{"id":206178,"date":"2025-02-18T07:00:34","date_gmt":"2025-02-18T06:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=206178"},"modified":"2025-03-04T09:50:42","modified_gmt":"2025-03-04T08:50:42","slug":"exportschlager-textilmaschine-das-war-einmal-wird-sie-es-wieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/02\/exportschlager-textilmaschine-das-war-einmal-wird-sie-es-wieder\/","title":{"rendered":"Exportschlager Textilmaschine: Das war einmal. Wird sie es wieder?"},"content":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Textilmaschinenindustrie k\u00e4mpft mit sinkenden Exportzahlen. Besonders die Schweiz ist betroffen. So sind die j\u00e4hrlichen Exporte von Schweizer Textilmaschinen seit 1990 nominal von \u00fcber 2,9 Milliarden Schweizer Franken auf etwa 500 Millionen im Jahr 2023 gesunken (siehe Abbildung).<\/p>\n<p>Seit den 1960er-Jahren verlagert sich die Textilproduktion aufgrund der tieferen Lohnkosten kontinuierlich nach Asien und damit auch die Textilmaschinenherstellung. Im Premium-Markt, der sich auf Textilien mit einer sehr hohen Qualit\u00e4t konzentriert, dominieren Schweizer Textilmaschinenhersteller auch heute noch in einigen Sektoren: zum Beispiel Rieter bei Spinn- und Webmaschinen, Steiger bei Strickmaschinen, Autefa<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> in der Vlies-Technik, Uster und Gebr\u00fcder Loepfe in der Qualit\u00e4tskontrolle von Stoffen und Garnen. Der Premium-Markt sichert weiterhin gute Gewinnmargen. Der generelle Marktanteilsverlust f\u00fchrt aber zum Verlust der kritischen Gr\u00f6sse, um ausreichend Umsatz und Gewinne f\u00fcr die Weiterentwicklung zu generieren. Eine Marktexpansion in den Midrange-Markt k\u00f6nnte die L\u00f6sung f\u00fcr Schweizer Textilmaschinenhersteller sein.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schweizer Textilmaschinenexporte sind stark gesunken (1990\u20132023)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"WU-SCHNAUSS-KAISER-BARTHLMESS_02-2025_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#WU-SCHNAUSS-KAISER-BARTHLMESS_02-2025_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n       \n'1990',\n'1991',\n'1992',\n'1993',\n'1994',\n'1995',\n'1996',\n'1997',\n'1998',\n'1999',\n'2000',\n'2001',\n'2002',\n'2003',\n'2004',\n'2005',\n'2006',\n'2007',\n'2008',\n'2009',\n'2010',\n'2011',\n'2012',\n'2013',\n'2014',\n'2015',\n'2016',\n'2017',\n'2018',\n'2019',\n'2020',\n'2021',\n'2022',\n'2023'\n\n\n],\n\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Textilmaschinenexporte in Mio. 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Dieses Kundensegment bevorzugt Produkte und Dienstleistungen, die eine ausgewogene Balance zwischen Qualit\u00e4t und Preis bieten. Charakteristisch f\u00fcr dieses Kundensegment ist dessen Bereitschaft, moderate Kompromisse in der Qualit\u00e4t, der Leistung und der Langlebigkeit einzugehen, um von einem attraktiveren Preisniveau zu profitieren.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Das hohe Wirtschaftswachstum der letzten Jahrzehnte in Schwellenl\u00e4ndern wie China und Indien hat dort zu einer wachsenden Mittelschicht gef\u00fchrt, die den Midrange-Markt in allen Bereichen vorantreibt. Konsumenten in entwickelten L\u00e4ndern folgen auch zunehmend dem Trend des sogenannten Smart Shopping und suchen nach der besten Kombination aus Qualit\u00e4t und Preis. Dies treibt auch dort die steigende Nachfrage nach Midrange-Produkten. Sowohl Unternehmen aus Schwellenl\u00e4ndern als auch solche aus Industriel\u00e4ndern versuchen, diesen vielversprechenden Markt zu erschliessen.<\/p>\n<p>Unternehmen aus Schwellenl\u00e4ndern dominieren nach wie vor das untere Marktsegment der Textilmaschinen. Dort herrscht ein starker Preiswettbewerb. Um in den Midrange-Markt aufzusteigen, standen sie bisher vor zwei grossen Herausforderungen: Zum einen war da die Technologiel\u00fccke \u2013 viele Unternehmen wussten nicht, wie man hochqualitative Maschinen entwickelt und produziert. Zum anderen die Marktkenntnisl\u00fccke, die es ihnen erschwerte, sich flexibel an die Kundenw\u00fcnsche auf globalen M\u00e4rkten anzupassen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>In den letzten 25 Jahren ist es vielen Unternehmen gelungen, diese H\u00fcrden erfolgreich zu meistern.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Hierbei waren einige Strategien sehr erfolgreich: Unternehmen aus Schwellenl\u00e4ndern kooperierten mit westlichen Firmen, um Technologie und Marktwissen zu erwerben. Sie imitierten und reenginierten westliche Produkte und gestalteten sie mit einem besseren Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis um. Auch strategische \u00dcbernahmen westlicher Firmen, um Zugang zu Technologie, Marken und Marktkenntnissen zu erlangen, waren gewinnbringend.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Herausforderungen f\u00fcr Schweizer Unternehmen<\/h2>\n<p>Im Gegensatz zur umfangreichen Forschung \u00fcber Midrange-Markt-Strategien von Unternehmen aus Schwellenl\u00e4ndern gibt es nur wenige Studien \u00fcber westliche Unternehmen. Zwar senken westliche Unternehmen ihre Kosten und k\u00f6nnen so den Midrange-Markt erobern.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Dar\u00fcber hinaus ist aber bislang wenig \u00fcber ihre Strategien bekannt. Das liegt unter anderem daran, dass im Westen deren Bedeutung kaum wahrgenommen wird und Midrange-Markt-Strategien noch nicht priorisiert werden.<\/p>\n<p>In den letzten f\u00fcnf Jahren haben wir F\u00fchrungskr\u00e4fte und Ingenieure von schweizerischen und chinesischen Textilmaschinenherstellern interviewt und dabei drei wesentliche Gr\u00fcnde identifiziert, warum Schweizer Firmen im Midrange-Markt weniger erfolgreich sind als ihre asiatische Konkurrenz.<\/p>\n<p>Schweizer Textilmaschinen leiden h\u00e4ufig unter Over-Engineering, da sie mit fortschrittlichster Technologie f\u00fcr die High-End-Produktion ausgestattet sind, die von vielen asiatischen Textilproduzenten, die auf Kosteneffizienz und einfache Bedienung setzen, nicht nachgefragt wird.<\/p>\n<p>Gleichzeitig entsteht ein Qualit\u00e4ts\u00fcberschuss, da die Maschinen aus hochwertigen Materialien gefertigt werden und f\u00fcr eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren ausgelegt sind. Asiatische Hersteller empfinden diese Langlebigkeit jedoch oft als \u00fcberdimensioniert und vermeiden es, f\u00fcr eine Qualit\u00e4t zu zahlen, die sie nicht vollst\u00e4ndig nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ist die geografische und kulturelle Distanz der Schweizer Textilmaschinenhersteller zum asiatischen Zielmarkt. Das erschwert den direkten Zugang zu wertvollem Kundenfeedback. Solches Feedback ist jedoch von unsch\u00e4tzbarem Wert, da es als Katalysator f\u00fcr neue Ideen fungiert und entscheidende Innovationsimpulse liefert. Weil mehr als die H\u00e4lfte der globalen Textilproduktion in asiatischen Fabriken hergestellt wird, ist dies besonders schwerwiegend.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Erste Massnahmen und Ideen<\/h2>\n<p>Einige wenige Schweizer Unternehmen haben bereits neue Ideen f\u00fcr die Midrange-Markt-Strategie. Autefa und Steiger analysieren zum Beispiel Maschinen aus China, um herauszufinden, welche Merkmale von aufstrebenden Marktkonkurrenten nachgeahmt und umgestaltet werden k\u00f6nnen. Dies hilft insbesondere, zu verstehen, wie ein g\u00fcnstigeres Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis erzielt werden kann.<\/p>\n<p>Die Anpassung des Gesch\u00e4ftsmodells ist ein anderes Beispiel: Autefa bietet ihren asiatischen Kunden die Wahl, eine Maschine mit 30 Prozent Rabatt zu kaufen und sie nach zehn Jahren zur\u00fcckzugeben oder die Maschine zum Vollpreis zu kaufen mit der Option, sie nach zehn Jahren zu 20 Prozent des Kaufpreises zu retournieren. Damit kommt man der asiatischen Kundschaft entgegen, die mehrheitlich ihre Maschinen nach zehn Jahren ersetzen will und deshalb nicht bereit ist, f\u00fcr Langlebigkeit einen Mehrpreis zu bezahlen.<\/p>\n<p>Im August 2024 f\u00fchrte das Schweizer Textilmaschinenbau-Komitee von Swissmem, dem Verband der Schweizer Tech-Industrie, einen Workshop zum Thema Midrange-Markt-Strategie durch. Dabei wurden verschiedene strategische Ans\u00e4tze diskutiert, darunter das Konzept des Smart Outsourcing. Dieses sieht vor, durch einen kontrollierten Know-how-Transfer Kosten zu senken. Schweizer Unternehmen arbeiten dabei mit Produktionspartnern aus Schwellenl\u00e4ndern zusammen, insbesondere f\u00fcr die Fertigung von Standardelementen. Schl\u00fcsseltechnologien sowie die Produktion von Kern- und Spezialelementen verbleiben hingegen im eigenen Unternehmen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbernahme von Mitbewerbern aus Asien erm\u00f6glicht zudem den Zugang zu Kundenbeziehungen, segmentspezifischen Technologien und spezialisierten Fachkr\u00e4ften. Ebenso k\u00f6nnen Ingenieure aus Schwellenl\u00e4ndern abgeworben und Teams gebildet werden, die sich ausschliesslich dem Midrange-Markt widmen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">G\u00fcnstiges Umfeld<\/h2>\n<p>Es bestehen g\u00fcnstige Voraussetzungen f\u00fcr die Wiederbelebung der Schweizer Textilmaschinenindustrie. Zum einen w\u00e4chst der Markt signifikant: global von 2023 bis 2031 um 5,3 Prozent j\u00e4hrlich.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Zum anderen haben die Covid-Pandemie, der Ukraine- und der Nahostkonflikt sowie der Handelskrieg zwischen China und den USA zu einer Umgestaltung der globalen Wertsch\u00f6pfungsketten gef\u00fchrt. Wie andere Regionen erkannte auch die Schweiz die Wichtigkeit der Textilmaschinenindustrie, deren Sicherheit und Unabh\u00e4ngigkeit gew\u00e4hrleistet werden muss. Dies hat zur R\u00fcckverlagerung der industriellen Lieferketten ins Heimatland (Reshoring), in Nachbarl\u00e4nder (Nearshoring) oder in L\u00e4nder, die mit der Schweiz dieselben Werte teilen (Friendshoring), gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ebenso findet bei der Herstellung von Textilmaschinen ein technologischer Wandel statt. Automatisierung, umweltfreundliche Transformation, Digitalisierung und das Internet der Dinge werden immer wichtiger. Diese Trends verringern den Vorteil billiger Arbeitskr\u00e4fte in den Schwellenl\u00e4ndern, weil dadurch insgesamt weniger Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigt werden. So entstehen Chancen f\u00fcr die Schweizer Textilmaschinenindustrie.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">T\u00e4tig in der Schweiz, Deutschland und \u00d6sterreich.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Hoskisson et al. (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Schmitz (2007).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Williamson et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Jiang et al. (2022), Wu und Morschett (2020), Wu et al. (2023) und Meyer (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Brandt und Thun (2010).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Transparency Market Research (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Textilmaschinenindustrie k\u00e4mpft mit sinkenden Exportzahlen. 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What Is \u00abStrategic Asset Seeking FDI\u00bb? The Multinational Business Review, 23(1), 57\u201366.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Schmitz, H. (2007). Reducing Complexity in the Industrial Policy Debate. Development Policy Review, 25(4), 417\u2013428.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Transparency Market Research (2022). <a href=\"https:\/\/www.transparencymarketresearch.com\/textile-machinery-market.html\">Textile Machinery Market.<\/a><\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Williamson, P. J., Guo, B. und E. Yin (2021). When Can Chinese Competitors Catch Up? Market and Capability Ladders and Their Implications for Multinationals. Business Horizons, 64(2), 223\u2013237.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Wu, J., und D. Morschett (2020). M&amp;A by Chinese POEs in Developed Countries-Acquiring and Bundling Strategic Assets. European Journal of International Business, 21, 460\u2013487.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Wu, J., Wang, D. und D. Morschett (2023). 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Journal of International Management, 29(5), 101063.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-02-18 06:00:34","original_files":null,"external_release_for_author":"20250209","external_release_for_author_time":"00:04:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/677e8d379c6d2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206178"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4867"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206178"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206178\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":207690,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206178\/revisions\/207690"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12915"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4786"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4866"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4867"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/206580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=206178"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=206178"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=206178"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=206178"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=206178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}