{"id":204389,"date":"2024-12-19T07:00:45","date_gmt":"2024-12-19T06:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=204389"},"modified":"2024-12-19T10:38:55","modified_gmt":"2024-12-19T09:38:55","slug":"mehrere-jobs-gleichzeitig-ein-zukunftsmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/12\/mehrere-jobs-gleichzeitig-ein-zukunftsmodell\/","title":{"rendered":"Mehrere Jobs gleichzeitig \u2013 ein Zukunftsmodell?"},"content":{"rendered":"<p>Vollzeit, unselbstst\u00e4ndig, unbefristet: Geh\u00f6ren solche traditionellen Arbeitsverh\u00e4ltnisse bald der Vergangenheit an? Die kurze Antwort ist: Nein. Das zeigt eine <a href=\"https:\/\/www.amosa.net\/projekte\/flexible-arbeitswelt.html\">Studie<\/a><a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>der Arbeitsmarktbeobachtung Amosa mit Fokus auf die Kantone der Ostschweiz sowie den Aargau, Zug und Z\u00fcrich (siehe Kasten). Der Studie zufolge ist die Besch\u00e4ftigung in flexiblen Arbeitsformen, die sowohl Arbeitgebenden als auch Arbeitnehmenden Anpassungsm\u00f6glichkeiten an wechselnde Bed\u00fcrfnisse oder Marktbedingungen bieten, erstaunlich konstant geblieben. So arbeitete \u00fcber die letzten 20 Jahre rund jede f\u00fcnfte erwerbst\u00e4tige Person in einer flexiblen Arbeitsform.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Flexible Arbeitsformen sind vielf\u00e4ltig<\/h2>\n<p>Trotz dieser Konstanz zeigen sich bei genauerem Hinschauen sehr unterschiedliche Entwicklungen. In den letzten Jahren stetig zugenommen haben neben der Mehrfachbesch\u00e4ftigung, also der gleichzeitigen Aus\u00fcbung mehrerer T\u00e4tigkeiten, auch befristete Anstellungsverh\u00e4ltnisse, die weniger als ein Jahr dauern. Abgenommen hat hingegen die Zahl sogenannter Soloselbstst\u00e4ndiger, die keine Mitarbeitenden besch\u00e4ftigen, sowie geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigter mit einem Pensum unter 20 Prozent (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<p>Und auch zwischen den Branchen gibt es Unterschiede: Besonders verbreitet sind flexible Arbeitsformen in den Bereichen Kunst und Unterhaltung, im Gastgewerbe, im Bildungsbereich und im Gesundheits- und Sozialwesen. Kaum verbreitet sind sie hingegen in der Finanz- und Versicherungsbranche sowie im Bereich Information und Kommunikation.<\/p>\n<p>So vielf\u00e4ltig wie die flexiblen Arbeitsformen sind auch die Motive, weshalb die Menschen solche Besch\u00e4ftigungsmodelle w\u00e4hlen. W\u00e4hrend Soloselbstst\u00e4ndige h\u00e4ufig den Wunsch nach mehr Selbstbestimmung nennen, stehen bei der Arbeit auf Abruf oder der geringf\u00fcgigen Besch\u00e4ftigung vermehrt praktische Gr\u00fcnde im Zentrum: so etwa die Vereinbarkeit mit Familienaufgaben oder mit einer Aus- oder Weiterbildung. Auch die Personen, die in flexiblen Arbeitsformen t\u00e4tig sind, sind sehr unterschiedlich. So sind Tempor\u00e4rarbeitende mehrheitlich m\u00e4nnlich, jung und haben ein eher tiefes Bildungsniveau, wohingegen Mehrfachbesch\u00e4ftigte eher h\u00f6her gebildet, weiblich und \u00e4lter sind.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Mehrfachbesch\u00e4ftigung ist die bedeutendste flexible Arbeitsform<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"HOFSTETTER-ROOS_12-2024_ABB1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#HOFSTETTER-ROOS_12-2024_ABB1_DE').highcharts({     \n\n    chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n            \n            plotLines: [{\n                color: '#000000',\n                dashStyle: 'dot', \/\/ Spline = Linie, Dot = gepunktete Linie\n                width: 1,\n                value: 9, \/\/ Wert, wo vertikale Linie 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F\u00fcr 2021 k\u00f6nnen aufgrund ge\u00e4nderter Erfassungsmethoden keine Zahlen zur Dauer befristeter Besch\u00e4ftigungen ausgewiesen werden. Zudem sind die Ergebnisse vor 2010 aufgrund eines methodischen Bruchs nur eingeschr\u00e4nkt mit den Daten ab 2010 vergleichbar.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: BFS, Sake, Amosa-Gebiet \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Herausforderungen f\u00fcr Mehrfachbesch\u00e4ftigte<\/h2>\n<p>Die am st\u00e4rksten verbreitete und zugleich wachsende flexible Arbeitsform ist die Mehrfachbesch\u00e4ftigung. Knapp 9 Prozent der erwerbst\u00e4tigen Personen arbeiten in mehreren Jobs gleichzeitig. Doch wie stabil sind diese Erwerbskonstellationen? Unsere Untersuchungen zeigen, dass Mehrfachbesch\u00e4ftigte deutlich h\u00e4ufiger den Arbeitgeber wechseln und sich auch \u00f6fter arbeitslos melden als Personen in traditionellen Erwerbsformen.<\/p>\n<p>Dies stellt auch die \u00f6ffentliche Arbeitsvermittlung vor Herausforderungen. So ergeben sich beim Verlust von einer oder mehreren Teilzeitstellen teils komplexe rechtliche Fragen aus Sicht der Arbeitslosenversicherung \u2013 zum Beispiel, ob und allenfalls wann eine teilarbeitslose Person ihre verbleibende Teilzeitstelle oder selbstst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit zugunsten einer Vollzeitbesch\u00e4ftigung aufgeben muss. Die Abkl\u00e4rung solcher Fragen ist oft mit einem hohen Zeitaufwand verbunden, was bei den Versicherten immer wieder auf Unverst\u00e4ndnis oder Verunsicherung st\u00f6sst.<\/p>\n<p>Eine weitere zentrale Herausforderung f\u00fcr Personen, die in mehreren Teilzeitpensen arbeiten, ist die Altersvorsorge \u2013 insbesondere die berufliche Vorsorge. In vielen F\u00e4llen verhindert die Eintrittsschwelle, dass Mehrfachbesch\u00e4ftigte \u00fcberhaupt Beitr\u00e4ge in die Pensionskasse einzahlen. Das f\u00fchrt dazu, dass sie im Alter eine geringere Rente erhalten.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Bestehende M\u00f6glichkeiten, sich trotzdem ein Altersguthaben in der 2. S\u00e4ule anzusparen, erfordern eine gewisse Informiertheit und eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vorsorgesituation.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse unserer Studie deuten jedoch darauf hin, dass sich Mehrfachbesch\u00e4ftigte weniger intensiv mit ihrer Altersvorsorge befassen als Personen in traditionellen Arbeitsverh\u00e4ltnissen. So versuchen gem\u00e4ss eigenen Angaben nur 61 Prozent der Mehrfachbesch\u00e4ftigten aktiv, L\u00fccken in ihrer Altersvorsorge zu vermeiden (bei Personen in einem traditionellen Arbeitsverh\u00e4ltnis sind es 75%). Zudem denken nur 45 Prozent der Mehrfachbesch\u00e4ftigten, dass sie ihren Lebensstandard im Alter beibehalten k\u00f6nnen (traditionelle Arbeitnehmende: 57%).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mehrfachbesch\u00e4ftigung als T\u00fcr\u00f6ffner?<\/h2>\n<p>Eine Mehrfachbesch\u00e4ftigung kann Erwerbst\u00e4tigen aber auch neue M\u00f6glichkeiten und Perspektiven er\u00f6ffnen. Zum Beispiel lassen sich durch das parallele Aus\u00fcben verschiedener Jobs mehrere berufliche Standbeine aufbauen. Diese Diversifizierung des Arbeitsportfolios bietet besonders dann einen Vorteil, wenn eine der T\u00e4tigkeiten durch einen Jobverlust wegf\u00e4llt. Eine Analyse von Erwerbsverl\u00e4ufen im Rahmen unserer Studie zeigt denn auch: Wer mehrere Arbeitsverh\u00e4ltnisse hatte, bleibt oft auch w\u00e4hrend einer Stellensuche weiterhin im Arbeitsmarkt aktiv und wird nur selten vollst\u00e4ndig arbeitslos. Diese kontinuierliche Pr\u00e4senz auf dem Arbeitsmarkt kann sich wiederum positiv auf die Besch\u00e4ftigungsaussichten der entsprechenden Personen auswirken.<\/p>\n<p>Unsere Befragung zeigt, dass hinter der Entscheidung f\u00fcr eine Mehrfachbesch\u00e4ftigung oftmals der Wunsch nach mehr Autonomie und Flexibilit\u00e4t oder nach beruflicher und pers\u00f6nlicher Weiterentwicklung steckt. Das gleichzeitige Aus\u00fcben mehrerer T\u00e4tigkeiten erm\u00f6glicht es, neue berufliche Pfade auszuprobieren. Wer eine berufliche Umorientierung anstrebt, kann \u00fcber eine Nebenbesch\u00e4ftigung in einen neuen Bereich reinschnuppern, ohne die Hauptbesch\u00e4ftigung aufgeben zu m\u00fcssen. Und angehende Selbstst\u00e4ndige k\u00f6nnen die Mehrfachbesch\u00e4ftigung nutzen, um sich parallel zum Aufbau des eigenen Unternehmens finanziell abzusichern.<\/p>\n<p>Mehrfachbesch\u00e4ftigte erwerben auf diese Weise ein breites Spektrum an Erfahrungen und Kompetenzen, was ihre Anpassungsf\u00e4higkeit und ihre Attraktivit\u00e4t auf dem Arbeitsmarkt steigern kann. Nicht immer ist die Aufnahme einer weiteren Besch\u00e4ftigung jedoch ein bewusster Entscheid f\u00fcr die eigene berufliche Entwicklung. Auch die finanzielle Notwendigkeit wird immer wieder als Motiv genannt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Flexible Arbeitsformen bleiben relevant<\/h2>\n<p>Viele Erwerbst\u00e4tige sind flexiblen Arbeitsformen nicht abgeneigt. Aus unserer Befragung wird deutlich, dass sich knapp 60 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen in einem traditionellen Anstellungsverh\u00e4ltnis vorstellen k\u00f6nnen, in Zukunft eine flexible Arbeitsform auszu\u00fcben. Besonders die Mehrfachbesch\u00e4ftigung scheint f\u00fcr viele Erwerbst\u00e4tige eine interessante Alternative zu sein. Fast die H\u00e4lfte der Befragten kann sich vorstellen, in Zukunft gleichzeitig mehrere Jobs auszu\u00fcben (siehe Abbildung 2). Dies verdeutlicht, wie relevant die Mehrfachbesch\u00e4ftigung auch in Zukunft sein wird.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Viele traditionell Erwerbst\u00e4tige k\u00f6nnen sich flexible Arbeitsformen vorstellen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"HOFSTETTER-ROOS_12-2024_ABB2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#HOFSTETTER-ROOS_12-2024_ABB2_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['Tempor\u00e4rarbeit (Personalverleih)'\t,\n'Befristete Besch\u00e4ftigung', \n'Solo-Selbstst\u00e4ndigkeit'\t,\n'Mehrfachbesch\u00e4ftigung'\t,'',\n'mind. eine flexible Arbeitsform'], \nlabels: {\n          step: 1,\n          rotation: 0,\n          style: {\n            fontSize: '11px',\n            fontFamily: 'helvetica'\n          }\n          }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\nmax: 100,\n        title: {\n            text: ''\n        }, labels: {\n            format: '{value}%'\n\n},\n        stackLabels: {enabled: false } ,\n    },\n    legend: {\n        reversed: true\n    },\n    plotOptions: {\n        series: {\n            stacking: 'percent',\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            }\n        } \n\n    },\n    \n         tooltip: {\n          valueSuffix: '%'\n   \n   \n        },\n    series: [ {\n        name: 'Keine Angabe \/ weiss nicht',\n        data: [2,1,null,null,null, null\n], color:'#cccccc'\n         },          {\n        name: 'Nein',\n        data: [86,74,66,54,null,41\n\n], color:'#655c99'\n     }, \n     {\n        name: 'Ja',\n        data: [12,25,34,46,null,59\n\n], color:'#327775',\n     }\n     ]\n});\n\n\n});\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Personen in traditionellen Erwerbsverh\u00e4ltnissen im Amosa-Gebiet wurden gefragt, ob sie sich vorstellen k\u00f6nnten, in Zukunft in einer flexiblen Arbeitsform t\u00e4tig zu sein.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Amosa, Erwerbst\u00e4tigenbefragung, Dezember 2023, Amosa-Gebiet \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Amosa (2024). <a href=\"https:\/\/www.amosa.net\/fileadmin\/user_upload\/projekte\/FLEX\/AMOSA_Flexible_Arbeitswelt.pdf\">Besch\u00e4ftigung und Stellensuche in einer flexiblen Arbeitswelt<\/a>. Z\u00fcrich.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Die Eintrittsschwelle liegt zurzeit bei einem Jahreslohn von 22\u2019050 Franken pro Arbeitgeber. Wer bei mehreren Arbeitgebern besch\u00e4ftigt ist und pro Teilzeitstelle nicht \u00fcber diese Schwelle hinauskommt, ist nicht obligatorisch in der zweiten S\u00e4ule versichert.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vollzeit, unselbstst\u00e4ndig, unbefristet: Geh\u00f6ren solche traditionellen Arbeitsverh\u00e4ltnisse bald der Vergangenheit an? Die kurze Antwort ist: Nein. Das zeigt eine Studieder Arbeitsmarktbeobachtung Amosa mit Fokus auf die Kantone der Ostschweiz sowie den Aargau, Zug und Z\u00fcrich (siehe Kasten). 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Ausserdem analysierte Amosa Daten der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (Sake), untersuchte Erwerbsbiografien auf Basis von AHV-Registerdaten und organisierte Workshops mit Mitarbeitenden der \u00f6ffentlichen Arbeitsvermittlung und der Arbeitslosenversicherung. 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