die Europ\u00e4er dort, wo die Sterblichkeit der ersten Siedler aufgrund von Krankheiten hoch war, rein \u00abextraktive\u00bb Institutionen errichteten. Diese hatten den alleinigen Zweck, die vorhandenen Ressourcen auszubeuten. Demgegen\u00fcber wurden an Orten, die bessere \u00dcberlebenschancen boten, \u00abintegrative\u00bb Institutionen nach europ\u00e4ischem Muster aufgebaut. Das Ziel davon war, dort eine europ\u00e4ische Bev\u00f6lkerung zu etablieren.<\/p>\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr sind die USA. Seit Beginn der Kolonialisierung errichteten die Siedler dort f\u00fcr die damalige Zeit relativ integrative Institutionen: Die 13 Kolonien waren von London ziemlich unabh\u00e4ngig und verf\u00fcgten \u00fcber eine gew\u00e4hlte Repr\u00e4sentantenversammlung. Es gab jedoch einen grossen Unterschied: Im S\u00fcden war die Sklaverei weitverbreitet. W\u00e4hrend sie es einer kleinen Elite erm\u00f6glichte, in der Plantagenwirtschaft betr\u00e4chtlichen Reichtum anzuh\u00e4ufen, ging dies zulasten eines Grossteils der Bev\u00f6lkerung. Und da die etablierte Elite vom Status quo profitierte, bremste die Sklaverei Innovation und Industrialisierung. Mitte des 19. Jahrhunderts war der S\u00fcden erheblich \u00e4rmer als der Norden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Aus Arm wird Reich<\/h2>\n<p>Aufgrund der Langlebigkeit solcher institutioneller Unterschiede sind L\u00e4nder wie der Kongo oder Haiti, mit anf\u00e4nglich hoher Siedlersterblichkeit, auch heute noch \u00e4rmer (siehe Abbildung). Die empirische Evidenz zeigt zudem, dass dies selbst dann der Fall ist, wenn sich die L\u00e4nder geografisch \u00e4hneln. Hinzu kommt ein sogenannter Ressourcenfluch: Nat\u00fcrliche Ressourcen f\u00fchren h\u00e4ufig zu extraktiven Institutionen, sodass rohstoffreiche L\u00e4nder wie der amerikanische S\u00fcden oder Haiti, die urspr\u00fcnglich relativ reich waren, sich letztlich weniger entwickelten als urspr\u00fcnglich \u00e4rmere L\u00e4nder wie der Norden der USA oder Australien.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ehemalige Kolonien mit hoher Sterblichkeit sind tendenziell \u00e4rmer (1995)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/10\/14_D-Hemous-Scheuer-11-2024-Abbildung.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-204064\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/10\/14_D-Hemous-Scheuer-11-2024-Abbildung-1024x714.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/10\/14_D-Hemous-Scheuer-11-2024-Abbildung-1024x714.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/10\/14_D-Hemous-Scheuer-11-2024-Abbildung-300x209.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/10\/14_D-Hemous-Scheuer-11-2024-Abbildung-768x535.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/10\/14_D-Hemous-Scheuer-11-2024-Abbildung-1536x1071.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/10\/14_D-Hemous-Scheuer-11-2024-Abbildung.png 1539w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Steigung der Regressionsgeraden bedeutet, dass eine Zunahme der logarithmierten Siedlersterblichkeit (x-Achse) um eine Standardabweichung von 1,1 das heutige BIP pro Kopf (y-Achse) um 47 Prozent reduziert.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Acemoglu, Johnson und Robinson (2001) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Haiti war wie der S\u00fcden der USA von Plantagenwirtschaft und Sklaverei abh\u00e4ngig, aber im Gegensatz zum S\u00fcden der USA gab es dort gar keine integrativen Institutionen f\u00fcr einen bedeutenden Teil der Bev\u00f6lkerung. Obwohl das BIP des Landes Ende des 18. Jahrhunderts vergleichsweise sehr hoch war, entwickelte es sich nie weiter. Im Gegensatz dazu ist die Schweiz ein Beispiel f\u00fcr ein Land, das von integrativen Institutionen profitiert hat. Sie erlebte keinen Absolutismus und wurde nach und nach demokratischer \u2013 unter anderem durch die Einf\u00fchrung der direkten Demokratie. Obwohl die Schweiz nicht zu den ersten L\u00e4ndern Westeuropas geh\u00f6rte, die sich industrialisierten, wurde sie schliesslich zu einem der reichsten L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Die Arbeiten der diesj\u00e4hrigen Nobelpreistr\u00e4ger haben die Forschung zu grundlegenden Fragen des Wirtschaftswachstums stark beeinflusst. Insbesondere haben sie die Verkn\u00fcpfung von wirtschaftshistorischen Analysen mit polit\u00f6konomischen und wachstumstheoretischen Modellen gef\u00f6rdert. Die \u00dcberzeugung, dass Institutionen entscheidend f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung sind, ist heute weitverbreitet und hat auch Eingang in die Entwicklungspolitik gefunden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Acemoglus Verbindungen nach Z\u00fcrich<\/h2>\n<p>Insbesondere der t\u00fcrkisch-amerikanische Wirtschaftsprofessor Daron Acemoglu, der am US-amerikanischen Massachusetts Institute of Technology (MIT) lehrt, war schon l\u00e4nger als Kandidat f\u00fcr den Wirtschaftsnobelpreis gehandelt worden. Neben seinen mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Arbeiten hat er einflussreiche Forschung auf weiteren Gebieten der Volkswirtschaftslehre publiziert, die m\u00f6glicherweise ebenfalls einen Nobelpreis verdient h\u00e4tten. So erkl\u00e4rt er beispielsweise in seiner Arbeit \u00fcber \u00abdirected technical change\u00bb, unter welchen Umst\u00e4nden die Richtung des technologischen Fortschritts dazu neigt, die Einkommensungleichheit zu vergr\u00f6ssern oder schmutzige Energie gegen\u00fcber sauberer zu bevorzugen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Daron Acemoglu ist auch mit dem Institut f\u00fcr Volkswirtschaftslehre an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich eng verbunden. Er hat dieses regelm\u00e4ssig besucht, so etwa 2012 bei der Er\u00f6ffnung des UBS Center for Economics in Society. Und er wird am 29. Januar am Institut f\u00fcr Volkswirtschaftslehre der Universit\u00e4t Z\u00fcrich anwesend sein, um im Rahmen eines Vortrags sein neuestes Buch \u00abPower and Progress\u00bb vorzustellen. Nicht zuletzt haben auch wir Autoren eine pers\u00f6nliche Verbindung zu Daron Acemoglu. So hat etwa David H\u00e9mous bereits mehrmals mit ihm geforscht<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>, und Florian Scheuer hat 2010 seine Doktorarbeit am MIT unter seiner Betreuung abgeschlossen. Wir k\u00f6nnen beide bezeugen, dass Daron ein hervorragender Mentor ist, der seine Zeit grossz\u00fcgig teilt und dessen Rat immer sehr hilfreich war.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Smith (1776).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Acemoglu, Aghion, Bursztyn, and H\u00e9mous (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa Acemoglu, Aghion, Bursztyn, und H\u00e9mous (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Pro-Kopf-Einkommen in der Schweiz ist kaufkraftbereinigt 75-mal h\u00f6her als in der Demokratischen Republik Kongo, einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt. 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The Environment and Directed Technical Change, in: American Economic Review 102.<\/li>\r\n \t<li>Acemoglu, Daron, Simon Johnson und James Robinson (2001). <a href=\"https:\/\/www.aeaweb.org\/articles?id=10.1257\/aer.91.5.1369\">The Colonial Origins of Comparative Development: An Empirical Investigation<\/a>, in: American Economic Review 91.<\/li>\r\n \t<li>Acemoglu, Daron und Simon Johnson (2023). Power and Progress: Our Thousand-year Struggle over Technology and Prosperity, Public Affairs.<\/li>\r\n \t<li>Diamond, Jared (1997). Guns, Germs and Steel: The Fates of Human Societies, Norton.<\/li>\r\n \t<li>Lucas, Robert E. (1988). On the Mechanics of Economic Development, in: Journal of Monetary Economics 22.<\/li>\r\n \t<li>Smith, Adam (1776). An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die drei Wirtschafts-Nobelpreistr\u00e4ger 2024","kasten_box":"<strong>Kamer Daron Acemoglu<\/strong>\r\n\r\nDer 57-j\u00e4hrige t\u00fcrkisch-amerikanische \u00d6konom ist Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Gem\u00e4ss der Datenbank f\u00fcr wirtschaftswissenschaftliche Literatur \u00abRepec\u00bb war er 2015 der meistzitierte Autor der letzten zehn Jahre.\r\n\r\n<strong>Simon Johnson<\/strong>\r\n\r\nDer 61-j\u00e4hrige britisch-amerikanische \u00d6konom ist Professor an der MIT Sloan School of Management sowie ehemaliger Chef\u00f6konom des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (2007\u20132008).\r\n\r\n<strong>James Robinson<\/strong>\r\n\r\nDer 63-j\u00e4hrige britisch-amerikanische Politikwissenschaftler und \u00d6konom lehrt an der University of Chicago. Gemeinsam mit Daron Acemoglu ist er Autor des Buchs \u00abWhy Nations Fail\u00bb."}],"post_notes_for_print":"Titel im Print nur: Wie Institutionen \u00fcber Arm und Reich entscheiden\r\n\r\nNobelpreis als Rubrik.","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[203968],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2024-11-08 06:00:51","original_files":null,"external_release_for_author":"20241107","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6723555463832"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204058"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12678"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=204058"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":205626,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204058\/revisions\/205626"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12679"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12678"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/203968"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/204439"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=204058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=204058"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=204058"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=204058"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=204058"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=204058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}