{"id":204475,"date":"2024-12-10T06:45:22","date_gmt":"2024-12-10T05:45:22","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=204475"},"modified":"2024-12-10T08:59:49","modified_gmt":"2024-12-10T07:59:49","slug":"was-ist-versorgungssicherheit-aus-sicht-der-ernaehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/12\/was-ist-versorgungssicherheit-aus-sicht-der-ernaehrung\/","title":{"rendered":"Was ist Versorgungssicherheit aus Sicht der Ern\u00e4hrung?"},"content":{"rendered":"<p>Durch diverse Ereignisse wie die Covid-19-Pandemie oder den Krieg in der Ukraine hat die wirtschaftliche Landesversorgung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dazu geh\u00f6rt nicht nur, dass Lebensmittel in ausreichender Menge verf\u00fcgbar sind, sondern auch Trinkwasser, Energie, Heilmittel, Logistik, industrielle G\u00fcter sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. In diesem Artikel beleuchten wir die Sicht der Ern\u00e4hrung im Detail.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind die Unternehmen der Ern\u00e4hrungswirtschaft daf\u00fcr verantwortlich, dass die Bev\u00f6lkerung auch im Krisenfall genug zu essen hat. Der Staat schafft einerseits geeignete Rahmenbedingungen. Andererseits kann er im Falle einer schweren Mangellage vorsorgliche Massnahmen ergreifen, indem er zum Beispiel Pflichtlager freigibt (siehe Abbildung 1).<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Es gilt das Subsidiarit\u00e4tsprinzip: Staatliche Eingriffe erfolgen nur, wenn die Wirtschaft selbst nicht in der Lage ist, einen drohenden oder akuten Mangel zu bew\u00e4ltigen. Das \u00fcbergeordnete Ziel lautet dabei: so wenig wie m\u00f6glich, so viel wie n\u00f6tig.<\/p>\n<p>In der Vorsorgephase wird die Bev\u00f6lkerung regelm\u00e4ssig f\u00fcr das Thema Notvorrat sensibilisiert.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Durch einen eigenen Notvorrat kann jeder einige Tage Versorgungsunabh\u00e4ngigkeit sicherstellen. Diese individuelle \u00dcberbr\u00fcckung eines vor\u00fcbergehenden Versorgungsengpasses erlaubt es den zust\u00e4ndigen Stellen, sich neu zu organisieren und die Versorgung so rasch wie m\u00f6glich wieder sicherzustellen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Massnahmen des Fachbereichs Ern\u00e4hrung vor und w\u00e4hrend des Krisenfalls<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-204692 size-full\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_1_DE.png\" alt=\"\" width=\"1705\" height=\"845\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_1_DE.png 1705w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_1_DE-300x149.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_1_DE-1024x507.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_1_DE-768x381.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_1_DE-1536x761.png 1536w\" sizes=\"(max-width: 1705px) 100vw, 1705px\" \/><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: BWL \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schweizer Landwirtschaft bedeutend<\/h2>\n<p>Ein wichtiger Pfeiler zur Versorgung der Bev\u00f6lkerung ist die Schweizer Landwirtschaft.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Seit 2017 ist in der Bundesverfassung klar festgelegt, dass eine standortangepasste und ressourceneffiziente Nahrungsmittelproduktion im Inland eine strategische Priorit\u00e4t darstellt.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Unter Ber\u00fccksichtigung der geografischen und klimatischen Bedingungen des Landes liegt das Augenmerk darauf, die verf\u00fcgbaren Anbaufl\u00e4chen diversifiziert und an die Standortgegebenheiten angepasst zu nutzen, um langfristig den Selbstversorgungsgrad zu erhalten und gegebenenfalls weiter zu verbessern. Der Selbstversorgungsgrad der Schweizer Landwirtschaft betr\u00e4gt derzeit netto 46 Prozent. Wird die Inlandproduktion mit ausl\u00e4ndischem Futtermittel mitgez\u00e4hlt, sind es 53 Prozent.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Die Politik zielt darauf ab, das Eigenproduktionspotenzial der Schweiz durch Effizienzsteigerungen und technische Innovationen zu maximieren. Indem sie Importl\u00e4nder diversifiziert, schafft sie zudem ein breites Netzwerk internationaler Bezugsquellen. Dies reduziert die Abh\u00e4ngigkeit von einzelnen L\u00e4ndern und M\u00e4rkten und st\u00e4rkt die Krisenfestigkeit der Versorgungskette. Die wirtschaftliche Landesversorgung achtet dabei darauf, dass Produktionsmittel wie Saatgut und D\u00fcnger ausreichend verf\u00fcgbar sind (siehe Kasten). Im Jahr 2022 hat der Bundesrat beispielsweise beschlossen, Pflichtlager f\u00fcr Rapssaatgut aufbauen zu lassen. Der Markt in diesem Bereich hatte sich stark konzentriert und internationalisiert. In der Schweiz gibt es zudem weder eine Rapsz\u00fcchtung noch eine Vermehrung. Diese verpflichtende Lagerhaltung von Produktionsmitteln spielt eine bedeutende Rolle f\u00fcr die Versorgungssicherheit in der Schweiz, damit die Landwirtschaft auch w\u00e4hrend einer Mangellage produzieren kann.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Ern\u00e4hrungs-Pflichtlager enthalten rund 400\u2019000 Tonnen Weizen<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-204845 size-full\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_2_DE-1.png\" alt=\"\" width=\"2386\" height=\"1063\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_2_DE-1.png 2386w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_2_DE-1-300x134.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_2_DE-1-1024x456.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_2_DE-1-768x342.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_2_DE-1-1536x684.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2024\/12\/DV_12-24_Heer-Wiesli_2_DE-1-2048x912.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 2386px) 100vw, 2386px\" \/><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: BWL \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Strategische Vorr\u00e4te<\/h2>\n<p>Die Schweiz h\u00e4lt \u00fcber 720\u2019000 Tonnen Waren an Pflichtlager f\u00fcr die Sicherstellung der Ern\u00e4hrung in einer schweren Mangellage (siehe Abbildung 2).<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Darin werden Weizen, Reis, Speise\u00f6le und -fette, Zucker und Kaffee f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung sowie Produktionsgrundlagen wie Stickstoffd\u00fcnger, Saatgut und Futtermittel gelagert. Die Pflichtlager geh\u00f6ren nicht dem Bund, sondern den rund 300 Unternehmen, die ein Pflichtlager halten. Die darin gehaltenen Warenmengen entsprechen dem durchschnittlichen Bedarf der Schweiz f\u00fcr die Dauer von drei bis vier Monaten. So kann die Schweiz in Krisenzeiten rasch auf Reserven zur\u00fcckgreifen und zeitgleich durch Optimierungen der Inlandproduktion flexibel reagieren.<\/p>\n<p>Diese Vorkehrungen werden im Rahmen einer subsidi\u00e4ren Wirtschaftspolitik getroffen, in der der Bund eng mit der Wirtschaft zusammenarbeitet, um die Produktionskapazit\u00e4ten und die Resilienz der landwirtschaftlichen Betriebe und Verarbeitungsindustrien zu gew\u00e4hrleisten. Um die Wettbewerbsneutralit\u00e4t und die Effizienz dieser Massnahmen aufrechtzuerhalten, koordiniert die wirtschaftliche Landesversorgung ihre Massnahmen \u00fcber verschiedene Ebenen und stellt sicher, dass Eingriffe bei Bedarf sowohl \u00f6konomisch als auch gesellschaftlich gerechtfertigt sind und so gering wie m\u00f6glich gehalten werden.<\/p>\n<p>Eine zentrale Herausforderung bleibt die langfristige Erhaltung von Produktionsgrundlagen. Mit dem <a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/are\/de\/home\/raumentwicklung-und-raumplanung\/strategie-und-planung\/konzepte-und-sachplaene\/sachplaene-des-bundes\/sachplan-fruchtfolgeflaechen-sp-fff.html\">Sachplan Fruchtfolgefl\u00e4chen<\/a> werden heute mindestens 438\u2019460 Hektaren der besten Ackerfl\u00e4chen gesch\u00fctzt: Die nat\u00fcrliche Oberfl\u00e4che soll bewahrt und die Bodenfunktion erhalten bleiben. Eine Bewirtschaftung findet jedoch statt, und auch Direktzahlungen werden wie gewohnt ausgerichtet. Insbesondere diese Fruchtfolgefl\u00e4chen sollen f\u00fcr eine ausreichende Ern\u00e4hrungsbasis in schweren Mangellagen erhalten werden.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Gest\u00fctzt darauf gilt die Sicherung der Fruchtfolgefl\u00e4chen als vorsorgliche Massnahme im Rahmen der Strategie der wirtschaftlichen Landesversorgung.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ganze Lebensmittelkette mit einbeziehen<\/h2>\n<p>Eine ad\u00e4quate Versorgung der Bev\u00f6lkerung kann aber nur gew\u00e4hrleistet werden, wenn alle Stufen der Lebensmittelkette ber\u00fccksichtigt werden, von der landwirtschaftlichen Produktion \u00fcber die Verarbeitungsbetriebe bis hin zum Detailhandel. Das Ern\u00e4hrungssystem ist dabei massgeblich von anderen kritischen Sektoren wie Energie, Logistik oder auch Informatik abh\u00e4ngig. Da die Lebensmittelversorgung in hohem Masse auf Just-in-Time-Prozessen basiert, kann eine Unterbrechung in einem Teil der Wertsch\u00f6pfungskette in den vorgelagerten und nachgelagerten Bereichen zu weiteren Ausf\u00e4llen f\u00fchren. Beispielsweise musste der Lebensmittel-Detailhandel w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie aufgrund eines ver\u00e4nderten Einkaufsverhaltens und von Engp\u00e4ssen in der Logistik eine teilweise stark erh\u00f6hte Nachfrage bew\u00e4ltigen. Die Privatwirtschaft konnte die Versorgung in der Ern\u00e4hrung aber dank zus\u00e4tzlicher Anstrengungen jederzeit sicherstellen. F\u00fcr die Sicherung der inl\u00e4ndischen Versorgung mit Lebensmitteln sind das Zusammenspiel und das Funktionieren von Agrarproduktion, Verarbeitung, Import und Verteilung \u00fcber den Detailhandel von grundlegender Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Massnahmen der wirtschaftlichen Landesversorgung werden folglich auf relevante Risikoszenarien des Ern\u00e4hrungssystems abgestimmt und auf kritische Stellen der Wertsch\u00f6pfungskette ausgerichtet. Als Gef\u00e4hrdungen, die eine erhebliche St\u00f6rung der Lebensmittelversorgung verursachen k\u00f6nnen, gelten insbesondere grossfl\u00e4chige Ereignisse wie ein \u00fcberregionaler Stromausfall, eine Epidemie oder eine Pandemie, ein Cyberangriff oder der Ausfall der Telekommunikation. Des Weiteren gewinnen Extremwetterereignisse und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion und -verarbeitung f\u00fcr den Ern\u00e4hrungssektor zunehmend an Bedeutung.<\/p>\n<p>Der Erfolg dieser Strategie ist wesentlich abh\u00e4ngig von einer widerstandsf\u00e4higen Landwirtschaft, die sich sowohl an globalen Entwicklungen als auch an nationalen Anforderungen orientiert. Die Schweiz hat mit ihrer strategischen Kombination aus Selbstversorgung, Importdiversifikation und Pflichtlagerhaltung eine tragf\u00e4hige Basis geschaffen, um auch in k\u00fcnftigen Krisen eine stabile Versorgung sicherzustellen. Dennoch bleibt die kontinuierliche Anpassung an neue Herausforderungen, etwa durch den Klimawandel und die Sicherung der Produktionsgrundlagen, von zentraler Bedeutung, um die Versorgungssicherheit auch langfristig garantieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Kasten f\u00fcr mehr Informationen zur wirtschaftlichen Landesversorgung.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesverfassung Art. 102.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.bwl.admin.ch\/bwl\/de\/home\/notvorrat.html\">Website<\/a> des BWL.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesverfassung Art. 104.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesverfassung Art. 104a, der 2017 durch eine Volksabstimmung erg\u00e4nzt wurde.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.agrarbericht.ch\/de\/markt\/marktentwicklungen\/selbstversorgungsgrad?highlight=Selbstversorgungsgrad\">Agrarbericht 2024<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe BWL (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Landesversorgungsgesetz Art. 30.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch diverse Ereignisse wie die Covid-19-Pandemie oder den Krieg in der Ukraine hat die wirtschaftliche Landesversorgung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. 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Januar.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die wirtschaftliche Landesversorgung","kasten_box":"Die wirtschaftliche Landesversorgung umfasst rund 250 Fachleute aus versorgungsrelevanten Branchen sowie das Bundesamt f\u00fcr wirtschaftliche Landesversorgung (BWL). Durch dieses Kooperationsmodell zwischen Wirtschaft und Staat k\u00f6nnen im Krisenfall das Know-how und die vorhandenen Strukturen der Privatwirtschaft f\u00fcr die Erf\u00fcllung staatlicher Aufgaben genutzt werden. In schweren Mangellagen, welche die Wirtschaft nicht selbst bew\u00e4ltigen kann, hat die wirtschaftliche Landesversorgung den Auftrag, die Versorgung des Landes mit lebenswichtigen G\u00fctern und Dienstleistungen sicherzustellen. 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