{"id":206183,"date":"2025-02-11T07:00:11","date_gmt":"2025-02-11T06:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=206183"},"modified":"2025-03-04T09:52:54","modified_gmt":"2025-03-04T08:52:54","slug":"produktivitaet-waechst-in-grossen-unternehmen-schneller-als-in-kleinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/02\/produktivitaet-waechst-in-grossen-unternehmen-schneller-als-in-kleinen\/","title":{"rendered":"Produktivit\u00e4t w\u00e4chst in grossen Unternehmen schneller als in kleinen"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz ist im internationalen Vergleich sehr produktiv und wird immer produktiver. Das heisst, sie erzeugt mehr Wertsch\u00f6pfung pro geleistete Arbeitsstunde. Seit der Finanzkrise 2008 ist die Arbeitsproduktivit\u00e4t in der Schweiz mit rund 1 Prozent pro Jahr und damit etwa im Durchschnitt der L\u00e4nder der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gewachsen. Im Jahrzehnt zuvor waren es noch rund 1,3 Prozent. Diese Verlangsamung des Produktivit\u00e4tswachstums ist auch in vielen anderen OECD-L\u00e4ndern zu beobachten.<\/p>\n<p>Analysen der OECD offenbaren einen auff\u00e4lligen Trend.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Einige wenige Unternehmen steigern ihre Produktivit\u00e4t nach wie vor stark, bei den anderen ist das durchschnittliche Produktivit\u00e4tswachstum sehr tief. Ist dieses hohe Produktivit\u00e4tswachstum auf Produkt- und Prozessinnovationen zur\u00fcckzuf\u00fchren, ist dies zu begr\u00fcssen. Sind die produktivsten Unternehmen jedoch stets dieselben, k\u00f6nnte dies ein Hinweis auf eine mangelnde Wettbewerbsdynamik und abnehmende Diffusion des technologischen Fortschritts zwischen den Unternehmen sein: Innovationen bleiben bei manchen Unternehmen und werden nicht von den anderen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>In der Schweiz fehlten bisher Daten zur Produktivit\u00e4tsentwicklung nach verschiedenen Charakteristika wie der Unternehmensgr\u00f6sse. Ein Datenset des Competitive Research Network (Compnet) bietet nun aber die M\u00f6glichkeit, verschiedene Informationen auf Unternehmensebene mit der Entwicklung der Produktivit\u00e4t zu verkn\u00fcpfen (siehe Kasten).<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Das erm\u00f6glicht auch f\u00fcr die Schweiz Einblicke in die Produktivit\u00e4tsdynamik auf Unternehmensebene.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Grosse Unternehmen haben ein h\u00f6heres Produktivit\u00e4tswachstum als kleine<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='LAUTER-NUSSBAUMER_02-2025_ABB1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#LAUTER-NUSSBAUMER_02-2025_ABB1_de').highcharts({\n\n  chart: {\n                type: 'column'\n            },\n    \n            title: {\n                text: ''\n            },\n    \n            xAxis: {\n                categories: ['Schweiz','Frankreich','Italien','Schweden'], \n                 \n         \n                     labels: {\n         \n          style: {\n          \n            fontSize: '12px',\n            fontFamily: 'Helvetica'\n          }\n        }\n                     \n          },\n    \n            yAxis: {\n                allowDecimals: false,\n                title: {\n                    text: 'Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t (2009-2019)'\n                    },\nlabels: {format: '{value}%',\n},\n\n                stackLabels: {\n                    enabled: true,\n                    formatter: function() {\n                        return  this.stack;\n                    }\n                }\n            },\n    \n            tooltip: {\n                formatter: function() {\n                    return '<b>'+ this.key +'<\/b><br\/>'+\n                        this.series.name +': '+ this.y +'%<br\/>';\n\n                }\n            },\n    \n            plotOptions: {\n                column: {\n                    stacking: ''\n                },\n                 series: {\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            }\n        }\n            },\n    \n            series: [ {\n                name: 'Mikrounternehmen (1-9 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [-5.0,8.5,-8.3,-3.4\n],\n                stack: '2019', \n               \n                 color:\"#9c92bf\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'Kleinunternehmen (10-49 Besch\u00e4ftigte)',\n                data: [4.4,14.3,5.8,1.5\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#655c99\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'Mittelgrosse Unternehmen (50-249 Besch\u00e4ftigte)',\n                data: [11.4,12.6,13.8,9.9\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#327775\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'Grossunternehmen (250 oder mehr Besch\u00e4ftigte)',\n                data: [31.3,20.8,15.8,8.6\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#9bbcbc\"\n                \n                \n            }, \n            \n            ]\n             });\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Arbeitsproduktivit\u00e4t wird gemessen als Bruttowertsch\u00f6pfung pro Besch\u00e4ftigten in Euro.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Compnet \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Grosse Unternehmen sind im Durchschnitt erfolgreicher<\/h2>\n<p>Die Daten zeigen: Auch in der Schweiz gibt es deutliche Unterschiede zwischen grossen und kleinen Unternehmen. Besonders bemerkenswert ist das Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t bei grossen Unternehmen mit \u00fcber 250 Besch\u00e4ftigten. Zwischen 2009 und 2019 stieg ihre Produktivit\u00e4t um rund 32 Prozent. Im Gegensatz dazu war sie bei Mikrounternehmen mit weniger als 10 Besch\u00e4ftigten sogar leicht negativ.<\/p>\n<p>In anderen L\u00e4ndern weisen grosse Unternehmen ebenfalls ein h\u00f6heres Produktivit\u00e4tswachstum auf (siehe Abbildung 1). Dieses Muster ist teilweise gut erkl\u00e4rbar: Nur erfolgreiche Unternehmen werden \u00fcberhaupt erst zu gr\u00f6sseren Unternehmen. Von den knapp 620\u2019000 Unternehmen in der Schweiz haben nur rund 1800 Unternehmen mehr als 250 Besch\u00e4ftigte.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Zudem profitieren grosse Unternehmen st\u00e4rker von Skalen- oder Netzwerkeffekten und anderen Gr\u00f6ssenvorteilen. So kann ein grosses Unternehmen Fixkosten wie Ausgaben f\u00fcr Produktentwicklungen oder auch Kosten, die entstehen, um Regulierungsanforderungen zu erf\u00fcllen, auf eine gr\u00f6ssere Verkaufsmenge verteilen.<\/p>\n<p>Das Universum der vielen Klein- und Mikrounternehmen hingegen umfasst neben einigen innovativen und wachstumsstarken Start-ups eben auch viele weniger erfolgreiche Unternehmen, die das durchschnittliche Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t nach unten ziehen. Dies zeigt sich beispielsweise auch in den unterschiedlichen Konkursraten kleiner Unternehmen gegen\u00fcber den grossen. In der Schweiz schliessen pro Jahr nur 0,02 Prozent der Unternehmen mit mehr als 10 Besch\u00e4ftigten, bei Unternehmen mit weniger als 10 Besch\u00e4ftigten sind es 7,43 Prozent.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Wichtig aus wirtschaftspolitischer Perspektive ist insbesondere, dass erfolgreiche Unternehmen unabh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6sse schnell wachsen k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen auch kleinere produktive Unternehmen, angestammte Wettbewerber in ihren M\u00e4rkten herausfordern. In der Schweiz liegt der Anteil wachstumsstarker Unternehmen \u2013 also Unternehmen, die \u00fcber drei Jahre ein durchschnittliches Besch\u00e4ftigungswachstum von \u00fcber 10 Prozent erreichen \u2013 relativ stabil bei rund 7,3 Prozent. Dieser Wert unterscheidet sich kaum zwischen den Gr\u00f6ssenklassen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Grosse Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe haben ein besonders hohes Produktivit\u00e4tswachstum<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='LAUTER-NUSSBAUMER_02-2025_ABB2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#LAUTER-NUSSBAUMER_02-2025_ABB2_de').highcharts({\n\n chart: {\n                type: 'column'\n            },\n    \n            title: {\n                text: ''\n            },\n    \n            xAxis: {\n                categories: ['Gesamtwirtschaft','Verarbeitendes Gewerbe','Dienstleistungen'], \n                 \n         \n                     labels: {\n         \n          style: {\n          \n            fontSize: '12px',\n            fontFamily: 'Helvetica'\n          }\n        }\n                     \n          },\n    \n            yAxis: {\n                allowDecimals: false,\n                title: {\n                    text: 'Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t (2009-2019)'\n                    },\nlabels: {format: '{value}%',\n},\n\n                stackLabels: {\n                    enabled: true,\n                    formatter: function() {\n                        return  this.stack;\n                    }\n                }\n            },\n    \n            tooltip: {\n                formatter: function() {\n                    return '<b>'+ this.key +'<\/b><br\/>'+\n                        this.series.name +': '+ this.y +'%<br\/>';\n\n                }\n            },\n    \n            plotOptions: {\n                column: {\n                    stacking: ''\n                },\n                 series: {\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            }\n        }\n            },\n    \n            series: [ {\n                name: 'Mikrounternehmen (1-9 Besch\u00e4ftigte)',\n        data: [-5.0,-1.3,-5.7\n],\n                stack: '2019', \n               \n                 color:\"#9c92bf\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'Kleinunternehmen (10-49 Besch\u00e4ftigte)',\n                data: [4.4,7.5,3.6\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#655c99\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'Mittelgrosse Unternehmen (50-249 Besch\u00e4ftigte)',\n                data: [11.4,14.4,9.3\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#327775\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'Grossunternehmen (250 oder mehr Besch\u00e4ftigte)',\n                data: [31.3,62.0,18.5\n],\n                stack: '2020',\n                                color:\"#9bbcbc\"\n                \n                \n            }, \n            \n            ]\n             });\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Arbeitsproduktivit\u00e4t wird gemessen als Bruttowertsch\u00f6pfung pro Besch\u00e4ftigten in Euro.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: CompNet \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Chemie- und Pharmaindustrie wuchs besonders stark<\/h2>\n<p>Die Unterschiede in den Produktivit\u00e4tswachstumsraten zwischen Unternehmensgr\u00f6ssen ist in anderen L\u00e4ndern weniger stark ausgepr\u00e4gt als in der Schweiz. Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung liefert der Blick auf die einzelnen Sektoren. Im verarbeitenden Gewerbe<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> sind die Unterschiede besonders stark: Hier verzeichnen grosse Unternehmen deutlich h\u00f6here Wachstumsraten als kleinere. Vor allem die Chemie- und Pharmaindustrie tr\u00e4gt entscheidend zum starken Wachstum bei. Im Dienstleistungssektor hingegen fallen die Unterschiede moderater aus. Hier spielen Unternehmen im Grosshandel, einschliesslich des Transithandels, eine zentrale Rolle. Allerdings pr\u00e4gen nicht nur grosse, sondern auch einige mittelgrosse Unternehmen die positive Entwicklung.<\/p>\n<p>Die starke Produktivit\u00e4tsentwicklung konnte insbesondere die Chemie- und Pharmaindustrie in einen stark zunehmenden Anteil ihrer Branche an der gesamtschweizerischen Wertsch\u00f6pfung umsetzen. Ihr Anteil stieg zwischen 2009 und 2022 von 4,7 auf 6,0 Prozent, w\u00e4hrend der des verarbeitenden Gewerbes ohne die Chemie- und Pharmaindustrie leicht sank.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Auch im Export wuchs ihre Bedeutung: Der Anteil chemisch-pharmazeutischer Produkte an den Schweizer Gesamtexporten stieg im selben Zeitraum von 40 auf fast 50 Prozent.<\/p>\n<p>Mit den Daten von Compnet ist das Produktivit\u00e4tswachstum nach Unternehmensgr\u00f6sse nur auf Ebene des verarbeitenden Gewerbes analysierbar, jedoch nicht auf Ebene einzelner Branchen wie der Chemie- und Pharmaindustrie. Die Unterschiede im Produktivit\u00e4tswachstum nach Unternehmensgr\u00f6sse (siehe Abbildung 2) legen jedoch nahe, dass diese Entwicklung in der Chemie- und Pharmaindustrie stark durch gr\u00f6ssere Unternehmen gepr\u00e4gt wurde.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Andrews,\u00a0Criscuolo und\u00a0Gal (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Compnet (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik (2024d).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik (2024c).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Das verarbeitende Gewerbe in den Daten umfasst die Industrie (Noga-Sektor C) ohne Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (Noga-Sektor B), ohne die Energie- und Wasserversorgung (Noga-Sektoren D und E) oder die Bauindustrie (Noga-Sektor F).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik (2024d).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz ist im internationalen Vergleich sehr produktiv und wird immer produktiver. 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Vor allem grosse Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe ziehen das durchschnittliche Produktivit\u00e4tswachstum nach oben.","post_hero_image_description":"Die Chemie- und Pharmabranche tr\u00e4gt entscheidend zum Produktivit\u00e4tswachstum in der Schweiz bei. 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Seit 2017 ist es als unabh\u00e4ngiges Netzwerk am Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung Halle angesiedelt. Compnet bietet detaillierte Mikrodaten zur Unternehmensleistung und Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00fcr 22 europ\u00e4ische L\u00e4nder an. Ein zentraler Vorteil des Compnet-Datensatzes liegt in der Harmonisierung der zugrunde liegenden Daten, die internationale Vergleiche erleichtert. Die Daten stammen aus nationalen Unternehmensregistern und werden auf Basis einheitlicher Methoden aufbereitet.\r\n\r\nF\u00fcr die Schweiz liefert das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) eine Auswahl von Unternehmensdaten, die von Compnet anonymisiert und nach einheitlichen Standards aggregiert werden. Je nach Verf\u00fcgbarkeit k\u00f6nnen damit Analysen zu Produktivit\u00e4t, Exportleistung, Besch\u00e4ftigungsentwicklung und weiteren wirtschaftlichen Indikatoren durchgef\u00fchrt werden. Dabei werden Unternehmen nach Merkmalen wie Gr\u00f6sse, Alter und Branche differenziert.\r\n\r\nF\u00fcr die Schweiz gibt es jedoch einige Besonderheiten zu beachten. Die aggregierten Compnet-Daten sind nicht direkt mit den vom BFS ver\u00f6ffentlichten Daten zur Arbeitsproduktivit\u00e4tsentwicklung vergleichbar. Zudem sind die Angaben im Compnet-Datensatz in Euro, wodurch Wechselkurseffekte auftreten k\u00f6nnen. Auch deckt Compnet nicht alle Branchen der Schweizer Wirtschaft ab. Insbesondere die Finanzbranche fehlt. Trotz dieser Einschr\u00e4nkungen bietet Compnet wertvolle Einblicke in die Entwicklung der Arbeitsproduktivit\u00e4t und die Unterschiede zwischen Unternehmensgr\u00f6ssen und Branchen in der Schweiz."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-02-11 06:00:11","original_files":null,"external_release_for_author":"20250210","external_release_for_author_time":"00:04:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/677e911c8aa38"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206183"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12916"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206183"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":207819,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206183\/revisions\/207819"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4315"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12916"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/206578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=206183"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=206183"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=206183"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=206183"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=206183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}