{"id":205610,"date":"2025-01-14T07:00:43","date_gmt":"2025-01-14T06:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=205610"},"modified":"2025-07-14T12:26:41","modified_gmt":"2025-07-14T10:26:41","slug":"argentinien-das-schuldengeplagte-land-aendert-seine-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/01\/argentinien-das-schuldengeplagte-land-aendert-seine-politik\/","title":{"rendered":"Argentinien: Das schuldengeplagte Land \u00e4ndert seine Politik"},"content":{"rendered":"<p>Argentinien ist reich an Bodensch\u00e4tzen. Seinen Namen verdankt das Land dem lateinischen Wort \u00abArgentum\u00bb, das so viel wie Silber oder Geld bedeutet. Heute werden im Land am R\u00edo de la Plata \u2013 wie Argentinien auch genannt wird \u2013 vor allem Gold und Kupfer gesch\u00fcrft sowie Erd\u00f6l, Gas und seit kurzer Zeit vermehrt auch Lithium gewonnen. \u00dcber 90 Prozent der rund 1,1 Milliarden Franken an argentinischen Importen in die Schweiz betreffen Gold, das in unseren Raffinerien f\u00fcr den Weltmarkt veredelt wird (siehe Kasten).<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Einwanderer, darunter viele Schweizer, trugen substanziell zum Wohlstand Argentiniens bei: Ab Mitte des 19. Jahrhunderts trieben sie Armut und Hunger \u00fcber den Atlantik, und sie gr\u00fcndeten in der h\u00f6chst fruchtbaren Pampa erste Agrarkolonien. In Baradero, das von ausgewanderten Freiburgern gegr\u00fcndet wurde, und der Walliser-Kolonie San Jer\u00f3nimo Norte hat man mit dem Getreideanbau den Grundstein f\u00fcr die sp\u00e4tere Kornkammer der Welt gelegt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Von einer Arbeits- zu einer Ausgabenkultur<\/h2>\n<p>Aber Argentinien hat mehr zu bieten als Bodensch\u00e4tze und Agrarprodukte. Das Land ist rund 70-mal so gross wie die Schweiz, verf\u00fcgt \u00fcber die gr\u00f6sste S\u00fcsswasserreserve der Welt und beeindruckt mit majest\u00e4tischen Landschaften: von den Salzw\u00fcsten im Nordosten und den spektakul\u00e4ren Wasserf\u00e4llen von Iguaz\u00fa \u00fcber die Gebirgsketten der Anden bis hin zu den imposanten Gletschern Patagoniens. Buenos Aires, die kulturell und architektonisch wohl vielf\u00e4ltigste Hauptstadt Lateinamerikas, bietet Besuchern und Einheimischen ein breites Spektrum an Unterhaltung und Abwechslung. Die \u00abPorte\u00f1os\u00bb, wie die Bewohner von Buenos Aires genannt werden, sind bekannt f\u00fcr ihre Lebensfreude, ihre Grossz\u00fcgigkeit und ihren unterhaltsamen Charakter \u2013 und daf\u00fcr, dass sie nicht selten \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse leben.<\/p>\n<p>Die von europ\u00e4ischen und schweizerischen Einwanderern vorgelebte \u00abKultur der Arbeit\u00bb wurde im Laufe der Zeit teilweise durch eine \u00abAusgabenkultur\u00bb abgel\u00f6st, insbesondere was die staatlichen Ausgaben angeht. In seiner rund 200-j\u00e4hrigen Geschichte hat das Land nicht weniger als neun Staatsbankrotte erlebt. Die erste Zahlungsunf\u00e4higkeit erfolgte bereits 1827 \u2013 nur neun Jahre nach der Unabh\u00e4ngigkeit von Spanien. Ab den 1880er-Jahren f\u00fchrten eine expansive Kreditpolitik und Finanzspekulationen 1890 zum Konkurs der Banco Nacional \u2013 der argentinischen Zentralbank. Zwischen 1890 und 1892 konnte der aus der Schweiz abstammende Pr\u00e4sident Carlos Pellegrini daraufhin die Ausgabenexzesse zun\u00e4chst abbremsen, und das Land erlebte eine goldene Zeit, die ihm bis in die 1930er-Jahre grossen Wohlstand bescherte. Es entstand das Bonmot \u00abReich wie ein Argentinier\u00bb. Mitte des 20. Jahrhunderts f\u00fchrte eine schwere D\u00fcrre zu Handelsdefiziten und schliesslich zu einem erneuten Staatsbankrott. Um Argentinien 1956 aus dieser weiteren Krise zu helfen, gr\u00fcndeten 19 Gl\u00e4ubigerstaaten, darunter auch die Schweiz, den Club de Paris und stellten einen Kredit von 700 Millionen Dollar bereit. Im M\u00e4rz 2023 unterzeichnete die Schweiz ein Abkommen mit Argentinien zur Restrukturierung der verbleibenden Schulden in H\u00f6he von 108 Millionen Franken.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Hoffen auf Milei<\/h2>\n<p>Die Schweiz ist seit \u00fcber 190 Jahren institutionell mit Argentinien verbunden. 1834 wurde das erste Honorarkonsulat f\u00fcr Handelsfragen in Buenos Aires errichtet, dessen Vertreter ein gewisser Rudolf Spr\u00fcngli war. Bis Ende Oktober dieses Jahres war ein Nachkomme dieser Familie Kabinettschef der argentinischen Aussenministerin. Heute sind 75 Schweizer Unternehmen im Land t\u00e4tig, von ABB \u00fcber Nestl\u00e9 bis zu Zurich-Versicherung. Und die Schweiz geh\u00f6rt seit je zu den bedeutendsten Direktinvestorinnen (siehe Kasten). Trotz massiver Ein- und Ausfuhrbeschr\u00e4nkungen hat in den letzten f\u00fcnf Jahren kein relevantes Schweizer Unternehmen das Land verlassen. Die in Argentinien aktiven Schweizer Firmen, wie auch Unternehmen in der Schweiz, hoffen sehr, dass die nach dem Amtsantritt des neuen Pr\u00e4sidenten Javier Milei eingesetzte deutliche Verbesserung der wichtigsten makro\u00f6konomischen Kennzahlen zu einem besseren Investitions- und Gesch\u00e4ftsklima f\u00fchren wird. Um den Handel weiter zu f\u00f6rdern, wird es auch wichtig sein, baldm\u00f6glichst ein Freihandelsabkommen zwischen der Europ\u00e4ischen Freihandelsassoziation (Efta) und dem Mercosur abzuschliessen, zu dem auch L\u00e4nder wie Brasilien und Argentinien geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Auch wenn die Preise seit November 2023 um \u00fcber 150 Prozent zugenommen haben, hat die Regierung um den ultraliberalen Staatschef Milei, der sich selbst als Anarcho-Kapitalisten bezeichnet, einiges erreicht: Innert Jahresfrist hat er auf beeindruckende Weise die monatliche Inflation von 25 auf unter 3 Prozent gedrosselt. Die Zentralbank stellte die Druckpresse zur Finanzierung des Haushaltsdefizits ein. Das Staatsbudget verzeichnet \u2013 erstmals seit 15 Jahren \u2013 ab April 2024 wieder einen Fiskal\u00fcberschuss von rund 1,5 Prozent. Dies ist m\u00f6glich dank der Aufl\u00f6sung von staatlichen Institutionen (Halbierung der Anzahl der Ministerien), gek\u00fcrzten Subventionen und der Sistierung der meisten \u00f6ffentlichen Bauprojekte. Die Zentralbank verf\u00fcgt wieder \u00fcber Reserven von \u00fcber 30 Milliarden Dollar, und wegen der Inflationseind\u00e4mmung und der Zinsreduktion vergeben erstmals seit f\u00fcnf Jahren Gesch\u00e4ftsbanken wieder Kredite an Privatpersonen und KMU. Diese Massnahmen haben auch dazu gef\u00fchrt, dass die Differenz zwischen dem offiziellen und dem informellen Wechselkurs von 180 Prozent auf unter 10 Prozent gesunken ist, was zeigt, dass Wirtschaftsakteure und Konsumentinnen wiederum vermehrt Vertrauen in die eigene W\u00e4hrung haben. Das L\u00e4nderrisiko, welches das Kreditausfallrisiko des argentinischen Staats bewertet, ist von 1500 Punkten auf 700 zur\u00fcckgegangen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Das weckt Hoffnungen auf frisches Kapital. Zugleich befindet sich die Wirtschaft in einer Rezession. Gem\u00e4ss offiziellen Zahlen lebt rund die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung unter der Armutsgrenze.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schuldengeplagte Geschichte<\/h2>\n<p>Mit der laufenden Rosskur und der Deregulierung der Wirtschaft hat Milei eine gewisse Glaubw\u00fcrdigkeit erreicht. Damit aber Vertrauen in den Staat und insbesondere in die Finanzinstitutionen zur\u00fcckkehrt, bedarf es noch viel Zeit. Zu verheerend waren die Auswirkungen von Misswirtschaft, Korruption und schlechter Regierungsf\u00fchrung seit der Pr\u00e4sidentschaft von Juan Per\u00f3n ab Mitte des 20. Jahrhunderts auf die Wirtschaft und die soziale Lage der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Sinnbild dieser Politik sind die Zahlungsausf\u00e4lle des argentinischen Staats in den 1980er- und 1990er-Jahren. Sie haben die nationalen sowie internationalen institutionellen und privaten Kreditgeber tief gepr\u00e4gt. Unvergessen ist auch die weltweit wohl gr\u00f6sste Zahlungsunf\u00e4higkeit Ende 2001, als Argentinien Kredite im Umfang von 96 Milliarden Dollar nicht mehr bedienen konnte. Der Grund daf\u00fcr war damals, dass sich Argentinien von der zehn Jahre lang praktizierten 1:1-Anbindung an den Dollar verabschiedet hatte. In der Folge kam es zu einer Rezession. Erst ab Mitte 2002 erholte sich die Wirtschaft, und 2003 erreichte das Wirtschaftswachstum fast 9 Prozent. Ab 2004 vermochte Argentinien seinen Verpflichtungen gegen\u00fcber den multilateralen Gl\u00e4ubigern wie der Weltbank und dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) nachzukommen.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser einschl\u00e4gigen Erfahrung mit Auslandschulden wurde 2005 das Museo de la Deuda Externa (Museum f\u00fcr Aussenschulden) ins Leben gerufen, das an der Universit\u00e4t von Buenos Aires angesiedelt ist und sowohl Studierenden als auch Besucherinnen als Lehrst\u00fcck dienen soll. 2023 betrug die Schuldenquote des argentinischen Gesamtstaats 155 Prozent, Ende Oktober 2024 beliefen sich die Schulden des \u00f6ffentlichen Sektors (ohne Zentralbank) auf rund 465 Milliarden Dollar, das entspricht rund 74 Prozent des BIP. Sollte das L\u00e4nderrisiko weiter auf unter 600 Punkten zur\u00fcckgehen und der reale langfristige Zinssatz bei 5 Prozent verharren, k\u00f6nnte bei einem anhaltenden prim\u00e4ren Haushalts\u00fcberschuss von rund 1,3 bis 1,7 Prozent des BIP die Auslandsschuld Argentiniens nachhaltig bedient werden.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Investitionen in Energie und Bergbau<\/h2>\n<p>Die gegenw\u00e4rtige Regierung wird es aber nicht nur bei den Ausgabenk\u00fcrzungen belassen. Insbesondere im Rahmen des Grossinvestitionsf\u00f6rderungsprogramms Rigi wird sie auch versuchen, umfassende Infrastrukturprojekte zu realisieren. Dieses Programm dient f\u00fcr Investitionen von \u00fcber 200 Millionen Dollar in strategischen Sektoren, vor allem im Energie- und Bergbauwesen. Dadurch k\u00f6nnte das immense und ungenutzte Potenzial des Landes nachhaltig erschlossen und ausgesch\u00f6pft werden, was langfristig zu neuem Wohlstand am R\u00edo de la Plata f\u00fchren soll.<\/p>\n<p>Bei meinen fr\u00fchmorgendlichen Spazierg\u00e4ngen durch die weitl\u00e4ufigen Parkanlagen von Palermo \u2013 einem der sch\u00f6nsten Stadtviertel von Buenos Aires \u2013 f\u00fchle ich mich unter dem strahlend blauen, leicht gew\u00f6lbtem Himmel wie unter einer sch\u00fctzenden Kuppel. Diese Momente stimmen mich zuversichtlich, dass Argentinien von Kriegen und Katastrophen, die derzeit andere Weltregionen ersch\u00fcttern, verschont bleibt und den Weg aus seiner Wirtschaftskrise finden k\u00f6nnte.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Daten basierend auf Angaben von Berichten des Wirtschaftsministeriums.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Berechnungen der Universit\u00e4t UCEMA basierend auf Zahlen der Zentralbank und des nationalen statistischen Amts.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Argentinien ist reich an Bodensch\u00e4tzen. 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(+0,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 51px;\">\r\n<td style=\"height: 51px;\" width=\"302\">W\u00e4hrung<\/td>\r\n<td style=\"height: 51px;\" width=\"302\">Argentinischer Peso (ARS)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 51px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 51px;\" width=\"302\">BIP pro Kopf<sup>b<\/sup> (kaufkraftbereinigt)<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 51px;\" width=\"302\">29\u2019335 $ (CH: 93\u2019054 $)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 56px;\">\r\n<td style=\"height: 56px;\" width=\"302\">BIP-Wachstum<sup>b<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 56px;\" width=\"302\">\u20131,6% (CH: +0,7%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 56px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 56px;\" width=\"302\">Arbeitslosenrate<sup>b<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 56px;\" width=\"302\">6,1% (CH: 2,0%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 75px;\">\r\n<td style=\"height: 75px;\" width=\"302\">Schweizer Direktinvestitionen in Argentinien (2022)<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 75px;\" width=\"302\">5,2% aller ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen (Rang 5)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 75px;\">\r\n<td style=\"height: 75px; background-color: #e5e4e4;\" width=\"302\">Argentinische Direktinvestitionen in der Schweiz (2022)<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 75px; background-color: #e5e4e4;\" width=\"302\">0% aller argentinischen Direktinvestitionen im Ausland (Rang 16)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 80px;\">\r\n<td style=\"height: 80px;\" width=\"302\">Schweizer Exporte als Anteil aller Importe Argentiniens<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 80px;\" width=\"302\">0,7% (Rang 23)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 80px;\">\r\n<td style=\"height: 80px; background-color: #e5e4e4;\" width=\"302\">Argentinische Exporte als Anteil aller Importe der Schweiz<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 80px; background-color: #e5e4e4;\" width=\"302\">0,3% (Rang 45)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 75px;\">\r\n<td style=\"height: 75px;\" width=\"302\">Schweizer Warenimporte aus Argentinien<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 75px;\" width=\"302\">Edelmetalle (93,5%), landwirtschaftliche Produkte (5,5%), Maschinen (0,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 99px;\">\r\n<td style=\"height: 99px; background-color: #e5e4e4;\" width=\"302\">Schweizer Exporte nach Argentinien<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 99px; background-color: #e5e4e4;\" width=\"302\">Chemie und Pharma (78,5%), Maschinen (9,5%), Pr\u00e4zisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie (5,9%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 56px;\">\r\n<td style=\"height: 56px;\" width=\"302\">Schuldenquote Gesamtstaat<sup>b<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 56px;\" width=\"302\">155,4% (CH: 31,9%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<sup>a<\/sup> Weltbank, <sup>b<\/sup> IWF, World Economic Outlook, Oktober 2024, <sup>c<\/sup> IWF, (Stand: 14.1.2025)"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":[204737,212217],"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-01-14 06:00:43","original_files":null,"external_release_for_author":"20250109","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/677cdf0764167"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205610"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12831"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=205610"}],"version-history":[{"count":53,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":212692,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/205610\/revisions\/212692"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12831"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/212217"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/204737"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/206153"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=205610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=205610"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=205610"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=205610"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=205610"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=205610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}